Trinkrucksack

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15. Dezember 2005
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Vorweg:
Ich lebe nicht in D, und hier gibt es weder Deuter noch Vaude Trinkrucksaecke. Mit anderen Worten ich kann mir die weder angucken, noch direkt Erfahrungsberichte sammeln.

Was ich suche:
Einen Rucksack, der
1) soviel wie moeglich Luftzirkulation am Ruecken erlaubt (die "Lueftungsschlitze" von Camelbak sind nicht ausreichend),
2) Stauraum fuer einen Ersatzschlauch, Flickzeug, Multitool, 3-5 Riegel und evtl. eine Regenjacke (kann auch in einem Aussennetz verstaut werden) bietet,
3) sicher am Ruecken sitzt (damit nix "dongelt" ;)),
4) ein 3l Reservoir bietet (wenn es groessere gibt, waere das auch nicht schlecht),
5) einiges aushaelt.

Das Einsatzgebiet wird auschliesslich Tagestouren auf Singletrack und Forstwegen sein. Was koennt ihr empfehlen und warum?
 
Muss das Reservoir dabei sein? Kann man auch lose kaufen, z.B von Platypus. Dazu im Laden ein passendes Daypack mit Brust- und Bauchgurt aussuchen und fertig. Wenn die Rucksack für trinksysteme vorbereitet wäre, umso besser.

Gruß

Jan
 
JanV schrieb:
Muss das Reservoir dabei sein? Kann man auch lose kaufen, z.B von Platypus. Dazu im Laden ein passendes Daypack mit Brust- und Bauchgurt aussuchen und fertig. Wenn die Rucksack für trinksysteme vorbereitet wäre, umso besser.

Gruß

Jan

Die Tagesrucksaecke, die ich kenne sind einfach zu gross. Ich brauche nicht so viel Platz.
 
HAlLO!

also ich selber fahre oft nur mit meinem Deuter Hydro2.0. Allerding nur Platz für Blase, und evtl. noch Geld und Handy. Es gibt bei Deuter ab klasse Daypacks wie Z.B.
Hydro Lite 3,0 l (wenig Stauraum)
Hydro EXP 12 (idealer Daypack)
Cross Bike (20l Rucksack... ein Tages Touren)

Denke das sollte genug Auswahl sein. Ich selber habe den Cross Bike und den Hydro 2.0 (älteres Model) und bin mit der Qualität sehr zufrieden!

hoffe geholfen zu haben!

gruß

fissenid
 
Ich habe gerade noch mal auf der Website von Deuter geguckt und jetzt auch endlich verstanden, wie ich erkennen welcher Rucksack welches System hat. :o

Wenn cih das jetzt richtig sehe, kommt der Race EXP Air meinen Vorstellungen am naechsten. Kann das vielleicht jemand bestaetigen? Wie ist der Tragekomfort?
 
Ich habe einen Deuter Race X Air I. Der hat 14l Stauraum. Da passt also ziemlich exakt das rein, was du oben angegeben hast. Eine Trinkblase müsstest du allerdings seperat erwerben. Ich habe eine 2l Blase von Deuter gekauft und bin damit zufrieden. Da passen 2,3 l rein. Ob eine 3l Blase in den Rucksack reinpasst weiß ich nicht, würde allerdings stark davon ausgehen. Die Luftzirekulation am Rücken ist imho sehr gut. Es hat so ein Netz, das den Rucksack vom Rücken ein Stück fernhält. Nur sollte man die Blase nicht zu voll mit Kohlensäurehaltigem Getränk machen, da sie sich dann stark aufbläht und gegen den Rücken drückt. Außerdem sitzt der Rucksack ausgezeichnet.

gruß

freifahrer
 
ich kann dir den Camelbak Mule ans Herz legen.Sitzt perfekt,
hat genügend Stauraum für Werzeug, Riegel und Zusatzkleidung.
Die 3 Liter Trinkblase mit großer Reinigungsöffnung ist so ziemlich das Beste was man sich auf den Rücken schnallen kann.Das reicht für ziemlich lane Touren auch über 4-5 Stunden.
Das Teil gibts bei verschiedenen Versendern schon für ca. 50€.
 
zeitweiser schrieb:
ich kann dir den Camelbak Mule ans Herz legen.Sitzt perfekt,
hat genügend Stauraum für Werzeug, Riegel und Zusatzkleidung.
Die 3 Liter Trinkblase mit großer Reinigungsöffnung ist so ziemlich das Beste was man sich auf den Rücken schnallen kann.Das reicht für ziemlich lane Touren auch über 4-5 Stunden.
Das Teil gibts bei verschiedenen Versendern schon für ca. 50€.

Den Mule kenne ich, aber der hat erstens mehr Stauraum als ich brauche und zweitens liegt der zu eng am Ruecken (siehe oben).
 
baldur schrieb:
Bin neugierig:

Wo wohnst du denn?

In der Naehe von Atlanta, GA. Im Sommer sind Temperaturen von mehr als 30 Grad bei 80%+ Luftfeuchtigkeit keine Seltenheit. Da ich eh schon schwitze wie ein SChwein, brauche ich etwas, was mir ein Maximum an Luftzirkulation gibt.
 
Möchte mir den Deuter Race X kaufen (nicht verwechseln mit Race X Air I oder II) und bin mir nicht sicher ob der ein Fach für die Trinkblase hat. Weis das einer von euch? Werde von der Beschreibung auf der Homepage von Deuter net schlau, weil die das wohl prinzipiel net angeben.
 
Deuter antwortet in der Regel auf Mails recht schnell.

Meine Empfehlung:
- Deuter Rucksack (Bike1 oder vergleichbares)
- Deuter Blase (wenn möglich 3 Liter), finde ich zum Befüllen besser als Camelbak
- Camelback Mundstück, finde ich besser als das Deuterdrecksding
 
Hi,

auch ich bin ein "Schwitzer", allerdings im Schwarzwald, wo das Klima nicht so "georgiamässig" ist.

Mein Rucksack ist ein Deuter Race X Air II, der für Trinksystem vorbereitet ist und zum Rücken hin ein Netz hat, das Rucksack und Rücken soweit trennt, dass Luft zirkulieren kann. Ein eng anliegender Rucksack kam für mich nie in Frage. Das wäre für Dich im Prinzip der ideale Rucksack, allerdings bietet er Dir zu viel Platz. Auch ich stopfe ihn praktisch nie ganz voll, und er trägt nicht zu arg auf, so dass mich die Grösse nicht stört. Bin auch noch nie damit in der Botanik hängen geblieben http://www.mtb-news.de/forum/images/smilies/wink.gif

Eine Nummer kleiner ist der Race Exp Air, der ebenfalls den Rücken freihält (nennt sich Aircomfort -Rückensystem). Er hat 12+3l Volumen, die 3l Blase sollte also hineinpassen. Er wiegt 910 Gramm, der Strassenpreis sollte so um die 60.- Euro liegen.

Generell kann ich Deuter sehr empfehlen, weil die Jungs durchdachte Produkte hoher Qualität haben. Vielleicht kannst Du Dich ja mit dem Stauraum oder dem Race Exp Air anfreunden ... Meine Erfahrung ist: zu viel Platz gibt´s nicht, aber an Regentagen oder bei langen Ausfahrten manchmal zu wenig.

Meine Frau und ich haben schon mehrere Noname Trinkblasen und Camelback ausprobiert. Die Camelbacks sind mit Abstand die besten. Allerdings kennen wir die Deuter Blasen nicht, sie sollen ebenfalls sehr gut sein. Von Platypus habe ich gehört, dass es mit dem reinigen und Bakterienwachstum Probleme gibt, hab´ sie aber selbst noch nicht ausprobiert.

Happy Trails to the US,
Chris
 
nyc schrieb:
Hi,

auch ich bin ein "Schwitzer", allerdings im Schwarzwald, wo das Klima nicht so "georgiamässig" ist.

Mein Rucksack ist ein Deuter Race X Air II, der für Trinksystem vorbereitet ist und zum Rücken hin ein Netz hat, das Rucksack und Rücken soweit trennt, dass Luft zirkulieren kann. Ein eng anliegender Rucksack kam für mich nie in Frage. Das wäre für Dich im Prinzip der ideale Rucksack, allerdings bietet er Dir zu viel Platz. Auch ich stopfe ihn praktisch nie ganz voll, und er trägt nicht zu arg auf, so dass mich die Grösse nicht stört. Bin auch noch nie damit in der Botanik hängen geblieben http://www.mtb-news.de/forum/images/smilies/wink.gif

Eine Nummer kleiner ist der Race Exp Air, der ebenfalls den Rücken freihält (nennt sich Aircomfort -Rückensystem). Er hat 12+3l Volumen, die 3l Blase sollte also hineinpassen. Er wiegt 910 Gramm, der Strassenpreis sollte so um die 60.- Euro liegen.

Generell kann ich Deuter sehr empfehlen, weil die Jungs durchdachte Produkte hoher Qualität haben. Vielleicht kannst Du Dich ja mit dem Stauraum oder dem Race Exp Air anfreunden ... Meine Erfahrung ist: zu viel Platz gibt´s nicht, aber an Regentagen oder bei langen Ausfahrten manchmal zu wenig.

Meine Frau und ich haben schon mehrere Noname Trinkblasen und Camelback ausprobiert. Die Camelbacks sind mit Abstand die besten. Allerdings kennen wir die Deuter Blasen nicht, sie sollen ebenfalls sehr gut sein. Von Platypus habe ich gehört, dass es mit dem reinigen und Bakterienwachstum Probleme gibt, hab´ sie aber selbst noch nicht ausprobiert.

Happy Trails to the US,
Chris

Danke fuer den Tipp. Ich werde mir mal den Exp Air anschauen, wenn ich in D bin. Vom Platzangebot reicht mir der Camelbak Lobo voellig aus. Ist der Exp Air ungefaehr damit vergleichbar? Ich habe auch mal eine Mail an Deuter geschrieben. Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Da hatte ich wohl ein Brett vorm Kopf. :o

Der Schwarzwald steht bei uns ziemlich weit oben fuer einen Radurlaub. Da werde ich bestimmt noch mal auf Dich zurueckkommen. :) Dass soll Landschaftlich in etwa vergleichbar mit den Bergen in Georgia sein. Nicht so steil, aber dafuer laengere Anstiege habe ich mir sagen lassen.
 
Minimalist schrieb:
Der Schwarzwald steht bei uns ziemlich weit oben fuer einen Radurlaub. Da werde ich bestimmt noch mal auf Dich zurueckkommen. :) Dass soll Landschaftlich in etwa vergleichbar mit den Bergen in Georgia sein. Nicht so steil, aber dafuer laengere Anstiege habe ich mir sagen lassen.

Der Schwarzwald bietet einige Anstiege und Abfahrten von bis zu 1000Hm am Stück. Beim grösseren meiner beiden Hausberge (Kandel) gab´s bis vor kurzem eine soulige Singletrailabfahrt von fast 900 Hm. Dann kamen die Jungs, die die Waldautobahnen bauen, damit die Neureichen ihre hübschen Geländewagen spazieren fahren können :heul:

Einen (Bike) Urlaub ist die Gegend auf jeden Fall wert!

Chris
 
nyc schrieb:
Der Schwarzwald bietet einige Anstiege und Abfahrten von bis zu 1000Hm am Stück. Beim grösseren meiner beiden Hausberge (Kandel) gab´s bis vor kurzem eine soulige Singletrailabfahrt von fast 900 Hm. Dann kamen die Jungs, die die Waldautobahnen bauen, damit die Neureichen ihre hübschen Geländewagen spazieren fahren können :heul:

Einen (Bike) Urlaub ist die Gegend auf jeden Fall wert!

Chris

Koennt Ihr nix dagegen machen? Ich bin Mitglied von SORBA (www.sorba.org) und mitlerweile haben wir recht viele Erfolge in Bezug auf neue Trails etc. Allerdings werden die meisten auch von uns gebaut und/oder gepflegt. Es bringt durchaus etwas, sich zu organisieren. :daumen:

1000Hm? Das hoert sich nach viel Spass an. Allerdings quaele ich mich lieber und fahre bergauf. Ich bin der totale Schisser, wenn's bergab geht. Hab' mir vor ein paar Wochen die Baender zwischen Schluesselbein und Schulterblatt bei einem Sturz gerissen. Jetzt fahr ich nur noch ganz vorsichtig den Berg runter.
 
Gute Besserung!!! So ein Mist, und das zum Sommeranfang :heul:

Dass die Neureichen ihre Autos im Wald spazieren fahren war auch nicht ganz ernst gemein. Für die Holzabfuhr werden halt breitere Wege gebraucht, da kann man nicht viel machen.

Die Stadt Freiburg hat mit einem lokalen MTB Verein zusammen vor ein paar Jahren spezielle Wege ausgewiesen :), dummerweise werden dort aber immer wieder mal die Schilder geklaut und die Wanderer verstehen die Hinweisschilder auch nicht so ganz. :wut:

Auch im Umland gibt es immer mehr Gemeinden, die ein Mountainbike-Wegenetz ausweisen, so trostlos ist die Lage also nicht. :daumen:

Im Schwarzwald gibt es auch ohne offizielle Beschilderung eine Menge Single Trails, so dass es viele Möglichkeiten gibt, beim Bergabfahren Spass zu haben. Allerdings sind diese Trails für Mountainbiker eigentlich verboten: der Weg muss mindestens 2m breit sein, damit ich mit dem MTB drauf darf. Ich hatte allerdings noch nie Probleme auf den schmalen Wanderwegen: weder mit Wanderern, noch mit Waldbauern, noch mit Förstern. Ich brettere allerdings an Fussgängern auch nicht mit 50 Sachen vorbei, sondern mache deutlich langsam und grüsse freundlich. Je weiter oben auf dem Berg, desto freundlicher grüssen die Leute zurück.

Ich war auch schon ein paarmal mit der Machete im Wald und habe offizielle Wanderwege, die für MTB verboten sind, von Dornengestrüpp befreit. Das hilft nicht nur meinen Waden, sondern auch den Wanderern. Ich hoffe, die sind mir dafür dankbar ;)
 
Hallo,

mein Bruder hat eine Vaude Splash Air 20. Meiner Meinung ein sehr guter Trink-Rucksack mit viel Platz und Ergonomie. Hat Platz für ne 3l Trinkblase (seperat kaufen) und 20+5l Stauraum, dazu das Rückenteil mit Metallgestell und Netz, wo man praktisch nicht schwitzen kann. Dazu jede Menge extra Fächer. Ist schon ein etwas älteres Modell, aber denke mal es gibt ein entsprechendes Modell.

MfG, Seb
 
nyc schrieb:
Gute Besserung!!! So ein Mist, und das zum Sommeranfang :heul:

Dass die Neureichen ihre Autos im Wald spazieren fahren war auch nicht ganz ernst gemein. Für die Holzabfuhr werden halt breitere Wege gebraucht, da kann man nicht viel machen.

Die Stadt Freiburg hat mit einem lokalen MTB Verein zusammen vor ein paar Jahren spezielle Wege ausgewiesen :), dummerweise werden dort aber immer wieder mal die Schilder geklaut und die Wanderer verstehen die Hinweisschilder auch nicht so ganz. :wut:

Auch im Umland gibt es immer mehr Gemeinden, die ein Mountainbike-Wegenetz ausweisen, so trostlos ist die Lage also nicht. :daumen:

Im Schwarzwald gibt es auch ohne offizielle Beschilderung eine Menge Single Trails, so dass es viele Möglichkeiten gibt, beim Bergabfahren Spass zu haben. Allerdings sind diese Trails für Mountainbiker eigentlich verboten: der Weg muss mindestens 2m breit sein, damit ich mit dem MTB drauf darf. Ich hatte allerdings noch nie Probleme auf den schmalen Wanderwegen: weder mit Wanderern, noch mit Waldbauern, noch mit Förstern. Ich brettere allerdings an Fussgängern auch nicht mit 50 Sachen vorbei, sondern mache deutlich langsam und grüsse freundlich. Je weiter oben auf dem Berg, desto freundlicher grüssen die Leute zurück.

Ich war auch schon ein paarmal mit der Machete im Wald und habe offizielle Wanderwege, die für MTB verboten sind, von Dornengestrüpp befreit. Das hilft nicht nur meinen Waden, sondern auch den Wanderern. Ich hoffe, die sind mir dafür dankbar ;)

Die Verletzung hoert sich eigentlich schlimmer an, als sie war. Ich wollte nur etwas Mitleid erregen. :D Nach 10 Tagen konnte ich wieder Rennradfahren. Allerdings hat es mit dem MTB etwas laenger gedauert, da ich das Vorderrad nicht ueber Hindernisse heben konnte.

Das hoert sich ja super an, mit dem Schwarzwald. :daumen: Diese 2 Meter Regel verstehe ich ueberhaupt nicht. Normalerweise kann man ja schneller Fahren, wenn der Weg breit ist. Macht fuer mich keinen Sinn, wenn man Unfaelle verhindern will. Waere es nicht sinnvoller, die Trails schmal zu halten und Hindernisse zu bauen?
 
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