Unterwegs mit Kinderanhänger

isch gugge
du guggst
er/sie/es guggt
wir guggen
ihr guggt
sie guggen

die anderen zeitformen kann man sich ableiten...
 
@BurnInHell: Also ich nutze den Croozer Kid.

@Docker: Doch ist meine Tochter. Ich halte es nicht für verantwortungslos, wenn die Straße frei ist. An den selben Stellen fahre ich alleine noch deutlich schneller.

Bzgl Qual fürs Kind: Da die Kleine eigentlich nie weint, sondern lacht oder schläft, findet sie es nicht so schlecht.

Bzgl. Gelände: Ich rede jetzt maximal von S1 laut http://www.singletrail-skala.de/
 
Wenn Du tatsächlich eine S1 Strecke, wie auf den Bildern in Deinem Link, mit einem ungefederten Anhänger (Croozer Kid) + Kind hinunterfähst, dann solltest dich kritisch fragen ob das Wohl Deines Kindes nicht vor Deinem Interesse am Bike-Spaß stehen sollte. Zum Vegleich kannst Du ja mal Deine Trails mit Starrbike hinunterfahren und bei der Abfahrt sitzen bleiben. Wenn das unangenehm ist, dann ist der Trail definitiv nicht Anhänger-geeignet. Wenn Dein Kind lacht oder schläft, dann ist es entweder bewusstlos oder deine Trails sind doch nicht so schlimm. Dann wird das schon passen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich sehe auf den Bildern nichts, was ein Problem wäre, sitzend durchzufahren. Außerdem fahre ich nicht 2 Stunden am Stück auf einem S1 Weg. Sondern von so einer Tour villeicht 5 Minuten. Meistens sind ja richtige Singletrails sowieso zu schmal.

Ferner werden auf manchen Bilder Integralhelme getragen und Fullys gefahren. Meine Strecken könnte man locker mit nem Crosser fahren.

Das nächste mal richtig lesen, und nicht irgendwas hineininterpretieren.
 
Ich glaube das macht alles langsam keinen sin mehr
Ich bin raus.

Wünsche dir und deiner Kleinen alles gute und eine Unfallfreie fahrt ein Lebenlang
 
Ich bin mit nem Fahrrad-Kinderanhänger von Dortmund bis zur Holländischen Küste gefahren (400km) - Der Kinderanhänger diente als Gepäckanhänger. Das ging alles einigermaßen Glatt, so alle 70km ne Panne bei so ca 22km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, aber ins Gelände !?! Würde ich den Kindern nicht antun wollen - jedenfalls nicht allzu schnell max. mit 10-15hm/h da durch. Stell dir mal vor du bekommst die Kurve nicht ganz, mit dem Fahrrad kommste am Baum vorbei aber der Anhänger schießt genau gegen den Baum, und das dann bei 30km/h, das kann böse enden.
 
@groovybike: Also eine Kurve im Wald mit 30km/h bin ich noch nicht gefahren. 30km/h fahr ich mit Anhänger eine gut einsehbare und bekannte Waldautobahn runter.
 
Hi Community,

Was meint ihr, wie schnell ist auf einer Waldautobahn da noch vernünftig?
Ferner wie ist ihre eure Erfahrung auf der Straße?

Wie sieht es aus mit der Deichsel? Ist die jemanden schonmal abgerissen? Oder gar der Rahmen beschädigt?

Hintergrund ist, das mir gestern zum ersten Mal der Kinderanhänger umgekippt ist. Ich bin mit etwa 30km/h durch eine Querrinne gefahrten und dann hats hinter gescheppert. Der Kleinen ist dank 5-Punkt-Gurt nichts passiert, sie hat nur gelacht. Aber naja, erschreckt habe ich mich schon.

- Auf der Waldautobahn war ich schon mal mit ca. 40 unterwegs. - ebenso auf der Straße - Keine Probleme mit der Deichsel - Querrinnen und sonstige Hindernisse sind viel gefährlicher als ohne Hänger. Vorausschauend fahren!!! Ansonsten kann Dir, wie ein Vorschreiber schon richtig bemerkte, niemenad wirklich helfen, wenn Du nicht sagst, welchen Anhänger Du hast. Gefedert? Breite? Gewicht? Singletrailer wie ein toutterrain Steamliner mit 160 mm Federweg?
 
Nachtrag, eben im Forum München/Oberbayern (http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=462504) gefunden, da fährt einer mit Singletrailer Treppen runter:

<object width="512" height="288"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="movie" value="http://videos.mtb-news.de/v/9304" /><embed src="http://videos.mtb-news.de/v/9304" type="application/x-shockwave-flash" width="512" height="288" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always"></embed></object>

Aber ich schaffe es offensichtlich nicht, das Video einzubinden, deshalb bitte selbst suchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@madbuddha: Das ist mal kostruktiv! Danke! Ich fahre den Croozer Kid, also ungefedert. Was fährst du für einen Hänger?
 
:S Naja,
Also ich habe den Kid4Two, und ich finde den Anhänger ok aber fürs Gelände!? Nicht mal annähernd! Die Reifen sind gesteckt (keine durchgehende Achse) du kannst von Glück reden das der Anhänger nach dem "Umkipper" überhaupt noch fahrbereit war und wenn ich " Radon ZR Limited Team 2004 mit krass Tuning" lese kann ich ehrlich gesagt das ganze hier nicht ganz ernst nehmen.
Beste Grüsse,
Chris
 
hallo,
ich bin früher auch viel mir Anhänger gefahren.
Ich hatte einen 2 sitzer ( bluebird).

Straßenlage wie eine S-klasse.

An 25km/h hab ich mich auch nicht gehalten,

Waldwege, auch mit Wurzeln war mir wenig Luft ( ca. 0,5 bar bei 1,75 er Reifen ) kein Problem.
Gefälle mit 15-20% auch nicht.

Noch ein Sitzkissen rein und fertig.

Tuningmaßnahme wären breitere Reifen.

Die Kleine hatte immer viel Spaß.


Ich hab den Anhänger schon mal mit über 80kg belastet. ( stahlbike )
 
:S Naja,
Also ich habe den Kid4Two, und ich finde den Anhänger ok aber fürs Gelände!? Nicht mal annähernd! Die Reifen sind gesteckt (keine durchgehende Achse) du kannst von Glück reden das der Anhänger nach dem "Umkipper" überhaupt noch fahrbereit war und wenn ich " Radon ZR Limited Team 2004 mit krass Tuning" lese kann ich ehrlich gesagt das ganze hier nicht ganz ernst nehmen.
Beste Grüsse,
Chris

Dem kann ich im Prinzip zustimmen. Allein schon auf einer Waldautobahn rappelt der ganz schön (Kid4two). Unterm Strich würd ich mir mehr sorgrn um den Croozer (vor allem die Aufhängung der Räder) als um die Kinder machen, denn die sind ja darin aufgehängt und haben in der Regel Spaß, wenn es etwas ruppig wird. Einen Wurzeltrail mit dem Croozer kann ich mir gar nicht vorstellen, aber vielleicht ist der kid4one auch anders/besser. Für die Stadt ist der Crozzer übrigens super (nur so nebenbei).
 
ich bin ganz "ichbins!" seiner meinung.
ich hab den croozer für ein kind.
mein tunig tipp: fette reifen ala big apple in 2,5 ....
ich fahr den hänger mit 0,5-0,75 bar, das stiegert den komfort im hänger. trails würde ich nicht fahren ... meine kleine würde es meiner frau erzählen und dann wärs das wohl gewesen für mich ... hihihi
ich fahr also immer nur radweg und schotterstraße (bis auf ein paar kleine ausnahmen, aber eben auch nur kurze stücke, und nur auf trails die ich gut kenne, damit ich nicht bei 30 km/h am singletrail einen unfall habe ;-) ).
größte steigung bei mir waren 26%. nach 50 hm musste ich allerdings schieben. schieben wenns so steil ist ist nicht einfach, da sie deichsel an der nabe befestigt ist und somit das hinterrad steigt wenn man am lenker anschiebt...muss ma am sitz das bike niederdrücken. herunter war es dann natürlich mit vorsicht zu genießen. ich denke ich habe hier einen vorteil weil ich 95 kg wiege und somit mehr masse an der "zugmaschiene/bremsmaschine" habe. wenn ich nur 60 kg habe würde ich mit der kleinen da nicht runterfahren! auch wenn die schotterstraße von regen oder ähnlichem sehr mitgenommen wäre würde ich es auch nicht machen, und mit 30 km/h auch nicht ;-)

ich war auch schon mit dem renner unterwegs, bei mir gab absolut kein schlackern!

gruß
 
Hallo zusammen,

bin mit Burley Lite ST und einem Kind seit ca. 1,5 Jahren (Kind ab 1 Jahr) regelmäßig unterwegs (so 1-2000km gesamt). Der Burley ist gefedert und ich habe Big Apple 2.5 mit < 1 Bar montiert.
Bisher ging damit auch S1 ohne Probleme. Natürlich nicht stundenlang.

Bergab halt ich mich mit der Geschwindigkeit zurück (schätz mal so max 40km) was aber eher an Bremsbereitschaft liegt. Der Hänger schiebt doch ganz gewaltig.
Ich sehe, zumindest bei meinem Burley, keine Gefahr, dass da irgendetwas bricht. Auch nicht das Kind :)
Hab auch schon einen Umkipper geschafft (weil Kinderrad auf dem Dach und Stein in einer engen Kurve mitgenommen) das hat nur zu einem lachenden Kind geführt ;)
Ansonsten fahr ich aber verantwortungsvoll und vor allem ohne Kinderrad auf dem Dach (sondern im Kofferaum).
 
Ich fahre momentan einen Chariot Cougar (Blattfederung) und überlege mir, ob ich mir nicht für spannendere Touren einen Singletrailer zulegen sollte. Wie oben geschrieben fahre ich auf Straße/Waldautobahn bis zu 40 KM/h. Ich habe allerdings an meinem "Standardzugfahrzeug" auch vorne eine 200mm Scheibe. Für Verzögerung bei Gefahr ist also gesorgt.

Diese Geschwindigkeit fahre ich auch nur bei bekannten Strecken in Bereichen, die man gut einsehen kann. Ansonsten bin ich schon über den ein oder anderen Wurzelteppich und ich hatte den Eindruck, dass da durchaus noch mehr gehen würde mit dem Cougar. Ungefedert würde ich sowas aber lassen, da die kleinen da sonst arg durchgeschüttelt werden und das bei dem noch unvollendeten Körper sicher nicht gut ist.

Meine Tochter ist im Hänger seit sie 3 Monate alt ist, damals noch in der Hängematte. Nach jetzt 2 Jahren hat sie keinerlei Probleme in den Hänger zu steigen und sich anschnallen zu lassen. Meistens schläft sie, sie kann aber auch auch viel Zeit mit gucken verbringen. Ich habe tatsächlich auch schon den ersten "Schneller"-Ruf gehört. :D

Noch was wegen Unfällen: Der Cougar (und ich denke die meisten anderen Hänger auch) ist ja als Überrollkäfig konzipiert. Und das funktioniert auch einwandfrei. Ich bin im Winter mal weggerutscht und da hat es auch den Hänger auf die Seite gelegt aber außer einem kleinen Schrecken gab es keine Probleme bei Kind und Vater.
 
bin auch ab und an mit nem 2spurigen hänger unterwegs. den kleinen machts spass meistens pennen se:) ich finde der hänger rupft bei der fahrt an der anhängevorrichtung, gut kann auch an der kupplung liegen.
ich persönlich würde auch mit dem hänger in leichtes gelände. paar wurzeln und schotter sind ok aber alles andere find ich zu gefährlich und wahrscheinlich auch unbequem für die kids. aber es gibt m.m. auch einspurige hänger mit denen müsste im gelände mehr gehen;)
 
Ich fahre momentan einen Chariot Cougar (Blattfederung) und überlege mir, ob ich mir nicht für spannendere Touren einen Singletrailer zulegen sollte. Wie oben geschrieben fahre ich auf Straße/Waldautobahn bis zu 40 KM/h. Ich habe allerdings an meinem "Standardzugfahrzeug" auch vorne eine 200mm Scheibe. Für Verzögerung bei Gefahr ist also gesorgt.

Diese Geschwindigkeit fahre ich auch nur bei bekannten Strecken in Bereichen, die man gut einsehen kann. Ansonsten bin ich schon über den ein oder anderen Wurzelteppich und ich hatte den Eindruck, dass da durchaus noch mehr gehen würde mit dem Cougar. Ungefedert würde ich sowas aber lassen, da die kleinen da sonst arg durchgeschüttelt werden und das bei dem noch unvollendeten Körper sicher nicht gut ist.

Meine Tochter ist im Hänger seit sie 3 Monate alt ist, damals noch in der Hängematte. Nach jetzt 2 Jahren hat sie keinerlei Probleme in den Hänger zu steigen und sich anschnallen zu lassen. Meistens schläft sie, sie kann aber auch auch viel Zeit mit gucken verbringen. Ich habe tatsächlich auch schon den ersten "Schneller"-Ruf gehört. :D

Noch was wegen Unfällen: Der Cougar (und ich denke die meisten anderen Hänger auch) ist ja als Überrollkäfig konzipiert. Und das funktioniert auch einwandfrei. Ich bin im Winter mal weggerutscht und da hat es auch den Hänger auf die Seite gelegt aber außer einem kleinen Schrecken gab es keine Probleme bei Kind und Vater.

Und noch etwas vergessen: Reifen habe ich auch gewechselt auf Schwalbe "Table Top" in 2,25". Fahre die mit ca. 1 Bar.
 
Und noch etwas vergessen: Reifen habe ich auch gewechselt auf Schwalbe "Table Top" in 2,25". Fahre die mit ca. 1 Bar.
Gibt es die Schwalbe Table Top auch in 20" Reifendurchmesser? Ich habe sie nur in 24" gefunden!!! Oder meintest Du zufällig die Big Apple?

Allgemein kann ich den Chariot Cougar 1 fürs Gelände bis S1 empfehlen. Ich bin teilweise über 60km/h auf normalen Waldautobahnen damit gefahren. Die Erschütterungen werden durch die Blattfederung gut entkoppelt. Der Anhänger ist mir auch schon öfters umgekippt, auch mit Kind, allerdings auf der Straße nach zu zügiger Kurvendurchfahrt. Da hätte der Schwerpunkt etwas weiter nach unten gehört bzw. evntl. auch größere Reifendurchmesser Abhilfe geschafft. Der Chariot ist jedoch in diesem Sinne kein reiner Radanhänger sonder auch alltagstauglicher Kinderwagen. Von daher müsste man sich da selbst helfen und Umbauten vornehmen für den "perfekten" Radbetrieb.
 
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