Vegan und biken?

  • Ersteller Ersteller pisskopp
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Ich finde solche Argumente sehr traurig. Langfristiges Denken ist das auf gar keinen Fall. Diskutieren bringt meistens wenig. Aktiv werden wiederum viel mehr. ;)

Warum das? Monokultureller Anbau hat sich Land und Forstwirtschaftlich in der gemäßigten Zone seit Jahrhunderten bewährt. Ausserdem ist das eben nur eine Anbauform der modernen Landwirtschaft. Verbreiteter sind Fruchtfolgesysteme, die die Bodenfertilität besser erhalten und unempfindlicher sind.
Diese als Monukultur zu bezeichnen, nur weil auf einem Feld die gleiche Pflanze wächst, ist falsch.
Ausserdem ist der Ertragsnachteil aufgrund von Schädlingsbefall durch Gegenmaßnahmen reduzierbar und zwar ohne dass man dadurch einen mutagenen Parasiten erzeugt, der unser aller Ende sein wird.

Die ganzen "Alternativkonzepte", die in den immerfeuchten Tropen ach so toll die Biodiversität erhalten sollen, haben sich mittlerweile in zahlreichen Studien als genauso ungeeignet erwiesen wie jede Monokultur, sind aber nichtmal vernünftig automatisierbar.
Oft wird das den (traditionellen) Farmern aber teuer verkauft, u.A. sind "Naturschützer" wie der WWF kommerziell im großen Stil daran beteiligt, ich finde sowas ist eine riesen Sauerei. Und hier geht einer gegen Hobbyangler vor...


@Geisterfahrer: Es gibt bereits kompostierbare Polymerwerkstoffe für Verpackungen. Das muss kein Nachteil sein.
 
Und das nennst Du nachhaltig? Meine Kissen sind kompostierbar.

wo haste die her?:D

und nochma für den jetpiloten!!!!
danke für deine argumente....all das spricht doch wohl für veganismus?!
keine massentierzucht-> mehr getreide -> keine notwendigkeit für pestizide oder funghizide oder wahtever...du kannst dich ja gerne weiter rausreden, aber im grunde schaufelst du das grab deiner eigenen argumentation...
 
und hau endlich ma mit so pseudos wie dme wwf ab!! naturzerstörung unter dem banner des naturschutzes....das kannst du doch nicht ernst meinen?!
sicherlicht ist uach niemand der mit dem wwf sympathsiert vegan:D
 
Warum müssen die Veganer immer etwas in Richtung Dogma/Religion und Fundamentalismus draus machen, und ihre Macke als die Rettung der Menschheit darstellen.

2-3 Bildern von Leuten die Muskeln haben/ausdauernd/gesund sind trotz veganer Lebensweise beweisen nix. Vielleicht wären sie noch viel muskulöser/ausdauernder/gesünder, wenn sie sich halt doch 1mal in der Woche ein Steak reinzerren. Das kann keiner nachweisen. Lasst die Leute doch, ich zwinge dem Veggie doch auch nicht mein Steak zu essen. Evolutionsbiologisch ernährt sich der Mensch wohl seit ein paar zehntausend Jahren von einer pflanzlich tierischen Mischkost, und damit ist er nicht schlecht gefahren. Und das tolle: Niemand ist gezwungen mitzumachen zwischen 0% und 100% Fleischanteil darf sich jeder frei entscheiden.

Wir sind 7+ Milliarden Menschen, Anstieg exponentiell. Fleisch hin oder her, DAS ist das Problem der Umweltzerstörung. Der Vorschlag der dogmatischen Weltverbesserer "kein Fleisch, Nahrung besser verteilen" -> Folgen: Verlagerung und Vergrößerung des Problems(irgendwann sind wir halt 14 Milliarden die wir dann aber auch nicht mehr ohne groß angelegten Raubbau ernähren können), Zerstörung der lokalen Märkte und des lokalen Anbaus.

Ich hatte immer gehofft diesen dogmatisch,ideologisch, religiösen Quatsch hätte man mal irgendwann überwunden, doch dann kam der Ökofaschismus. Scheinbar brauchen Menschen solche Dinge, Regeln und Verbote und kommen mit einer liberalen Ordnung nicht klar.
 
...


@Geisterfahrer: Es gibt bereits kompostierbare Polymerwerkstoffe für Verpackungen. Das muss kein Nachteil sein.

Prima!
Was ich durch diesen - zugegeben etwas polemischen - Einwurf aufzeigen wollte, ist, dass man mit seinem alleinseligmachenden Wahrheitsanspruch auch immer irgendwo an seine Grenzen stößt. Tierschutz contra Umweltschutz. Wolle contra Kunstfaser (Ja, jeder, der möchte, darf gerne auch im Hanf- oder Baumwollaibchen Rad fahren).

Vegetarismus und auch Veganismus entspringt meines Erachtens oftmals nicht dem Wunsch nach nachhaltiger Wirtschaft (Argument Wasserverbrauch bei in Deutschland aufgezogenen Rindern? Also bitte!), sondern einer gewissen Gefühlsduselei - positiv formuliert: Moralvorstellung - wonach man keine anderen Lebewesen ausbeuten darf. Und diese wird dann mit anderen Argumenten verbrämt, weil auf "die armen Tiere tun mir leid" oftmals nur Spott als Antwort kommt. So wurde hier ja auch schon der "vollgefressene Fleischfresser" herangezogen. Sicherlich, jeder, der ab und zu ein Schnitzel isst, hat Übergewicht und sonstige Gesundheitsprobleme...

Wenn man die Nachhaltigkeitsgeschichte konsequent durchdenkt, müssten wir jeder sehr viele Verzichte in Kauf nehmen. Dabei stößt jeder irgendwann an seine Grenzen - der eine früher, der andere später (Verzicht auf PKW, Verzicht auf Car-Sharing-PKW, Verzicht auf maschinengetriebene Fahrzeuge, Verzicht auf das neue Fahrrad, Verzicht auf Elektrizität, Verzicht auf nicht regionale Lebensmittel ... das kann man recht weit treiben, bis man irgendwann beim asketischen, voll biologisch abbaubaren Lebensstil angekommen ist. Und selbst dann atmet man noch CO2 aus und vernichtet pflanzliche Existenzen.).

Wenn jemand dann genau seine Grenze als die einzig richtige darstellt, finde ich das ein wenig vermessen.

KingKiKapu, Du redest mir aus der Seele!
 
Ich möchte meinen Beitrag noch anmerken, nicht DIE Veganer, sondern einige Veganer. Ich kenne durchaus auch Leute die vegan leben und nicht meinen ständig einen Vortrag halten zu müssen wie überlegen ihr Lebensstil ist ;)
 
Wenn jemand dann genau seine Grenze als die einzig richtige darstellt, finde ich das ein wenig vermessen.

Das sehe ich auch so, allerdings finde ich das ständige wegrelativieren von fakten, was sich bei derartigen themen immer wieder zeigt, nicht nachvollziehbar.

Es stimmt mMn zB. dass es einfach nicht gut für die erde sein kann wenn sich die menschheit weiterhin so rasant vermehrt. Trotzdem versteh ich dann nicht wieso der umstand dass fleischproduktion deutlich mehr resourcen beansprucht als getreide/gemüse/hülsenfrüchte, keine rolle mehr bezüglich umweltzerstörung spielen soll.

Und überhaupt diese einstellung: eigentlich verschmutzt alles und jeder durch seine bloße existenz die umwelt, deswegen hab ich keine verantwortung und muss mein verhalten nicht ändern und hinterfragen?
Das ist doch bloß eine billige art seine eigene bequemlichkeit und gewohnheiten zu rechtfertigen, oder etwa nicht?

Mir selber ist aufgefallen dass es ebenso ignorante veganer wie fleischesser gibt, die derartige themen nur nutzen um ihr ego zu befriedigen. Da kommt dann das handeln nicht aus einsicht und bewusstsein sondern dient nur dem zwecke der selbstdarstellung.
Unterm strich steht dann der veganer, was die umweltbilanz betrifft, besser da.

Meine schlussfolgerung und der grund warum ich keine tiere mehr esse ist folgender: Es gibt menschen denen bleibt aufgrund ihrer lebensbedingungen einfach nichts anderes übrig als fleisch zu essen um ihr überleben zu sichern (zb. Innuit). Und vor gut 15 jahren war es noch nicht so einfach wie heutzutage, sich gesund und vegan zu ernähren.
Mittlerweile ist dies völlig anders und ernährungsphysiologisch als auch quantitativ, keine große schwierigkeit mehr.

Mein vater zB. schwört auch auf ein gutes steak (energie) und möchte darauf nicht verzichten und ich kann ihm das nicht übel nehmen. Zugegeben, wenn einem nicht bewußt ist was man da gerade isst, kann ein steak sehr gut schmecken. Es gibt wahrscheinlich auch solche denen der gedanke an die ermordung des tieres lust bereitet. Ich würde ein tier nur dann töten und essen, wenn es nicht anders ginge mein überleben zu sichern. Und genau das ist meine erkenntnis/sichtweise: Behandele alles mit respekt.
Andere lebewesen des genusses wegen zu töten, auszunutzen und zudem ohne notwendigkeit dadurch die umwelt zu schänden halte ich für respektlos.
Meine schlussfolgerung ist eine vegetarische ernährungsweise. Sich vegan wirklich gesund zu ernähren, bedarf mMn sehr viel zeit, disziplin und aufwand und nicht zu vergessen ist es sehr teuer, wenn es abwechselungsreich sein soll.

Ps. Mitgefühl und vernunft müssen nicht zwangsläufig mit gutmenschentum und ersatzreligion zu tun haben.
 
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Aber dann müsstest Du konsequenterweise "Petraner" werden (=Steinesser).

Diese aussage lässt auf den iq eines steines schliessen...

Ich schrieb "ohne notwendigkeit". Aber dass ist ein oft gebrachtes argument: pflanzen leiden ebenfalls ähnlich wie tiere. Ein strauch an dem bohnen wachsen lebt weiter wenn ich seine früchte esse, andererseits gibts auch einjährige nutzpflanzen die dann absterben wenn ihre früchte ausgereift sind. Tut es einem maiskolben weh wenn er verzehrt wird? Ist ein unbefruchtetes hühnerei ein lebewesen?
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na, austeilen kannst Du ja :) Kannst Du auch mit gleicher Intensität differenziert denken, oder bist Du nur beim austeilen so schnell?

Hast Du Dir mal überlegt, wie Deine pflanzlichen Produkte hergestellt werden und wieviel Lebewesen dabei über "die Klinge" springen? Oder gehst Du jeden Tag eigenhändig ein paar Böhnchen pflücken? :)
 
1. Du hast meine fragen nicht beantwortet. Fällt das echt so schwer?

2.
Hast Du Dir mal überlegt, wie Deine pflanzlichen Produkte hergestellt werden und wieviel Lebewesen dabei über "die Klinge" springen? Oder gehst Du jeden Tag eigenhändig ein paar Böhnchen pflücken? :)

Nein und nein.

Wie viele Lebewesen springen denn dabei über die klinge?
 
Sind Insekten für Dich keine Lebewesen, nur weil sie klein sind? Wird die Umwelt durch Agrarkultur nicht geschädigt?
Essen ist notwendig. Ob der Natur durch Vegetarier, Veganer oder Fleischesser mehr Schaden zugefügt wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich vermute, der Unterschied ist vernachlässigbar.
Weiter oben fand ich eine treffende Feststellung. Das eigentliche Problem ist die Überbevölkerung.
 
Wie viele Lebewesen springen denn dabei über die klinge?
Alle die z.B. normalerweise in diesem Lebensraum ihren Platz finden, der aber nun durch den Acker verwendet wird. Statistisch einige Rehe, Wildschweine, Kaninchen ein ganzer Berg Insekten und anderes Getier. Zusätzlich die Lebewesen die bei der Ernte drauf gehen, z.B. einige Feldhasen, Hamster und Mäuse und wieder ein ganzer Berg von Insekten.
 
Sind Insekten für Dich keine Lebewesen, nur weil sie klein sind?

Durch umweltverschmutzung sind mittlerweile 80% der Bienenbestände (weltweit) geschwunden. Die frage ist doch was machbar ist. Es gibt eine buddhistische sekte, welche mit einem besen den weg vor sich von kleinstlebewesen befreit. Mir geht das zu weit.
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Wenn aber eine motte in der wohnung umherfliegt nehme ich ein glas und bringe sie nach draussen anstatt sie zu töten. Jeder hat die wahl, ganz einfach. Wenn ich biologisch produzierte kost einkaufe kann ich damit schonmal die besseren (schonenderen) produktionsmethoden unterstützen und meinetwegen auch ein paar insekten verschonen.

Der unterschied ist faktisch eben nicht vernachlässigbar.

Wie dem auch sei digger, ich möchte niemanden überzeugen denn es macht eh keinen sinn. Echte veränderung kommt nur von innen heraus.
Ich geh jetzt biken und achte beim bergauffahren immer (ohne scherz) darauf dass ich keine käfer, schlange und kröten überfahre
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Das mit dem Viechern Ausweichen mache ich auch. Trotz Fleischkonsum.
Dein oben gebrachtes Argument, dass man sich nicht darauf zurückziehen kann, jegliche Handlung schade und fortan ohne Rücksicht auf Verluste lebt, halte ich für nicht von der Hand zu weisen. So war es auch nicht gemeint.
Nur dass daraus zwingend eine vegetarische oder vegane (Ich glaube, es war Polo, der bereits ganz gut dargelegt hat, dass Vegetarier ebenfalls Tiere ausbeuten - Stichwort: Wohin mit den Kälbchen, denen man die Milch für Käse weggenommen hat usw.) Lebensweise folgt, bezweifle ich.

Ich achte auch bei vielem auf Umwelt-/Natur- und Tierschutz. Aber ich würde nicht meinen Lebensstil als absolut setzen. (Alle Nacktschnecken in den Wald tragen, die unser biologisch-dynamische Gemüse auf ihre Speisekarte setzen, wäre wohl auch korrekter, als sie plattzuhauen. Ist aber schlicht und ergreifend nicht praktikabel.)
Und was mich stört, ist die Doppelmoral und der Monopolanspruch vieler Hardliner. Wie gesagt: Jeder hat seine Grenze, auf was zu verzichten er alles bereit ist. Wenn ich eine radikale Meinung vertrete, muss ich auch damit leben, die Schwächen meiner Philosophie aufgezeigt zu bekommen.

Wenn einer dagegen nur für sich entscheidet, keine Tiere mehr zu essen oder ihnen den Honig wegzunehmen - okay, seine Sache.
 
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Jeder hat die wahl, ganz einfach.

Eben. Also halte die Klappe und sonne Dich in Deiner Selbstzufriedenheit, ist doch nicht schwer. Oder macht es Dir keinen Spaß, wenn Du anderen nicht davon erzählen kannst? Die bösen Fleischfresser leisten ihren Beitrag eben vielleicht woanders (kein Auto, nicht jedes Jahr mit dem Flugzeug in den Urlaub, etc. pp.), weißt Du's?

Mit manch einem lohnen sich Dikussionen einfach nicht, das stellen wir bei diesen Themen aber nicht zu ersten Mal fest.
 
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ich möchte niemanden überzeugen

Sicher? Du sitzt hier aber schon auf einem ziemlich hohen Ross und versuchst allen anderen zu erklären wie "überlegen" dein Ernährungsstil ist. Aber mach dir nichts draus, ein religiöser Mensch wird dir auch immer wieder erklären wie überlegen seine Religion ist und dass es sich nicht um Glaube, sondern um unumstößliche Fakten handelt.

@KingKiKapu: du hast die Insekten u.ä. vergessen welche mit Insektenschutzmittel getötet/an der Nahrungsaufnahme gehindert werden (auch der Biobauer verwendet Insektenschutzmittel, wenn auch biologisches).

Davon ab: Der Tod gehört zum Leben dazu und ist die normalste Sache der Welt (und auch nicht zwangsläufig schlecht): Warum sollte man versuchen diesen Zyklus zu durchbrechen und alles auf ewig leben zu lassen? Es ist schon schlimm genug dass sich die Menschheit auf gedeih und verderb vermehrt und es den Menschen deren Zeit gekommen ist nichtmal ermöglicht in Würde zu sterben (nicht auf sterbehilfe bezogen, sondern auf das Ableben im Krankenhaus an Maschinen hängend statt zuhause in aller Ruhe).
 
und es den Menschen deren Zeit gekommen ist nichtmal ermöglicht in Würde zu sterben (nicht auf sterbehilfe bezogen, sondern auf das Ableben im Krankenhaus an Maschinen hängend statt zuhause in aller Ruhe).
Nur weil Du es gerade bringst - das hat man selbst in der Hand: Patientenverfügung errichten (und zwar eine gescheite, auf einen selbst zugeschnittene, nicht irgendwas aus dem Internet oder irgendnem Flyer). Wer sich daran nicht hält und Dich trotzdem behandelt, begeht Körperverletzung.
 
Durch umweltverschmutzung sind mittlerweile 80% der Bienenbestände (weltweit) geschwunden.
Ein Großteil der Bienenbestände existiert aber eben auch nur durch den Eingriff des Menschen. Und 80% weltweit ist anzuzweifeln, weil dann hätte die Landwirtschaft ein echtes Problem.

Wenn ich biologisch produzierte kost einkaufe kann ich damit schonmal die besseren (schonenderen) produktionsmethoden unterstützen und meinetwegen auch ein paar insekten verschonen.
Faktisch ist das durch nichts belegt. Biokost ist weder sonderlich umweltfreundlicher noch gesünder noch schmeckt es (objektiv) besser.
Biokost sind landwirtschaftliche Methoden von vor 100 Jahren kombiniert mit ein bischen moderner Technik(Der Bauer mag auch hier lieber mitm Traktor übers Feld brettern und automatisiert ernten und sähen. Komisch...).

Ein paar Denkhinweise:
- durch die geringeren Erträge hast du bei Biokost einen deutlich höheren Flächenverbrauch(naturbelassene Landschaft ist aber immer noch sehr viel besser als der biologischste Acker der Welt) plus höherer Wasser und Energieeinsatz.
- Als diese tollen biodynamischen Anbautechniken noch aktuell waren hatten wir noch regelmäßige Hungersnöte und Mangelernährung
- Stichwort Dünger: Wenn du keine Tiere essen magst, woher nimmst du den Gülledünger? Wo ist der Unterschied Nitrate durch chemische Dünger einzubringen oder einen biochem. Cocktail(Gülle) mit haufenweise Giftstoffen und Bakterien draufzuhauen? Vom Einsatz von Kupfer und anderen Schwermetallen als Pestizid mal ganz abgesehen.
- willkürliche Grenze: Die Grenze ob BIO oder nicht ist absolut willkürlich festgelegt und hält keinem wissenschaftlichen Kriterium stand. Warum zieht man sie bei gewissen Sorten die auch schon Züchtungen sind und bei anderen Sorten darfs das nicht? Warum darf ich Kupfer einsetzen aber Mineraldünger nicht?!?

Letztendlich ist Bio nicht unbedingt besser und erst recht kein Allheilmittel wenn wir den technischen Stand willkürlich festlegen, neue Erkenntnisse einfach nur aus gefühlsmotivierten Gründen nicht einfliessen lassen und dadurch in der Konsequenz weitere Naturlandschaften in Äcker verwandeln müssen nur um einer der Homöopathie ähnlichen pseudowissenschaftlichen Ideologie Rechnung zu tragen.

Wenn du dich damit besser fühlst ok, aber eben mehr auch nicht. Letztendlich ist BIO auch nur ein Lifestyle Produkt für Leute die es sich leisten können oder wollen und eigentlich nur aus dem Überangebot sehr hochwertiger Lebensmittel entstanden um bei fallenden Marktpreisen noch einen Profit zu erwitschaften (meine Meinung)
 
Unterm strich steht dann der veganer, was die umweltbilanz betrifft, besser da.

Genau das ist eben nicht. Nur wenn der Veganer in allen Lebensreichen so konsequent ist. Sobald er zB ein Auto besitzt und regelmäßig nutzt / regelmäßig in den Urlaub fliegt ist seine Umweltbilanz viel schlechter als die eines Menschen wie mir, der zwar alles frisst was er in die Finger bekommt, aber überhaupt kein Auto nutzt und es in 29 Jahren immerhin zu einem Flug nach Irland und zurück gebracht hat.

Deshalb ist das Kriterium Veganer = bessere Umweltbilanz als ein Allesfresser, mit Verlaub, Bullshit.
Ich fahre doch auch nicht aus dem Grund allein Fahrrad, mich moralisch überlegen zu fühlen (wobei das in Teilen auch zutrifft).
 
Ich fahre doch auch nicht aus dem Grund allein Fahrrad, mich moralisch überlegen zu fühlen (wobei das in Teilen auch zutrifft).
Also ich fahre Rad weil es mir Spaß macht und für mich teilweise sehr viel praktischer und schneller ist als das Auto, moralisch überlegen fühle ich mich dabei auch nicht.

Aber das ist genau der Punkt: Man kann sicherlich sehr viel mehr Leute zu einer (fast) vegetarischen Ernährung bringen wenn es nur einfach billiger/praktischer wäre, statt konstant moralische Reden zu schwingen. Wie kann es bspw. sein dass Tofu/Gemüsebratlinge o.ä. teurer ist als aufwendig herzustellendes Fleisch ;) -> Lifestyle Produkt
 
Habe hier mal den thread verfolgt und bin der Meinung, eine weitere Diskussion bringt niemanden voran. Im Grunde geht es doch sowieso nur darum, dass wir uns alle weiter entwickeln und lernen ein wirklich erfülltes Leben zu leben. Ohne möglichst viel Leid zu erzeugen. Wer sich hier weiter vertieft mit der Materie der Ernährung auseinander setzen möchte und ein erfülltes gesundes Leben auch auf anderen Lebensgebieten mit sich und anderen führen möchte, dem empfehle ich ein paaar Bücher. Mag jeder darin finden, was ihn anspricht. Es geht ja nicht nur um Biken und Veganismus. Alles ist mit einander verbunden in diesem Leben. Genau wie unsere arbeitenden Muskelketten beim Biken.

1. Unsere Nahrung - unser Schicksal (Dr. M. O. Bruker)
2. Von mir aus nennt es Wahnsinn - Protokoll einer Heilung (Walter Lechler)
3. Das weise Herz (Jack Kornfield)
4. Noch eine Runde auf dem Karussell - Vom Leben und Sterben
(Tiziano Terzani)
5. Gewaltfreie Kommunikation (Marshall B. Rosenberg)

Wer sich unverändert weiter beim Biken fortbewegen möchte, dem wünsche ich auch alles Liebe. Mögen alle Wesen glücklich sein. Gegen die Verblendung.

Fehlt nur noch, dass wir uns alle umarmen und liebhaben sollen. Danach noch zum BUMS-Seminar der Grünen und die Welt ist wieder ok :lol:
 
Ich dachte die BUMS-Seminare werden jetzt von der Orgie-Versicherungsgruppe gehalten:
[nomedia="http://www.youtube.com/watch?v=e__2_JjPZwc"]‪Orgie‬‏ - YouTube[/nomedia]
 
Habe hier mal den thread verfolgt und bin der Meinung, eine weitere Diskussion bringt niemanden voran. Im Grunde geht es doch sowieso nur darum, dass wir uns alle weiter entwickeln und lernen ein wirklich erfülltes Leben zu leben. Ohne möglichst viel Leid zu erzeugen. Wer sich hier weiter vertieft mit der Materie der Ernährung auseinander setzen möchte und ein erfülltes gesundes Leben auch auf anderen Lebensgebieten mit sich und anderen führen möchte, dem empfehle ich ein paaar Bücher. Mag jeder darin finden, was ihn anspricht. Es geht ja nicht nur um Biken und Veganismus. Alles ist mit einander verbunden in diesem Leben. Genau wie unsere arbeitenden Muskelketten beim Biken.

1. Unsere Nahrung - unser Schicksal (Dr. M. O. Bruker)
2. Von mir aus nennt es Wahnsinn - Protokoll einer Heilung (Walter Lechler)
3. Das weise Herz (Jack Kornfield)
4. Noch eine Runde auf dem Karussell - Vom Leben und Sterben
(Tiziano Terzani)
5. Gewaltfreie Kommunikation (Marshall B. Rosenberg)

Wer sich unverändert weiter beim Biken fortbewegen möchte, dem wünsche ich auch alles Liebe. Mögen alle Wesen glücklich sein. Gegen die Verblendung.
Klassiker... "Also ich will ja niemanden bekehren, aber hier habt ihr ein paar Bücher über die einzig wahre und ganzheitliche Sicht der Dinge. Ich bin schon der neue Übermensch bei dem die Fürze nach Jasmin duften, aber wenn Ihr euch Mühe gebt, könnt ihr das auch."

Mal ehrlich sowas nervt.
 
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