Vorbelastung? was ist das...

cmrlaguna

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Vorbelastung : Bike aus dem Keller tragen :D
Dann ein bisserl für Strava über die Trails fliegen und dann zur
Nachbelastung : Auf der Rückfahrt E-Biker an der Ruhr ärgern :D

R.
 
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Beim Fahrradfahren ist das nunmal ganz einfach zu regeln, man muss halt nur klären ob man oben oder unten am Berg losfährt, und das nimmt einem Strava ab. Ich bin da auch nicht großartig KOM-fähig, aber ich mag trotzdem die Battelei unter "Jungs" und wie sich meine Kumpels mit den dicken Beinen die Zeiten um die Ohren hauen. Wir wollen doch alle nur Spielen! :bier:

Was dann leider dazu führt, das inzwischen ganze Wälder für Mountainbiker in unserer Region gesperrt werden, geile Trails von den Waldbesitzern "egalisiert" werden.

Da versucht man in Gesprächen eine Lösung für ein vernünftiges Miteinander zu finden, und im selben Moment fährt eine Horde abfahrtshungriger Biker einem genau durch die Parade, weil genau dort (trotz Sperrung!) ein äußerst beliebtes Strava-Segment liegt. Dankeschön, besser hätte es echt nicht laufen können!

Zum auswerten, vergleichen, analysieren und archieviern von Ausfahrten ist Strava sicher ein geiles Tool. Aber Sonntags durch Massen von Spaziergängern irgendwelchen KOMs nachzujagen, ist evtl. nicht ganz hilfreich für das eh schon arg ramponierte Ansehen der MTBler.

Darum geht's, um nix anderes. Thema gehört hier auch nicht wirklich hin. ;)
 

cmrlaguna

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Zum auswerten, vergleichen, analysieren und archieviern von Ausfahrten ist Strava sicher ein geiles Tool. Aber Sonntags durch Massen von Spaziergängern irgendwelchen KOMs nachzujagen, ist evtl. nicht ganz hilfreich für das eh schon arg ramponierte Ansehen der MTBler.

Idioten gibt`s überall . Das auf Strava zu schieben , nuja. Wir sehen das sehr oft , wenn wir an der Ruhr auf dem Weg zu unseren Bikegebieten sind. Wir bremsen um Leute vorbei zu lassen oder wenn Kinder dabei sind und die Sonntags Fahrer überholen uns :ka:
Leider zum größten Teil E-Biker !! Das passiert regelmäßig und sicher nicht wegen Strava.
Die Sperrung vor kurzem von einem Waldstück am Baldeneysee , wurde aufgehoben , da zum einen nicht Rechtens und zum anderen an den Haaren hergeholt. Da wurde Strava als Vorwand vorgeschoben.
Man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Ich bin regelmäßig mit Leuten unterwegs , die einige Hundert KOMs haben und von denen fährt keiner Rücksichtslos.

Aber das wollte M. eigentlich nicht wissen :D

R.
 
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Ich habe eben auf meiner kleinen Tour ein E-Bike überholt ohne das ich es wollte.
Auf einmal sah ich es und hinter mir blieb es zurück. Groß strampeln musste ich auch nicht.
Bin ich jetzt ein Held? :bier::hüpf:
 
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Da bin ich absolut bei Schwitte und kann über manche Kommentare und deren "Likes" hier nur mit dem Kopf schütteln.
Was haben wir aktuell Probleme, überhaupt noch irgendwo eine duselige CTF genehmigt zu bekommen!

Betreibe schon so viele Jahre Radsport in allen Facetten.
Aber seitdem wirklich jeder Meter Trail inzwischen mit Starva-Segmenten zugepflastert ist, haben sich die Probleme extrem potenziert.
Dabei rede ich jetzt nicht von irgendwelchen Flachstücken auf öffentlichen Straßen oder ähnliches.
Es sind die Trails, die Abfahrten in Wäldern wo es immer wieder zu Problemen kommt.
Früher wurden wenigstens mal kurz die Bremsen gezogen, wenn Spaziergänger kreuzten. Heute wird laufen gelassen!
Und ja, leider machen uns die Jungs mit Federweg ab150mm die meisten Sorgen, mit ihren selbstgebauten Trails, oft auf Privatgrund.
Dann schön mit Segmenten belegt und dann ballern was das Zeug hält und im Anschluß direkt die Zeiten "checken". Hat nix mit Strava zu tun? Erzählt mir keinen Mist!

Einfach mal drüber nachdenken und demnächst mal wieder etwas entspannter durch die Gegend biken!
 
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cmrlaguna

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Da bin ich absolut bei Schwitte und kann über manche Kommentare und deren "Likes" hier nur mit dem Kopf schütteln.
Was haben wir aktuell Probleme, überhaupt noch irgendwo eine duselige CTF genehmigt zu bekommen!

Betreibe schon so viele Jahre Radsport in allen Facetten.
Aber seitdem wirklich jeder Meter Trail inzwischen mit Starva-Segmenten zugepflastert ist, haben sich die Probleme extrem potenziert.
Dabei rede ich jetzt nicht von irgendwelchen Flachstücken auf öffentlichen Straßen oder ähnliches.
Es sind die Trails, die Abfahrten in Wäldern wo es immer wieder zu Problemen kommt.
Früher wurden wenigstens mal kurz die Bremsen gezogen, wenn Spaziergänger kreuzten. Heute wird laufen gelassen!
Und ja, leider machen uns die Jungs mit Federweg ab150mm die meisten Sorgen, mit ihren selbstgebauten Trails, oft auf Privatgrund.
Dann schön mit Segmenten belegt und dann ballern was das Zeug hält und im Anschluß direkt die Zeiten "checken". Hat nix mit Strava zu tun? Erzählt mir keinen Mist!

Einfach mal drüber nachdenken und demnächst mal wieder etwas entspannter durch die Gegend biken!

und Schuld sind immer die anderen !! :ka:
 
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JEDER darf sich da mal an die eigene Nase fassen.
Denn eins sollte doch wohl klar sein, geht's so weiter, dürfen wir bald alle mit einem Trekkingrad über 2m Forstautobahnen gondeln, wenn sie uns überhaupt noch per Zweirad in den Forst lassen.
Wo wohnst du denn? Wirklich so schlimm? Hier -mitten in der Region mit der höchsten Bevölkerungsdichte Deutschlands- habe ich so gut wie nie Probleme. Ganz im Gegenteil: es gibt immer mehr offizielle Strecken, auf denen man sich austoben kann. Ich hab zuvor viele Jahre in Bayern gelebt und auch in den Bergen nie Konflikte erlebt. Die südlichen Isartrails, klar... aber solche Konfliktgegenden kann man dann auch einfach meiden.
 
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Ich kann die Kritik an Strava Segmenten nicht ganz nachvollziehen. Ich komme aus einer Region der schwäbischen Alb in der es viele Biker gibt und auch Möglichkeiten gut zu biken. Die Behörden in der Region sehen das biken auch als Möglichkeit Urlauber anzuziehen..... Die meisten Segmente sind auf Straßen oder Feldwegen die als Radwege markiert sind. Bzw. gerade als Bikestrecken. Und die Biker die ich kenne nehmen Rücksicht ich kenne niemanden der rücksichtslos durch die Gegend brettert. Kommt ein Fußgänger tut man langsam das Segment läuft ja nicht weg. Es sind die Biker die Schuld sind nicht Strava. Die fahren auch ohne Strava rücksichtslos dann halt mit einem anderen Tool.
 
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Strava ist ein Werkzeug, so wie eine Schusswaffe. Der jenige, der es benutzt hat die Verantwortung damit vernünftig um zu gehen. Aber ja, ich kenne die Situation auch gut und hätte im Stravarausch mal fast nen Fußgänger platt gemacht, wofür ich mich echt schäme. Mittlerweile geht es wieder, hab eine reifere Einstellung dazu bekommen. Sehe das nicht mehr so eng mit den KOMs. Strava ist wie eine Droge, mit ähnlichen Konsequenzen. Interessant zu hören, dass es anderen ähnlich geht.
 
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Strava ist ein Werkzeug, so wie eine Schusswaffe. Der jenige, der es benutzt hat die Verantwortung damit vernünftig um zu gehen. Aber ja, ich kenne die Situation auch gut und hätte im Stravarausch mal fast nen Fußgänger platt gemacht, wofür ich mich echt schäme. Mittlerweile geht es wieder, hab eine reifere Einstellung dazu bekommen. Sehe das nicht mehr so eng mit den KOMs. Strava ist wie eine Droge, mit ähnlichen Konsequenzen. Interessant zu hören, dass es anderen ähnlich geht.

Schön, dass es hier auch mal einer zugibt.


...wer freut sich denn ernsthaft über einen MTB-Downhill

Kategorie Lord Helmchen?
Wobei die Jungs meist auf abgelegenen Stecken ihr Hobby nachgehen.
Handeln sich mehr Ärger durch Waldumgestaltung als durch Ballern auf öffentlichen Wegen ein.

Es sind mehr die Hobby-Enduristen, mit ihren 1m breiten Lenkern (Achtung Ironie :)) welche div. Abfahrten, z.T. auf öffentlichen (Wander-)Wegen mit KOMs pflastern und dann laufen lassen. Wo will man mit einem 160mm-Bike auch sonst Bestzeiten holen?
 
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