Ich glaube jeder der hier rummotzt sollte sich mal bei Canyon bewerben !
die stellen bestimmt noch ein..und dann heisst es besser machen

Die Jungs von Canyon lesen das Forum bestimmt mit Genuß und schmunzeln über euch..dann kauft doch woanders..es kommen genug andere Käufer an eure Stelle..
Adios..
Ich glaube auch, daß solche konsequent sinnfreien Kommentare mal voll für die Tonne sind.
Ein Körnchen Wahrheit steckt aber auch in diesem Erguß: Es gibt genug andere Käufer - aber vor allem weil Canyon es nicht gebacken bekommt so viele Räder zu bauen wie sie verkaufen könnten - also deren ureigenste Interessen zu realisieren.
Also im einzelnen sehe ich das so (mit der Möglichkeit mich zu irren), aber ich glaub es spricht viel dafür (ich beobachte das schon ne ganze Weile):
Das Problem ist doch, daß Canyon mit so einer Art Verknappungstaktik arbeitet (ich glaube allerdings eher unbeabsichtigt)- so wie hier schon jemand geschrieben hat: Wenn es der eine nicht kauft kauft's halt der nexte. Muss damals in der DDR mit den Bananen/etc. genauso gelaufen sein.

Die Firma an sich ist mir zutiefst unsympathisch, aber bisher überwiegt noch die "Liebe" zu den wirklich geilen Rädern, auch optisch besser als andere Top-Marken - das kann aber schnell schwenken, wenn ich mich noch mehr verarscht fühle, als es eh schon für jeden von Anfang an offensichtlich sein muß.
Die drücken die Kosten bis aufs absolute Minimum und lassen den Kunden dafür "bluten" aka warten, wenn bei denen wieder mal was nicht rund läuft anstatt ein Stück selbst Verantwortung/Kosten zu übernehmen und ein Teil der bitteren Pille durch Alternativlösungen (die dann natürlich deren Gewinnmarge drücken) selber zu schlucken.
Klar, die Räder haben nen guten Preis zu vergleichbaren Teilen, aber der entsteht vor allem bzw. nur durch den Direktvertrieb (und nicht weil die per se so günstig sind - die sparen einfach die Händlermarge, Punkt ) und bin mir sicher, daß die Gewinnmarge pro Rad auch nicht geringer ist als bei Specialized oder Scott oder was weiß ich. Demzufolge haben die auch die gleichen Möglichkeiten z.B. bei Lieferschwierigkeiten per Schiff kurzfristig andere für sie teuerere Alternativmöglichkeiten zu nutzen, um den Kunden pünktlich zu beliefern und nicht wie ein billiger Hinterhofhändler zu sagen "Ehm, sorry Bananen, err Räder sind grad aus!".

Die lassen lieber aufgrund ihrer eh schlechten Planung (weil immer zu wenig Räder da sind) den Kunden voll auflaufen, weil denen der Einzelkunde offenbar ********gal ist, denn wie gesagt, der nexte kauft's sicher.
Warum die nicht begreifen, daß sie mit professionellerer Planung schlicht mehr verkaufen könnten will mir nicht wirklich in die Birne, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Vermutlich arbeiten sie dran, aber kriegen es Jahr für Jahr konsequent nicht hin.
So, das war mal mein Senf, manche mögen es wilde Theorien nennen. *g*