Westfalen Winter Bike Trophy 2018

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  1. Grunzi

    Grunzi

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    02/2007
    In meiner Eigenschaft als Regen-Vampir bleibe ich heute Zuhause. ....das ist mir zu bäh :cool:.
     
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  3. Sonne_Wolken

    Sonne_Wolken Ruhrpottpflanze

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    09/2015
    Das war nicht nur nass, sondern auch sehr matschig Heute. Habe teilweise ordentlich vor mich hingeschimpft warum ich mir das antue. :aufreg:
    Zumal mir Gestern noch in einer Pfütze meine Digitalkamera abgesoffen ist. Das Blöde war, ich hatte die Kamera noch in der Hand (lag also auch in der riesigen Pfütze). Musste mir dann am Nachmittag noch eine neue Kamera kaufen, sonst hätte ich Heute keine Bilder machen können. :heul:
     
  4. Sonne_Wolken

    Sonne_Wolken Ruhrpottpflanze

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    09/2015
    4. Lauf zur WWBT in Waltrop


    27.01.2019

    Der vierte Lauf zur Westfalen Winter Bike Trophy startete bei 6 Grad und gerade mal trockenem Wetter um 10 Uhr in Waltrop. Ich fuhr wieder mit meinem roten Crosser, da ich mich doch schon sehr an das Rad gewöhnt hatte. Da es vorher ziemlich geregnet hatte, war die Strecke noch nass, bzw. sehr matschig.



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    Nachdem der erste große Pulk weg war, fuhr ich auch los. So richtig fit fühlte ich mich nicht. Der Samstag hing mir noch in den Knochen. Aber zumindest regnete es beim Start nicht.



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    Nach kurzer Zeit führte uns die Route über matschige Feldwege. Ich fluchte bereits leise vor mich hin. Irgendwie ging es in dem zähen Schlamm einfach nicht vorwärts. Mir fehlte die Kraft. Dafür fiel es mir leicht mal für ein paar Fotos anzuhalten. Schienen ja doch Einige auf der Strecke unterwegs zu sein. Ich fragte mich aber warum ich nicht gemütlich zu Hause vor dem Ofen saß.



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    Mit meinem geringen Anfangstempo gehörte ich eher zu den Langsamen, als wir auf das Kraftwerk Datteln zufuhren.



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    Dann kam in Hemmerde endlich wieder etwas Asphalt unter die Räder, mein Metier. Meine Laune hob sich für den Moment und ich fuhr etwas flotter.



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    Als wir den Dortmund-Ems-Kanal erreichten hob sich meine Laune noch mehr. Wasser hatte meistens eine positive Wirkung auf mich. Da ahnte ich auch noch nicht (bzw. ich hatte es verdrängt) was da noch auf mich zukam.



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    Weiter ging es entlang des Kanals, zunächst noch auf einem schmalen Asphaltstreifen. Doch bald wurde es wieder sehr matschig und vorbei war es mit der flotten Fahrt. Ich merkte wie der Schlamm mir die Kraft aus den Muskeln sog und hatte das Gefühl nicht mehr richtig voran zu kommen. Ich versuchte mir die Kraft einzuteilen, denn es war noch eine ordentliche Strecke vor mir. Hinter Waltrop ging es dann weg vom Kanal. In einem Bogen fuhr ich am Rand von Waltrop entlang und erreichte nach ca. 18 km die erste Kontrolle.



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    Ich stellte mein bereits verdrecktes Gazelle ab. Das Rad funktionierte selbst im Schlamm absolut zuverlässig. Auch wenn der Aufbau und die Suche der passenden Teile nicht einfach waren, hing ich jetzt umso mehr an meinem roten Crosser.



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    An der Kontrolle war schon einiges los und ich stellte mich für eine heiße Brühe an. Dazu gab es Schnittchen mit Marmelade und Käse, lecker. Gut gestärkt ging es weiter. Meine Laune wurde wieder besser. Selbst als es dann kurz nach der Kontrolle anfing zu regnen, tat das meiner Stimmung keinen Abbruch. Zunächst nieselte es etwas, dann wurde leichter Regen daraus. Dreckig war ich eh schon, wurde ich halt auch noch nass. Was soll´s.



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    Kurz nach der Kontrolle wartete eine weitere Herausforderung auf mich. Bei meiner letzten WWBT vor zwei Jahren musste ich den oberen Teil des Anstiegs zur Halde Brockenscheidt an der Zeche Waltrop noch schieben. Doch 2019 schaffte ich es, deutlich leichter als 2017, ohne Probleme. Irgendwie hatte ich den Anstieg steiler in Erinnerung. Am Fuße der Halde traf ich Daniel. Wir quatschten etwas und fuhren dann gemeinsam weiter.

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    Als nächstes erreichten wir die Halde Brambauer. Hier wurde es so steil das ich zu viel Schwung verlor und den Rest der Rampe schieben musste. So konnte ich wenigstens mal Fotos machen. Einige schafften es wirklich bis oben zu fahren. Alle Achtung!



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    Nachdem wir die Halde wieder verlassen hatten, kamen wir an den Datteln-Hamm-Kanal. Hier wurde es wieder sehr matschig. Aber wenigstens war ich mittlerweile warm gefahren. Geflucht habe ich trotzdem. Am Kanal entlang erreichten wir wieder Datteln und gingen dann in der Nähe des Zielortes auf die zweite Schleife, dieses Mal Richtung Norden. Dort stießen wir wieder auf den Dortmund-Ems-Kanal und folgten ihm ein Stück nach Norden. Kurz vor Olfen fuhren wir dann eine Schleife Richtung Süden und folgten der Alten Fahrt, die parallel zu dem neuen Teil des Kanals verlief.



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    Nach ca. 44 km erreichten wir die zweite Kontrolle auf einem Bauernhof. Wir verpflegten uns wieder gut. Die Stimmung war durchaus positiv. Das galt auch für mich.



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    Mein Gazelle war so richtig schön dreckig. Aber so konnte man wenigstens sehen das das Rad artgerecht bewegt wurde. Da Daniel sich entschlossen hatte die 74er Strecke zu fahren, trennten sich unsere Wege nach der Kontrolle. Ich fuhr auf der 56 km Strecke weiter. Es ging auf einer alten Brücke über die Alte Fahrt wieder ins Landesinnere.



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    Dann kam eine sehr steile, sandige und schmale Auffahrt zum Deich des Datteln-Hamm-Kanals. Ich sah mich eigentlich schon schieben, aber versuchte es trotzdem. Mit letzter Kraft kam ich tatsächlich oben auf dem Damm an. Ein paar Meter weiter an der Brücke machte ich eine kurze Fotopause.



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    Nun folgte ich eine Weile dem Kanal und hielt das ein oder andere Kanalmotiv fest. Die Kanäle bei uns im Ruhrgebiet sind mir einfach ans Herz gewachsen. Vom Dortmund-Ems-Kanal bog ich dann wieder an dem Datteln-Hamm-Kanal Richtung Waltrop ab. Kurz vor Waltrop ging es dann noch mal über eine Brücke, vorbei an einem Bauernhof und dann in den Schlussanstieg hoch zum Ziel in Waltrop. Nach knapp 57 km kam ich dort an.



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    Mein erster Gang war zum Waschplatz um mein Gazelle wieder in einen ordentlichen und sauberen Zustand zu versetzen. Nach der Wäsche strahlte das Rot des Rahmens wieder richtig. Dann meldete ich mich ab und gönnte mir noch etwas zu essen. Harald traf ich auch noch. Ralf hatte ich den ganzen Tag nicht gesehen, aber er war wohl auch gestartet. Kurz bevor ich nach Hause fuhr kam noch Daniel von der 74er Strecke zurück. Insgesamt war es wieder eine gelungene Veranstaltung mit schöner Strecke (für das Wetter konnte man ja nichts) und guter Verpflegung. Die Ausschilderung war gut. Einmal gab es etwas Probleme, weil wohl Jemand ein Schild verdreht hatte. Knapp 500 Teilnehmer waren bei dem Wetter ganz ok.
     
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  5. Grunzi

    Grunzi

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    Kein Bericht von Witten?
     
  6. Sonne_Wolken

    Sonne_Wolken Ruhrpottpflanze

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    09/2015
    Ich habe nach 10 km abgebrochen. Mit dem Crosser war für mich kein Durchkommen durch den gefrorenen Schnee. Hatte ein paar Beinahestürze. Hätte besser das MTB mit den breiten Reifen genommen. :(
     
  7. Grunzi

    Grunzi

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    02/2007
    Ohje......und ich brüte irgendeine Seuche aus.....meine WWBT ist gelaufen. Maybe next year
     
  8. Bikeman

    Bikeman Thorsten

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    Witen war schön wie immer nur mit viel Schnee und Eis.
     
  9. Sonne_Wolken

    Sonne_Wolken Ruhrpottpflanze

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    09/2015
    Gute Besserung.
     
  10. Sonne_Wolken

    Sonne_Wolken Ruhrpottpflanze

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    09/2015
    Mit dem MTB war das sicher fahrbar.
     
  11. Grunzi

    Grunzi

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    02/2007
    Lieben Dank....Magen-Darm....voll für den Ar.ch :ka:

    Mich würde mal interessieren wieviel Teilnehmer dort gestartet sind.....
     
  12. Sonne_Wolken

    Sonne_Wolken Ruhrpottpflanze

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    09/2015
    In Witten waren es 541 und Gestern am Möhnesee 354.
     
  13. CrossX

    CrossX

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    03/2008
    Ist die 33km Runde nächste Woche in Dortmund Anhängergeeignet? Das Wetter soll so gut werden, dass ich vielleicht mit Sohnemann anreisen werde.
    Oder sind da technische Abschnitte, die mit Anhänger nicht zu fahren sind?
     
  14. Sonne_Wolken

    Sonne_Wolken Ruhrpottpflanze

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    09/2015
    Habe bei der WWBT bisher noch nie Jemand mit Kinderanhänger gesehen (auf keiner der Strecken). Die Steigungen sind teilweise nicht so einfach, auch bei der 33er Strecke. Manchmal ist die Strecke etwas schmal. Das könnte mit Anhänger eng werden. Holprig ist es sowieso. Matschig wird es wahrscheinlich auch sehr. Ich würde es nicht machen.
     
  15. CrossX

    CrossX

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    03/2008
    Dann fahre ich lieber hier im Sauerland. Da ist es auch eng, steil und matschig, aber ich muss nicht erst bis Dortmund gurken. :D
     
  16. Sonne_Wolken

    Sonne_Wolken Ruhrpottpflanze

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    09/2015
    Hier noch mein Bericht von meiner abgebrochenen Fahrt in Witten:

    Witten und die Nullnummer


    03.02.2019



    Am ersten Sonntag im Februar fand der 5. Lauf zur Westfalen Winter Bike Trophy in Witten statt. Am Anfang der Woche hatte es noch geschneit, doch ab Freitag stiegen die Temperaturen und Tauwetter setzte ein. Für den Sonntag waren bis zu 6 Grad angesagt. Da zu Hause in Dortmund-Hörde der Schnee schon verschwunden war, machte ich mich mit meinem Gazelle Crosser auf den Weg. Hoch nach Wellinghofen und dann weiter an der Bittermark vorbei zur Hagener Straße sah es noch sehr gut aus.



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    Auf dem Weg zur Bahntrasse Rheinischer Esel, war es dann aber doch noch weiß, zumindest neben der Straße.



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    Aber so richtig Böses schwante mir erst bei der Auffahrt zum Rheinischen Esel. Über Nacht war der angetaute Schnee wieder gefroren und ich schlingerte mit der Gazelle wie ein alter Dampfer in schwerer See. Ein Adrenalinstoß nach dem anderen jagte durch meinen Körper. Entspanntes Fahren war unmöglich. Ich hatte definitiv das falsche Rad dabei. Mit den schmalen Crossreifen mit Lamellen war auf dem glatten Schnee kein Halten. Eine ganze Weile kroch ich schlingernd so dahin, bis ich endlich ein Stück bekannte Straße neben der Trasse fand und dort zunächst unbehelligt weiter fahren konnte.



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    Aber leider waren die Nebenstraßen auch noch glatt und ich musste vorsichtig sein. So erreichte ich trotzdem früh den Startbereich, war aber noch unschlüssig ob ich wirklich starten sollte. Während ich noch mit mir rang, traf ich einige bekannte Gesichter. Die meisten wollten auf die Strecke gehen. Ich beschloss mich auch anzumelden, aber vorsichtig zu fahren. Leider gab es keine kurze Strecke.



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    Ich wartete ab, bis die ersten Pulks unterwegs waren. Der Schnee auf dem Rheinischen Esel war jetzt so plattgewalzt, das es etwas besser fahrbar war. Aber die MTBler schossen mit ihren breiten Stollenreifen geradezu an mir vorbei, während ich immer noch vorsichtig fuhr.



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    Und so verlor ich Ralf, mit dem ich gestartet war aus den Augen. Als es von der Trasse runter ging, freute ich mich schon, aber nach einem kurzen bergauf Stück mussten wir auf vereister Fahrbahn steil bergab fahren. Ich fuhr langsam, konnte aber einen drohenden Sturz nur dadurch verhindern das ich gegen die Bordsteinkante fuhr. Das waren definitiv nicht meine Bedingungen. Ich konnte mit anderen auf der Strecke nicht im Mindesten mithalten.



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    Als die Strecke in den Wald führte, konnte ich in dem zerfurchten Schnee überhaupt keine Linie halten.



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    Ich zog die Konsequenzen und stieg ab und schob durch den Wald. So würde ich das Ziel bis 15 Uhr nie erreichen.



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    Bei dem Versuch wenigstens noch ein Foto von meiner Gazelle im Wald zu machen, fiel mir auch noch die Kamera in den Schnee. So wirkte die rote Gazelle etwas unscharf. Ich vergaß einfach den Schnee vom Objektiv zu wischen. Das zeigte wie sehr ich bereits durch den Wind war.

    Nach dem Wald gab es eine Umfahrung auf Straße. Aber nach kurzer Zeit musste ich von der gut geräumten Straße runter und wieder über glatten Schnee und Eis. Meine Nerven waren schon kompett zerüttet und die Sturzangst war groß. Ich tat in der Situation das für mich einzig Vernünftige. Ich brach nach ca. 10 km ab und fuhr über geräumte Hauptstraßen zurück zum Ziel in Witten. Das war wie eine Befreiung. Mir ging es schlagartig besser. Wie ich erfuhr waren 541 Teilnehmer/innen auf die Strecke gegangen. Ich traf noch Fahrer von Dortmund-Nord, die gerade von zu Hause ankamen und auch schon Stürze auf glatter Strecke erlebt hatten. Ich meldete mich ab und fuhr ohne Punkte nach Hause. Eine absolute Nullnummer für meine Wertungskarte. Das war mir aber völlig egal. Dafür steuerte ich in Hörde noch eine offene Bäckerei an und gönnte mir ein leckeres Körnerbrot. Ich brauchte Nervennahrung. Insgsamt kam ich noch auf knapp 47 km mit Hin- und Rückfahrt. Wenigstens war ich unterwegs gewesen. Die nächsten Läufe der WWBT würde ich dann sicherheitshalber mit dem MTB mit groben Stollenreifen fahren.
     
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  17. Hallo WWBTler,

    ich möchte am Sonntag in Dortmund die 76km-Runde mitfahren, finde allerdings nicht die GPS-Daten dazu.
    Kann mir da jemand weiterhelfen?

    Habichtswaldler
     
  18. Das ging ja schnell.

    Vielen Dank Jan