wie wichtig ist U-Turn, Talas und co?

pro:
- steile rampen sind (etwas) leichter hoch zu fahren

contra:
- mehrgewicht
- systeme sind teilweise anfällig bzw. was nicht da ist, geht nicht kaputt
- absenkung wirkt sich oft deutlich geringer aus als man denkt, < 130mm m.E. unnötig

im sehr langhubigen enduro bereich macht eine gabelabsenkung sinn, sofern die absenkung mindestens 4 oder 5 cm beträgt. aber bis 130mm und nur mit geringem verstellbereich find ich es überflüssig
 
Das Thema ist wie eine Sitzheizung oder lektrische Fensterheber am Auto, der eine brauch und mag es der andere kann drauf verzichten.

Aber Sharky hat es sachlich schon auf den Punkt gebracht.

Meine Revelation 130mm U-turn habe ich wegen dem zeitraubenden drehen nie runter gedreht, daher fahre ich jetzt auch eine 150mm Revelation Race ohne U-Turn und das geht auch.
 
Ich möchte im nichtmehr drauf verzichten, an die Absenkung vom Lenker aus (Magura und Suntour) habe ich mich auch gewöhnt. Nutze es zum einen als Kletterhilfe, zum anderen auch zur Geometrieanpassung (Lenkwinkel) ja nach Strecke.

grüße
Jan
 
Popcorn.jpg
 
Ich möchte auf das U-turn nicht mehr verzichten. Läßt sich wunderbar während der Fahrt verstellen und erweitert den Einsatzzweck des Bikes enorm.
An meiner damaligen Manitou Black hatte ich das Verstellsystem kaum genutzt, da es viel zu fummelig war und während der Fahrt nicht verstellt werden konnte.

Gruß
 
Naja, das U-Turn bei meiner 130er Revelation benutze ich während der Fahrt kaum, weil es schlichtweg nicht vom Lenker aus verstellt werden kann. Das Runter-/Raufschrauben an der Gabelkrone wär mir zu mühsehlig. Da nutze ich das Lockout dank Remote-Hebel schon wesentlich häufiger... :D ;)


Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ein Nice-to-have, aber wenn dann vom Lenker aus bedienbar. Und letztendlich isses ja auch ne Preisfrage (wenn man sich die Gabel einzeln kauft)...
 
Das hängt meiner Meinung nach eher vom Fahrstil ab. Wer Spaß an langen steilen (>15%) und auch mal extrem steilen (>30%) Anstiegen hat, wird eine Absenkung als "Must-Have" einstufen, auch bei 130mm-Gabeln. Bei weniger Uphill-Ambitionen ist es eher eine Komfortfunktion, die ggf. mal beim Alpencross praktisch ist. Und wer den Uphill nur als Mittel zum Zweck sieht und dann auch gerne Asphalt bevorzugt, braucht gar keine Absenkung.

Ich nutze die Absenkung meiner 36 Talas gerne und oft. Vorher hatte ich die RS Pike Air U-Turn und dort auch häufig abgesenkt. Beides ohne Lenkerhebel, funktioniert aber beides völlig problemlos während der Fahrt. Allerdings ist Air U-Turn wohl deutlich leichtgänger als U-Turn.
 
Naja, das U-Turn bei meiner 130er Revelation benutze ich während der Fahrt kaum, weil es schlichtweg nicht vom Lenker aus verstellt werden kann. Das Runter-/Raufschrauben an der Gabelkrone wär mir zu mühsehlig. Da nutze ich das Lockout dank Remote-Hebel schon wesentlich häufiger... :D ;)


Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ein Nice-to-have, aber wenn dann vom Lenker aus bedienbar. Und letztendlich isses ja auch ne Preisfrage (wenn man sich die Gabel einzeln kauft)...

Bedenken sollte man, daß U-turn und Talas nicht vergleichbar sind, weil sie für einen ganz anderen Zweck gedacht sind. Talas ist ein System, daß wohl eher bewusst während des Fahrens ganz aktiv eingesetzt werden kann und soll.
U-turn würde ich eher dazu sehen, den Charakter eines Bikes grundsätzlich für verschiedene Einsatzzwecke etwas zu verändern.
Wenn ich mit meinem HT einen Marathon mitfahre oder eine lange Bergaufpassage fahre drehe ich meine Reba auf 85 mm. Wenn ich meine üblichen Trainingseinheiten fahre oder mal eine gemütliche Tour fahre ich mit um die 100 mm und wenn´s man richtig grob bergab geht schraube ich sie auf 120 mm. Der Unterschied ist jedenfalls enorm und das Bike wird von quirlig nervös bis träge vom Fahrverhalten her.
Wenn man seine Einsatzzwecke auf verschiedene Bikes verteilen kann, kann man auf so ein Future vielleich eher verzichten.
Wobei ich mit einem AM-Fully auch nicht ständig mit 140 mm rumfahren möchte.
Zu erwähnen ist vielleicht noch, daß Talas schon deutlich anfälliger ist als U-turn und auch die Wartung wohl etwas kosteninensiver ist.

Gruß
 
Bedenken sollte man, daß U-turn und Talas nicht vergleichbar sind, weil sie für einen ganz anderen Zweck gedacht sind. Talas ist ein System, daß wohl eher bewusst während des Fahrens ganz aktiv eingesetzt werden kann und soll.
U-turn würde ich eher dazu sehen, den Charakter eines Bikes grundsätzlich für verschiedene Einsatzzwecke etwas zu verändern.
Wenn ich mit meinem HT einen Marathon mitfahre oder eine lange Bergaufpassage fahre drehe ich meine Reba auf 85 mm. Wenn ich meine üblichen Trainingseinheiten fahre oder mal eine gemütliche Tour fahre ich mit um die 100 mm und wenn´s man richtig grob bergab geht schraube ich sie auf 120 mm. Der Unterschied ist jedenfalls enorm und das Bike wird von quirlig nervös bis träge vom Fahrverhalten her.
Wenn man seine Einsatzzwecke auf verschiedene Bikes verteilen kann, kann man auf so ein Future vielleich eher verzichten.
Wobei ich mit einem AM-Fully auch nicht ständig mit 140 mm rumfahren möchte.
Zu erwähnen ist vielleicht noch, daß Talas schon deutlich anfälliger ist als U-turn und auch die Wartung wohl etwas kosteninensiver ist.

Gruß


Ähem, ich sehe das ganz anders. Wer sagt einem denn, wofür die Systeme gedacht sind? Die Systeme erfüllen die Funktion, die der Fahrer mit ihnen erreichen will, also immer unterschiedliche. Wobei ich zw. U-Turn und Talas selbst an der Stelle absolut keinen Unterschied sehe, da beide als Kletterhilfe UND Geometrieanpassung dienen können (gut, U-Turn halt stufenlos). Außer natürlich, dass Talas Gabeln ein Ansprechverhalteln wie ein Sack Nüsse haben. In den Kreisen, in denen ich fahre, wird aber die oft angepriesene Geo-Anpassung nicht genutzt (wozu auch). Entweder voll raus (Ebene und descending) oder voll rein (hochquälen). Fertig. Alles dazwischen empfinde ich als Spielerei (sofern die Gabel nicht 180mm FW hat). Nich böse nehmen, aber so interpretiere ich diese Systeme. Als Kletterhilfe absolut geil und bei langen Anstiegen rückenschonend. Haut rein.
 
Halte ich für ne klasse Sache,ich fahr ein HT mit einer 120er Forke(Marccochi),mit ETA,geht superschnell rauf und runter,kein fummliges Gedrehe!! Bei Rampen im schnellen Wechsel mit DH. ne tolle Sache!! Hilft das Tempo zu erhöhen,Fullys haben so keine Chance mehr !!!!
sinus alba
 
kann man nutzen, muss man nicht
ich mag es, andere nicht

ich nutze es als "Kletterhilfe" bei sehr steilen Stücken oder eben bei langen Anstiegen um die Front tief zu halten
an jeder kleinen und kurzen Rampe hoch oder runtermachen ist dann eher was für Spielkinder
 
Ähem, ich sehe das ganz anders. Wer sagt einem denn, wofür die Systeme gedacht sind? Die Systeme erfüllen die Funktion, die der Fahrer mit ihnen erreichen will, also immer unterschiedliche. Wobei ich zw. U-Turn und Talas selbst an der Stelle absolut keinen Unterschied sehe, da beide als Kletterhilfe UND Geometrieanpassung dienen können (gut, U-Turn halt stufenlos). Außer natürlich, dass Talas Gabeln ein Ansprechverhalteln wie ein Sack Nüsse haben. In den Kreisen, in denen ich fahre, wird aber die oft angepriesene Geo-Anpassung nicht genutzt (wozu auch). Entweder voll raus (Ebene und descending) oder voll rein (hochquälen). Fertig. Alles dazwischen empfinde ich als Spielerei (sofern die Gabel nicht 180mm FW hat). Nich böse nehmen, aber so interpretiere ich diese Systeme. Als Kletterhilfe absolut geil und bei langen Anstiegen rückenschonend. Haut rein.


Mit der "Nichtvergleichbarkeit" meinte ich eigentlich nur, daß das Talas halt deutlich schneller zur Verfügung steht. Bei U-turn muß man halt schon die Situation deutlich vorher einschätzen und rechtzeitig ans Einstellen denken.

Gruß
 
Klaro,so meinte ichs auch,frage is nur was ist für Dich ne Rampe? Das können bei mir ein paar fette Hm.sein !
Egal,Du fährst mein Traumbike!!! Was für Erfahrungen haste mit dem Liteville 301 ? Kämpfe noch,kostet halt ein paar Euros !
Gruß sinus alba
 
Ich komme mit 140 manche Uphills nicht mehr hoch. Da hilft die Absenkung ungemein. Ich brauch für meinen EInsatzzweck auf jeden Fall eine Absenkung. Ist mir wichtiger als Lockfunktion.
 
Bei Uphill brauchste bei einer abgesenkten Gabel meist eh kein Lockout mehr,da sie dann eh verhärtet!
sinus alba
 
Ich hatte am alten Bike ne Fox Talas die Absenkfunktion hatte ich nie benutzt, jetzt habe ich ne Revelation Race verbaut das U-turn macht ja scheinbar viele Probleme.
Wie andere schon geschrieben hatten was nicht da ist kann auch nicht kaputtgehen und kostet auch weniger in der Anschaffung.
Hängt sicherlich von persönlichen Vorlieben ab da hilft nur auzuprobieren :daumen:
 
Jenseits der 20% zählt jeder Furzgrad den du runterkommst auf dem Bike,oder du klebst auf/unterm VR und DH kannste richtig auf die Kacke haun ,wenn die Forke wieder voll ausgefahren ist!!
sinus alba
 
Ich würde auch sagen, dass U-Turn unwichtig ist. Wenn man "gut" trainiert ist, kommt man auch mit 160mm hoch. Bin mit Domain 160-120 gefahren und nur paar Mal U-Turn genutzt. Entweder bin ich immer abgestiegen oder weiter gefahren, was sehr mit deine Beine zu tun hat und nicht mit U-Turn. Lock-Out ist viel wichtiger finde ich.
 
Entweder bin ich immer abgestiegen oder weiter gefahren, was sehr mit deine Beine zu tun hat und nicht mit U-Turn. Lock-Out ist viel wichtiger finde ich.

Also diverse Anstiege jenseits der 30% hier sind möglicherweise mit meinen vollen 160mm noch gerade so fahrbar, aber es ist dann schon sehr anstrengend, allein das Vorderrad unten zu halten. Da muss man dann schon alle Register ziehen: Oberkörper praktisch auf den Lenker legen und Hintern auf die Sattelspitze.

Hinzu kommt dann noch die Anstrengung die Steigung überhaupt hochzutreten.

Aber wer sowas dann schiebt, braucht auch keine Absenkung.

Und wozu braucht man den Lock-Out? Hab ich noch nie vermisst, da ich kaum Wiegetritt fahre.
 
Hallo,

ich würde sagen es kommt auch sehr auf die Geometrie des Bikes an!

Ich hatte ein altes Stevens Hardtail, welches ich mit einer Reba U-Turn nachgerüstet habe. Voll Ausgefahren war die Geo mehr oder weniger am A... aber bergrunter hat es etwas geholfen.

Dann habe ich die selbe Reba in ein 2003er Epic eingebaut, hier hat die Verstellung kaum was gebracht.

Ein Stumpjumper 2008, den ich für 2 Monate hatte, war das erste Bike ohne Verstellung und an diesem Bike habe ich diese auch nicht vermisst, es ging rauf wie runter sehr gut.

Mein aktuelles Speci Enduro 2008 hat wieder eine Verstellung, und ohne wäre es kein AM in meinen Augen. Es geht bergauf fast so gut wie das Stumpi aber mit der Verstellung spart man dann doch merklich Kraft.

So etwas nerviges wie ein U-Turn will ich aber nicht mehr haben!

Gruß Martin
 
Klaro,so meinte ichs auch,frage is nur was ist für Dich ne Rampe? Das können bei mir ein paar fette Hm.sein !

in dem Fall meine ich mit Rampe Teilstücke mit über 15% Steigung und einer Länge über 100m
alles darunter geht dann schon mal mit Kraft oder ausreichend Schwung ;)

Egal,Du fährst mein Traumbike!!! Was für Erfahrungen haste mit dem Liteville 301 ?


leider noch keine
das ist gestern erst fertig geworden und hat erst einen kurzen Test Roll-out hinter sich
hier habe ich jetzt auch das erste mal U-turn, wobei das verstellen während der Fahrt durchaus funktioniert und leicher geht als gedacht

Ich hatte aber im vorherigen Bike auch schon eine absenkbare Gabel.
Das benötigte aber auch eine da der Lenkwinkel bei vollem Federweg schon sehr flach wurde. Bergab war das aber genial ;)

Das Talas System funktioniert zwar recht gut, aber ich persönlich sehe nicht ein für eine 2010er Fox weit über 1000,-€ zu zahlen während es die RS Revelation für rund die Hälfte gibt. Soviel ist die Fox mit Sicherheit nicht besser, zumindest hinterließ die von mir getestete 2009er bei mir keinen Aha-haben-will Effekt

Gruß Björn
 
also grundsätzlich kann ich aus meiner erfahrung sagen, dass es auch ohne absenkung geht.
allerdings ist sie gerade bei längeren steilen stücken ein wahnsinnig kraftsparendes hilfsmittel, bei kurzen stücken ein mehr als angenehmes feature - allerdings empfinde ich die 120mm einstellung der talas als ziemlich sinnlos ;)
 
Wer behauptet jenseits der 30% und mit ner 160er Forke hochzirkelt,ohne Abenkung, der erzählt Märchen!!
Gruß sinus alba
 
Es ist aufjedenfall ne schöne Technik die sehr viele Möglichkeiten bietet und die man einfach mal vorurteilsfrei ausprobieren sollte. Dabei kann man nicht unbedingt von einem System auf das andere schließen (Art der Verstellung, Kennlinie abgesenkt, ... ).
Wenn man sich dann mal auf ein Bionicon einlässt kann man richtiger Fan von Geometrieverstellung on the fly werden.

grüße,
Jan
 
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