Norco legt Wert darauf, dass ihre Bikes weltweit nur über den Fachhandel
verkauft werden.
Dies geschieht aus verschiedenen Gründen:
1. In Kanada ist jeder Hersteller wegen der grossen Distanzen darauf
angewiesen, dass er möglichst überall im Lande verteilt Fachhändler
hat. Deshalb stärkt Norco diesen den Rücken.
2. Da die Fixkosten eines realen Fahrradshops mit Lokalmiete, Werkstatt,
Ausstellungsrädern, Lager und ausgebildeten Angestellten in der Regel
um einiges höher liegen als diejenigen eines Online-Shops, verhindert Norco
so, dass ihre Händler in einen (ruinösen) Preiskampf gezogen werden,
der ihre Margen aushöhlt.
3. Ein kompetenter Händler kann dank des direkten Kontakts zum Kunden
einen Service bieten, an den ein Internet-Anbieter
nicht heran kommt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Händler kapiert,
dass er von A bis Z ein einmaliges Verkaufserlebnis bieten muss,
das von kompetenter Beratung vor dem Kauf bis hin zur Betreuung nach dem
Kauf alles beinhaltet. Viele Händler haben dies leider noch immer nicht gecheckt
und spielen den Internet-Händlern geradezu in die Hände.
4. Ein Produkt, das massiv über das Internet verkauft wird, gerät früher oder später
in den Strudel des Preiskampfes. Denn wie kann sich ein Internetshop in erster Linie
von seiner Konkurrenz abheben? Über den Preis, der wegen unserer "Geiz ist geil"-
Mentalität immer wichtiger wird. Somit werden Produkte praktisch austauschbar
und verlieren an Wert, da es in erster Linie nicht mehr um das Produkt selber sondern
nur noch um den Preis geht. Doch was ist der "wahre" Wert einer Ware?
Aus all diesen Gründen ist es Norco seit Jahren ein Anliegen, dass Norco Bikes
nicht über das Internet, sondern möglichst nur über den Fachhandel verkauft werden. Und auch
wir als Vertriebe stehen voll und ganz hinter dieser Politik. Dies bedingt natürlich
auch, dass wir unsere Hausaufgaben bestmöglich machen und Händler und Endkonsumenten
so kompetent und gut wie möglich unterstützen.
Cheers,
Fritz