Hallo an Alle,
in diesem Fred möchte ich meine Erfahrungen an euch weitergeben. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dies für den einen oder anderen Erst-Alpen-Überquerer sehr hilfreich sein könnte.
Vom 10.-17. Juni 2006 habe ich mir den seit fünf Jahren ersehnten Traum erfüllt und habe zusammen mit den Guides von trans-atlas.de meinen ersten ALPENCROSS von München bis zum Gardasee in 8 Etappen gemacht.
Bilder von diesem Abenteuer werden mich mein Leben lang begleiten. Freuden und auch Qualen, Ergeiz sowie Erschöpfung und vor allem diese unbeschreiblichen Glücksgefühle.
Unsere Strecke hatte 550 Km und 11800Hm.
Etappen:
1 München Gmund/Tegernsee. Das bayrische Voralpenland zum Einrollen
2 Gmund Mayrhofen. Durch die Valepp nach Tirol
3 Mayrhofen Sterzing. Über den Schlegeisspeicher und das Pfitscherjoch
4 Sterzing Meran.
5 Meran Dimaro. Über das Rabbi-Joch
6 Dimaro Tione. Über Madonna di Campiglio
7 Tione Ledrosee.
8 Ledrosee Gardasee Rovereto. Über die berühmteste Bike Etappe der Welt - der Ponale - ans Ziel
Meine Vorbereitung:
Da bei uns im Oberfranken noch Schnee bis anfang April gelegen hat, war meine Vorbereitung bestimmt nicht optimal. Beim nächsten mal würde ich ohne zu überlegen intensiver vorbereiten. Bin in der Woche 3-4 Touren 30-65km mit 600-1000 Hm gefahren und hatte mein Camelbak Transalp mit 5-7Kg auf dem Rücken, was ohne zweifel die Basis für das Schaffen meines AC gelegt hat. Ich hatte PET Flaschen mit Wasser gefüllt und als Balast in den Rucksack gepackt. Ich würde mal sagen, dass meine Vorbereitung um die 500km auf dem Rad und um die 20 Stunden auf dem Home Trainer, auf dem ich sehr viel Trittfrequenz (also leichterer Gang und schnelleres Treten) trainiert habe und auch zeitweise im Stehen gefahren bin. Beim Fahren mit dem Rad habe ich mir absichtlich so viele Anstiege/Berge wie möglich eingeplant und versucht, diese komplett zu fahren. Aber mal absteigen und eine Verschnaufpause zu machen ist auch keine Schande.
Meine Gepäck-Packliste:
Camelbak Trans Alp 25+3 Liter
Fürs Fahren:
Zwei Trägerhosen
Zwei Trikots
3 Paar Strümpfe
Buff Tuch
40x40 Stirnband
Helm
1 Paar Rad Handschuhe
Gore-Tex Regenhose und Regenjacke (haben wir nie gebraucht-Super Wetter)
Gore Bike Windstopper Jacke (Funktion II)
Nalini Arm und Beinlinge
Ein Bermuda Short über die Radhose
Für danach:
Zip Hose
Funtions Unterhemd Langarmig
Fleece Jacke
Latschen (unverzichtbar!)
Creme (Sonnen-, Feuchtigkeits,- und Gesäßcreme Sixtufit)
Sonnenbrille
Verpflegung:
6 Powerbar Riegel (wir haben unterwegs noch einpaar Riegel gekauft)
6 Powerbar Gel
Halbe Packung Powerbar Pulver zum Trinken
Schnick-Schnack:
Geld
Ausweis (wird beim Einchecken in Hotels verlangt und nicht an den Grenzen)
Handy
Kamera
Werkzeug
Reserve Schlauch 2Stk wegen UST Reifen
Flickzeug,
3 Speichen
Kettenöl
Pumpe
Zwei getränke Flaschen am Bike und HAC4 mit Brustgurt für Puls.
Das würde ich immer wieder beim nächsten AC wieder tun:
Mit dem Team von trans-atlas.de reisen. Super Guides, haben immer ein Auge auf einen Neuling im Gebirge wie mich gehabt. Nochmals Dankeschön.
Bin die ganze Tour nach meinen Pulswerten gefahren, dadurch keine überschöpfung die ich am nächten Tag hatte.
Powerbar oder ähnliche Produkte mitnehmen, hatte keinen einzigen Krampf während der ganzen Tour!
Am 4. Tag habe ich mir von ganzen Herzen eine bessere Bike Hose gewünscht (Assos?).
Am Scalpel einen Schnellspanner anbringen, hat nur Vorteile und kaum mehr Gewicht.
Sonnen- und Gesäßcreme vom ersten Tag an benutzen! Sonst wird's schmerzhaft!
Das werde ich NIE mehr machen:
Reifen Hutchinson Spider war nichts für mein Gewicht von 68Kg, ist bei weichem Untergrund sehr schwammig geworden.
Als Pedale hatte ich die EggBeater C, auch ein großer Fehler, man kommt sehr schlecht raus.
Funtions U-Hosen, nur Gewicht, keine verbesserung der Sitzlage bei 6 Kg Rucksack.
Meine Kamera Reißverschluß-Tasche wegschmeissen und eine mit Klettverschluss besorgen. Während der Fahrt war es immer sehr schwierig die Kamera rechtzeitig wegzupacken.
Meine Fleece Jacke war sehr sperrig, das nächste mal werde ich eine dünnere besorgen.
Rucksack Camelbak gegen Deuter oder Vaude austauschen. Vollgepackt ist er ziehmlich dick geworden, größere Belastung (Hebelwirkung).
Keine Reserveschlauch mitschleppen der nicht in eine Tubeless Felge passt!
Nochmals VIELEN DANK an das Team von trans-atlas.de die mich im wahrsten Sinne des Wortes durch die Alpen gebracht haben und auch thof aus dem Forum der mich in meiner vorbereitung mit jede menge "PM`s" unterstützt hat.
in diesem Fred möchte ich meine Erfahrungen an euch weitergeben. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dies für den einen oder anderen Erst-Alpen-Überquerer sehr hilfreich sein könnte.
Vom 10.-17. Juni 2006 habe ich mir den seit fünf Jahren ersehnten Traum erfüllt und habe zusammen mit den Guides von trans-atlas.de meinen ersten ALPENCROSS von München bis zum Gardasee in 8 Etappen gemacht.
Bilder von diesem Abenteuer werden mich mein Leben lang begleiten. Freuden und auch Qualen, Ergeiz sowie Erschöpfung und vor allem diese unbeschreiblichen Glücksgefühle.
Unsere Strecke hatte 550 Km und 11800Hm.
Etappen:
1 München Gmund/Tegernsee. Das bayrische Voralpenland zum Einrollen
2 Gmund Mayrhofen. Durch die Valepp nach Tirol
3 Mayrhofen Sterzing. Über den Schlegeisspeicher und das Pfitscherjoch
4 Sterzing Meran.
5 Meran Dimaro. Über das Rabbi-Joch
6 Dimaro Tione. Über Madonna di Campiglio
7 Tione Ledrosee.
8 Ledrosee Gardasee Rovereto. Über die berühmteste Bike Etappe der Welt - der Ponale - ans Ziel
Meine Vorbereitung:
Da bei uns im Oberfranken noch Schnee bis anfang April gelegen hat, war meine Vorbereitung bestimmt nicht optimal. Beim nächsten mal würde ich ohne zu überlegen intensiver vorbereiten. Bin in der Woche 3-4 Touren 30-65km mit 600-1000 Hm gefahren und hatte mein Camelbak Transalp mit 5-7Kg auf dem Rücken, was ohne zweifel die Basis für das Schaffen meines AC gelegt hat. Ich hatte PET Flaschen mit Wasser gefüllt und als Balast in den Rucksack gepackt. Ich würde mal sagen, dass meine Vorbereitung um die 500km auf dem Rad und um die 20 Stunden auf dem Home Trainer, auf dem ich sehr viel Trittfrequenz (also leichterer Gang und schnelleres Treten) trainiert habe und auch zeitweise im Stehen gefahren bin. Beim Fahren mit dem Rad habe ich mir absichtlich so viele Anstiege/Berge wie möglich eingeplant und versucht, diese komplett zu fahren. Aber mal absteigen und eine Verschnaufpause zu machen ist auch keine Schande.
Meine Gepäck-Packliste:
Camelbak Trans Alp 25+3 Liter
Fürs Fahren:
Zwei Trägerhosen
Zwei Trikots
3 Paar Strümpfe
Buff Tuch
40x40 Stirnband
Helm
1 Paar Rad Handschuhe
Gore-Tex Regenhose und Regenjacke (haben wir nie gebraucht-Super Wetter)
Gore Bike Windstopper Jacke (Funktion II)
Nalini Arm und Beinlinge
Ein Bermuda Short über die Radhose
Für danach:
Zip Hose
Funtions Unterhemd Langarmig
Fleece Jacke
Latschen (unverzichtbar!)
Creme (Sonnen-, Feuchtigkeits,- und Gesäßcreme Sixtufit)
Sonnenbrille
Verpflegung:
6 Powerbar Riegel (wir haben unterwegs noch einpaar Riegel gekauft)
6 Powerbar Gel
Halbe Packung Powerbar Pulver zum Trinken
Schnick-Schnack:
Geld
Ausweis (wird beim Einchecken in Hotels verlangt und nicht an den Grenzen)
Handy
Kamera
Werkzeug
Reserve Schlauch 2Stk wegen UST Reifen
Flickzeug,
3 Speichen
Kettenöl
Pumpe
Zwei getränke Flaschen am Bike und HAC4 mit Brustgurt für Puls.
Das würde ich immer wieder beim nächsten AC wieder tun:
Mit dem Team von trans-atlas.de reisen. Super Guides, haben immer ein Auge auf einen Neuling im Gebirge wie mich gehabt. Nochmals Dankeschön.
Bin die ganze Tour nach meinen Pulswerten gefahren, dadurch keine überschöpfung die ich am nächten Tag hatte.
Powerbar oder ähnliche Produkte mitnehmen, hatte keinen einzigen Krampf während der ganzen Tour!
Am 4. Tag habe ich mir von ganzen Herzen eine bessere Bike Hose gewünscht (Assos?).
Am Scalpel einen Schnellspanner anbringen, hat nur Vorteile und kaum mehr Gewicht.
Sonnen- und Gesäßcreme vom ersten Tag an benutzen! Sonst wird's schmerzhaft!
Das werde ich NIE mehr machen:
Reifen Hutchinson Spider war nichts für mein Gewicht von 68Kg, ist bei weichem Untergrund sehr schwammig geworden.
Als Pedale hatte ich die EggBeater C, auch ein großer Fehler, man kommt sehr schlecht raus.
Funtions U-Hosen, nur Gewicht, keine verbesserung der Sitzlage bei 6 Kg Rucksack.
Meine Kamera Reißverschluß-Tasche wegschmeissen und eine mit Klettverschluss besorgen. Während der Fahrt war es immer sehr schwierig die Kamera rechtzeitig wegzupacken.
Meine Fleece Jacke war sehr sperrig, das nächste mal werde ich eine dünnere besorgen.
Rucksack Camelbak gegen Deuter oder Vaude austauschen. Vollgepackt ist er ziehmlich dick geworden, größere Belastung (Hebelwirkung).
Keine Reserveschlauch mitschleppen der nicht in eine Tubeless Felge passt!
Nochmals VIELEN DANK an das Team von trans-atlas.de die mich im wahrsten Sinne des Wortes durch die Alpen gebracht haben und auch thof aus dem Forum der mich in meiner vorbereitung mit jede menge "PM`s" unterstützt hat.
