Schöner Bericht und tolle Bilder! Besten Dank dafür...
Schade nur, dass solche Anlässe mehr und mehr als Online-Medienspektakel ohne solides Grundgerüst stattfinden. Das ist ein komischer Trend! Wirklich sehr schade eigentlich...
Die Hälfte des Starterfeldes mit sogenannten "A-Bikepromis" zu füllen, die vermutlich kein Startgeld zahlen ist ja noch eins. Von den normal Sterblichen dann aber als Kompensation CHF 990.- (Euro 895) nur für das Startgeld der drei relativ kurzen Etappen, alle am gleichen Ort, zu verlangen, finde ich schon ein starkes Stück. Dass sich der Veranstalter dann noch wunderte, wieso fast keine einheimischen Starter teilgenommen haben, zeigt mir, wie abgehoben solche Events mittlerweile sind.
Die Bilder sind wirklich toll und das Erlebnis für die Fahrer war es sicher auch! Was man aber nicht sieht ist die Tatsache, dass das Event praktisch vor null Zuschauern stattgefunden hat. Der Sieger der ersten Etappe kam quasi in einem leeren Zielraum an. Das frustriert nicht nur die Aussteller, welche aufwendig ihre Stände betreut haben, sondern führt auch zu null Akzeptanz in der Bevölkerung.
Solche Events haben gar nicht das Ziel, die Menschen (Zuschauer und Teilnehmer) Vorort zu mobilisieren, sondern dienen allein der medialen Welt. Ob es für den Bike Sport förderlich ist, sich nur noch selbst zu feiern, kann sich jeder selber überlegen.
Ich bin nicht frustriert oder so was. Und das ist jetzt bloss meine bescheidene Meinung! Ich wollte damit nur aufzeigen, dass es hinter einem glamourösen Bericht manchmal auch Schattenseiten gibt. Es gibt ja noch genügend andere Beispiele...