Merk schon, dein Eindruck sitzt und wird sich jetzt auch nicht mehr ändern lassen. Seis drum.
Meiner ist, dass es nicht Mark und die restlichen Aktiven sind, die engstirnig, kompromisslos oder gar radikal auftreten. Im Gegenteil - man ist zig Schritte auf die Behörde und die Eigentümer zugegangen, immer wieder. Die aber sind dann mit irgendeinem ja-aber einen Schritt zurückgewichen (von vorigen Versprechen, mündlichen Zusagen). Immer wieder. Sowas sorgt für Frust. Aber sie haben weiter gemacht, jahrelang. Auch wenn man im Verhältnis 30:1 am Runden Tisch saß und sich mitunter 'nach allen Regeln der Kunst hat durchbeleidigen lassen', wie
@Evel Knievel mal so schön formuliert hat.
Der Verein hat sich im Vorstand übrigens schon zweimal neu aufgestellt, um alte verhärtete Fronten durch eben diesen Wechsel der Ansprechpartner aufzubrechen.
Die will ich dir auch nicht absprechen. Genau dafür sind die DF 2012 gegründet worden.
Der Punkt ist: mit dem Amtsantritt von Palandt hat sich das Bild hier entscheident gewandelt. Plötzlich wird ein seit Jahren erfolgreiches Konzept (in dem Rahmen, in dem es angedacht war: im konkreten Revier) für erfolglos, nicht tragbar und letztlich nichtig erklärt. Es werden nach Streckenbegehungen 15K an Kompensationsforderungen laut. Verlängerungen der Genehmigungen wurden nurmehr im letzten Moment erteilt. Konflikte werden forciert.
Man trifft nicht mehr nur auf Widerstand, es wird aktiv gegen uns vorgegangen, immer mit der Drohung, das bisher erreichte zu verlieren. Was nun vorerst passiert zu seien scheint.
Und weil dem so ist, gibt es (mMn berechtigtes) Misstrauen in die Aufrichtigkeit dieses Angebots. Neue Trails, yaay das klingt erstmal gut. Bei näherer Betrachtung stellen sich aber Fragen zur Eignung des angedachten Geländes und der Art, wie sie angelegt werden sollen.
Und warum zum fucking Teufel müssen für neue, augenscheinlich dann naturverträgliche Trails die bisherigen, nachgewiesenermaßen naturverträglichen Trails weichen? It doesn't add up.
Die Angst ist, sich jetzt auf Versprechen einzulassen und große Einschnitte in Kauf zu nehmen (Kompensationszahlungen, Rückbau+Kosten, ggf. weitere Kompensationen, 'cause hey, why not). Nur um dann, wenn die Region ihr Ende des Deals einhalten soll plötzlich wieder von Sachzwängen und vorgeschobenen Scheinargumenten ausgebremst zu werden. Seltener Schmetterling, kein Geld, irgendwo existiert doch noch ein nicht genehmigter Trail. '
Ja, wir wollten ja eigentlich, aber geht doch nicht, oder wenigstens nicht dort, zumindest nicht jetzt, naja, schade, tschau.'
Nach allem, was in den letzten zwei Jahren passiert ist, ist diese Sorge nicht aus der Luft gegriffen. So ein Vorgehen würde (leider) vielmehr in ein stringentes Bild passen.
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Was ich sagen will: Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Bin ich im Grunde auch bei dir. Aber versuch zu verstehen, dass genau das seit Jahren versucht wird. Wenn dann nach all dem hier im Forum jemand mit "
mit konstruktivem Dialog kommt ihr weiter" um die Ecke kommt, reagieren manche gereizt. Ja no shit, Sherlock.
Das ist dem Austausch nicht förderlich, zugegeben. Menschlich versteh ichs aber. Dann ist das hier alles schriftlich, ohne Mimik, relativ knapp und viel wild durcheinander. So ist man sich mehr und mehr gegenseitig auf die Füße getreten. Real und in Ruhe, bei zwei drei Bier hätten
@jammerlappen,
@demlak und du schon zusammen gefunden.
Meine Meinung.