Trailgabel mit 130 mm FW

Die hat wie die großen Öhlins-Gabeln, die Gabeln von EXT und die Gabeln mit nachgerüsteter AWK oder Chickadeehill drei Luftkammern. Zwei Positivkammern, eine Negativkammer. Entsprechende keine Token, um die Progression der Luftfeder anzupassen, sondern der Druck in der zweiten Positivkammer. Man kann effektiv Gegenhalt im mittleren Federweg und im Endfederweg besser und beliebig feinschrittig abstimmen. Hier ein kleines Video dazu, wie das System bei Manitou funktioniert.

Zusätzlich dazu ist die Seitensteifigkeit im Verhältnis zum Gewicht bei der Gabel durch den Reverse arch sehr gut, und der Dämpfer ist was Seriendämpfer angeht wirklich gut.
Ich fahr auch Mezzer und Dorado. Die Manitou-Luftfedern sind wirklich extrem gut.
Die Dorado fahre ich mit 52/100Psi, die Mezzer auch so um den Dreh.
Dadurch sprechen die Gabeln wie ne Coil-Gabel extrem weich an.
Die Mezzer hatte ich beim Airshaft polieren und Buchsen kalibrieren.
Danach hat sich die Gabel wie mit nem Platten gefahren. Alles bis zur Orangengröße hast du null mitbekommen, wie auf Teppich fahren..
Bin dann mitm Luftdruck hoch, weil se mir zu sensibel war.

Man kann halt über die drei Luftkammern die Feder perfekt einstellen.
Mit 60/60 Psi hast von der Kennlinie ne Coil-Gabel, mit 50/100 brutales Ansprechverhalten, aber schlägt bei 5m-Drops nicht durch.

Die Mezzer wiegt ja wie ne Fox 36, ist aber steif wie ne 38.
Zudem bleiben durch die Brücke hinten die Abstreifer ziemlich sauber
 
Der konkrete Einsatzzweck wäre vermutlich auch interessant.

Von den genannten Gabeln habe/hatte ich die Cane Creek Helm MKII Coil, DT Swiss ebenso wie diverse Foxe und würde es so sehen, dass die Coil einfach perfekt zu einem Stahlrahmen passt und wirklich (außer du bist im Grenzbereich der Federhärten, dann kann sie zu weich oder zu harsch sein) wie ein fliegender Teppich ist. Wenn dir egal ist, dass du für 500HM halt ein paar Minuten länger brauchst und die Gabel sorglos einstellbar und servicebar sein soll, würde ich sie immer nehmen.

Der Preis ist dann halt das Mehrgewicht an der Front, ich hatte da im Extremfall irgendwas um die 1,1kg Differenz. Und du schleppst bei einem Wunschtravel von 130mm bei allen Herstellern für die Coil Mehrgewicht mit dir herum, welches nicht einmal die Gabelfähigkeiten im Hinblick auf den Travel ausschöpft, da die Helm mit einem Chassis ja 130-140-150-160 ermöglicht (Selva, DT Swiss ähnlich).

Im Falle von 160mm Einsatzwecken ist das Gewicht dann völlig egal, aber 130mm deuten oft auf ein selbst-strampeln-wollen hin. Ich habe mich da (die Helm war in einem Transition Spur und in einem Starling Roost) mitunter etwas overforked gefühlt.

Eine richtig gute Alternative (wenn auch über 2kg) könnte für dich die F 535 One von DT Swiss sein. Dort hast du ebenfalls das Thema, dass das Chassis auch für deutlich mehr Federweg konzipiert ist (wenn die auch leider nicht travelbar sind, sondern nach Wunschgröße gekauft werden müssen). Aber das Fahrverhalten ist wahnsinnig gut, da der Teppicheffekt vor allem auf den ersten 10-30mm relevant ist ("Small Bump Sensitivity" sagense da heute da dazu, die Hersteller o_O) und die einen guten Mix mit der Minifeder anbieten. Den Rest macht Luft.

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Hallo, danke für den sehr ausführlichen Beitrag. Definitiv wird selbst gestrampelt. Ich fahre gemütlich Touren und lasse es auf den Trails dann aber auch gern mal krachen bergab, berghoch habe ich aber kein Stress, die Zeiten sind vorbei.
 
Der konkrete Einsatzzweck wäre vermutlich auch interessant.

Von den genannten Gabeln habe/hatte ich die Cane Creek Helm MKII Coil, DT Swiss ebenso wie diverse Foxe und würde es so sehen, dass die Coil einfach perfekt zu einem Stahlrahmen passt und wirklich (außer du bist im Grenzbereich der Federhärten, dann kann sie zu weich oder zu harsch sein) wie ein fliegender Teppich ist. Wenn dir egal ist, dass du für 500HM halt ein paar Minuten länger brauchst und die Gabel sorglos einstellbar und servicebar sein soll, würde ich sie immer nehmen.

Der Preis ist dann halt das Mehrgewicht an der Front, ich hatte da im Extremfall irgendwas um die 1,1kg Differenz. Und du schleppst bei einem Wunschtravel von 130mm bei allen Herstellern für die Coil Mehrgewicht mit dir herum, welches nicht einmal die Gabelfähigkeiten im Hinblick auf den Travel ausschöpft, da die Helm mit einem Chassis ja 130-140-150-160 ermöglicht (Selva, DT Swiss ähnlich).

Im Falle von 160mm Einsatzwecken ist das Gewicht dann völlig egal, aber 130mm deuten oft auf ein selbst-strampeln-wollen hin. Ich habe mich da (die Helm war in einem Transition Spur und in einem Starling Roost) mitunter etwas overforked gefühlt.

Eine richtig gute Alternative (wenn auch über 2kg) könnte für dich die F 535 One von DT Swiss sein. Dort hast du ebenfalls das Thema, dass das Chassis auch für deutlich mehr Federweg konzipiert ist (wenn die auch leider nicht travelbar sind, sondern nach Wunschgröße gekauft werden müssen). Aber das Fahrverhalten ist wahnsinnig gut, da der Teppicheffekt vor allem auf den ersten 10-30mm relevant ist ("Small Bump Sensitivity" sagense da heute da dazu, die Hersteller o_O) und die einen guten Mix mit der Minifeder anbieten. Den Rest macht Luft.

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Da gehe ich mit top Gabel, bin mit meiner extrem zufrieden. Und die Federwegs abhängige Dämpfung passt auch extrem gut zu der Gabel. Das könne gerade am Hardtail interessant sein da die Gabel nicht so stark weg sackt wie andere. Und man bekommt das Vorgängermodell gerade für 99Euro bei RCZ.
 
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