5 Alleskönner im Vergleich: Das beste Trail-Bike im Test ist … Unser Fazit!

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Re: 5 Alleskönner im Vergleich: Das beste Trail-Bike im Test ist … Unser Fazit!
Hast du nicht Lust, lieber das blaue Forum mit deinem "Fachwissen" zu behelligen? Irgendwie anstrengend und weit Off topic.
Gab schon mehr Off Topic in anderen Kommentarsektionen, aber egal. Die Frage selbst "wieso werden weniger MTBs verkauft" wäre eigentlich genau genommen Off-Topic, da im Artikel nie die Rede von fallenden Absatzzahlen war. Die Frage einzeln betrachtet hat aber absolut ihre Berechtigung, entsprechend meine Antwort darauf trotz Off-Topic. Eigentlich wollte ich nur versuchen eine Frage zu beantworten wovon ein Teil von einigen angezweifelt wurde. Anschließend gabs eine detaillierte Erklärung auf Basis meiner Erfahrungen und deren in meinem Umfeld, einige Werte wurden hinterfragt, was auch so absolut in Ordnung ist und und auch sollte, mit anschließender Erklärung. Die letzte Erklärung wäre natürlich überflüssig, wenn ich noch mehr Randinformationen genannt hätte.

Ansonsten kann ich natürlich meine Kommentare löschen/editieren, wenn du von meinem Versuch was möglichst gut zu erklären und zu begründen genervt and angestrengt bist. In dem Fall würde ich dich dann auch bitten deinen Kommentar zu löschen, da dann der Zusammenhang fehlt und ohne Mehrwert das Verfolgen der anderen Diskussionen unnötig erschwert.
 
Das erklärt aber nicht den von dir beschriebenen Unterschied zwischen MTB und Rennrad, was ja Gegenstand deines Ausgangspostes und meines Kommentars war.
Es ist doch im Gegenteil eher so, dass MTB intensiver als RR ist. Gundlagen fahren viele daher doch mit dem Renner anstatt dem MTB, oder alternativ mit dem E-MTB.
Letztlich ist der Kalorienverbrauch von der Gestaltung der Trainingseinheit bzw. sehr vielen individuellen Faktoren abhängig. Wenn in diesem speziellen Fall mit dem Rennrad primär flach gefahren wird und mit dem MTB 50% der Zeit bergauf und 50 % bergab kann man natürlich annehmen das 1h flach treten mehr Energie verbraucht als 30 Minuten bergauf treten und 30 Minuten bergab rollen.

Meiner Erfahrung nach sind da immer noch zu viele Variablen (Trainingsintensität, Temperatur, Gewicht, Körperfettanteil, Ernährung, Reifen, Sitzposition, Trittfrequenz, Haltearbeit der Arme/Rumpfmuskulatur usw) im Spiel die nicht bekannt sind um das so pauschal anzunehmen.
 
Vielen Dank insbesondere für das in meinen Augen gelungene Testfazit.
Ich hab durch den Vergleichstest ne gute Vorstellung davon bekommen wie bzw. wo diese Bikes sich voneinander unterscheiden.

Eure "leise" Kritik am Trek, daß wohl die Wenigsten sich nen zweiten Laufradsatz und alles sonstige Pipapo zulegen um je nach Bedarf mal eben das Rad "mal eben" umzubauen, aber vielmehr hier die Produktionskosten gesenkt werden, was in erster Linie dem Hersteller gelegen sein dürfte, kann ich gut nachvollziehen.

Auch was die Rahmensteifigkeit betrifft bin kann ich Euer Fazit gut nachvollziehen. Ein zu steifer Rahmen kann unangenehm und anstrengend sein, ein zu weicher Rahmen ist auch nicht so dolle, insbesondere wenn der Reifen aufgrund des Flexes am Rahmen anfängt zu scheuern. Überhaupt empfinde ich die Auslegung der Rahmensteifigkeit in unterschiedlichen Richtungen neben der Geo als Kernpunkt bei dessen Bewertung als zumeist unterbewertetes weil unsichtbares Kriterium. Gerade der seitliche Flex kann aber zu fehlerverzeihenden Grip in Kurven bei guter Auslegung sorgen.

Auch daß Ihr nicht die Stoppuhr habt mitlaufen lassen und Euch weigert ein Punktesystem zu vergeben finde ich gut, da nackte Zahlen nicht den gewonnenen Eindruck widerspiegeln können. Okay, eine Stoppuhr lügt nicht, aber bei nem Trailbike sollte nicht entscheidend sein welches Bike ne Sekunde oder so schneller war.

Auch was das Gewicht betrifft bin ich überwiegend auf Eurer Seite, nur finde ich daß ein Trailbike auch für mehrere hundert Höhenmeter auch (er-)tragbar sein sollte, was bei den vorgestellten Bikes im wahrsten Sinne des Wortes teils echt schwer sein dürfte.
 
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Meiner Erfahrung nach sind da immer noch zu viele Variablen (Trainingsintensität, Temperatur, Gewicht, Körperfettanteil, Ernährung, Reifen, Sitzposition, Trittfrequenz, Haltearbeit der Arme/Rumpfmuskulatur usw) im Spiel die nicht bekannt sind um das so pauschal anzunehmen.
Ja sicher, dass ist doch uns allen hier bewusst, hat jeder schonmal selbst gespürt/erlebt.
Aber danke für die Überleitung zurück zum Thema.
Die hier getesteten Bikes scheinen gut geeignet, die Trainingintensität hoch zu halten :).
 
oh ja, wie anfangs schon vermutet...

Mach dir wenigstens die Mühe und schau dir die Pro und Expert Modelle an. Ich bin mir fast sicher dass sogar das Expert die gleichen Ergebnisse eingefahren hätte.

Und ja, ich bin Specialized Fan !
Ich wundere mich auch nicht, dass das Stumpjumper gewonnen hat. Schlicht und einfach aufgrund der Tatsache, dass das Stumpjumper das allererste Serien MTB war und dass Specialized immer relativ ausgewogene Geometrien angewendet hat.
Die ersten Hardtails hatten beispielsweise 73” Sitzwinkel und 71” Lenkwinkel. Bei den Fullies wurde dann der Sitzwinkel erheblich steiler. 75,8”. Hmmm, warum wohl? Weil die Konstrukteure verstanden hatten, dass der SAG hinten den Sitzwinkel abflacht und das Rad aufbäumen wird, wenn der Sitzwinkel nicht steiler wird.
So blieb das Bike immer ausgewogen.
 
Mich wundert, dass Specialized das S-Works-Modell vom Stumpjumper 15 nur in der XTR Variante und nicht auch mit der Transmission AXS anbietet. Bei der Vorstellung im vergangenen Jahr gab es das noch. Eine Version mit Rockshox-Federelementen und Flight Attendant fände ich auch spannend.

Charly Murray fährt es schließlich auch so:

Hier wurde ganz offensichtlich Künstliche Dummheit… äh Intelligenz für die Übersetzungen verwendet, so dass im Italienischen aus Flight Attendent Flugbegleiter wurde.
Vollpfosten Veranstaltung. Der Rest ist auch eher konfus und extrem hektisch runter geplappert, so dass ich nicht wirklich verstehe, was der Gute Mann so verzapft.
 
Hier wurde ganz offensichtlich Künstliche Dummheit… äh Intelligenz für die Übersetzungen verwendet, so dass im Italienischen aus Flight Attendent Flugbegleiter wurde.
Vollpfosten Veranstaltung. Der Rest ist auch eher konfus und extrem hektisch runter geplappert, so dass ich nicht wirklich verstehe, was der Gute Mann so verzapft.

Weshalb hörst Du Dir das nicht einfach im englischen Original an?
 
Vielen Dank insbesondere für das in meinen Augen gelungene Testfazit.
Ich hab durch den Vergleichstest ne gute Vorstellung davon bekommen wie bzw. wo diese Bikes sich voneinander unterscheiden.

Eure "leise" Kritik am Trek, daß wohl die Wenigsten sich nen zweiten Laufradsatz und alles sonstige Pipapo zulegen um je nach Bedarf mal eben das Rad "mal eben" umzubauen, aber vielmehr hier die Produktionskosten gesenkt werden, was in erster Linie dem Hersteller gelegen sein dürfte, kann ich gut nachvollziehen.
Ich hab 3 LR-Saetze, mit 3 unterschiedlichen Reifenpaaren, je nach Terrain. Reifenwechsel mit Milch ist sonst halt jedesmal eine unnoetige Sauerei.
 
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Nachdem du allein hier schon seit 2003 angemeldet bist, und wahrscheinlich noch länger auf dem MTB unterwegs bist müsste dir doch aufgefallen sein, dass es die sauteuren Bikes die in der Regel nicht viel besser können als die Mittelklassebikes schon ewig gibt.
In den 90er gab's auch Räder die 5-stellig gekostet haben.

Und mei, es gibt halt auch genug Leute die sich das Zeug leisten können/wollen. Nur sind die hier höchstwahrscheinlich unterrepräsentiert weil die nicht so viel Zeit haben wie der übliche Dauernörgler (damit meine ich jetzt nicht dich). Der gern zitiert Zahnarzt fummelt halt in der Zeit den Leuten im Maul rum (und verdient gutes Geld) während der Forengeringverdiener in allen möglichen Foren rumhängt oder seine Idole auf IG oder sonstwo stalkt.

@Gabarinza Ich stimme zu. Allerdings habe ich den Eindruck, dass der Markt oder besser die Nachfrage nach den S-Works Modellen von Specialized kleiner geworden ist. Es gab mal Zeiten, da waren die S-Works Modelle die ersten, die ausverkauft gewesen sind. Zumindest mal bei den MTBs von Specialized ist das nicht mehr der Fall. Gut gebrauchte S-Works Modelle wurden auch den privaten Verkäufern quasi aus den Händen gerissen. Heutzutage ist auch das eher zu einem zähen Ringen geworden.
 
Was soll da jetzt genau besser sein wie beim 23 SWorks? Bei den Geometrie Daten wurde doch nichts verbessert.. Aber das S Works EVO 23 wurde doch auch schon im Himmel gehoben. Ich habe mir das 23 SWorks vor kurzen aufgebaut weil ich den Rahmen günstig bekommen habe. Habe dabei die Komponenten verbaut was ich beim Trek habe. Das S Works Stumpi ist kein schlechtes Bike und 1:1 zu fahren wie das Trek Slash 4 aber bergab ist es vom Slash Gen 5 leider weit entfernt. Ich bin über 15 Jahre ausschließlich Specialized gefahren und früher hab es nicht viele Hersteller die Fullys mit einer guten Geometrie gebaut haben aber heute gibt es bessere Bikes vor allem wenn einem Preis Leistung nicht egal ist.
 
Dann bist Du a) eine Ausnahme
Nicht unbedingt.
Kenne mehrere Ausnahmen im Bekannten-/Kollegenkreis. Mich selber schließe ich gleich noch mit ein.
Schau ich auf den Parkplätzen von den Park's, in denen ich unterwegs bin, sind teilweise ganze fahrende Werkstätten-/Ersatzteillager auf 4 Rädern dabei.
Ich würde eher behaupten, dass mindestens ein zusätzlicher Laufradlsatz Standard bei jedem ist, der diesen Sport ernsthaft/begeistert betreibt.
 
Der Test tröselt für mich ganz gut auf, was die Bikes aus Sicht der Tester gut, besonders gut oder nicht so gut können.
Ist am Ende des Tages aus meiner Sicht trotzdem aber auch vom Einsatzgebiet sowie den Fähigkeiten, Fertigkeiten und individuellen Präferenzen des Bikers abhängig. Liegt halt in der Natur der Sache.

Die ausführlichen Beschreibungen sowie die Schaffung ähnlicher Voraussetzungen durch die Verwendung der gleichen Reifen macht es dem interessierten Leser recht gut möglich, die für ihn notwendigen Infos zu ziehen und daraus eine Kaufentscheidung abzuleiten.
Auf Themen, wie "Steifigkeit des Rahmens" haben hier die Tester dieses Mal ein besonderes Augenmerk gelegt. Für den einen zuviel, für den anderen gerade richtig. Ist aus meiner Sicht auch eher von den individuellen Präferenzen eines jeden und vom Einsatzgebiet abhängig. Etwas schwierig natürlich, hier nachvollziehbare Werte aufzuführen. Zeiten und Gewicht sind halt leicht mess- und darstellbar. Solchen Eigenschaften werden halt eher individuell angenommen/"gefühlt".
Da die Tester hier das ganze Jahr über Bikes irgendwo hoch- und runterprügeln, traue ich ihnen hier gerade im Vergleich mit den aktuellen Modellen, die sie ja ständig bewegen, ein ernstzunehmendes Urteilsvermögen zu.
Schön, dass hier auch Kompensationsmaßnahmen, wie andere Laufräder ins Spiel gebracht werden.

Das die Verwendung von alternativen Dämpferelementen evtl. noch mit Tuning die Eigenschaften und die Performance eines Bikes erheblich verbessern/ändern können, wäre vielleicht noch eine Bemerkung wert. Würde aber aus meiner Sicht den Rahmen so eines Test sprengen. Gleichwohl fände ich so einen Testablauf einmal mehr als interessant. Gleiche Bikes mit mehreren unterschiedlichen Fahrwerken.

Gut aufgestellter, ausführlicher und nachvollziehbarer Test.
 
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und Euch weigert ein Punktesystem zu vergeben finde ich gut, da nackte Zahlen nicht den gewonnenen Eindruck widerspiegeln können
Vermisse ich auch nicht, aber das eine würde ja das andere nicht ausschliessen.
Gerade in einem direkten Vergleichsstest wäre das schon nett. Ist nicht einfach, klar. Aber es würde die Vergleichbarkeit und Einordnung schon transparenter machen.
 
Nicht unbedingt.
Kenne mehrere Ausnahmen im Bekannten-/Kollegenkreis. Mich selber schließe ich gleich noch mit ein.
Schau ich auf den Parkplätzen von den Park's, in denen ich unterwegs bin, sind teilweise ganze fahrende Werkstätten-/Ersatzteillager auf 4 Rädern dabei.
Ich würde eher behaupten, dass mindestens ein zusätzlicher Laufradlsatz Standard bei jedem ist, der diesen Sport ernsthaft/begeistert betreibt.
Bin da voll bei dir, außer vieleicht bei einem DH Bike, kann ein zweiter LRS den Spaßfaktor eines Bikes was in einen möglichst großen anwendungs Bereich genutzt wird enorm vergrößern.
Selbst für mein Gravel habe ich 2 LRS, leicht /schnell und stabile mit mehr Gripp.
Wenn man mehrere Bikes hat, schauen das man untereinander Tauschen kann, was der stabiel mit mehr Gripp für das 120/110mm Fuly ist, wird auf dem 160/150mm Fully als leichter/schneller LRS genutzt.
 
Zum Test, danke dafür, ich bin zwar nicht auf der suche nach was neuen, nin mit meinen "alten" Modellen 2018er Trailfox, 2019 Tallboy noch bestens bedient, auch wenn die von der Geo echt nicht mehr aktuell sind.
Es ist aber immer interesant wenn was aktuelles getestet wird, falls man doch mal was neues will.
Klar die UVP sind krank, waren das vor jahren aber auch und ausser in der Coronazeit und kurz danch, gab es immer gute Angebote, habe beide Bikes als Auslaufmodell mit jeweils um die 50% zum UVP bekommen.
Das Trailfox (Januar 2019 gekauft) wurde vom BMC eingestellt und das Tallboy (Januar 2020 gekauft) komplett überarbeitet.
Mann kann mit etwas Geduld und wenn man nicht immer den neusten Scheiß haben muss immer was "günstiges" ergattern, nicht nur online sondern auch beim Händler vor Ort.
 
Nicht unbedingt.
Kenne mehrere Ausnahmen im Bekannten-/Kollegenkreis. Mich selber schließe ich gleich noch mit ein.
Schau ich auf den Parkplätzen von den Park's, in denen ich unterwegs bin, sind teilweise ganze fahrende Werkstätten-/Ersatzteillager auf 4 Rädern dabei.
Ich würde eher behaupten, dass mindestens ein zusätzlicher Laufradlsatz Standard bei jedem ist, der diesen Sport ernsthaft/begeistert betreibt.
Okay, zum kompletten Umbau des Treks zum ultimativen Abfahrtsgeschoss benötigt es neben dem Laufradsatz noch ne andere Dämpferwippe, nen zweiten Dämpfer und ner zweiten Gabel und dazu noch am besten nen Winkelsteuersatz.

Da würde ich eher auf ein zweites Bike setzen.. :lol:
 
Okay, zum kompletten Umbau des Treks zum ultimativen Abfahrtsgeschoss benötigt es neben dem Laufradsatz noch ne andere Dämpferwippe, nen zweiten Dämpfer und ner zweiten Gabel und dazu noch am besten nen Winkelsteuersatz.

Da würde ich eher auf ein zweites Bike setzen.. :lol:
Yo, ich auch.
 
Etwas mehr Aufwand, aber interessante Tester-Meinungen/Eindrucke könnte auch ne Runde mit der kompletten Serienausstattung bringen.
Der Umbau muss so oder so 2x gemacht werden.
Am 1. oder letzten Tag + noch einmal ein leichter(er) LRS:
"Fazit: Bike x hat uns im Einheitsvergleich schon sehr gut gefallen. Mit leichterem LRS gewinnt es noch einmal und im Vergleich der Originalkomponenten der absolute Gewinner."
 
Spannend fände ich einen Test, in dem die hier getesteten Trailbikes gegen ein Enduro von vor 3-4 Jahren antreten.
Damals gab es das gleiche Gewicht mit 170mm Federweg zum halben Preis. Ich weigere mich zu glauben, dass das Enduro von damals schlechter funktioniert.
 
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