Sonne und Beton, oder die Flucht vor dem Nebel. (Genua Roadtrip)

leFafnir

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Hallo Zusammen,

nachdem es bei uns nur eine grau in graue Nebel-Suppe über Wochen gab und die Wintersportsaison eher ein gleiten auf weiß-/ braunen Bändern war haben ein Kumpel und ich recht spontan beschlossen, in den Süden zu fahren.
Recht schnell haben wir uns für Genua in Ligurien entschieden. Das Wetter sollte hier Ende Dezember, nahezu perfekt fürs biken sein.
Auch gabs hier im Finale Thread immer mal wieder was darüber zu lesen.

So den Drahtesel eingepackt und über den San Bernadino nach Italien aufgebrochen.
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Die Fahrt lief super gut und wir kommen am 25.12. gegen 8:30 Nachts an unsere Unterkunft an. Das letzte Stück durch die engen Berggassen von Genua waren eine "kleine" Herausforderung mit dem Lodge. Mit Spiegeleinklappen, passen wir aber durch. Google Maps hat mal wieder zielsicher die schmalste Straße ausgewählt, wie wir später mit den Bikes feststellen.
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Leider hat die Unterkunft, nicht wie versprochen, einen Parkplatz, was in einer langwierigeren Stellplatzsuche in der Nacht führt. Alles was kein Fiat Panda ist, hats hier schwer.
 
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Wir haben es geschafft.
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Der MTB Trailbike Testsieger von Santa Cruz, hat sein angemessenes Ambiente gefunden.
 

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Erster Tag, erster Trail.
Grob fahren wir diese E-Bike Tour nach.
https://supertrails.bike/trail/genua-megaloop/

Wir begeben uns auf das Abenteuer, des genueser Straßenverkehrs und fahren zur Talstation der Standseilbahn in der Stadtmitte.

Die spart uns 300 HM und bringt uns bis zur Stadtmauer die zu den Festungen führt.
https://www.trailforks.com/trails/access-maggiolino-e-forte-diamante/

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Wir haben extrem starken Wind, der aus den Alpen kommt. Über den Kamm zum Fort bläst es uns wirklich von dem Zufahrtsweg und es ist sehr kalt.
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Angekommen am ersten Trailhead.
https://www.trailforks.com/trails/ciclamino/
https://www.trailforks.com/trails/ciclamino-alla-via-dei-cani/
Wir fahren vom Fort, über einen steilen Erdtrail ab. Es ist aufgrund des Regens in der Nacht zuvor sehr schmierig, macht aber super viel Spaß endlich wieder in der Sonne auf dem Bike zu sitzen.
 
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https://www.trailforks.com/trails/neviera/
Nachdem wir uns kurz erholt haben und die zugesetzten Reifen abgespült gehts weiter.
Der Boden hier ist extrem lehmig und schmiert sehr, auch die Steine sind bei Feuchtigkeit extrem glatt. die Trails bisher waren reine Wanderwegetrails. Wir fahren weiter in ein Seitental von Genua ab. Diese Trails zeigen ab und ein ganz leichte Spuren von Trailbau und sind komplett befahrbar und ganz gut freigehalten.
https://www.trailforks.com/trails/maggiolino-105001/
https://www.trailforks.com/trails/mantide/
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Der Mantide ist ein echt lohnender Endurotrail. Sehr steinig und teilweise schotterig und lose.
Er endet auf einer Treppe in der Stadt. Es geht über ein Wohngebiet wieder nach oben und dann müssen wir die Bikes circa. 200 HM tragen und schieben. Die Tour ist ja ursprünglich. für Elektrofraktion erstellt, evtl. kann man hier auch mit Motorkraft noch einen großen Tail fahren, definitiv aber nicht alles.


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https://www.trailforks.com/trails/farfalle/
Über den Kammweg, gehts zurück zu den Festungen direkt über Genua.
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https://www.trailforks.com/trails/bruco/
https://www.trailforks.com/trails/artu/
https://www.trailforks.com/trails/la-mosca-165759/
Von der Festung, geht es über diverse Trails zurück ins Tal.
Im oberen Bereich sind ein paar Jumps eingebaut, es ist hier aber sehr unübersichtlich, wo man langfährt. Es kreuzen sich hier Trails, Wanderwege und Trampepfade. Der La Masco ist an diesem Tag ein extrem schwerer Abschluss des Tages. Leicht feucht, extrem ausgewaschen und Teils sehr stark zugewachsen, mit viel lockerer Erde und Steinen. Leider geil :awesome:.

Danach geht über 8 km Umwege durch die Stadt, auf wilden Straßen zurück zur Unterkunft. Die liegt strategisch günstig am Berg und mit letzter Kraft, treten wir die letzten 150 hm rauf.

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Unsere nächste Tour, führt uns zum Antennenberg.
Auf dem langen Straßenuphill sind wir nicht alleine.
https://www.trailforks.com/trails/monte-fasce-acces-to-the-trails/
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Oben angekommen treffen wir auf eine Gruppe E-Biker, die ersten anderen Leute, die wir hier am Trail sehen.

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Droppin
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Es geht erstmal auf einem Recht flowigen Trail die ersten Kurven runter.
https://www.trailforks.com/trails/topinigi/

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https://www.trailforks.com/trails/tupango-alto/

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Im Mittelteil, ist der Trail leider kurz fast nicht fahrbar, da super stark ausgewaschen, man sitzt mit Schaltwerk und Kurbel auf. Der Rest ist echt spassig.
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Nach der Straße geht es über einen felsigen und ruppigen Trail weiter, der dann auf einer Treppe endet, über die man zum Meer abfahren kann.
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Extra gut geschüttelt am Meer gelandet.
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Und im Sommer. Snackpause bevor es über die extrem stark befahrene Küstenstraße zurück geht.

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Kurz vor der Stadt gibt es tatsächlich für einige hundert Meter einen Radweg:daumen:
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Das wohlverdiente Abendessen. Genua ist in den Outskirts echt günstig zum essen gehen. Pizzen alle zwischen 5,50 und 9 Euro in den kleinen Pizzarien und super lecker. (Es gebe euch Döner und den Fried Chicken 2 __ Warum heißt der zwei frag ich mich immer noch_ Duckundweg)
 
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Heute wird's anstrengend.
Wir fahren mit dem Zug in den Stadtteil Peil. Wir wollten uns die knapp 15 km durch diesen crazy Verkehr auf den Straßen nicht geben.

Vorab eine kleine Stärkung.
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Es gibt hier keine Straße-/Feldweg-/ etc. was noch intakt wäre. Um die Trailstarts zu erreichen muss man ab ca. der Hälfte der Höhenmeter die Bikes schieben und tragen.
https://www.trailforks.com/trails/accesso-vetta-di-pegli/
Bis dahin kann man fahren.
https://www.trailforks.com/trails/pian-delle-monache-fossa-del-lupo-mulino-154764/
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Gut zu schieben.
https://www.trailforks.com/trails/collegamento-lische-altecolletto-delle-monache/
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Und der Uphilltrail zum Startpunkt. Hier gibt es noch Reste einer alten ?Militärstraße?.
https://www.trailforks.com/trails/stairway-to-figge/
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Fix und fertig.
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Es geht über einen schicken Trail talwärts. Ein zwei Stellen sind uns zu skatchy, da wieder mal extrem ausgespült, der Rest macht super Spaß.
https://www.trailforks.com/trails/super-mulino/
Der zweite Trail ist ein Träumen. Wurde recht aktuell geshapt und lässt sich flüssig fix fahren, ist dabei aber anspruchsvoll. Im unteren Teil, muss man etwas anders fahren, da eine Mauer den eingezeichneten Weg blockiert.
https://www.trailforks.com/trails/e1-discesa-in-villa/

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Fast werden wir dann noch von Hunden, die besonders gut hören gefressen, die plötzlich auf den Trail auftauchen.

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Zurück gehts wieder mit dem Zug. Super günstig hier 1,60 pro Person und Rad ist 4free.
Der Uphill zur Villa tut heute extra weh, nochmal 150 hm, mit echt müden Beinen.

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Beim Burger essen überdenke ich meine Einstellung zu E-Bikes.
 

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Es geht zu den Forts, bei denen wir noch nicht waren, quasi am Bergrücken hinter unsere Unterkunft.
https://www.trailforks.com/trails/accesso-cava-trivio/
https://www.trailforks.com/trails/trivio-fermata-provvisoria/
https://www.trailforks.com/trails/fermata-provvisoria-forte-ratti/
Uphill bis zum Steinbruch über die alte Steinbruchstraße, danach über grüne Trails weiter nach oben.
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https://www.trailforks.com/trails/piratti/
https://www.trailforks.com/trails/il-gigante-the-giant/
https://www.trailforks.com/trails/cappelletta-cacciatori-pietraia/
https://www.trailforks.com/trails/cappelletta-cacciatori-pietraia/
https://www.trailforks.com/trails/anello-di-ze/
https://www.trailforks.com/trails/maiali-marassi/
Über eine Kombination von Trails, schlängeln wir uns über den Bergrücken und weiter Festungen zurück nach Genua.
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Zum großen Teil ist es wohl die alte Straße die die Forts verbunden hat. Zum größten Teil weggespült und sehr felsig.
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Der Bergrücken wird von einem gigantischen Plattenbau dominiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Biscione_(Genua)
Das letzte Stück hinter den Hochhäusern ist leider stark verwachsen, ansonsten sehr spannend Trails direkt in eine Stadt hinein zu haben.

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Genua City, weiß nicht so recht wie ich zu dieser Stadt stehen soll.
Hier zitiere ich mal Wikipedia:
"In Genua wird die Trennung zwischen dem extrem dicht besiedelten, oft planlos verbauten Küstenstreifen und dem dörflich geprägten, von zunehmender Abwanderung betroffenen, strukturarmen Hinterland, die ganz Ligurien prägt, besonders deutlich."

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Mama Mia diese Pizza.
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So schnell ist es schon wieder vorbei. Da mein Freund zu Sylvester wieder Zuhause sein muss (Party hart) müssen wir heute wieder zusammenpacken.
Aber da wir noch Zeit haben wollen wir noch einen kurzen Trail mitnehmen, der sowieso am Weg zur Autobahn liegt.
Hier ist der Zugang vom "Zugang" zum Trail am besten/einfachsten von allen Trails wo wir waren.
https://www.trailforks.com/trails/gazzo-access-to-the-trail/
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https://www.trailforks.com/trails/il-cippo/
https://www.trailforks.com/trails/fortini/
Die Trails hier machen auch den am meisten gebauten Eindruck von allem was wir gefahren sind.


Noch eine ganz kleine essenzielle Tomatenmenge gekauft.
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https://www.instagram.com/muttipomodorode/ ---> Sponsoring erwünscht :troll:


Wir kommen wieder gut nach Hause, mit einem leichten Temperaturschock, von +14 zu -12 Grad.
 
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Diese zwei Videos hatten uns inspiriert nach Genua zu fahren.

Um die Frage zu beantworten, ist Genua das neue Finale?
Von mir ein ganz klares Nein. (Mal mit Einschränkung, da wir natürlich nicht alles gesehen haben)

Es gibt fast keine gebauten Trails, bzw. so extrem gepflegten Trails wie in Finale.
Dort kann ich alles einfach reinbollern ohne mir groß Gedanken zu machen oder weit Voraus zu schauen.
Die Trails sind ausreichend breit und gepflegt. Hier war das meiste ein Trails eher alte Wanderwege. Oft sehr sehr schmal, teilweise mit viel Vegetation und wenig Trailpflege.
Die Schwierigkeiten auf Trailforks sind teilweise unserer Meinung nach nicht so ganz stimmig.
Es macht super viel Spaß, hat viele tolle Aussichten, aber eben großteils nicht den Bikeparkcharakter.
Durch die weiträumig Verteilung der Trails und oft schlechte bzw. nur über große Umwege Erreichbarkeit braucht man viel Zeit. Gerade wenn man von einer Seite auf die andere muss. Es gibt fast gar keine Radinfrastruktur, ab und an mal einen 40 cm Alibiradstreifen der dauernd zugeparkt ist. Durch die Berge und vielen Einbandstraßen fährt man zwangsläufig immer über die großen Straßen mit starkem ital. Verkehr von einer zu anderen Seite. Bei uns wars dann auch mal Abends dunkel. Muss man mögen bzw. kostet nochmal echt Körner.
Shuttle konnten wir spontan nicht finden.

Warum Ligurien hier auch Geld fürs Biken haben will, kann man vor Ort 0 nachvollziehen (siehe anderer Faden)

Die Stadt ist leider extremste hässlich verbaut. So ein bisschen wie Berlin Mahrzan mit Bergen.
Auch ist das hier von den bekannten Ital. Städten wo ich war mit Abstand die dreckigste.
Wer beschlossen hat, die Stadtschnellstraße vor die Altstadt an der Küste aufzuständern, da fragt man sich schon. Klar die Geographie und das Wachstum zwingt zu viel, aber......

Tipps:
-Unterkunft mit Stellplatz, Stellplatzsuche ist Krieg.
-Schmales Auto je nachdem wo Ihr wohnt. VW Bus oder SUV sind da in einigen Gegenden ein Alptraum.
-Unterkunft in der Nähe der Trails die man am meisten fahren will. Auch aufpassen wie viele HM man zur Unterkunft noch hat, das sind dann gerne nochmal 150-200 HM je nach Stadtteil.
-Wir hatten trotz dir. 14 Grad auf den Bergen extremen kalten Sturm, entsprechend eine Jacke dabeihaben auch wenns unten T-Shirt Wetter hat.
-Anfahrt zum Trail genau planen, wenn man keinen Bock auf Verkehr hat. Licht mitnehmen!
-Die Regionalbahn ist super um die Küstenstadtteile abzuklappern.

War es cool trotz der Punkte oben. (Die ich mal als Meckerossi aufführen musste, aber mir wird oft viel zu viel gesuggercoated)

Ja auf jeden Fall, werd diese Art von Trails mag findet da sein Mekka und auch die Stadt hat schöne und historisch Interessante Seiten. Wer gerne selber zu Trails tritt oder Mofaristi ist und ein bisschen fahren kann findet hier seine Trails. Gerade um dem deutschen grau zu entfliegen. Essen war super und wirklich extrem günstig wir waren zu zweit nie über 40 Euro, mit Getränken und Nachspeise.

Sollte es hier andere Meinungen geben, gerne her damit. Evtl. waren wir auch nur zu doof um die o.g. Punkten treffen gar nicht zu.

Dann allen einen guten Rutsch.
 
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Freut mich das ihr das so umfassend geteilt habt. Wir möchten in der Gegend evtl. Familienurlaub im Sommer machen.
Biken steht da hinten an. Aber der Bericht von dir macht mich skeptisch und weckt zugleich Interesse.

Magst du noch Informationen geben?
Wie lang (+hm) waren eure Touren? Klingen ja doch eher sportlich.
Kannst du spontan ein paar Lieblingstrails für 1-2 Tage nennen?
 
Salve, ich denke mal nicht das ihr den Urlaub in Genua City direkt machen wollt?
Es geht rechts und links die Ganze Küste runter weiter mit Trails. Die Touren waren zwischen 1400 und 800 HM + plus die Anfahrt und Rückfahrt zur Unterkunft + 150 HM ca. Die Trails in Richtung Monte Gazzo wären da für dich von der Erreichbarkeit her denke ich was.
 
Weshalb ich vor Jahren mal nach Genua fuhr: https://de.wikipedia.org/wiki/Monumentalfriedhof_Staglieno

Die Stadt fand ich super mit den verschiedenen "Stadtetagen", die mit Aufzug usw verbunden sind. Aber auch super gruslig, damals in der Altstadt nach Anbruch der Dunkelheit, wo sich das Publikum schlagartig von Touris zu Nachtleben und Halbwelt verwandelte, oder in den Hügeln auf so verfallenen alten Pflasterwegen, wo überall die Junkiespritzen rumlagen.

Zum Radeln an den Forti kam ich damals nicht, danke für den Bericht!
 
Wo schaut auch spannend aus. Bin leider nur einmal nachts in der Innenstadt gewesen, zum Sightseeing. Wird die Altstadt etwas abgelegener, sieht man aber was du meinst, da haben wir die Trittfrequenz etwas beschleunigt.

War aber wirklich cool und ich kann empfehlen für jeden, der mit den Downsides leben kann.
 
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Vielen Dank für diesen grandiosen Bericht! Ich kenne Genua nur als Zwischenziel mit dem Motorrad, bevor mich die Fähre nach Sardinien führte. Die enge Bebauung, der massive Verkehr und weniger hübsche Ecken haben mich nicht motiviert, Genua als Reiseziel zu wählen. Danke für für diesen Eindruck eines Mountainbikers!
 
Video ist nicht so meine Stärke und hab auch noch die Kamera verstellt.... Hab hier mal unseren Urlaub zusammengeschnitten und die Trailnamen jeweils eingeblendet. Kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Die Schwierigkeiten stehen auch dabei, bei einigen Trails finde ich die aber diskutierterbar.
 
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