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Der Gravelreifen-Thread

Habe soeben meine Challenge Getaway Pro 45 HTLR montiert.

Ging nicht einfach, aber auch nicht soooo schwer. Am besten mit Seifenwasser arbeiten.
Ploppen mit Standpumpe bei 3 bar. Ohne Dichtmilch nicht dicht. Rundlauf okay.
Milch am besten nur über Ventilöffnung, da initial kaum Platz für Dichtmilch vorhanden (aufgrund der besonderen Reifenkonstruktion).
Auf einer Felge mit MW 25mm bauen sie jetzt direkt 46,5mm breit auf.

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Wer mehr wissen möchte, bitte hier entlang:
https://www.mtb-news.de/forum/t/off...-fatto-a-mano-in-italia.1001734/post-20226247
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe soeben meine Challenge Getaway Pro 45 HTLR montiert.

Ging nicht einfach, aber auch nicht soooo schwer. Am besten mit Seifenwasser arbeiten.
Ploppen mit Standpumpe bei 3 bar. Ohne Dichtmilch nicht dicht. Rundlauf okay.
Milch am besten nur über Ventilöffnung, da initial kaum Platz für Dichtmilch vorhanden (aufgrund der besonderen Reifenkonstruktion).
Auf einer Felge mit MW 25mm bauen sie jetzt direkt 46,5mm breit auf.

Anhang anzeigen 2300251

Wer mehr wissen möchte, bitte hier entlang:
https://www.mtb-news.de/forum/t/off...-fatto-a-mano-in-italia.1001734/post-20226247

Top.
Sieht nice aus. Flanken bei Challengs brauchen häufig Milch um abzudichten.

Reifen geht ja 350 kPa - 3,5 bar

Aber als maximal Druck nicht als Nenn Betriebsdruck
 
Tubeless-Warrior 2025, Bezwinger der Caracals und Challenges. Weiter so 😆👍🏻

Danke, danke. Und ab-und-zu fahre ich sogar mit dem Rad 🚴‍♂️

Ich frage hier noch mal, wo die geballte Schwarmintelligenz vertreten ist:

Wenn ein Reifen mit seinem Profil eine gewisse Laufrichtung hat, wäre es dann schlimm - sagen wir mal am Vorderrad - wenn der Reifen in der falschen Laufrichtung montiert wäre?
Ich frage für einen Freund.
 
Wenn ein Reifen mit seinem Profil eine gewisse Laufrichtung hat, wäre es dann schlimm - sagen wir mal am Vorderrad - wenn der Reifen in der falschen Laufrichtung montiert wäre?
Jetzt habt ihr mich irgendwie kirre gemacht. Stehe gerade in der Werkstatt und baue am MTB auf tubeless um. Dort entdecke ich an der Flanke einen Aufdruck für die Laufrichtung. Soweit ja klar. Aber ich dachte bisher, hinten baut man den andersrum ein, für mehr Grip beim Vortrieb? Vorn dann so, dass der "Pfeil" von oben betrachtet nach vorn zeigt, um bessere Bremswirkung zu haben.
Dieses Internetz erzählt mir aber was anderes.

Ja wie denn nun?
 
Die Frage ist nicht dumm.
Wenn ein (1) Pfeil angegeben ist, solltest Du ihn im Normalfall genau so wie angegeben so montieren. Außer .... Du hast eine andere Intention / Anforderung.
Mein Bild zeigt eine Anweisung an einem G-One Bite. Das ist die Intention von Schwalbe.
 
Jetzt habt ihr mich irgendwie kirre gemacht. Stehe gerade in der Werkstatt und baue am MTB auf tubeless um. Dort entdecke ich an der Flanke einen Aufdruck für die Laufrichtung. Soweit ja klar. Aber ich dachte bisher, hinten baut man den andersrum ein, für mehr Grip beim Vortrieb? Vorn dann so, dass der "Pfeil" von oben betrachtet nach vorn zeigt, um bessere Bremswirkung zu haben.
Dieses Internetz erzählt mir aber was anderes.

Ja wie denn nun?
Bei billigen Mountainbikes (Discounter oder die untersten Modelle beim Ramsch-Franzosen) werden gern die Vorderreifen "verkehrt herum" also gegen die eigentliche Laufrichtung montiert, denn mehr Traktion in der Kurve bringt im Zweifelsfall einen Sicherheitsgewinn, Durchrutschen im Antritt ist einfach nur ärgerlich.

Wie @CC. schon sagt gibts auch höherwertige Reifen die das gleich Konzept verfolgen. Schwalbe und Hutchinson sind mir da bei einigen Modelle für verschiedene Einsatzbereich bekannt, Michelin und Vittoria haben das auch eine Zeit lang so gehandhabt.
 
Ich frage hier noch mal, wo die geballte Schwarmintelligenz vertreten ist:

Wenn ein Reifen mit seinem Profil eine gewisse Laufrichtung hat, wäre es dann schlimm - sagen wir mal am Vorderrad - wenn der Reifen in der falschen Laufrichtung montiert wäre?
Ich frage für einen Freund.
Gabel umdrehen oder eine Bremsaufnahme an die rechte Gabelscheide?
Dann stimmt die Laufrichtung wieder.

Es antwortete ein Schildbürger.

PS

Tatsächlich war/ist es am felgengebremsten Vorderrad praktisch die Laufrichtung anpassen zu können bei bestimmten Reifen.
 
Jetzt habt ihr mich irgendwie kirre gemacht. Stehe gerade in der Werkstatt und baue am MTB auf tubeless um. Dort entdecke ich an der Flanke einen Aufdruck für die Laufrichtung. Soweit ja klar. Aber ich dachte bisher, hinten baut man den andersrum ein, für mehr Grip beim Vortrieb? Vorn dann so, dass der "Pfeil" von oben betrachtet nach vorn zeigt, um bessere Bremswirkung zu haben.
Dieses Internetz erzählt mir aber was anderes.

Ja wie denn nun?
Kommt aufs Profil an.

Ein eigenes Beispiel:

Der Schwalbe Marathon Winter entgegen der Laufrichtung am Vorderrad bietet eine höhere Sicherheit. Kommt er beim Bremsen ins Rutschen, neigt er deutlich weniger zum seitlichen Ausbrechen. Geübte Fahrer bekommen in der Regel genug Zeit die Bremskraft am VR zu reduzieren und das Vorderrad abzufangen.
 
Dreht Dir der Reifen durch beim Antritt?
In den Situationen wo es auf Profil ankommt, ja. Vielleicht verstehe ich die Frage auch falsch. Klar, meistens sind die Beine der limitierende Faktor.
Und beim Bremsen ist das HR ja auch eher zweitrangig.

Wie gesagt, hatte das bisher nie hinterfragt und zugegebenermaßen die letzten Jahre nur Reifen wo es keine vorgegebene Laufrichtung gab. Jetzt am MTB kam ich ins stutzen.
 
In den Situationen wo es auf Profil ankommt, ja.
Also, wenn das für Dich tatsächlich ein nennenswertes Problem darstellt, könntest über einen dedizierten Hinterreifen nachdenken. Für diesen Grip musst halt auf leichtem Geläuf mehr treten. Mehr Grip bedeutet mehr Rollwiderstand. So Tricks mit Reifen gegen die Laufrichtung kann man sicher auch machen, wäre mir aber zweite Wahl.
Ich persönlich fahre mit dem Gravelbike nicht oder nur sehr ausnahmsweise in derartigem Gelände. Wenn doch, ist meine erste Lösung über Fahrtechnik, konkret Gewichtsverlagerung. Da kann man viel machen mit etwas Gefühl. Ich sage das hier, weil ich oft genug gesehen habe, wie Leute das nicht können und schimpfen und ich dann locker dieselbe Stelle fahren kann. Zweite Lösung ist dann absteigen und schieben/tragen über das Stück.

Gravelbike ist imo für zügig Strecke machen auf allen möglichen Formen von Straße(!). Auf Straßen, egal welche Form, sollte Hinterradgrip nicht so grundlegend anders sein als der fürs Vorderrad. Wer im MTB-Gelände räubert, kann sich in deren Technikarsenal bedienen. Der Preis muss halt bezahlt werden, sprich alles was in Richtung MTB geht, geht ab von der Tauglichkeit auf Straßen.
 
Wir schweifen von der Frage ab. Ging auch nicht um GRVL speziell. Und im Prinzip ist sie ja geklärt, aber mein ursprünglicher Gedanke dahinter ist nachvollziehbar? Oder bin ich da gedanklich falsch abgebogen?
Nein, ich Frage nicht für einen Froind. Dumme Fragen dürfen auch Mal laut gestellt werden. 😅
 
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