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AC Gelenksprengung Tossy 3

Besteht die Gefahr, dass das schlimmer wird. Nachher Joggen z. B. nicht mehr möglich?
Kann dir hier keiner sagen…vielleicht dein Arzt. Aber schlechter als jetzt wird es wohl nicht werden. Aber ich wundere mich immer noch was jetzt mit der Hakenplatte ist. Die bringt doch Nix, wenn da nichts zusammengeflickt wird?!?
 
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Re: AC Gelenksprengung Tossy 3
Nach einigen Wochen fleißigen Mitlesens habe ich mich jetzt auch mal hier angemeldet - hauptsächlich, um mich für die ganzen Erfahrungsberichte zu bedanken, die mir wirklich sehr geholfen haben :)
Hier im Forum habe ich mehr und bessere Infos gefunden, als sonst irgendwo im Internet.

Ich bin Ende November ziemlich dumm von meinem Pferd geflogen, als er beim Angaloppieren buckelte, und habe mir dabei eine AC Gelenksprengung Rockwood 5 (laut Bericht aus der Notaufnahme, später im OP-Bericht stand hingegen Rockwood 3b) zugezogen, zum Glück (als Rechtshänder) an der linken Schulter.

Das war meine erste Verletzung mit einem solchen Schweregrad, daher kannte ich mich mit dem Drumherum einer solchen Verletzung überhaupt nicht aus.
In der Notaufnahme hieß es, „muss operiert werden, wird minimalinvasiv mit so Fäden gemacht“, und ich hätte jetzt gar nicht gewusst, dass man das hinterfragen, nach einer zweiten Meinung oder alternativen OP-Techniken fragen kann 😅 (Allerdings stand ich auch noch ziemlich neben mir so direkt nach dem Sturz und hatte große Schwierigkeiten mit der Konzentration, und mein Mann - der da vielleicht geistesgegenwärtiger gewesen wäre - durfte nicht mit zum Arzt rein.)

Eine Woche später wurde also per AC TightRope operiert, wobei bei mir nicht nur das TightRope gesetzt wurde, sondern - wenn ich den OP-Bericht richtig lese - auch noch mit den TightRope-Fäden eine horizontale Stabilisierung zusätzlich vorgenommen wurde. So ein Vorgehen konnte ich hier noch bei keinem lesen, vielleicht ist das neu?

Insgesamt soll ich dann 6 Wochen nach OP die Gilchrist-Orthese 24h lang tragen, was jetzt noch bis nächsten Montag ist. Dank euch wusste ich, dass Physiotermine extrem wichtig sind, und hatte das Glück, auch sehr bald nach der OP schon Termine zu bekommen - zuhause übe ich auch entsprechend.

Was die Beweglichkeit angeht, hänge ich allerdings leider hinter dem hinterher, was ich laut Entlassungsbericht bereits dürfte. Laut Physio ist das noch kein Grund zur Besorgnis und ich müsse Geduld mitbringen, also übe ich einfach fleißig weiter…Schmerzen kommen und gehen, war das bei euch auch so? Oder sollten die eigentlich bereits konstant weg sein? Auch „gnubbelt“ es manchmal komisch in der Schulter, ähnlich wie das Gefühl, kurz bevor ein Gelenk knackt.

Einen Orthopädentermin habe ich leider erst für diesen Mittwoch - also fast 1,5 Monate nach OP - bekommen. Da werde ich das auch mal ansprechen.

Wie - falls überhaupt - wurde bei euch allen eigentlich kontrolliert, ob die Bänder erfolgreich wieder angewachsen sind? Und ob sich alles so entwickelt, wie es soll?
 

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Kann dir hier keiner sagen…vielleicht dein Arzt. Aber schlechter als jetzt wird es wohl nicht werden. Aber ich wundere mich immer noch was jetzt mit der Hakenplatte ist. Die bringt doch Nix, wenn da nichts zusammengeflickt wird?!?
Joggen geht ohne Probleme, sogar Vollgas. Alltag auch.

Krafttraining halt null.

Hakenplatte mit Sehne aus dem Bein ist der Plan damit das optisch wieder wird und wieder belastet werden kann.
 
Nach einigen Wochen fleißigen Mitlesens habe ich mich jetzt auch mal hier angemeldet - hauptsächlich, um mich für die ganzen Erfahrungsberichte zu bedanken, die mir wirklich sehr geholfen haben :)
Hier im Forum habe ich mehr und bessere Infos gefunden, als sonst irgendwo im Internet.

Ich bin Ende November ziemlich dumm von meinem Pferd geflogen, als er beim Angaloppieren buckelte, und habe mir dabei eine AC Gelenksprengung Rockwood 5 (laut Bericht aus der Notaufnahme, später im OP-Bericht stand hingegen Rockwood 3b) zugezogen, zum Glück (als Rechtshänder) an der linken Schulter.

Das war meine erste Verletzung mit einem solchen Schweregrad, daher kannte ich mich mit dem Drumherum einer solchen Verletzung überhaupt nicht aus.
In der Notaufnahme hieß es, „muss operiert werden, wird minimalinvasiv mit so Fäden gemacht“, und ich hätte jetzt gar nicht gewusst, dass man das hinterfragen, nach einer zweiten Meinung oder alternativen OP-Techniken fragen kann 😅 (Allerdings stand ich auch noch ziemlich neben mir so direkt nach dem Sturz und hatte große Schwierigkeiten mit der Konzentration, und mein Mann - der da vielleicht geistesgegenwärtiger gewesen wäre - durfte nicht mit zum Arzt rein.)

Eine Woche später wurde also per AC TightRope operiert, wobei bei mir nicht nur das TightRope gesetzt wurde, sondern - wenn ich den OP-Bericht richtig lese - auch noch mit den TightRope-Fäden eine horizontale Stabilisierung zusätzlich vorgenommen wurde. So ein Vorgehen konnte ich hier noch bei keinem lesen, vielleicht ist das neu?

Insgesamt soll ich dann 6 Wochen nach OP die Gilchrist-Orthese 24h lang tragen, was jetzt noch bis nächsten Montag ist. Dank euch wusste ich, dass Physiotermine extrem wichtig sind, und hatte das Glück, auch sehr bald nach der OP schon Termine zu bekommen - zuhause übe ich auch entsprechend.

Was die Beweglichkeit angeht, hänge ich allerdings leider hinter dem hinterher, was ich laut Entlassungsbericht bereits dürfte. Laut Physio ist das noch kein Grund zur Besorgnis und ich müsse Geduld mitbringen, also übe ich einfach fleißig weiter…Schmerzen kommen und gehen, war das bei euch auch so? Oder sollten die eigentlich bereits konstant weg sein? Auch „gnubbelt“ es manchmal komisch in der Schulter, ähnlich wie das Gefühl, kurz bevor ein Gelenk knackt.

Einen Orthopädentermin habe ich leider erst für diesen Mittwoch - also fast 1,5 Monate nach OP - bekommen. Da werde ich das auch mal ansprechen.

Wie - falls überhaupt - wurde bei euch allen eigentlich kontrolliert, ob die Bänder erfolgreich wieder angewachsen sind? Und ob sich alles so entwickelt, wie es soll?
Hallöchen,
horizontale Fixierung wurde bei mir auch gemacht, allerdings mit einem Kirschner Draht. So lange der drin war (8 Wochen) durfte ich nicht über 45°. Dann ist er in einer kurzen OP entfernt worden.

Danach wurde ein Röntgenbild gemacht und da hat man gesehen, dass die Endpunkte der tight ropes noch da sind, wo sie sein sollen. Für die Kontrolle der Bänder müsste man ein MRT machen, das wurde bei mir nie gemacht. Denke es ist auch nicht notwendig, solange keine Beschwerden sind.

Ca. 1-2 Wochen nach der OP zur Entfernung kam der Hochstand zurück. Nicht so ausgeprägt wie nach dem Unfall aber deutlich höher als gesunde Seite. Das ist aber nur ein optisches Ding und ich habe funktional keinerlei Einschränkungen.

Mir wurde gesagt, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass die tight ropes irgendwann reißen. Wenn es aber länger als vier Monate nach der OP passieren würde sollte das kein Problem darstellen, da zu diesem Zeitpunkt die Bänder vernarbt sein sollten und ihre Arbeit wieder aufgenommen haben. Dann braucht es die tight ropes nicht mehr und bei Bedarf werden sie auch wieder entfernt (wenns z.B. drückt beim Rucksack tragen). War bei mir aber auch nie der Fall.
 
Ja, vom Kirschnerdraht hatte ich bei dir und anderen gelesen Katinka_outdoor :)
Bei mir wurden anscheinend die langen Enden des TightRopes selber, die ansonsten nach dem Festziehen des Klavikulabuttons abgeschnitten werden, stattdessen direkt dafür verwendet.
Ich nehme mal an, das bedeutet, dass zumindest keine zweite OP zum „wieder raus holen“ nötig ist.

Ach man, heute tut die Schulter und alles drum herum irgendwie doch wieder ziemlich weh, und das völlig ohne ersichtlichen Grund. Vielleicht der Wetterwechsel. Physioübungen gingen heute auch schlechter als gestern. Mal gucken was der Physiotherapeut morgen sagt.
 
Ja, vom Kirschnerdraht hatte ich bei dir und anderen gelesen Katinka_outdoor :)
Bei mir wurden anscheinend die langen Enden des TightRopes selber, die ansonsten nach dem Festziehen des Klavikulabuttons abgeschnitten werden, stattdessen direkt dafür verwendet.
Ich nehme mal an, das bedeutet, dass zumindest keine zweite OP zum „wieder raus holen“ nötig ist.

Ach man, heute tut die Schulter und alles drum herum irgendwie doch wieder ziemlich weh, und das völlig ohne ersichtlichen Grund. Vielleicht der Wetterwechsel. Physioübungen gingen heute auch schlechter als gestern. Mal gucken was der Physiotherapeut morgen sagt.
Naja. Du hast dir auch nicht nur den Fuß verknackst sondern derbe was kaputt gemacht. Das dauert halt. Ich würde es auch nicht übertreiben. Ich bin hier, glaub ich, der mit dem gilchrist-Rekord. 02.09. bis nach Weihnachten. Steife Schulter … harte Physio und ganz viel selbst gequält. Bis zum zweiten Unfall im Grunde wieder wie vorher. Also einfach auch mal abwarten 😉
 
Danke Sebastian982 :) Ich muss zugeben, mir fiel das ziemlich schwer zu realisieren, dass das jetzt halt NICHT „ach nur ein kleiner Bänderriss“ ist, so richtig in letzter Konsequenz ist es im Kopf wohl noch nicht angekommen 🙃
Mein Plan war ja bis zum OP-Vorgespräch, dass ich nach der OP nach Hause und abends direkt wieder in den Stall fahre. Damit konnte ich die Chirurgin zumindest gut zum Lachen bringen, und nach der OP wusste ich dann auch, warum :D

Du sag mal, hast du den Gilchrist tatsächlich 4 Monate lang 24h getragen? Oder meinst du, du hast ihn bis nach Weihnachten „langsam entwöhnt“?

Ich bin momentan auch nur so ungeduldig, weil meine aktuelle Krankschreibung nur noch bis Montag geht (Gilchrist-Ende), und ich unbedingt ab Dienstag wieder arbeiten will. Da es „nur“ ein Schreibtischjob ist habe ich große Hoffnung, dass das klappt…trotz wieder zurück gekehrter Schmerzen.
Wenn ich mich richtig erinnere, waren hier ja einige Leute recht bald wieder zurück am PC, nur einer hatte Probleme mit der Laptoparbeit, der aber dafür ziemlich früh ziemlich viel angepassten Sport machen konnte 🤔


Katinka_outdoor, dass das TightRope reißen kann sagte man mir im OP-Vorgespräch auch, und seitdem begleitet mich durchgehend die latente Angst, dass das bei mir zu früh passiert. Ich las hier ja von jemandem, bei dem sie sogar nach 24h nach OP gerissen sind - Albtraum! Wobei das fast eher nach einem OP-Fehler klingt. Bei jemand anderem hier sind sie ja nach 6 Wochen im Schlaf gerissen, was mich dazu motiviert, den Gilchrist auf jeden Fall auch nach den 6 Wochen nachts noch etwas zu tragen.


Jester_PB das klingt nach der WeaverDunn Technik, darüber wurde hier im Thread ein paar Mal gesprochen wenn ich mich richtig erinnere, leider weiß ich keine Details mehr. Ich meine, die Erfolgsrate ist bei dieser späten OP etwas niedriger, aber wenn du jetzt Probleme hast, kannst du ja eigentlich nur gewinnen (das allgemeine OP-Risiko mal ausgeklammert). Ich drücke dir die Daumen für eine erfolgreiche OP!
 
Danke Sebastian982 :) Ich muss zugeben, mir fiel das ziemlich schwer zu realisieren, dass das jetzt halt NICHT „ach nur ein kleiner Bänderriss“ ist, so richtig in letzter Konsequenz ist es im Kopf wohl noch nicht angekommen 🙃
Mein Plan war ja bis zum OP-Vorgespräch, dass ich nach der OP nach Hause und abends direkt wieder in den Stall fahre. Damit konnte ich die Chirurgin zumindest gut zum Lachen bringen, und nach der OP wusste ich dann auch, warum :D

Du sag mal, hast du den Gilchrist tatsächlich 4 Monate lang 24h getragen? Oder meinst du, du hast ihn bis nach Weihnachten „langsam entwöhnt“?

Ich bin momentan auch nur so ungeduldig, weil meine aktuelle Krankschreibung nur noch bis Montag geht (Gilchrist-Ende), und ich unbedingt ab Dienstag wieder arbeiten will. Da es „nur“ ein Schreibtischjob ist habe ich große Hoffnung, dass das klappt…trotz wieder zurück gekehrter Schmerzen.
Wenn ich mich richtig erinnere, waren hier ja einige Leute recht bald wieder zurück am PC, nur einer hatte Probleme mit der Laptoparbeit, der aber dafür ziemlich früh ziemlich viel angepassten Sport machen konnte 🤔


Katinka_outdoor, dass das TightRope reißen kann sagte man mir im OP-Vorgespräch auch, und seitdem begleitet mich durchgehend die latente Angst, dass das bei mir zu früh passiert. Ich las hier ja von jemandem, bei dem sie sogar nach 24h nach OP gerissen sind - Albtraum! Wobei das fast eher nach einem OP-Fehler klingt. Bei jemand anderem hier sind sie ja nach 6 Wochen im Schlaf gerissen, was mich dazu motiviert, den Gilchrist auf jeden Fall auch nach den 6 Wochen nachts noch etwas zu tragen.


Jester_PB das klingt nach der WeaverDunn Technik, darüber wurde hier im Thread ein paar Mal gesprochen wenn ich mich richtig erinnere, leider weiß ich keine Details mehr. Ich meine, die Erfolgsrate ist bei dieser späten OP etwas niedriger, aber wenn du jetzt Probleme hast, kannst du ja eigentlich nur gewinnen (das allgemeine OP-Risiko mal ausgeklammert). Ich drücke dir die Daumen für eine erfolgreiche OP!
Der mit den 24 Stunden war ich 😉
 
Danke Sebastian982 :) Ich muss zugeben, mir fiel das ziemlich schwer zu realisieren, dass das jetzt halt NICHT „ach nur ein kleiner Bänderriss“ ist, so richtig in letzter Konsequenz ist es im Kopf wohl noch nicht angekommen 🙃
Mein Plan war ja bis zum OP-Vorgespräch, dass ich nach der OP nach Hause und abends direkt wieder in den Stall fahre. Damit konnte ich die Chirurgin zumindest gut zum Lachen bringen, und nach der OP wusste ich dann auch, warum :D

Du sag mal, hast du den Gilchrist tatsächlich 4 Monate lang 24h getragen? Oder meinst du, du hast ihn bis nach Weihnachten „langsam entwöhnt“?

Ich bin momentan auch nur so ungeduldig, weil meine aktuelle Krankschreibung nur noch bis Montag geht (Gilchrist-Ende), und ich unbedingt ab Dienstag wieder arbeiten will. Da es „nur“ ein Schreibtischjob ist habe ich große Hoffnung, dass das klappt…trotz wieder zurück gekehrter Schmerzen.
Wenn ich mich richtig erinnere, waren hier ja einige Leute recht bald wieder zurück am PC, nur einer hatte Probleme mit der Laptoparbeit, der aber dafür ziemlich früh ziemlich viel angepassten Sport machen konnte 🤔


Katinka_outdoor, dass das TightRope reißen kann sagte man mir im OP-Vorgespräch auch, und seitdem begleitet mich durchgehend die latente Angst, dass das bei mir zu früh passiert. Ich las hier ja von jemandem, bei dem sie sogar nach 24h nach OP gerissen sind - Albtraum! Wobei das fast eher nach einem OP-Fehler klingt. Bei jemand anderem hier sind sie ja nach 6 Wochen im Schlaf gerissen, was mich dazu motiviert, den Gilchrist auf jeden Fall auch nach den 6 Wochen nachts noch etwas zu tragen.


Jester_PB das klingt nach der WeaverDunn Technik, darüber wurde hier im Thread ein paar Mal gesprochen wenn ich mich richtig erinnere, leider weiß ich keine Details mehr. Ich meine, die Erfolgsrate ist bei dieser späten OP etwas niedriger, aber wenn du jetzt Probleme hast, kannst du ja eigentlich nur gewinnen (das allgemeine OP-Risiko mal ausgeklammert). Ich drücke dir die Daumen für eine erfolgreiche OP!
Ich hatte OP 14.09. oder so und erste Physio am 22.12. in etwa. Zwischendurch hatte ich den Gilchrist ab und erschien so beim Chirurgen. Durfte ich direkt strammstehen. Zwischendurch habe ich aber weiterhin tagsüber auch mal rausgenommen. Nachts am Anfang würde ich ihn weiter tragen, da aktives Träumen mit ruckartigen Bewegungen und falschen Winkeln nicht so gut sein dürfte 😎. De facto aber ein steife Schulter am Ende. Das geht sicher besser. Von daher würde ich den gilchrist heute auch nicht nochmal so lange tragen und zumindest im Bereich des erlaubten mehr Bewegung versuchen. Nach meinem letzten Unfall dann gar kein Verband mehr, trotz luxierter und jetzt total ramponierter Schulter, da es sich mit gebrochenem Oberschenkel so schlecht einarmig mit Krücken laufen lässt.
 
MrDartmoor, ah du warst das - das war ja echt unterirdisch gelaufen bei dir 😶 Kam denn raus, warum das TR bei dir gerissen ist?

Sebastian982, ah OK so ähnlich plane ich es aktuell auch - also nachts auf jeden Fall noch eine Weile tragen, zumindest die Oberarmschlaufe. Tagsüber wollte ich ihn dann schrittweise entwöhnen. Mal gucken was der Orthopäde morgen zu meinem Plan sagt.
Oh man, du machst aber unfalltechnisch auch echt keine halben Sachen 🫣 Wie geht es dir denn inzwischen?
 
MrDartmoor, ah du warst das - das war ja echt unterirdisch gelaufen bei dir 😶 Kam denn raus, warum das TR bei dir gerissen ist?

Sebastian982, ah OK so ähnlich plane ich es aktuell auch - also nachts auf jeden Fall noch eine Weile tragen, zumindest die Oberarmschlaufe. Tagsüber wollte ich ihn dann schrittweise entwöhnen. Mal gucken was der Orthopäde morgen zu meinem Plan sagt.
Oh man, du machst aber unfalltechnisch auch echt keine halben Sachen 🫣 Wie geht es dir denn inzwischen?
Nee,
Sieht auf den Bildern normal aus, die Platten welche die Knoten halten liegen auch in der Flucht ( lasch gesagt )
 
MrDartmoor, ah du warst das - das war ja echt unterirdisch gelaufen bei dir 😶 Kam denn raus, warum das TR bei dir gerissen ist?

Sebastian982, ah OK so ähnlich plane ich es aktuell auch - also nachts auf jeden Fall noch eine Weile tragen, zumindest die Oberarmschlaufe. Tagsüber wollte ich ihn dann schrittweise entwöhnen. Mal gucken was der Orthopäde morgen zu meinem Plan sagt.
Oh man, du machst aber unfalltechnisch auch echt keine halben Sachen 🫣 Wie geht es dir denn inzwischen?
Topfit. Ernsthaft. Ich mache seit 12 Wochen regelm. Kettle Bell Training und das bringts für mich und meine Ansprüche. Aber ich habe keine Illusionen. Das wird irgendwann Probleme machen. Armin schläft ohnehin schneller ein bei überkopfarbarbeiten oder auf der Couch liegen.
Tipp noch: Falls du eine private UnfallVers hast, melde den Unfall!
 
@Avaris
Welche "Problemstellung" habt ihr eigentlich mit den betreuenden Docs/Physios diskutiert?
Ich hatte Komplettschrott (T3RW5 und Schulterdach gebrochen, 4h OP, TR) und Ziel war nach 6 Wochen nach OP wieder Rad draußen und idealer Weise 1 Klimmzug.
war 6 Wochen in AU, kein Gilchrist und hab da jeden Tag ca 2h Schnitt Sport (Rolle) und Physio gemacht (streng nach Vorgaben der Docs usw). Sehr früh Bizeps und Trizeps am Seilzug (hab aber früher rel. viel Eisen gebogen und kannte die Übungen). Und das Ziel erreicht. Glaube nicht, dass bei mir was schneller heilt als bei anderen.
Heute merk ich es irgendwie, Hochstand keine Ahnung wies vorher war, aber alles ansonsten problemlos (Liegestütz usw).
Das soll kein "Schweinchen schlau" oder Fingerzeiegen sein, wenn ich manchmal lese, wie da rangegangen wird und wie lange das dauert, kann ich das nicht verstehen. Heilungen sollten mehr oder weniger ähnlich verlaufen, wenn sauber operiert wurde), natürlich nicht auf den Tag oder die Woche aber 6 Wochen bei ner saukomplizierten OP vs. 6 Monate ist für mich nicht verständlich und ich habe manchmal den Eindruck, Docs machen es sich zu einfach. Ich hatte mehrere Docs incl "Freunde im Zugriff", die da dumme Fragen beantwortet haben oder auch zugegeben "keine Ahnung, rein theoretisch sollte das gehen, hat noch nie jemand gefragt (wie mit dem Bizeps und Trizeps Seilzug) kannst du probieren aber sauber und vorsichtig"
 
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@Sebastian982 habe ich tatsächlich und ist bereits geschehen - danke :daumen: Bisher haben die mir aber „nur“ das Tagesgeld für‘s Krankenhaus überwiesen und geschrieben ich solle mich melden, wenn innerhalb eines Jahres unfallbezogene Probleme auftreten. Über Umwege habe ich kürzlich erfahren, dass mir über die Versicherung wohl eigentlich auch ein Tagesgeld zur Versorgung meines Pferdes zugestanden hätte - davon war nur ärgerlicherweise nie die Rede >:(

@Schnitzelfreund ah warst du das nicht, der sehr früh wieder sehr viel machen konnte, aber mit der Laptoparbeit Probleme hatte? Wann ging das denn wieder bei dir problemlos?
Bzgl.deiner Frage zur diskutierten Problemstellung - ich bin da wie gesagt komplett ahnungslos in die ganze Nummer geraten und lerne gerade sehr viel dazu 🫣 Ich habe im Krankenhaus gar nicht groß diskutiert und auch gar nicht realisiert, dass ich theoretisch nach zweiten Meinungen fragen könnte. Ich habe mir halt angehört was gesagt wurde, alles direkt für bare Münze genommen und nicht hinterfragt.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich wohl viel Glück hatte, denn der Chirurg war sehr gut, die OP verlief toll und ich hätte mich im Nachhinein wohl sowieso für diese Methode entschieden.

Bei der Physio habe ich dann nur den Entlassungsbericht aus dem KH abgegeben und wir erarbeiten Übungen analog zu den Vorgaben des Entlassungsberichts. Hier wird mir zu viel Geduld geraten, ist wohl auch nicht ganz verkehrt.
Zum Orthopäden kann ich leider erst morgen, aber in diesen Termin kann ich nun dank dieses Forums deutlich besser vorbereitet gehen.

Ich empfinde deinen Beitrag übrigens absolut nicht als „Schweinchen schlau“ - im Gegenteil, ich habe hier im Forum so viel gelernt und bin für das neu erworbene Wissen sehr dankbar :daumen:
 
@Sebastian982 habe ich tatsächlich und ist bereits geschehen - danke :daumen: Bisher haben die mir aber „nur“ das Tagesgeld für‘s Krankenhaus überwiesen und geschrieben ich solle mich melden, wenn innerhalb eines Jahres unfallbezogene Probleme auftreten. Über Umwege habe ich kürzlich erfahren, dass mir über die Versicherung wohl eigentlich auch ein Tagesgeld zur Versorgung meines Pferdes zugestanden hätte - davon war nur ärgerlicherweise nie die Rede >:(

@Schnitzelfreund ah warst du das nicht, der sehr früh wieder sehr viel machen konnte, aber mit der Laptoparbeit Probleme hatte? Wann ging das denn wieder bei dir problemlos?
Bzgl.deiner Frage zur diskutierten Problemstellung - ich bin da wie gesagt komplett ahnungslos in die ganze Nummer geraten und lerne gerade sehr viel dazu 🫣 Ich habe im Krankenhaus gar nicht groß diskutiert und auch gar nicht realisiert, dass ich theoretisch nach zweiten Meinungen fragen könnte. Ich habe mir halt angehört was gesagt wurde, alles direkt für bare Münze genommen und nicht hinterfragt.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich wohl viel Glück hatte, denn der Chirurg war sehr gut, die OP verlief toll und ich hätte mich im Nachhinein wohl sowieso für diese Methode entschieden.

Bei der Physio habe ich dann nur den Entlassungsbericht aus dem KH abgegeben und wir erarbeiten Übungen analog zu den Vorgaben des Entlassungsberichts. Hier wird mir zu viel Geduld geraten, ist wohl auch nicht ganz verkehrt.
Zum Orthopäden kann ich leider erst morgen, aber in diesen Termin kann ich nun dank dieses Forums deutlich besser vorbereitet gehen.

Ich empfinde deinen Beitrag übrigens absolut nicht als „Schweinchen schlau“ - im Gegenteil, ich habe hier im Forum so viel gelernt und bin für das neu erworbene Wissen sehr dankbar :daumen:
Genau; Labtop und der Winkel war in der Tat ätzend wie Sau, daher auch die 6 Wochen AU und wir hatten da eh sowas wie Sommerpause in der Firma. Nach 4 Wochen wäre es vielleicht gegangen, ob das ne Schwellung oder so verursacht hätte, weiß ich natürlich nicht; einarmig ging ja auch aber halt laaaaahm.

Und es war tatsächlich in Summe echt so einfach wie: keine Stützbelastungen (eh klar), gewisse Winkel (glaube 30/60/90?) nach x Wochen und ansonsten sehr vorsichtig trial and error.
Rolle mehr oder weniger Vollbelastung wegen Schwitzen nach Fäden ziehen (9 Tage), natürlich Arm hängen lassen (oder im Gilchrist).
Bei den Zugübngen (natürlich mit fast nix am Anfang) hatte ich das Gefühl, dass das extrem hilfreich war für Durchblutung und Aufbau; aber halt absolut sauber war das Wichtigste.
 
@Sebastian982 habe ich tatsächlich und ist bereits geschehen - danke :daumen: Bisher haben die mir aber „nur“ das Tagesgeld für‘s Krankenhaus überwiesen und geschrieben ich solle mich melden, wenn innerhalb eines Jahres unfallbezogene Probleme auftreten. Über Umwege habe ich kürzlich erfahren, dass mir über die Versicherung wohl eigentlich auch ein Tagesgeld zur Versorgung meines Pferdes zugestanden hätte - davon war nur ärgerlicherweise nie die Rede >:(

@Schnitzelfreund ah warst du das nicht, der sehr früh wieder sehr viel machen konnte, aber mit der Laptoparbeit Probleme hatte? Wann ging das denn wieder bei dir problemlos?
Bzgl.deiner Frage zur diskutierten Problemstellung - ich bin da wie gesagt komplett ahnungslos in die ganze Nummer geraten und lerne gerade sehr viel dazu 🫣 Ich habe im Krankenhaus gar nicht groß diskutiert und auch gar nicht realisiert, dass ich theoretisch nach zweiten Meinungen fragen könnte. Ich habe mir halt angehört was gesagt wurde, alles direkt für bare Münze genommen und nicht hinterfragt.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich wohl viel Glück hatte, denn der Chirurg war sehr gut, die OP verlief toll und ich hätte mich im Nachhinein wohl sowieso für diese Methode entschieden.

Bei der Physio habe ich dann nur den Entlassungsbericht aus dem KH abgegeben und wir erarbeiten Übungen analog zu den Vorgaben des Entlassungsberichts. Hier wird mir zu viel Geduld geraten, ist wohl auch nicht ganz verkehrt.
Zum Orthopäden kann ich leider erst morgen, aber in diesen Termin kann ich nun dank dieses Forums deutlich besser vorbereitet gehen.

Ich empfinde deinen Beitrag übrigens absolut nicht als „Schweinchen schlau“ - im Gegenteil, ich habe hier im Forum so viel gelernt und bin für das neu erworbene Wissen sehr dankbar :daumen:
Nach ca. einem Jahr gehst du zum Doc für das ärztliche Zeugnisund reichst das ein. Ich habe kein Gutachten erstellen lassen sondern den wortlos überwiesenen Betrag der UV „akzeptiert“ 🤪 als Ausgleich für meine Blödheit
 
Zuletzt bearbeitet:
@Schnitzelfreund klasse danke nochmal für die Zusammenfassung - klingt tatsächlich ähnlich wie meine Übungen in der Physio, nur dass ich da einige Level darunter liege - allerdings schlägst du mich bzgl. Sportlichkeit glaube ich auch um Längen, und die „Grundsportlichkeit“ gibt vermutlich einen gewissen Rahmen vor 😅


@Sebastian982 danke dir :daumen: Wobei ich ja noch hoffe, langfristig einigermaßen folgenlos aus der Nummer zu kommen, aber gut schon mal zu wissen, wie der generelle Ablauf wäre.
 
Hallo zusammen,

ich bin hierauf zufällig aufmerksam geworden und schreibe jetzt selbst, weil ich kurz vor einer geplanten Tossy-III-Operation (mit Hakenplatte) stehe und merke, dass ich doch etwas nervös werde.

Der Hintergrund:
Am 01.10.2024 hatte ich einen schweren Autounfall. Die Tossy-III-Verletzung wurde erst später diagnostiziert, da zunächst andere, teils gravierende Verletzungen im Vordergrund standen. Diese sind inzwischen vollständig ausgeheilt. Nachdem ich die Schmerzmedikation abgesetzt hatte, traten dann deutliche Schulterschmerzen auf – daraufhin kam schließlich die Diagnose Tossy III.

Auf Empfehlung war ich zur Abklärung in Hannover bei einem sehr kompetent wirkenden Arzt. Die Aussage war klar und sachlich: gut operabel, gut beherrschbar, gute Chancen auf Wiederherstellung. Inzwischen habe ich einen festen OP-Termin, die Voruntersuchung steht unmittelbar an.

Und genau jetzt merke ich, dass ich unsicher werde – weniger wegen der Diagnose an sich, sondern weil ich nicht genau weiß, was operativ und in der Zeit danach konkret auf mich zukommt.

Zu mir:
Ich bin sportlich aktiv. Ich jogge regelmäßig, das funktioniert aktuell problemlos. Auch der Alltag ist weitgehend beschwerdefrei. Was mich stört, ist zum einen das optische „Klavier-Tasten-Phänomen“, zum anderen vor allem die Einschränkung im Kraftbereich. Liegestütze, Krafttraining, Druckbelastungen – all das geht aktuell nicht bzw. fühlt sich nicht stabil an. Und genau das fehlt mir.

Ich frage mich nun:
  • Wie habt ihr die OP und die Zeit danach erlebt?
  • War die Entscheidung zur OP für euch im Nachhinein richtig?
  • Wie lange hat es gedauert, bis ihr wieder belastbar wart (Sport, Kraft, Alltag)?
  • Gab es Dinge, die ihr vorher gerne gewusst hättet?

Was kommt da auf mich zu?

Mir geht es ausdrücklich nicht um Horrorgeschichten, sondern um ehrliche Erfahrungen, gern auch beruhigende Worte oder praktische Hinweise, die bei der Entscheidungsfindung helfen.

Vielen Dank vorab an alle, die ihre Erfahrungen teilen.

Viele Grüße


Moin,

Habe in der rechten Schulter auch ein zu spät erkanntes Tossy 2/3 "Klaviertasten" Symptom nach einem Crash im Mai letzten Jahres.

Da ich beim Biken keine Schmerzen hatte und ich sportliche und private Ziele in 2025 hatte, habe ich es ich es einfach dunnerweise vernachlässigt. Da beim Tossy 3 ja die Bänder gerissen sind, wachsen die nur in den ersten 2/3 Wochen nach einer T-Rope OP wieder zusammen. Danach müssen Bänder von anderen Stellen in deinem Köper genommen und dort wieder eingebracht werden, das ist alles sehr aufwendig.

Beim Kraftsport (vorallem Bankdrücken und Liegestütze) hatte ich in der ersten Zeit auch Probleme. Inzwischen geht es wieder. Schlüsselbein steht bei mir nur in bestimmten Bewegungsabläufen raus, im ruhenden Zustand ist nichts sichtbar.

Ich war im Nachgang (November letzen Jahres) in einer spezialisierten Sportklinik. Der Arzt (selber ganz offensichtlich vom Köperbau her Sportler/ Kraftsportler) sagte, wenn er an meiner Stelle wäre würde er nichts machen solange ich keine wirklichen Beschwerden (dauerhaft) habe.

Denn das Risiko das nach einer OP sich dich nichts bessert liegt bei etwa 50% und der Heilunsprozess wird sich über viele Monate ziehen in denen du kein/ oder nur eingeschränkt Sport aber dafür viel Physio machen kannst.

Ich bin froh um diese, m.E.n offene und ehrliche Meinung von dem Arzt, der offensichtlich selbst Sportler ist. Denn wenn es ihm ums Geld gegangen hätte er mir auch zur OP geraten. Aber er hat, obwohl ich selbst immer wieder in die Richtung OP "lenkte" immer gesagt: überlegen Sie es sich gut.

Ich mache mein Bankdrücken jetzt mit zwei Kurzhanteln, statt mit Langhantel, Liegestütze klappen wie gesagt auch wieder einwandfrei. Ja bei manchen Bewegungsabläufen steht die Clavicula raus, ist ungewohnt - aber es schmerzt nicht.

Ich glaube das ich keine OP machen werde - das Risiko das dann alles umsonst war ist mir zu hoch - und nur wegen der Optik? Na ja - bin kein Supermodel und Narben sind auch nicht schön ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
„ach nur ein kleiner Bänderriss“
Es gibt keine kleinen Bänderrisse. Die Herausforderung ist, dass sich die Enden erstmal finden müssen. Zudem stehen viele Bänder extrem unter Last und können weniger bei der Entlastung unterstützt werden als Knochenbrüche .
 
@Schnitzelfreund klasse danke nochmal für die Zusammenfassung - klingt tatsächlich ähnlich wie meine Übungen in der Physio, nur dass ich da einige Level darunter liege - allerdings schlägst du mich bzgl. Sportlichkeit glaube ich auch um Längen, und die „Grundsportlichkeit“ gibt vermutlich einen gewissen Rahmen vor 😅


@Sebastian982 danke dir :daumen: Wobei ich ja noch hoffe, langfristig einigermaßen folgenlos aus der Nummer zu kommen, aber gut schon mal zu wissen, wie der generelle Ablauf wäre.
ja, liege bei ca 10-20h Sport pro Woche im Schnitt der letzten 40+ Jahre, das hilft sicher :bier:
 
Was mich hier immer wieder wundert ist, dass kaum jemand ein Abduktionskissen verordnet bekommen hat. Gilchrist scheint die gängige Praxis zu sein und tatsächlich wäre der auch bei mir angewandt worden, wenn ich mich in Frankfurt hätte operieren lassen.

Aber ich war damals ja dann noch zur Zweitmeinung in Heidelberg und fühlte mich dort besser aufgehoben. Und dort wurde mir das Abduktionskissen verordnet. Da wird der Arm zwar ebenfalls gebeugt fixiert, aber eben in einer Art Kissen, so das ein Abstand von ca 10-15° Winkel zum Körper entsteht und nicht press am Körper wie beim Gilchristverband. Das soll den Vorteil haben, dass die Gelenkkapsel frei bleibt und im Nachgang leichter wieder zu mobilisieren ist. Nur schlafen kann man mit dem Ding echt null, daher hab ich nachts den Gilchrist getragen.

Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Therapie so sehr gut aufgesetzt war und die Physio, die ich ab Tag 4 nach OP hatte, hat mir wieder die komplette Beweglichkeit zurückgebracht. Aber Geduld brauchts allemal...
 
Was mich hier immer wieder wundert ist, dass kaum jemand ein Abduktionskissen verordnet bekommen hat. Gilchrist scheint die gängige Praxis zu sein und tatsächlich wäre der auch bei mir angewandt worden, wenn ich mich in Frankfurt hätte operieren lassen.

Aber ich war damals ja dann noch zur Zweitmeinung in Heidelberg und fühlte mich dort besser aufgehoben. Und dort wurde mir das Abduktionskissen verordnet. Da wird der Arm zwar ebenfalls gebeugt fixiert, aber eben in einer Art Kissen, so das ein Abstand von ca 10-15° Winkel zum Körper entsteht und nicht press am Körper wie beim Gilchristverband. Das soll den Vorteil haben, dass die Gelenkkapsel frei bleibt und im Nachgang leichter wieder zu mobilisieren ist. Nur schlafen kann man mit dem Ding echt null, daher hab ich nachts den Gilchrist getragen.

Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Therapie so sehr gut aufgesetzt war und die Physio, die ich ab Tag 4 nach OP hatte, hat mir wieder die komplette Beweglichkeit zurückgebracht. Aber Geduld brauchts allemal...
Ich kann über den Gilchrist nicht meckern, meine Meinung
1. Physio physio physio
2. Zeit lassen nichts überstürzen
Bei mir ist ausser nem Hochstand alles iO
Radeln Boarden Bogenschiessen schwimmen Liegestütze…..kein Ding
 
Ich kann über den Gilchrist nicht meckern, meine Meinung
1. Physio physio physio
2. Zeit lassen nichts überstürzen
Bei mir ist ausser nem Hochstand alles iO
Radeln Boarden Bogenschiessen schwimmen Liegestütze…..kein Ding
Du hast Rolle Rolle Rolle vergessen (Annahme wir sind Radsportler 🤣)
Nix überstürzen ist eh klar, unnötig zu lange warten wäre für mich genauso ärgerlich.
 
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