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Tubeless Erfahrungen – Zusammenfassung

Wahnsinn, wie aich die Zeiten ändern. Zu Beginn von Tubeless war es überhaupt kaum denkbar, da mit ner normalen Standpumpe dranzugehen. Ventilkern raus und Kompressor war ( fast ) Pflicht. Ich selber hatte mir recht schnell einen Booster geleistet. Der hat auch immer zuverlässig funktioniert. Und heute ? Habe ich das Gefühl, dass man mitunter fast schon entrüstet, verzweifelt oder zumindest fragend ist, wenn das mit Standpumpe nicht gleich funzt.....
Aber ich finde es wirklich toll, dass sich die Dinge auch mal zum Besseren entwickeln!
Selber bin ich ja aus diversen Gründen wieder zum (TPU)-Schlauch gewechselt. Aber mal sehen....Thema reizt mich einfach sehr.
 

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Re: Tubeless Erfahrungen – Zusammenfassung
Und heute ? Habe ich das Gefühl, dass man mitunter fast schon entrüstet, verzweifelt oder zumindest fragend ist, wenn das mit Standpumpe nicht gleich funzt.....
Bei neuen Reifen funktioniert das mit der Standpumpe fast immer.

Hier werden aber häufig mal Reifen getauscht. Beim 2. oder 3. Mal wird es dann schwieriger.
Selbst ein Wolfpack Speed oder Race hat mich da mal zur Verzweiflung getrieben. Die gehen Tubeless eigentlich richtig gut.
Da hat dann eine 2. Lage Tubelessband für Abhilfe gesorgt.

Heute steht aufgrund der vielen Wechselerei ein recht großer Kompressor in der Garage. Damit hat es gar keine Probleme mehr.

Hier wird an allen 14 Rädern Tubeless gefahren. Vom 20“ Kinderradl übers Gravel hin zu allen 29“ MTBs.

Die Kinder(zwischen 25-38 kg) fahren so bei den XC Rennen zwischen 0,7-0,8 am VR und 0,8-1,0 am HR. Je nach Strecke und Wetter.

Selbst ich fahre am XC bei 130kg Systemgewicht 1,5-1,6 am VR mit 1,7-1,9 am HR die Ray/ralph/Ricks/Aspen.

Je nach Gelände/Sprünge/Deops, muss man halt etwas mehr oder kann weniger fahren

Auf einem asphaltierten Pumptrack oder einen schnellen Asphaltkurve, kann man gut testen, wie stabil die Reifen bei welchem Luftdruck sind.

Und immer denselben Luftdruckprüfer verwenden.
Vielleicht sind meine Drücke höher, aber der SKS digital zeigt diese Werte an
 
Heute war erste Mal selbst tubeless montiert (nach 17 Jahren Schlauch): Kenda Pinner Pro ATC auf RaceFace ARC 30 Offset mit Schwalbe Tubeless Ventilen, MilKit Milch und Winkelstück für das schräge Ventilloch.

1. Blaues Tubelessband war (sauber) vorinstalliert.
2. Reifen habe ich an der Flanke und innen "gewaschen" um Trennmittelreste und Schmutz zu entfernen
3. Felgehorn und -bett auch noch mit einem feuchten Lappen gereinigt

Beide Reifen ließen sich ohne größere Probleme auf die Felge ziehen. Zuerst das Vorderrad, das wollte aber nicht gleich dicht sein. Hab dann den Tip gelesen den Ventilkern zu entfernen. Und tatsächlich, mit der Strandluftpumpe (Topeak JoeBlow Mountain X) den Reifen mit 2-3 kräftigen Hüben dicht bekommen. Nach dem aufpumpen saß der Reifen da wo er hin soll und ich konnte problemlos die Milch einfüllen.

Das Hinterrad bzw der zweite Reifen hat mich allerdings fast in den Wahnsinn getrieben. Gleiches Prozedere, aber die Luft entwich an mehreren Stellen. Alles drücken und kneten und Ventilkern entfernen half nicht. Dann habe ich es mit 60ml Dichtmilch versucht, aber es wurde zu einer riesen Sauerei. Die Milch kam an mehreren Stellen beim Pumpen raus. Also Reifen nochmal vorsichtig runter, alles sauber machen und zweiter Anlauf mit der Befürchtung, dass es nichts wird.

Bevor ich aber wieder Dichtmilch als Hilfsmittel nehmen wollte habe ich es mit einem Schlauch probiert, den ich um den Reifen gespannt habe um dadurch die Karkasse stärker an die Felge zu pressen. Ich fand die Idee echt gut, hat aber leider nicht ausgereicht zum abdichten.

Kurz vor der Verzweiflung dann eine volle Ladung 110ml Dichtmilch rein, die aufgrund des zusätzlichen Drucks durch den Schlauch nicht so einfach rauslaufen sollte. Hab den Reifen 5 Minuten geschwenkt um die Milch ordentlich zu verteilen. Dann wie ein bekloppter gepumpt und schwupp, nach 6,7 Hüben machte es plopp. Es kam an zwei Stellen minimal Milch durch das ploppen raus, das war's.

Was ein tolles Gefühl es geschafft zu haben!

Beide Reifen laufen rund, kein Seiten- oder Höhenschlag.
Die Milch immer erst einfüllen, wenn der Reifen 100% richtig sitzt und der Luftverlust < 1 bar/Stunde ist. Sonst wird es, wie bei dir, eine große Sauerei und Enttäuschung. Die Milch ist nicht als Gleitmittel gedacht, um den Reifen in die richtige Position zu bringen. Dafür gibt's sehr günstige Reifenmontagepaste. Dafür kannst du dir das Reinigen der Innenflächen sparen, hab ich noch nie gemacht und ich fahre seit 17 Jahren tubeless mit 10 Rädern in der Familie.
Du bist wirklich den harten Weg gegangen. Aber das wird schon.
 
Die Milch immer erst einfüllen, wenn der Reifen 100% richtig sitzt und der Luftverlust < 1 bar/Stunde ist.
Haue die sofort mit rein.
Die Milch ist zum abdichten da. Warum sollte ich den Reifen ohne Milch stehen lassen.
Erst recht wenn ich Conti RS Reifen habe, benötigen diese Milch zum abdichten.

Und am besten gleich mal 2-3 km bewegen, damit sich der Kram verteilt
Die Milch ist nicht als Gleitmittel gedacht, um den Reifen in die richtige Position zu bringen. Dafür gibt's sehr günstige Reifenmontagepaste
Milch hilft da auch manchmal, häufig dann Sauerei, wenn der Reifen nicht so will.
Aber ansonsten so Teil von Schwalbe oder nassen Schwamm mit Spüli. Hilft gleichzeitig auch beim aufziehen, so dass man keinen Reifenheber benötigt.

Dafür kannst du dir das Reinigen der Innenflächen sparen, hab ich noch nie gemacht
+1
 
Die Milch ist nicht als Gleitmittel gedacht, um den Reifen in die richtige Position zu bringen. Dafür gibt's sehr günstige Reifenmontagepaste
... sehe ich etwas anders. Bei Reifen mit Schlauch ist das Flutschimittel EasyFit sehr gut. Bei Tubeless aber ist die Milch als Flutschiersatz eigentlich logisch. Aber natürlich nur wie EasyFit auf den Reifenwulst zügig aufgepinselt und nicht etwa die ganze Ladung in den Reifen geschüttet. Es soll zwischen gesäuberten Wulst und gesäuberter Felge die Milch doch sowieso als Dichtmittel und das erreicht man so ohne die Fremdsubstanz EasyFit dazwischen oder Spülmittel o.ä.
 
... sehe ich etwas anders. Bei Reifen mit Schlauch ist das Flutschimittel EasyFit sehr gut. Bei Tubeless aber ist die Milch als Flutschiersatz eigentlich logisch. Aber natürlich nur wie EasyFit auf den Reifenwulst zügig aufgepinselt und nicht etwa die ganze Ladung in den Reifen geschüttet. Es soll zwischen gesäuberten Wulst und gesäuberter Felge die Milch doch sowieso als Dichtmittel und das erreicht man so ohne die Fremdsubstanz EasyFit dazwischen oder Spülmittel o.ä.
+1
 
Haue die sofort mit rein.
Die Milch ist zum abdichten da. Warum sollte ich den Reifen ohne Milch stehen lassen.
Erst recht wenn ich Conti RS Reifen habe, benötigen diese Milch zum abdichten.

Und am besten gleich mal 2-3 km bewegen, damit sich der Kram verteilt

Milch hilft da auch manchmal, häufig dann Sauerei, wenn der Reifen nicht so will.
Aber ansonsten so Teil von Schwalbe oder nassen Schwamm mit Spüli. Hilft gleichzeitig auch beim aufziehen, so dass man keinen Reifenheber benötigt.


+1
Und wenn der Reifen einfach schwer auf den Felgenrand springen will, die Luft durch große Spalten sofort wieder austritt? Und, wie bei vielen Fahrern, kein Kompressor zur Verfügung steht? Ich ziehe bei extremen Kandidaten erst einmal einen Schlauch ein, damit wenigstens eine Seite schon mal richtig sitzt, die zweite ploppt dann meistens hinterher. Hat man da aber bereits Milch eingefüllt, ist die Sauerei vorprogrammiert. Jeder kann es ja machen wie sie will, ich mach es ohne einen einzigen Tropfen Milch zu vergeuden und prüfe immer erst das Gesamtsystem auf relative Dichtheit, bevor ich die Milch einfülle. Größere Leckagen soll die Milch auch nicht beheben, das bringt nur Unsicherheit ins System und macht Ärger. Das ist nur für den Notfall bei Reifenschaden gedacht.
 
Und wenn der Reifen einfach schwer auf den Felgenrand springen will, die Luft durch große Spalten sofort wieder austritt?
Keine Probleme beim Kompressor. Pumpe natürlich anders und kenne ich auch
Und, wie bei vielen Fahrern, kein Kompressor zur Verfügung steht?
Die sammeln schon ihre Erfahrungen.
Da hat bei mir auch manchmal die vorab eingefüllte Milch geholfen, weil die Seifenlauge nutzlos war.
Ich ziehe bei extremen Kandidaten
Welche sind das?
Kenne ich dank Kompressor zum Glück nicht mehr
bereits Milch eingefüllt, ist die Sauerei vorprogrammiert.
Nicht unbedingt aber häufig. Schrieb ich ja auch
und prüfe immer erst das Gesamtsystem auf relative Dichtheit,
Was soll da sein?
Wenn es nicht beim Ventilloch oder am Speichennippel zischt, passt es. Erst recht wenn ich beim funktionierendem System den Reifen wechsel.

Da hier viel XCO gefahren wird, tausche ich am Abend vor dem Rennen, je nach Wetter, bis zu 6 Reifen in ca 60 Minuten.

Da habe ich dann gar keine Zeit zum stehen lassen.
Bissl schütteln und etwas prellen und dann wird das LR montiert.

Wenn Platz am nächsten Morgen, wird der vor der Abfahrt wieder aufgepumpt.
Dann drehen die Kids ihre Probe Runden und der Reifen wird erneut kontrolliert.
Das hat bisher immer geklappt.
Seit 4 Jahren und ca 18 Rennen pro Jahr, hatten wir dieses Jahr das erste Mal einen Kettenanwurf als „Panne“( 500m vor dem Ziel in Führung liegend🙈)

Ich verstehe deinen Ansatz und finde den nicht verkehrt. Bin nur der Meinung, dass es (vor allem mit Kompressor) schneller und einfacher geht.
Und dass ein TL System mit Milch bewegt werden muss, in den meisten Fällen.
 
Ich habe auch von verschiedenen Herstellern alles wild durcheinander zusammen gekippt.

Was soll da passieren?

Beim Gravel ist es vielleicht anders, da es bei höheren Drücken funktionieren soll.

Habe da schon einige Hersteller mit spezieller Milch fürs RR gesehen.

Keine Ahnung was da anders ist.


Muc Off würde ich aber nur noch zum Schnüffeln benutzen
 
Unter Umständen könnten manche Inhaltsstoffe miteinander reagieren und das Zeug verklumpt zu früh oder gar nicht mehr, das könnte passieren.

Bei Muc-Off könntest du auch den Hersteller einfach fragen, ob du die beiden Produkte mischen kannst. Oder du probierst es einfach aus, explodieren wird der Reifen deswegen auch nicht. 😬
 
Unter Umständen könnten manche Inhaltsstoffe miteinander reagieren und das Zeug verklumpt zu früh oder gar nicht mehr, das könnte passieren.

Bei Muc-Off könntest du auch den Hersteller einfach fragen, ob du die beiden Produkte mischen kannst. Oder du probierst es einfach aus, explodieren wird der Reifen deswegen auch nicht. 😬
Habe ich gemacht, haben sogar sehr schnell geantwortet. Laut Muc Off empfehlen sie ihre Produkte untereinander nicht zu mischen, eine Begründung gab es keine.
 
Frage an die TL-Erfahrenen hier: Wie bekommt man die Dichtflüssigkeit wieder aus dem Reifen und der Felge, falls man wieder auf Schlauch zurück gehen will?

Bevor ich das Experiment "Tubeless" starte, würde ich gerne wissen, ob das ein One-Way-Ticket ist, oder ob man notfalls mit einer groben Bürste das Zeug wieder raus bekommt, damit man wieder mit Schlauch fahren kann.
Von Zeit zu Zeit muss man doch ohnehin mal "sauber machen", weil das TL-Dichtmittel auch gelegentlich gewechselt werden muss.
 
Das hängt etwas an der verwendeten Milch. Es gibt welche, die unschöne Rückstände zurücklassen, die man rauspopeln muss und welche, die man ziemlich vollständig mit Wasser ausspülen kann (Wurstwasser, Joe's, Peatys). Ein Film bleibt wohl immer, aber ehrlich gesagt ist das für den Betrieb mit Schlauch auch vollkommen egal.
 
Das hängt etwas an der verwendeten Milch. Es gibt welche, die unschöne Rückstände zurücklassen, die man rauspopeln muss und welche, die man ziemlich vollständig mit Wasser ausspülen kann (Wurstwasser, Joe's, Peatys). Ein Film bleibt wohl immer, aber ehrlich gesagt ist das für den Betrieb mit Schlauch auch vollkommen egal.
Einen glatten Film als Rückstand sehe ich jetzt auch nicht als Problem an. Ist bekannt, wie das bei dem hier ist? https://www.bike-discount.de/de/stan-s-original-tubeless-sealant-reifendichtmittel - das Zeug von Stan's wird offenbar viel verwendet.
Stimmt das, dass die Dichtwirkung bei kalten Temperaturen nachlässt?
 
Kommt auch auf die Standzeit an. Stan's wirst du ausbürsten müssen, sobald es angetrocknet ist.

Ich war auch schon mal mit Stahlwolle unterwegs, um den Reifen sauber zu bekommen, aber da war der Reifen auch schon längere Zeit im Keller gelegen und die Reste konnten so richtig schön anbacken und aushärten.

Solche hart gewordene Reste würde ich mich Schlauch nicht im Mantel haben wollen, da hätte ich Bedenken, dass sich das ein Loch bildet. Aber solange die Reste noch flexibel sind, sollte das kein allzu großes Problem sein.
Die Milch kann sich auch den Schlauch anhaften, und gegebenenfalls klebt dann der Schlauch etwas fester am Mantel fest bei der nächsten Demontage. Das war beim Procore-System damals öfter mal der Fall. Und vom Schlauch kriegt man die Reste nicht mehr gut runter.
 
Frage an die TL-Erfahrenen hier: Wie bekommt man die Dichtflüssigkeit wieder aus dem Reifen und der Felge, falls man wieder auf Schlauch zurück gehen will?

Bevor ich das Experiment "Tubeless" starte, würde ich gerne wissen, ob das ein One-Way-Ticket ist, oder ob man notfalls mit einer groben Bürste das Zeug wieder raus bekommt, damit man wieder mit Schlauch fahren kann.
Von Zeit zu Zeit muss man doch ohnehin mal "sauber machen", weil das TL-Dichtmittel auch gelegentlich gewechselt werden muss.

seit 2009 fahre ich tubeless, immer mit Stans Milch. Ich war damit immer zufrieden und zu bequem andere Produkte zu testen. Von/aus der Felge habe ich die Milch absolut mühelos entfernt, ich hab das Rad einfach in der Badewanne ausgebraust und dann trocknen lassen. Nennenswerte Rückstände hatte ich eigentlich nicht bzw konnte diese innerhalb weniger Sekunden abzupfen. Im Reifen schauts da schon anders aus, da ist eine richtige Schicht drauf. Auch hier rabe ich immer nur größere Klümpchen entfernt, der Milchfilm schadet einem Schlauch überhaupt nicht, ist ja auch meistens schon trocken. Auf Schlauch kannst du jederzeit problemlos zurückwechseln, musste ich unterwegs auch manchmal, wenn es ein großer Cut war oder ein Ast im Reifen steckte. Du musst auch nicht von Zeit zu Zeit sauber machen und wechslen musst du auch nicht. Ich kippe etwa alle 3-4 Monate 20-30 Gramm Dichtmilch durchs Ventilrohr nach um für den Pannenfall gerüstet zu sein. Periodisch gewechselt habe ich die Dichtmilch noch nie. Einen Reifen innnen vorbehandelt hatte ich ebenfalls nie. Den Ventilkern erneuere ich so alle 10- 14 Monate, sobald er halt klebrig wird. Das Ventilrohr bleibt meist über Jahre drin oder bis ich die Felge schrotte.
Tubeless ist bei weitem nicht so kompliziert, wie es viele hier darstellen, es ist aber nicht für jeden die bessere Lösung. Fahrer, die weniger Zeit am Rad verbringen und das Rad nicht mindestens jede Woche bewegt wird, sind mMn mit Schlauch besser dran.
Ärger beim ersten Versuch verursacht:
- ein schlampig verklebtes Felgenband
- Felgen, die für TL nicht geeignet sind
(wir hatten damals nichts anderes). Ein Hump (radialer Buckel, der den Reifen im richtigen Sitz hält) erleichtert das Procedere. Heutzutage fast standart auf TL-Felgen.
- schlecht sitzender Gummisockel des Ventils oder Ventil zu locker geschraubt
- immer erst testen, ob der Aufbau auch ohne Milch halbwegs dicht ist und dann erst die Milch einfüllen. Muss man eine größere Leckage bei eingefüllter Milch suchen, ist Sauerei programmiert.
- zu hoher Luftdruck bei der Montage kann sehr gefährlich werden. Der Reifen springt mit extrem lauten Knall von der Felge, die Milch spritzt überall rum. Reifen und Felge sind dann Schrott, das Trommelfell beschädigt und Milch spritzt ins Auge. Also immer den maximal zulässigen Druck von Reifen und!! Felge einhalten. Montagedrücke über 2,5 bar mache ich nie niemehr.
 
Ich war damit immer zufrieden und zu bequem andere Produkte zu testen. Von/aus der Felge habe ich die Milch absolut mühelos entfernt, ich hab das Rad einfach in der Badewanne ausgebraust und dann trocknen lassen.
... würde ich nicht riskieren, in Abwasserleitungen zu kippen. Wo das hängen bleibt, weiß man nie. Alles andere vom Text sehe ich auch so.
Ein bereits mehrfach genannter Zusatztipp: Stan's oder DocBlu (von anderen weiß ich es nicht) klumpt sofort mit Haushaltsessig aus. Übrigt bleibt nur die klare Trägerflüssigkeit für den Ausguss und eben die Klumpen für den Restmüll.
 
seit 2009 fahre ich tubeless, immer mit Stans Milch.
Vielen Dank für die ausführliche Info zur Tubeless-Wartung, das ist nämlich für mich das eigentliche Thema dabei.
Auf Schlauch kannst du jederzeit problemlos zurückwechseln, musste ich unterwegs auch manchmal, wenn es ein großer Cut war oder ein Ast im Reifen steckte. Du musst auch nicht von Zeit zu Zeit sauber machen und wechslen musst du auch
Gut zu wissen, dann verbleibt der Tubolito-S mal in der Werkzeugtasche mit den Reifenhebern und dem Multitool.
Den Ventilkern erneuere ich so alle 10- 14 Monate, sobald er halt klebrig wird. Das Ventilrohr bleibt meist über Jahre drin oder bis ich die Felge schrotte.
Da habe ich mal den Tipp bekommen, auf den Ventilkern etwas Silikonöl zu machen. Damit soll die Dichtmilch am Ventilkern nicht mehr so leicht kleben bleiben.
...es ist aber nicht für jeden die bessere Lösung. Fahrer, die weniger Zeit am Rad verbringen und das Rad nicht mindestens jede Woche bewegt wird, sind mMn mit Schlauch besser dran.
In der Saison, wenn die Trails/Bikepark offen sind, ist das bei mir kein Thema, da wird das betreffende Bike sehr viel gefahren. Im Winter fahre ich zwar auch, aber unter ca. 5°C frieren mir trotz GoreTex Handschuhen immer dermaßen meine Finger ab, so dass ich da nicht so viel Fahre.
Ärger beim ersten Versuch verursacht:
...
Wie bei jeder Technik gilt hier eben auch: "Wenn man es richtig macht, dann funktioniert es auch".
 
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