MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Was habt ihr denn alle gegen Lycra? Assos oder Alé machen soo schöne Ärsche, da kann man auch über das Radl selbst (egal ob mit oder ohne Motor) hinwegsehen, also auch eine Art "Gleichmacher" ;)

Und rasierte Haxen... ich meine, ihr (und hoffentlich eure Mädels) rasiert euch doch auch im Schritt, ne! 😜 Schnauzer durften bekanntlich immer nur Burt Reynolds und Tom Selleck haben (in Ausnahmefällen Sir Sean C.), das ist immer noch gültig!
:bier:
 
Alter, was bist du für ein Lauch? Kannst nicht mal 100kg stemmen. Gehst nicht regelmäßig Pumpen. Anstrengungsvermeidung wo immer es nur irgendwie möglich ist. ;)

Siehst du? Du hast auch keine Ambitionen.
Für den Sozialismus im Gym! Hydraulik an die Multipresse! Damit jeder in der kurzen Zeit nach Feierband seine 100kg drücken kann. ;)
 
Ich hab nicht gedacht, dass du auf der zum-fremdschämen-Skala noch einen drauf setzen kannst... Chapeau!
Ist natürlich schon ein beinharter, richtig derber Chauvi-Spruch von mir, man könnte fast daran zerbrechen, und natürlich ist kein Smiley dran, das war todernst, oder? Heast, komm mal runter! ;)
 
...da hier nun mal wieder mehrfach das Argument aufkam, daß E_Biker aufgrund mehrerer Befahrungen, höherem Systemgewichtes, schlechterer Fahrtechnik, etc., die "Trails" (mehr) kaputt machen, und danach gefragt wurde, wie das denn eigentlich ist, hierzu kurz, quasi off topic, eine Info.

Der Einfuß eines MTB oder E-MTB ist nicht relevant.

Der Einfluß des Systemgewichtes ist nicht relevant.

Der Einfluß der Bereifung ist minimal relevant.

Der Einfluß der Anzahl der Befahrungen ist relativ zu betrachten. Eine zu geringe Nutzung lässt den Trail verwildern. Eine zu hohe Nutzung führt zu Bodenverdichtungen (sofern geologisch relevant) von bis zu 40 cm Tiefe. Dadurch kann sich die nächste Einflußgröße verschärfen.

Der Einfluß von Wasser ist sehr relevant. (Wassermanagement beim Trailbau), womit ich zum wichtigsten Punkt komme.

Der Einfluß der Anlage des Trails ist für Verschleiß und Erosion entscheidend.

Einem gut gebautem Trail ist es somit "egal" ob dort 1.000 oder 10.000 Befahrungen im Jahr statt finden.

Sehr entscheidend für den (dauerhaften) Allgemeinzustand ist folglich die Trailpflege.

Trailbau/pflege ist eine zeitintensive Tätigkeit, die auch - so wie das Befahren von Trails - Fachkenntnisse erfordert. Das Ganze geht im Allgemeinen nur in einem regulärem Rahmen. Da diese Strecken überwiegend von Enduristen, Downhillern und Gravities befahren werden, spielt es in diesen Gruppen keinerlei Rolle, wer was wie warum, bezüglich Kleidung, Fahrrad, Alter, Geschlecht, Herkunft, etc.,ist. Man baut gemeinsam und nutzt es gemeinsam, und erfreut sich an den "Touristen" wenn sie ebenfalls Spaß haben, denn dann hat man alles richtig gemacht.

Wenn sich nun einzelne Mountainbiker darüber beklagen, daß irgendwelche E-Biker "ihren" "informellen" Trail, ausgewiesenen Wanderweg "zerballern", dann können die beiden Gruppen sich ja zusammen tun, und gemeinsam den Trail pflegen; bestenfalls nachdem man sich um eine Widmung als MTB Trail gekümmert hat.
Das ist sonst wie ein illegales Großstadt-Ampelrennen, bei dem hinterher der V8 Mustangfahrer heult, daß E-Autos nicht mehr mitmachen dürfen, weil er ständig von denen stehen gelassen wird.

Die örtlichen Vereine und auch die DIMB freuen sich über Mitglieder, aktive Mitglieder oder auch mal eine Spende.

Meine persönliche Erfahrung, die auf 99,99% der Mountainbikenden in Begegnungen zutrifft, ist, egal ob CC Feile in Lycra oder Fullface und E-Enduro, sie alle freuen sich, wenn sie mich sehen, vergessen ihre STRAVA Zeiten, halten gern kurz an um Danke zu sagen oder ein paar nette Worte zu wechseln... ...wenn ich - recht häufig - wie Bob der Baumeister an einem der vielen Trails die unser Verein betreut, arbeite.

Ich freue mich über jeden (E-) Mountainbiker, denn der "Traffic" oder auch "Nutzungsdruck" sorgt dafür daß es im Odenwald ein zunehmend großes Streckennetz gibt. Das mal "off topic", was nun zum "on topic überleitet:

Jedes verkaufte (E-)MTB ist für uns Alle gut. Und ja, der leicht adipöse Mittfünfziger E-Mtbler ohne Fahrtechnik, der sich durch den Trail quält, ist da genau so viel Wert, wie der Lycrapilot mit Ruhepuls 45 und 1.500hm pro Tour. Beide erleben Herausforderung und Erfolgserlebnisse auf ihre Art. Das E-Bike hat etwas erreicht, was für das MTB Fahren, ob nun zum Spaß, zur Erholung, zur Fitness oder zum Sport, sehr viel Wert ist, nämlich eine zunehmend breite Akzeptanz in der (waldnutzenden) Bevölkerung. Denn nun fahren auch Landwirte, Jäger, Förster, Bürgermeister, Behördenchefs und andere wichtige Stakeholder mit dem (E-) MTB durch den Wald, und bekommen ein Verständnis und ermöglichen eine "Legalisierung" des MTBs.

Nicht hier meckern, sondern draußen "machen"!
 
Zuletzt bearbeitet:
...da hier nun mal wieder mehrfach das Argument aufkam, daß E_Biker aufgrund mehrerer Befahrungen, höherem Systemgewichtes, schlechterer Fahrtechnik, etc., die "Trails" (mehr) kaputt machen, und danach gefragt wurde, wie das denn eigentlich ist, hierzu kurz, quasi off topic, eine Info.

Der Einfuß eines MTB oder E-MTB ist nicht relevant.

Der Einfluß des Systemgewichtes ist nicht relevant.

Der Einfluß der Bereifung ist minimal relevant.

Der Einfluß der Anzahl der Befahrungen ist relativ zu betrachten. Eine zu geringe Nutzung lässt den Trail verwildern. Eine zu hohe Nutzung führt zu Bodenverdichtungen (sofern geologisch relevant) von bis zu 40 cm Tiefe. Dadurch kann sich die nächste Einflußgröße verschärfen.

Der Einfluß von Wasser ist sehr relevant. (Wassermanagement beim Trailbau), womit ich zum wichtigsten Punkt komme.

Der Einfluß der Anlage des Trails ist für Verschleiß und Erosion entscheidend.

Einem gut gebautem Trail ist es somit "egal" ob dort 1.000 oder 10.000 Befahrungen im Jahr statt finden.

Sehr entscheidend für den (dauerhaften) Allgemeinzustand ist folglich die Trailpflege.

Trailbau/pflege ist eine zeitintensive Tätigkeit, die auch - so wie das Befahren von Trails - Fachkenntnisse erfordert. Das Ganze geht im Allgemeinen nur in einem regulärem Rahmen. Da diese Strecken überwiegend von Enduristen, Downhillern und Gravities befahren werden, spielt es in diesen Gruppen keinerlei Rolle, wer was wie warum, bezüglich Kleidung, Fahrrad, Alter, Geschlecht, Herkunft, etc.,ist. Man baut gemeinsam und nutzt es gemeinsam, und erfreut sich an den "Touristen" wenn sie ebenfalls Spaß haben, denn dann hat man alles richtig gemacht.

Wenn sich nun einzelne Mountainbiker darüber beklagen, daß irgendwelche E-Biker "ihren" "informellen" Trail, ausgewiesenen Wanderweg "zerballern", dann können die beiden Gruppen sich ja zusammen tun, und gemeinsam den Trail pflegen; bestenfalls nachdem man sich um eine Widmung als MTB Trail gekümmert hat.
Das ist sonst wie ein illegales Großstadt-Ampelrennen, bei dem hinterher der Mustangfahrer heult, daß E-Autos nicht mehr mitmachen dürfen, weil er ständig von denen stehen gelassen wird.

Die örtlichen Vereine und auch die DIMB freuen sich über Mitglieder, aktive Mitglieder oder auch mal eine Spende.

Meine persönliche Erfahrung, die auf 99,99% der Mountainbikenden in Begegnungen zutrifft, ist, egal ob CC Feile in Lycra oder Fullface und E-Enduro, sie alle freuen sich, wenn sie mich sehen, vergessen ihre STRAVA Zeiten, halten gern kurz an um Danke zu sagen oder ein paar nette Worte zu wechseln... ...wenn ich - recht häufig - wie Bob der Baumeister an einem der vielen Trails die unser Verein betreut, arbeite.

Ich freue mich über jeden (E-) Mountainbiker, denn der "Traffic" oder auch "Nutzungsdruck" sorgt dafür daß es im Odenwald ein zunehmend großes Streckennetz gibt. Das mal "off topic", was nun zum "on topic überleitet:

Jedes verkaufte (E-)MTB ist für uns Alle gut. Und ja, der leicht adipöse Mittfünfziger E-Mtbler ohne Fahrtechnik, der sich durch den Trail quält, ist da genau so viel Wert, wie der Lycrapilot mit Ruhepuls 45 und 1.500hm pro Tour. Beide erleben Herausforderung und Erfolgserlebnisse auf ihre Art. Das E-Bike hat etwas erreicht, was für das MTB Fahren, ob nun zum Spaß, zur Erholung, zur Fitness oder zum Sport, sehr viel Wert ist, nämlich eine zunehmend breite Akzeptanz in der (waldnutzenden) Bevölkerung. Denn nun fahren auch Landwirte, Jäger, Förster, Bürgermeister, Behördenchefs und andere wichtige Stakeholder mit dem (E-) MTB durch den Wald, und bekommen ein Verständnis und ermöglichen eine "Legalisierung" des MTBs.

Nicht hier meckern, sondern draußen "machen"!
Danke, das ist mal eine wertvolle Information!
 
Ich freue mich über jeden (E-) Mountainbiker, denn der "Traffic" oder auch "Nutzungsdruck" sorgt dafür daß es im Odenwald ein zunehmend großes Streckennetz gibt. Das mal "off topic", was nun zum "on topic überleitet:

Jedes verkaufte (E-)MTB ist für uns Alle gut. Und ja, der leicht adipöse Mittfünfziger E-Mtbler ohne Fahrtechnik, der sich durch den Trail quält, ist da genau so viel Wert, wie der Lycrapilot mit Ruhepuls 45 und 1.500hm pro Tour. Beide erleben Herausforderung und Erfolgserlebnisse auf ihre Art. Das E-Bike hat etwas erreicht, was für das MTB Fahren, ob nun zum Spaß, zur Erholung, zur Fitness oder zum Sport, sehr viel Wert ist, nämlich eine zunehmend breite Akzeptanz in der (waldnutzenden) Bevölkerung. Denn nun fahren auch Landwirte, Jäger, Förster, Bürgermeister, Behördenchefs und andere wichtige Stakeholder mit dem (E-) MTB durch den Wald, und bekommen ein Verständnis und ermöglichen eine "Legalisierung" des MTBs.

Nicht hier meckern, sondern draußen "machen"!

Das ist mal eine andere Perspektive über die wir uns alle mal Gendanken machen sollten...Danke für den Input...sehr hilfreich :daumen: :daumen:
 
Ich muss ja zugeben das ich vor vier Jahren auch mit einem Emtb ( wieder ) angefangen hab . Um eine gewisse Grundkondition und die ersten Schritte in sachen fahrtechnik auf zu bauen war es sehr gut .

Als alles allerdings etwas schneller ging und kam ich irgendwann nicht mehr wirklich weiter . Denn 2021 waren die Dinger noch wirklich schwer mit 23 kg + . Ab da bin ich irgendwie mit einem normalen mtb einfach besser zurecht gekommen. Kann natürlich auch einfach an den Rädern an sich liegen und der Motor damit nichts zu tun hat , keine ahnung...
 
Denn nun fahren auch Landwirte, Jäger, Förster, Bürgermeister, Behördenchefs und andere wichtige Stakeholder mit dem (E-) MTB durch den Wald, und bekommen ein Verständnis und ermöglichen eine "Legalisierung" des MTBs.
Da bin ich aber sehr gespannt, was beispielsweise Landrat, Forstrat, Kreisjägermeister, Bauernobmann und die Bürgermeister nach der gemeinsamen Radtour durch ihren schönen Landkreis Miesbach in der Sache "Wege-Sperre im Landkreis" verkünden.
 
Schon wild wie man hier versucht zu argumentieren, dass ein Mofa einem mehr Ausdauer UND mehr Fahrtechnik antrainieren soll.
Hört ihr euch zwischen den ganzen Rechtfertigungen überhaupt noch selbst mal zu?

Ich würde mich nichtmal über das Thema beschweren (obwohl das MTB gerade aus vorher genannten Gründen abgeschafft wird), wenn ihr wenigstens ehrlich wärt und sagt: Jo, es ist halt bequemer.
Also die Verwendung des Begriffs "Mofa" disqualifiziert dich leider für jede weitere vernünftige Diskussion. Wie kann man nur so verbohrt sein? Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Ein E-Bike kann für bestimmte Einsatzzwecke und bestimmte Personen, für bestimmte Lebens- ja sogar Jahresabschnitte eine gute Alternative sein. Genau wie ein Downhiller, ein XC Fully, ein Rennrad, ein Gravel oder ein Einrad.

Und ja mei, manche wollen's halt einfah bequemer haben, andere eben genau nicht, und wieder andere nur ab und zu. Warum muss man sie deshalb denunzieren, herabwürdigen oder beschimpfen?
 
In einem anderen Thread um Strava, wo e-Biker sich in die Liste eingereiht hatten und nun daraus gelöscht wurden, wurde diese Einreihung von Strava als Betrug bezeichnet.

Ich würde auch nie mit e-Bikern und deren Stromdoping hinterherfahren.
Das käme mir vor, wie ganz offen um den Erfolg des eigenen Trainings betrogen zu werden, weil es bei der Leistung auf dem MTB natürlich immer um das zuvor geleistete Training geht, wenn man mit anderen zusammen fährt. Nur wer mehr trainiert hatte, der kann dann eben auch mehr und hat was zum Vorzeigen.

Einzige Ausnahme, mit solchen e-Bikern zu fahren, wäre wohl, wenn solche e-Biker/innen so schwach wären, daß bei denen sonst überhaupt gar nix mehr ginge. Aber die rasen üblicherweise dann auch nicht wie wild umher, sondern kommen dann auch mit Stromdoping gerade so mit. Von daher OK.

Und ja, ich bin nicht so einer von den Woken, die sogar schon die Siegerehrungen abschaffen wollten, nur weil dann ein selbst schlecht Trainierter sich als 'benachteiligt' fühlen könnte.
Okay, nach dem letzten Satz: kein Kommentar mehr. Deine Probleme scheinen nicht nur in diesem Lebensbereich zu liegen...
 
Du hast wahrscheinlich auch ein Problem, wenn es um Olympiaden geht.

Eine Tagestour ist natürlich keine Olympiade der Besten, aber ein kleines bischen um Konkurrenz unter Freunden geht doch auch immer, auch wenn man keine Rennen fährt.

So ein bischen wenigstens, für den Spaß ....
Äh nein, warum muss ich beweisen, dass ich besser bin als meine Freunde? Es sind ja Freunde und nicht Feinde.
"Olympiade" solltest du übrigens noch mal nachschlagen...
 
Und ja mei, manche wollen's halt einfah bequemer haben
... jo, schaue mal auf deinen Lohnzettel wo die KK-Beiträge stehen. Super, oder?

Den zeitlichen Zusammenhang der Beitragssteigerungen mit der massenhaften Nutzung von eBikes willst du wohl nicht so sehen. ;) Wo doch jetzt alle so fit und in Form sind.
Ist das auch bequemer !?
 
Zuletzt bearbeitet:
Äh nein, warum muss ich beweisen, dass ich besser bin als meine Freunde? Es sind ja Freunde und nicht Feinde.
Absichtliches Falschverstehen funktioniert doch immer. ;)

Es ging um den spielerischen Vergleich auf dem Trail unter Freunden. Die Betonung liegt auf spielerisch, nicht Feinden, nur zum Verständnis.
Unter e-Biker vergleicht man sich wohl beim Akkustand, den man immer mitgeteilt bekommt. :streit:
 
Den zeitlichen Zusammenhang der Beitragssteigerungen mit der massenhaften Nutzung von eBikes willst du wohl nicht so sehen. ;) Ist das auch bequemer !?
Du bist da einer ganz großen Sache auf der Spur :daumen:

...oder doch nicht? 😉

1769532293893.png


Vergiss die Erderwärmung nicht 😂🤷‍♂️🤦‍♂️
Ich glaube eher die KI ist Schuld 🤣
 
E-Bikes sind Schuld an den gestiegenen Krankenkassenbeiträgen.
Noch nicht, das kommt erst noch.
Erstmal könnte es am demografischen Wandel und an der Gesundheitsindustrie liegen. Die bekommen den Hals nicht und nie voll genug. Da steigen auch die Kosten. Kenne einen aus einem Krankenhaus, der mir Interessante Infos überbringt. Für Pharma und Gerätehersteller sind Krankheiten eine sichere Goldgrube.
Und auch die Krankenkasse selbst will verdienen. Die Chefetage freut sich über jeden zusätzlichen Euro. Meine KK ist zum Beispiel in einem luxuriösen Gebäude zu finden. Habe mir meinen Teil dazu gedacht.
Die überfettete, bewegungsarme Gesellschaft wird in Zukunft erst Kosten verursachen. Schlechter Lebenswandel rächt sich irgendwann. Dauert allerdings.
Im Moment haben wir jedenfalls viele alte Menschen, die Geld kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
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