Guten Abend Leute,
komme erst jetzt zum antworten ganz in Ruhe.
Eigentlich nicht: Das RD-M735 kam schon 1990 auf den Markt, das RD-M732 war nur 1989 auf dem Markt.
Die früheren Hüllen und Hülsen waren ja auch 1 mm größer im Durchmesser. Wenn's zu sehr stört, könnte man die Hülse nicht einfach mit Isolierband aufdicken? Ich weiß aber nicht, ob das lange hält.
Ich hab bei mir neue Einsteller aus Alu eingeschraubt, die sind möglicherweise passender:
https://r2-bike.com/JAGWIRE-Zugeins...MIgK_AluLAkgMVXpGDBx0ktRMrEAQYByABEgI6EPD_BwE
Übrigens, die Einsteller bitte alle mit etwas Fett auf dem Gewinde einsetzen, ich kenne die immer als sehr schwergängig.
So gesehen geht natürlich auch ein 735er Schaltwerk. Das Torpedo ist halt nur mein zweitältestes Rad, älter ist nur ein Rocky Mountain von 1989, das hier aber noch als inoffiziell läuft. Da ist aber schon ein XT Schaltwerk dran, das lasse ich dann auch so, denke ich mal wobei…
Nehme dann vielleicht auch noch ein etwas schickeres 735er

Das mit den Hülsen stört mich eigentlich gar nicht, solange das nur funktioniert…
Jetzt habe ich ja schon extra die abgedichteten gekauft…
Das sieht in der Tat etwas wackelig aus - wenn es sich mit Zug auf dem Draht nicht bessert, könntest Du auch einfach mal nach anderen (dickeren) Endhülsen gucken.
Hast Du eigentlich geplant das Rad indiziert zu schalten, oder mit friktion?
Das Problem ist leider, dass die für die aktuellen SW Generationen gebaut wurden und daher meistens 11 oder mehr Zähne haben... KCNC und Reverse haben recht günstige im Programm.
Wenn Du mit Violett noch etwas eskalieren willst - tausch einfach die eine oder andere Schraube aus.
Joa, wie gesagt, solange das funktioniert… Wunderte mich halt nur, weil es schon deutlich mehr Spiel war, als zum Beispiel bei den Hülsen für die Bremsleitungen.
Bei mir immer und überall Index!


Bei den Röllchen wäre halt echt die Frage, ob jemand sowas noch rumliegen hat und nicht mehr braucht…
Das mit den Schrauben ist echt keine schlechte Idee, da kann ich im Nachgang immer noch ein bisschen was rausholen! Erst mal fahrbar machen den Hobel!
Ich komme regelmäßig nicht aus dem Staunen raus, wenn ich sehe, was da alles an einem Rad mit solchen Ausfallenden ...
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... gemacht wird (Bsp. Answer Hypelite) ... erinnert mich irgendwie immer wieder an Veränderungen, die an C.Geiss vorgenommen werden.
Auch hier war Torpedo schon seinerzeit vollständig voraus. Auswechselbare Schaltaugen sind ja heutzutage normal.


Huargh, werde dieses Rad hier auf jeden Fall deutlich lieber reiten wollen als die Geiss



Das ist halt einfach ein Herzensprojekt jenseits der Rationalität


So hatte ich das bei meinem MTB 1 damals Anfang der 90er tatsächlich auch gemacht (ja, ich hatte dasselbe Bike

).
Da waren dann zum Schluss Teile dran, die den Neupreis des Torpedos mehr als verdreifacht hatten...
Dann das Torpedo geschlachtet und die Teile an ein Pine Mountain Rahmenset geballert
Genau so war das, da haben wir uns ja auch schon ausgetauscht! Was für ein unglaublicher Zufall, dass wir beide mit dem selben Rad durchgestartet sind! So trendig waren die nun echt nicht.
Aber das ist ja genau der Geist von damals, das maximale aus dem rauszuholen, was man hatte.

Aber habe das dann genauso gemacht, Daumies und SS-7 direkt an mein nächstes Fahrrad geschraubt, das Torpedo Alu Pro. Bin so glücklich, dass ich beide noch bzw. wieder habe!
...mach ich heute noch.
z. B. einfaches Cannondale M300 mit viel Blink,Blink na und.
Ich würde das mit diesem Rad ja nicht machen, wenn das nicht mein erstes mehr oder weniger richtiges Mountainbike wäre. Würde mir jetzt nichts vergleichbares in den Kleinanzeigen schießen und bis zum geht nicht mehr tunen. In meinem Fall ist das hier schon schlichtweg Nostalgie
So wenig man auch von der Verarbeitung, dem Rohrsatz etc. halten mag, ich bin das Torpedo damals immer sehr gerne gefahren, es hatte so die typische Wohlfühlgeometrie...
So ähnlich, wie ein 80er Jahre ATB, etwas sportlicher...
Immerhin sind die drei Hauptrohre von Columbus, hat mich auch so geprägt, dass das nach wie vor noch meine Lieblings-Stahlmarke ist

Auf die Geometrie freue ich mich tatsächlich besonders. Das Steuerrohr ist ausreichend lang und das Oberrohr angenehm kurz im Verhältnis, das wird richtig angenehm zu fahren sein, ohne dass mir dann der Nacken danach schmerzt. Wobei ich damals schon das Maximum rausgeholt habe mit meinem 150 mm 0° Zoom Vorbau. Der jetzt verbaute T-Bone ist einfach das Nonplusultra an Länge, Steigung und Optik. Freue mich hier wirklich riesig auf die erste Fahrt mit dem neuen Setup.
Ja, ist schon ein hübsches und lustiges Bike. Und dann noch mit sentimental-emotionalen Wert. Aber ich muss auch sagen, dieser Schaltwerkadapter: brrrrr.
Vor allem, bei dem jetzt doch angewachsenen Fuhrpark: Noch ein weiteres klassisches MTB? Haste doch schon zehn oder so(?). Und auch technisch Bessere...
Ich glaube, ich würde es ebenso wie
@Thogarma in Ehren halten, aber das Schaltgeraffel abmachen. Ist doch mega als farbenfrohes Singlespeed mit den horizontalen Ausfallern! Und leichter isset dann auch noch.
Dankeschön, genau das ist das.
Das ist pure Emotion, praktisch schon eher meine Kindheit, als meine Jugend



Habe ja fast nur klassische Räder hier, Ausnahmen werden da eigentlich nur das schon fertige Rocky Mountain
Edge von 2001 sein, mit dem man praktisch heute noch im Bikepark mitfahren könnte und dann das Blizzard von 1995, wo ich bei den Teilen immerhin schon bis 1998 gehe, das wird für meine Verhältnisse dann auch schon etwas moderner, natürlich ohne wirklich modern zu sein. Und ja, bin schon im zweistelligen Bereich.

Aber Singlespeed kommt für mich einfach nicht infrage. Zumindest nicht, wo ich aktuell wohne – im Mittelgebirge. Hätte ich ein Ferienhäuschen an der See, wäre das vielleicht wirklich zu überlegen, dass dann speziell für diesen Einsatzzweck abzuspecken. Bin da aber sonst echt kein Fan von….
Oh je, so viel diktiert, jetzt brauche ich erst mal einen Schluck…