Drei neue Trails in Stuttgart: Ende des „wilden Bikens“ in Benztown?

Drei neue Trails in Stuttgart: Ende des „wilden Bikens“ in Benztown?

Im Stuttgarter Stadtwald wurden unlängst drei Trails offiziell für Mountainbiker legalisiert – wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten, wurden offiziell drei Strecken freigegeben. Dafür sollen die illegalen Trails in der Umgebung geschlossen werden.

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Drei neue Trails in Stuttgart: Ende des „wilden Bikens“ in Benztown?

Was sagt ihr zu der Legalisierung der Trails in Stuttgart?
 
Ich muss leider sagen, wir als MTB-Community bieten aber stellenweise schon eine große Trefferfläche an. Ich war letzten Sonntag seit längerem mal wieder am Woodpecker und da konnte man (leider) wunderbar alle Vorurteile die es gegenüber Mountainbiker gibt, bestätigt sehen. Kiddies, die ihre Eisteetüten auf den Weg werfen, von der Zacke durch die Unterführung rasen, über alle Rasenflächen "abkürzen" und in der Zacke mit ihren Heldentaten prahlen...
Da tun mir dann all die Leute leid, die das dann in diesen endlosen Meetings mit der Stadt und deren Behörden klären und glätten müssen.
 
Ich muss leider sagen, wir als MTB-Community bieten aber stellenweise schon eine große Trefferfläche an. Ich war letzten Sonntag seit längerem mal wieder am Woodpecker und da konnte man (leider) wunderbar alle Vorurteile die es gegenüber Mountainbiker gibt, bestätigt sehen. Kiddies, die ihre Eisteetüten auf den Weg werfen, von der Zacke durch die Unterführung rasen, über alle Rasenflächen "abkürzen" und in der Zacke mit ihren Heldentaten prahlen...
Da tun mir dann all die Leute leid, die das dann in diesen endlosen Meetings mit der Stadt und deren Behörden klären und glätten müssen.

ansprechen, nicht schweigen.

auch solche kiddies werden unter den verboten leiden.

besser diese auch ins boot holen als ein weiteres feindbild zu generieren.
 
Von Büßerrolle habe ich da auch nichts gelesen. Aber ja, kommt auch vor. Büßerrolle, große Kiddies, kleine Kiddies, alles am Start! 😃 Das eigentliche Problem, die Blockierer*innen in den Amtsstuben, interessiert das freilich wenig. Die handeln vollkommen ungeachtet der Realität auf Basis ihrer Überzeugungen. Da machste nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
ansprechen, nicht schweigen.

auch solche kiddies werden unter den verboten leiden.

besser diese auch ins boot holen als ein weiteres feindbild zu generieren.
Das ist dieser Klientel meistens leider völlig egal, hab mir da schon paar Mal den Mund fusselig geredet, auch ohne den Moralapostel rauszukehren.
Aber wer nicht von selber begreift, dass man seinen Müll in die dafür vorgesehene Sammeltüte wirft, bei dem hilft auch Reden nix.
Nein. Ein paar schwarze Schafe gibt es überall und es gibt keinen Grund, deswegen in eine Büßerrolle zu verfallen.
Richtig, aber genau an dem Trail treten die leider oft geballt auf und das wirft dann leider ein schlechtes Licht auf alle Radfahrer.
 
Richtig, aber genau an dem Trail treten die leider oft geballt auf und das wirft dann leider ein schlechtes Licht auf alle Radfahrer.
Is ja alles richtig, aber wenns Radfahren nicht gäbe, wären die asozial beim Fußball, im Park, beim Fußball im Park, in der Innenstadt, im Verkehr...uswusf.

Ich versteh deine Position, weil ich mir deswegen jahrelang den Mund fusselig argumentiert habe. @mw.dd hats aber aufn Punkt gebracht.
 
Ich will das Faß hier nicht aufmachen, aber was bleibt einem Forstamt bzw der Stadtverwaltung eher in Erinnerung? Der nettgrüßende Biker oder der Frust am Montag die Vapes und den anderen Müll zu entsorgen?
 
Ich will das Faß hier nicht aufmachen, aber was bleibt einem Forstamt bzw der Stadtverwaltung eher in Erinnerung? Der nettgrüßende Biker oder der Frust am Montag die Vapes und den anderen Müll zu entsorgen?
Die vollgeschissenen Taschentücher Wandernder? Hundekot? Sag du es mir...
 
Somit erledigt:

Update Freizeitkonzept: Vorerst keine offizielle Lösung in Sicht



Am Mittwoch, den 18.03.2026, fand ein weiteres Treffen der Stuttgarter MTB-Vereine mit der Stuttgarter Stadtverwaltung statt.



Haupt-Infopunkte:

• Artenschutzrechtliche Gutachten für die im Genehmigungsverfahren befindlichen Trails liegen der Stadtverwaltung ab Mitte diesen Jahres zur Prüfung vor.

• Die untere Naturschutzbehörde (UNB) wird frühestens Ende 2029 über die Genehmigungen von Trails entscheiden.



Einordnung

Das Stuttgarter Freizeitkonzept liegt seit 2023 vor. Dennoch zieht sich das Genehmigungsverfahren weiter in die Länge. Die aktuelle Zeitschiene setzt dem die Krone auf.



Wir sehen die fortgesetzten Verzögerungen in Stuttgart als verpasste Chance. Nicht nur für ein attraktives Freizeitangebot, sondern auch für wirksame Lenkungs-Maßnahmen im Sinne der Natur und eines guten Miteinanders im Wald.



Andere Kommunen rund um Stuttgart haben gezeigt, dass es einfacher, schneller und kostengünstiger geht. Wir hoffen, dass das "Stuttgarter Modell" nicht die neue Blaupause für Genehmigungs-Projekte in ganz Baden-Württemberg wird.



Was nun?

Als Stuttgarter MTB-Vereine haben wir auf das Genehmigungsverfahren nur bedingt Einfluss. Dennoch werden wir den Prozess weiterhin kritisch begleiten.



Als Stuttgarter Bikerinnen und Biker können und sollten wir im eigenen Interesse unseren Beitrag dazu leisten, dass es zu keiner Verschlechterung der aktuellen Situation im Wald kommt.



Konkret:

• Die vorhandenen, „geöffneten“ Trails nutzen

• In Waldbiotopen, Naturschutz- und FFH-Gebieten nicht fahren

• Keine neuen Trails anlegen

• Weiterhin bewusst auf ein gutes und rücksichtsvolles Miteinander im Wald achten

Freizeitkonzept, Traillegalisierung alles in die Tonne 💩💩🤦🤦
 
Richtig, aber genau an dem Trail treten die leider oft geballt auf und das wirft dann leider ein schlechtes Licht auf alle Radfahrer.

Ich will das Faß hier nicht aufmachen, aber was bleibt einem Forstamt bzw der Stadtverwaltung eher in Erinnerung? Der nettgrüßende Biker oder der Frust am Montag die Vapes und den anderen Müll zu entsorgen?
Du hast ja einen Punkt mit der Aussage, dass eine Teil derjenigen, die im Wald Fahrrad fahren wollen, ein paar grundlegende Regeln menschlichen Miteinanders in der Natur vermissen lassen. Das auch andere Nutzergruppen einen vermutlich prozentual gleich großen Anteil an solchen Individuen aufweisen, ändert daran nichts.

Es ist nur falsch, dass mit den Themen "Betretungsrecht" oder "Radfahrstrecken" zu vermischen, erst recht proaktiv. Was soll das bringen? Die UNB will offensichtlich nicht, weil sie nicht will - und nicht, weil an irgendeinem selbst angelegten Weg ein paar Redbull-Dosen rumliegen.
 
Du hast ja einen Punkt mit der Aussage, dass eine Teil derjenigen, die im Wald Fahrrad fahren wollen, ein paar grundlegende Regeln menschlichen Miteinanders in der Natur vermissen lassen. Das auch andere Nutzergruppen einen vermutlich prozentual gleich großen Anteil an solchen Individuen aufweisen, ändert daran nichts.

Es ist nur falsch, dass mit den Themen "Betretungsrecht" oder "Radfahrstrecken" zu vermischen, erst recht proaktiv. Was soll das bringen? Die UNB will offensichtlich nicht, weil sie nicht will - und nicht, weil an irgendeinem selbst angelegten Weg ein paar Redbull-Dosen rumliegen.
Absolut, wenn ich auf dem Weg zu den Trails an der Bopser Grillhütte vorbei fahre überkommt mich das kotzen wenn ich die Hinterlassenschaften der Spaziergänger da sehe.
Der MTB Stuttgart engagiert sich wenigstens auch diesbezüglich und organisiert regelmäßige Müllsammlungen. Und da wird sicher nicht unterschieden ob der Müll von Spaziergängern oder Radlern kommt.
Aber hinsichtlich der Verzögerungstaktik der UNB und der Stadtverwaltung die Scheuklappen auf hat sollte man auf solche Aktionen künftig auch verzichten. Es bringt ja nichts und bessert das Bild von den MTB´lern nicht
 
Ja, die sehen sich auf der richtigen Seite, die kämpfen für das Gute und gegen das Böse!
Dass dabei wenn dann vor allem die Natur zu kurz kommt, weil an bei paar wenigen, wirklich sensiblen Stellen die Lenkung nicht stattfindet, sehen die nicht oder wollen es nicht sehen oder nehmen es als Kollateral-Schaden in Kauf.
Sie sehen es schon richtig. So wie du es schriebst, sie sind auf der richtigen und demnach guten Seite:
Von Büßerrolle habe ich da auch nichts gelesen. Aber ja, kommt auch vor. Büßerrolle, große Kiddies, kleine Kiddies, alles am Start! 😃 Das eigentliche Problem, die Blockierer*innen in den Amtsstuben, interessiert das freilich wenig. Die handeln vollkommen ungeachtet der Realität auf Basis ihrer Überzeugungen. Da machste nix.
Wäre ich ein radikaler Fanatiker, würde ich es auch so sehen.

Zuerst die Umwelt, die Natur etc. Und alles was in irgend einer Weise dem schadet, und dazu zählt schon, den Fuß auf den Boden zu setzen, geschweige denn zwei Reifen, wird nicht toleriert.

Nach den Radfahrern, kommen selbstverständlich Hunde bzw deren Besitzer, Läufer, nordische Geher, Wanderer und natürlich auch die Schwammerlsuchenden...als Feindbild; oder als maximal in engen Grenzen geduldete.
 
Richtig, aber genau an dem Trail treten die leider oft geballt auf und das wirft dann leider ein schlechtes Licht auf alle Radfahrer.
Nein, das wirft genau auf die ein falsches Licht, die sich dort nicht benehmen.
Versucht man nun, als beim Amt durch Vereinstätigkeit etc. bekannte Person, dies selber durch Ansprache zu beheben, wird einem halt vom Amt unterstellt man würde diejenigen kennen und mit Ihnen gemeinsame Sache machen.
 
Zuerst die Umwelt, die Natur etc. Und alles was in irgend einer Weise dem schadet
Tja, und das ist genau die bittere Ironie bei der ganzen Sache:
Diese Blockade von legalen MTB Angeboten schadet im Zweifel und am ehesten noch der Natur selbst, weil man die Möglichkeit der Lenkung - wo sie denn sinnvoll und nötig ist - nicht nutzt.

Und es ist ja nicht so, dass in Stuttgarter keiner mehr mit dem Radl im Wald unterwegs ist, nur weil die UNB den Legalisierungs-Prozess seit Jahren blockiert.

Oder? Ich muss mal gucken. Vielleicht ist der Wald auch menschenleer seit der Nachricht von gestern. :lol:
 
wird einem halt vom Amt unterstellt man würde diejenigen kennen und mit Ihnen gemeinsame Sache machen
Du überschätzt da glaube ich die Ämter in Stuttgart. So intensiv befassen die sich nicht mit dem Thema. :D

Aber klar, wenn die Stuttgarter Zeitung mal über MTB berichtet, dann eher über Probleme wie Müll und Stäffeles-Heizer, auch wenn das mit 95% der Stuttgarter Mountainbiker und Mountainbikerinnen nichts zu tun hat. Von daher fällt es dann "über Bande" schon auch wieder negativ auf alle Mountainbikenden zurück bzw. erschwert die Arbeit zusätzlich, weil doch viele erstmal intuitiv gegen "die Downhill-Rowdies im Wald" sind.

Das Image - hier ist dann vielleicht mal das Thema Büßerrollen angebracht - hat die MTB Community samt MTB-Branche allerdings auch über Jahre hinweg gepflegt: Krasse Action und Funsport steht statt geselligem Naturgenuss und Sport im Freien im Vordergrund.

Aus Marketing-Sicht verständlich, aber bei der politischen Arbeit für das MTB nicht immer hilfreich.
 
Fakt ist: Das FZK ist am Ende
Bist Du sicher? Wenn das alles am Ende wäre bzw. zu Ende, dann müssten in der Konsequenz die "geöffneten" Trails wieder geschlossen und die Trailpatenschaften abgegeben werden, die wir im Rahmen des Prozesses als Zwischenschritt erhalten haben. Dann müssten auch wieder quartalsweise flächendeckend Trails von Fremdfirmen abgerissen werden, wie vor dem Freizeitkonzept.
Bist Du Dir sicher, dass Du das wirklich willst?

Oder sollen wir nicht vielleicht doch lieber den Legalisierungs-Prozess (selbst wenn er sich nur entfernt am ursprünglichen Freizeitkonzepts orientiert) noch ein bisschen am Leben erhalten?

Ich bin dafür! :)
 
Bist Du sicher? Wenn das alles am Ende wäre bzw. zu Ende, dann müssten in der Konsequenz die "geöffneten" Trails wieder geschlossen und die Trailpatenschaften abgegeben werden, die wir im Rahmen des Prozesses als Zwischenschritt erhalten haben. Dann müssten auch wieder quartalsweise flächendeckend Trails von Fremdfirmen abgerissen werden, wie vor dem Freizeitkonzept.
Bist Du Dir sicher, dass Du das wirklich willst?

Oder sollen wir nicht vielleicht doch lieber den Legalisierungs-Prozess (selbst wenn er sich nur entfernt am ursprünglichen Freizeitkonzepts orientiert) noch ein bisschen am Leben erhalten?

Ich bin dafür! :)
Ist getrennt voneinander zu sehen.
Bestehendes ✅ 3 läppische Trails yeah , Immerhin 💪 mehr als früher.
Neues ❌ bzw. 🔁 2030 + n- Jahre . ➡️⚰️🪦

Toll das du noch optimistisch bist.

Eventuell gibt es weitere rechtliche Möglichkeiten 🤷. Ausnahmegenehmigung was weiß ich.

Ist mir ehrlich gesagt, auch schon fast egal: 2029 👀 bis dahin wird es bestimmt weitere informelle Trails geben = weiterso wie früher 🪓🪣🪚🪏⛏️
Und wenn nicht, 🛻 woanders fahren.
 
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