Formula Cura Erfahrungen

Laut bike ist die Cura 4 die schwächste von 9 Power Bremsen 😬
 

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Re: Formula Cura Erfahrungen
Fährt jemand von euch die Hebel von RGTec in standard oder lang? Ich würde die Cura gerne aufrüsten. @EMRG antwortet mir leider nicht auf meine Frage, daher eben in Italien kaufen...

Mir geht es primär um die richtige Länge. Wenn Fotos vorhanden sind, gerne zeigen.

Danke 😉
Habe mir gerade mal Bilder von den rgtec-Hebeln angesehen. Die sehen für mich so aus, als wären die von der Ergonomie her eher wie die Originalhebel. Die EMRG-Hebel sind aber völlig anders und meiner Meinung nach ganz erheblich besser als die Originale. Ich würde es nochmal bei EMRG versuchen.
 
Das sieht im diesem Vergleich aber etwas anders aus, wenn man sich da die Messwerte anschaut. Die liegt die Cura 4 auf ähnlichem Niveau wie die MT7.

Ist imho auch der am sinnvollsten durchgeführte Vergleich. Der aktuelle Pinkbike Test hat irgendwie keine richtige Methodik außer Clickbait mit dem bescheuerten Auto.
 
Ich habe irgendwann mal angefangen, die Bremshebel immer näher an den Lenker zu stellen.
Beim Bremsen drückt das Lager am Hebel jetzt schon recht deutlich in den Staubschutzgummi am Geberkolben.
Vorteil: Es kommt ein ordentlicher Kniehebel-Effekt zustande, je näher der Hebel am Lenker ist. Sprich: Die mechanische Übersetzung des Hebels ändert sich.

Ich hatte das Gefühl, dass die Bremse dadurch deutlich stärker wird.
 
Laut bike ist die Cura 4 die schwächste von 9 Power Bremsen 😬
Die wiegt ja auch nur knapp über die Hälfte der meisten anderen. :D
Und dass die serienmäßigen organischen Beläge in der Regel nichts taugen, ist ja inzwischen auch bekannt.

Zu den Hebeln: Habe an der 4 die normal langen RGTec dran und finde sie super (Handschuhgröße XL).
 
Hi,
Fährt jemand 2,3mm Scheiben und Galfer Grün an der Cura 4?
Bei mir reicht der Spalt nicht aus um schleiffrei zu verbauen :D.
 
Hi,
Fährt jemand 2,3mm Scheiben und Galfer Grün an der Cura 4?
Bei mir reicht der Spalt nicht aus um schleiffrei zu verbauen :D.
Hab hinten Sinter Grün und ne 180er 2,3er Scheibe von Formula. Hat Anfangs geschliffen. Gestern hab ich 30 Minuten investiert um die Kolben zu mobilisieren. Danach ist es schleiffrei gelaufen...
 
Hat jemand eine Cura und eine Piccola und kann bitte mal mitteilen was er an der jeweiligen Bremse besser/ schlechter findet bzw. warum er Cura bzw. Piccola bevorzugt?

Ebenso würde mich ein Vergleich von der Cura zur alten R1Racing interessieren. Bitte keine DOT/ Mineralöl Diskussion.
 
Hat jemand eine Cura und eine Piccola und kann bitte mal mitteilen was er an der jeweiligen Bremse besser/ schlechter findet bzw. warum er Cura bzw. Piccola bevorzugt?

Ebenso würde mich ein Vergleich von der Cura zur alten R1Racing interessieren. Bitte keine DOT/ Mineralöl Diskussion.

Hab R1, Curas und Piccolas im Einsatz. Bin aber gerade unterwegs.

Meld mich später per PN.
 
Cura4 haben ja den Ruf, einen eher schwammigen Druckpunkt haben zu können. Ich konnte zwar zwischenzeitlich einen Zustand bei meiner C4 herstellen, mit dem ich eigentlich hätte zufrieden sein sollen. Da ich aber von einer Shimano Zee komme und die einen klaren, digital anmutenden Druckpunkt sowie eine super Bremswirkung zeigte bzw. entfaltete, hatte ich immer dieses nagende Gefühl, da müsste mehr gehen. Verletzungsbedingt nun biketechnisch gegroundet und deshalb mit Zeit ,,gesegnet", habe ich mal mit verschiedenen Methoden rumgespielt, die Bremse zu entlüften und das Druckpunktgefühl zu optimieren.
Was ich ausprobiert habe:
  • Zuallererst sollte nach dem Formula-Handbuch entlüftet werden. Das ist schonmal nicht so verkehrt. Unter anderem wertvoll ist darin der Hinweis, am Ende des Vorgangs, gleichzeitig etwas Druck auf beide Spritzen zu geben. Das soll sicherstellen, dass sich soviel Öl wie möglich im Ausgleichsbehälter befindet sowie die Membran soweit wie möglich ausdehnt. So wie ich es verstanden habe ist hier wohl explizit nicht gemeint, die Bremse zu überfüllen.
  • was sehr hilfreich sein kann: vor dem Entlüften Kolben etwas ausfahren. Das soll es erleichtern, hartnäckige Luftblasen zu lösen. Grund ist wohl das erhöhte Volumen mit damit einhergehend erhöhtem Öldurchsatz beim Entlüften im Bereich der Kolben.
  • zusätzlich zu der 2-Spritzen-Methode von Formula schraube ich nach dem eigentlichen Entlüften und mit verschlossenem Nehmer einen zu ca. einem Drittel gefüllten Entlüftungstrichter auf den Bleedport des Gebers. Die immer noch ausgefahrenen Kolben drücke ich zurück. Das spült etwaige Luftreste recht zuverlässig aus dem AGB. Das kann man ein paar Mal wiederholen, zwischenzeitlich alles abklopfen, um Luftreste zu mobilisieren.
  • Ergebnisse bringt auch, mit dem Verschlussstopfen des Trichters zu spielen. Sprich: Trichter verschließen und dann den Stopfen mit einem Ruck abziehen. Manchmal kommt dann nochmal Luft aus dem AGB, die man da nicht mehr vermutet hat.
  • jetzt kann man probeweise die Beläge wieder einbauen und den Druckpunkt an der Scheibe testen, ggf. o.a. Schritte wiederholen, Hebel auch mal schnacken lassen
Am Ende habe ich nun eine ziemlich gute Näherung an das Druckpunktgefühl meines Vertrauens erreicht. Dass ich nie die Haptik meiner alten Zee erreichen kann, alleine schon wegen der grundverschiedenen Hebelkinematik ist mir klar. Aber immerhin fühlt sich der Druckpunkt jetzt um Welten definierter an, als im Auslieferungszustand und eben auch nochmal um einiges besser, als ich ihn bereits hinbekommen hatte.
 
Eigentlich ja. Gefahr soll sein, dass die Kolben beim Entlüften rausploppen könnten (Konjuntiv III). Ist mir persönlich beim Entlüften nie passiert. Eher beim dummen, sinnbefreiten Rumspielen am Bremshebel. Wo ein Bleedblock auf jeden Fall ratsam wäre, ist der Part, wo auf beide Spritzen kurz Druck gegeben werden soll (s.o.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es dünnere Bleed-Blocks?
Dann könnte man ja mit dem dünnen Bleed-Block entlüften und vor dem verschließen des Systems auf den korrekten Bleed-Block umsteigen, um die korrekte Ölmenge im System zu bekommen.
Dann gäbe es auch keine Probleme mit evtl. herauspurzelnden Kolben.
 
Cura4 haben ja den Ruf, einen eher schwammigen Druckpunkt haben zu können. Ich konnte zwar zwischenzeitlich einen Zustand bei meiner C4 herstellen, mit dem ich eigentlich hätte zufrieden sein sollen. Da ich aber von einer Shimano Zee komme und die einen klaren, digital anmutenden Druckpunkt sowie eine super Bremswirkung zeigte bzw. entfaltete, hatte ich immer dieses nagende Gefühl, da müsste mehr gehen. Verletzungsbedingt nun biketechnisch gegroundet und deshalb mit Zeit ,,gesegnet", habe ich mal mit verschiedenen Methoden rumgespielt, die Bremse zu entlüften und das Druckpunktgefühl zu optimieren.
Was ich ausprobiert habe:
  • Zuallererst sollte nach dem Formula-Handbuch entlüftet werden. Das ist schonmal nicht so verkehrt. Unter anderem wertvoll ist darin der Hinweis, am Ende des Vorgangs, gleichzeitig etwas Druck auf beide Spritzen zu geben. Das soll sicherstellen, dass sich soviel Öl wie möglich im Ausgleichsbehälter befindet sowie die Membran soweit wie möglich ausdehnt. So wie ich es verstanden habe ist hier wohl explizit nicht gemeint, die Bremse zu überfüllen.
  • was sehr hilfreich sein kann: vor dem Entlüften Kolben etwas ausfahren. Das soll es erleichtern, hartnäckige Luftblasen zu lösen. Grund ist wohl das erhöhte Volumen mit damit einhergehend erhöhtem Öldurchsatz beim Entlüften im Bereich der Kolben.
  • zusätzlich zu der 2-Spritzen-Methode von Formula schraube ich nach dem eigentlichen Entlüften und mit verschlossenem Nehmer einen zu ca. einem Drittel gefüllten Entlüftungstrichter auf den Bleedport des Gebers. Die immer noch ausgefahrenen Kolben drücke ich zurück. Das spült etwaige Luftreste recht zuverlässig aus dem AGB. Das kann man ein paar Mal wiederholen, zwischenzeitlich alles abklopfen, um Luftreste zu mobilisieren.
  • Ergebnisse bringt auch, mit dem Verschlussstopfen des Trichters zu spielen. Sprich: Trichter verschließen und dann den Stopfen mit einem Ruck abziehen. Manchmal kommt dann nochmal Luft aus dem AGB, die man da nicht mehr vermutet hat.
  • jetzt kann man probeweise die Beläge wieder einbauen und den Druckpunkt an der Scheibe testen, ggf. o.a. Schritte wiederholen, Hebel auch mal schnacken lassen
Am Ende habe ich nun eine ziemlich gute Näherung an das Druckpunktgefühl meines Vertrauens erreicht. Dass ich nie die Haptik meiner alten Zee erreichen kann, alleine schon wegen der grundverschiedenen Hebelkinematik ist mir klar. Aber immerhin fühlt sich der Druckpunkt jetzt um Welten definierter an, als im Auslieferungszustand und eben auch nochmal um einiges besser, als ich ihn bereits hinbekommen hatte.

Äh, wenn die Bremsen diesen Ruf haben, Du das aber nicht magst, warum kaufst Du sie dann?

Im Grunde die Beschreibungen zu alten Tipps zum Überfüllen, die das Lüftspiel kleiner machen. Das funktioniert bekanntermassen nur zeitlich begrenzt, da die Belagsnachstellung nicht dafür ausgelegt ist und daher mit der Zeit durch abgefahrene Beläge das vorgesehene Lüftspiel wieder herstellt. Eben so, wie die Bremse mal entwickelt wurde. Jede Bremse.

Seit Erfindung der Scheibenbremse ist das so. Das haben schon tausende probiert um nachher festzustellen, dass es eben nur ein temporärer Effekt ist.
 
Äh, wenn die Bremsen diesen Ruf haben, Du das aber nicht magst, warum kaufst Du sie dann?

Im Grunde die Beschreibungen zu alten Tipps zum Überfüllen, die das Lüftspiel kleiner machen. Das funktioniert bekanntermassen nur zeitlich begrenzt, da die Belagsnachstellung nicht dafür ausgelegt ist und daher mit der Zeit durch abgefahrene Beläge das vorgesehene Lüftspiel wieder herstellt. Eben so, wie die Bremse mal entwickelt wurde. Jede Bremse.

Seit Erfindung der Scheibenbremse ist das so. Das haben schon tausende probiert um nachher festzustellen, dass es eben nur ein temporärer Effekt ist.
Jetzt sei doch nicht so negativ. Man kann doch einfach alle zwei Tage entlüften und alles ist gut.
 
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