10 32"-Bikes der Cyclingworld 2026: Von Titan-Gravelbike bis Super-Mullet-EMTB

Ich hatte mehrere 26-Zoll-Räder mit 72° Lenkwinkel. Dann ein maßgefertigtes Cyclocross-Rad. Anschließend mehrere 29-Zoll-Räder, von denen ich erwartete, dass sie sich genauso agil wie 26-Zoll-Räder fahren würden, sonst wären sie ein Reinfall. Ich habe einige Rennen mit 29-Zoll-Rädern mit 72° Lenkwinkel gewonnen, vor allem, weil die meisten anderen Fahrer 26-Zoll-Räder fuhren. Ich denke, ich möchte ein 32-Zoll-Rad, wahrscheinlich ein Singlespeed, mit 72° Lenkwinkel und ca. 55 mm Gabelvorlauf oder 73° und 51 mm Gabelvorlauf. Richtig wendig und mit kurzem Vorderbau. Ich könnte es sogar mit einem längeren Vorbau konstruieren, sodass ich am Ende ein möglichst kurzes Rad habe, ohne dass meine Zehen mit dem Vorderrad kollidieren – für mich als XL-Fahrer.

Gleichzeitig wünsche ich mir für ähnliche Flowtrail-Einsätze auch ein Rad mit 67° Lenkwinkel und ca. 76 mm Gabelvorlauf. Das Jones mit 32"-Laufrädern hatte das zwar auch, aber mit einem sehr kurzen Oberrohr, hohem Stack und flachem Sitzrohrwinkel.
Ich möchte, dass dieses Bike ein modernes, langes Oberrohr, einen kurzen Vorbau und einen steilen Sitzrohrwinkel hat. Dadurch wird das Bike länger. 67° sind zwar mittlerweile sehr verbreitet, aber der Gabelvorlauf wäre im Vergleich zu den heutigen 29"-Bikes um 25–32 mm größer, was die Länge zusätzlich erhöht. Daher sollten Vorbau und Oberrohr vielleicht etwas moderater ausfallen.

Es kommt eine regelrechte Flut von Mountainbikes mit Rennlenker und 67°-Lenkwinkel auf uns zu. Ich bin mir nicht sicher, ob dahinter eine klare Vision steckt. Wahrscheinlich wird der Lenkwinkel so gewählt, dass das Bike in Größe S auch mit 32"-Laufrädern passt, und dann wird dieser Winkel für alle anderen Größen verwendet. Nicht etwa, weil er so gut fährt. Und natürlich, weil wir hier in der Fahrradindustrie arbeiten (nicht einmal ein Hobbyclub ist so amateurhaft), werden die Gabelvorläufe, die wir bei 32"-Rädern sehen werden, nur 44–52 mm betragen.

Wenn du ein 32-Zoll-Gravelbike mit flachem Steuerrohrwinkel in Betracht ziehst, bestelle unbedingt eine maßgefertigte Stahlgabel mit deutlich mehr Offset. Sie muss etwas länger sein, damit das Steuerrohr bei diesem viel größeren Offset nicht absinkt. Alternativ kannst du dir auch gleich einen maßgefertigten Rahmen und eine Gabel von Marino Bikes in Peru anfertigen lassen – die sind recht erschwinglich. Mitglieder meines (kostenlosen) Subreddits erhalten mit meiner BikeCad Pro-Lizenz kostenlose Unterstützung beim Fahrraddesign.
 
Das True Love 32" Gravelbike würde ich schon mal gerne testen. Gerne mit 40er Reifen, aber da scheint es in 32" noch nichts (?) zu geben. Wer keine Rennen fährt, dem können irgendwelche UCI Regeln doch herzlich egal sein.
 
Das True Love 32" Gravelbike würde ich schon mal gerne testen. Gerne mit 40er Reifen, aber da scheint es in 32" noch nichts (?) zu geben. Wer keine Rennen fährt, dem können irgendwelche UCI Regeln doch herzlich egal sein.
Wer nicht an Rennen teilnimmt, legt auch nicht so viel Wert darauf, dass die Reifen schmal und extrem schnell auf der Straße sind.
Die ersten Gravelbike-Fahrer mit 32-Zoll-Reifen waren meist sehr große Männer, die die 32x2,4 Aspens fuhren und davor vielleicht Reifen in Mopedqualität hatten. Sie sind begeistert von den Maxxis.

Ich bin diese Woche die 32x2,4-Zoll-Maxxis auf einem Jones-Bike gefahren. Selbst mit deutlich höherem Luftdruck als auf meinem eigenen Rad rollte der Reifen wie ein fliegender Teppich. Auf sehr losem Sand merkte ich gar nicht, dass er so locker war, während mein Freund hinter mir mit seinen 50-mm-Gravelreifen Mühe hatte, durchzukommen. Er musste mich sogar darauf hinweisen, dass ich durch eine Sandkiste gerollt war. Angesichts dieser überlegenen Offroad-Performance sind die geringfügig höheren Nachteile beim Rollwiderstand auf der Straße und natürlich beim Luftwiderstand nicht so wichtig. Vor allem für Nicht-Rennfahrer.

Aber ich wiederhole es immer wieder: Wer kein XXL-Fahrer ist und 32-Zoll-Gravelreifen fahren möchte, muss mit Konsequenzen rechnen. Das Fahrverhalten des Bikes muss grundlegend verändert werden, damit es sich noch einigermaßen wie ein wendiges 700c-Bike anfühlt. Die Bikes, die jetzt auf den Markt kommen, wirken sehr träge. Im Grunde haben sie die Lenkgeometrie eines 29-Zoll-Hardtails, nur eben als Gravelbike.
Ich glaube, es gibt eine Lösung: 60 mm Gabelvorlauf und ein steilerer Steuerrohrwinkel, der bei der jeweiligen Rahmengröße keine Zehenüberlappung verursacht. Ich wette, das lenkt einwandfrei, bin mir aber nicht sicher, ob das überhaupt schon getestet wurde. Marino in Peru baut Rahmen und Gabeln für ca. 600 US-Dollar, aber man sollte besser eine ordentliche Zeichnung haben, mit der man sich wohlfühlt, bevor man ein Custom-Projekt angeht. Selbst ein schwerer Stahlrahmen mit Gabel kann, wenn die Geometrie stimmt, ein Traumrad für alle sein, die Rennlenker mögen. Ich mag sie nicht, aber vielleicht finde ich ja irgendwann mal einen ergonomischen Lenker, der es wert ist, dass ich ein ganzes Fahrrad darum baue. Für einen Hobby-Gravelbiker gibt es meiner Meinung nach nichts Vergleichbares zu einem Hardtail mit einem alternativen Lenker. Weniger Probleme mit der Rahmengröße (32 Zoll), alle Vorteile eines Mountainbikes und nur etwas weniger aerodynamisch.
 
Sind die Alutech nicht einfach 29er mit Upside-down Gabel und 32” Laufrad vorne? Die Geometrie sollte dann ziemlich off sein. Wenn dem so ist, wäre das eine etwas billige Art auf den 32” Hype aufzuspringen…
ja. find ich genauso! -- was soll der "kram"? -- bei alutech hätte ich irgendwie dann mindestens ne coole ausprobier-geschichte dazu erwartet. (wo?!)
ICH denke --nach 29-26-hardtail-probe: 32-27 ist nix UND sieht richtig doof aus.
schade.
 
Ich glaube, es gibt eine Lösung: 60 mm Gabelvorlauf und ein steilerer Steuerrohrwinkel, der bei der jeweiligen Rahmengröße keine Zehenüberlappung verursacht.
Also die Räder mit Federgabel haben konstruktionsbedingt geschätzt ca. 30 mm Gabelvorlauf im Vergleich zu denen mit "normaler" gerader Gabel.

Aber du hast es doch oben selber geschrieben, und ich selber benötige an meine Gravelbike keine Agilität. Ich fahre damit flotte Runden auf einfachen Waldwegen oder auch Runden komplett Straße. Darum reichen mir auch die 40 mm Reifen. Für alles andere habe ich ein Mountainbike. Wenn es mal etwas wurzelig oder steinig wird dann tuts auf dem Gravelrad aber schon weh in den Händen, ich würde gerne mal testen ob a 32" etwas bringt ohne dann gleich auf fette Reifen und / oder Federgabel gehen zu müssen.
 
Also die Räder mit Federgabel haben konstruktionsbedingt geschätzt ca. 30 mm Gabelvorlauf im Vergleich zu denen mit "normaler" gerader Gabel.
Ich habe es mit verschiedenen Übersetzungen in Sprachen versucht, die ich kenne, aber ich verstehe nicht wirklich, was du meinst.

Hersteller von Federgabeln bevorzugen keine langen Vorlaufwinkel, meist weil sie keine neuen Teile entwickeln wollen, um ein Verrutschen der Teleskopfunktion zu verhindern.

Lange Zeit behaupteten Rennradfahrer, sie bräuchten nie mehr als 23 mm, weil ihnen die Geschwindigkeit wichtig sei. Deine 40 mm für die Straße könnten die neuen 23 mm sein :-) Seit Jahrzehnten fahre ich auf der Straße mit 60-mm-Schwalbe-Slicks. Erst ab 40 km/h merke ich einen Geschwindigkeitsunterschied, und den erreiche ich nicht aus eigener Kraft. Ich habe ein Rennrad mit 28-mm-Reifen (als 23 mm noch Standard waren) gegen ein starres 29-Zoll-Mountainbike mit 60-mm-Slicks in einem Windkanal getestet. Beide Räder rollten aus 20 km/h und erreichten unten die gleiche Geschwindigkeit von etwas über 40 km/h. Auf perfektem Straßenbelag konnte ich keinen Geschwindigkeitsunterschied feststellen. Jegliche Unterschiede in Aerodynamik und Rollverhalten müssen sich zwischen den beiden Rädern ausgeglichen haben. Ich habe meine Fahrzeiten bei vielen Pendelfahrten gestoppt, und die Ergebnisse waren immer gleich. Bei starkem Gegenwind wäre das Rennrad etwas schneller, da die Luftgeschwindigkeit dann natürlich über 40 km/h liegt.

Die 50-mm-Schwalbe-Reifen werden wahrscheinlich gut passen. Ich hoffe sogar, dass sie so gut sind, dass ich sie auch als Hinterreifen für XC verwenden kann. Da Reifen immer breiter werden, könnte ein 55-mm-Reifen (2,2 Zoll) folgen.

Ich habe gehört, dass Schwalbe an einem Marathon-Reifen in 32 Zoll arbeitet, vermutlich für leichte E-Bikes.

Vor über 20 Jahren versuchte ich, Schwalbe davon zu überzeugen, ihren 26-Zoll-Supermoto (Big Apple mit Faltreifen und spezieller Gummimischung) auch in 29 Zoll anzubieten. Die Form für den 28x2,35-Zoll-Big-Apple hatten sie bereits. Ich war bereit, eine Mindestbestellmenge zu übernehmen, da ich wusste, dass es dafür einen Markt gab. Sie lehnten ab. 29 Zoll würden sich nicht rentieren, sie wollten damit nichts zu tun haben. Ich fuhr damals schon 29-Zoll-Bikes von Gary Fisher. Dieselben Leute haben bei Schwalbe immer noch das Sagen, und jetzt versuchen sie, Marktführer im 32-Zoll-Segment zu werden, kurz nachdem Maxxis als erster großer Fahrradhersteller in eine Form dafür investiert hat. Da hat sich wohl etwas verändert. Vielleicht hat der Vorstand jetzt jemanden, der die frühere konservative Haltung, große Trends abzuwarten, nicht mehr akzeptiert?
 
Ich habe es mit verschiedenen Übersetzungen in Sprachen versucht, die ich kenne, aber ich verstehe nicht wirklich, was du meinst.
Habs mal ge"paint"ed.

nachlauf.jpg
 
Es ist unmöglich, anhand solcher Bilder und extrem kurzer Steuerrohre verlässliche Messwerte zu erhalten. Der Nachlauf moderner XC-Bikes ist deutlich länger (und damit das Handling träger) als bei typischen Gravelbikes.

Ein trägeres Handling sollte auf Gravel kein Problem darstellen, muss aber mit dem Rennlenker-Setup harmonieren (sich gut anfühlen). Frühe Tester eines 32-Zoll-Gravelbikes berichteten, das zusätzliche Gewicht im Vorderrad zu spüren. Als ich mit nahezu identischen Laufrädern an einem Jones-Bike mit extrem langem Gabelvorlauf fuhr, war dieses Gewichtsgefühl nicht wahrnehmbar. Die Steuerrohrwinkel sind sehr ähnlich, aber der Gabelvorlauf (der Abstand der Achse zur Steuerrohrlinie) ist deutlich unterschiedlich.

Gabelhersteller sind oft an ihre Vorgehensweisen gebunden, und ihre Gabelvorläufe werden meist unabhängig von den Fahrradherstellern gewählt, manchmal sogar zufällig durch die verwendeten Komponenten und Produktionsmethoden bedingt.

Ich fände es sehr interessant, wenn Gravel-Fans ein 32-Zoll-Bike mit verschiedenen Gabeln testen würden, die alle die gleiche Stack-Höhe aufweisen, um unterschiedliche Gabelvorläufe zu ermitteln. Das ist nicht dasselbe, wie Gabeln gleicher Länge mit unterschiedlichem Offset zu bestellen. Glaub mir, selbst Fahrradjournalisten machen Fehler bei einfacheren Dingen, wenn sie etwas „testen“ dürfen…
 
Mir geht es wie bei der Einführung der 29er.
Anfänglich war die Optik ungewohnt. So und so oft hingeschaut und der Normalo-Effekt trat ein. Bei mir kam noch die Neugierde dazu, sowie zwei Probefahrten jeweils auf einer Voralpentour und schon lag mein erstes 29er im Warenkorb.

An die 32er Optik hab ich mich, nachdem gefühlt das Zeug hier einem permanent vor Augen geführt wird, eigentlich schon gewöhnt.

Würde ich noch Hardtail fahren, würde ich bereits jetzt auf 32 setzen.
Am Fully brauch ich es momentan nicht.
Ich möchte gar nicht, dass die Enduro-/Downhill-Pisten für mich einfacher werden, da ich sie ja u. a. gerne wegen der Herausforderung fahre.
Murmelbahn kann ich dazwischen zum Ausruhen ja jetzt auch schon fahren.

Aber für größere Kollegas bestimmt eine feine Entwicklung.

Bike-Ahead-Laufradl: Vermutlich so ein Liebe oder Hass Ding. Ich finde das Design jedes mal wieder mega.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei dem Falkenjagd Video wird schon vieles richtig hinterfragt.
Bei der Laufradsteifigkeit haben aber Carbonfelgen, meiner Meinung nach, gerade bei 29“ vieles besser gemacht und das wird auch bei 32 Zoll noch einiges ermöglichen. Gerade im Touren, Gravel und Marathonbereich sehe ich da jetzt nicht so die Probleme bezüglich Steifigkeit.
Und bei Trail und Enduro sehe ich sowieso keine Chance für 32“.
Es wird für manche (vor allem größere) schon funktionieren aber definitiv 29“ nicht ersetzen, das sollte doch klar sein.
Was ich aber absolut nicht verstehe ist, warum man bei 32“ jetzt den Trend der Kindersitzrohre übernimmt.
Auch das hier gezeigte Sour, aber kuckt euch mal das Neuhaus Nova 32 an, das hat ein 420er Sitzrohr. Man kann ja nicht mal den Sattel so weit runter stellen ohne Kontakt mit dem Hinterreifen bzw. knallt man da vorher schon mit dem Allerwertesten an den Reifen! :spinner: :dope:

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Bei dem Falkenjagd Video wird schon vieles richtig hinterfragt.
Bei der Laufradsteifigkeit haben aber Carbonfelgen, meiner Meinung nach, gerade bei 29“ vieles besser gemacht und das wird auch bei 32 Zoll noch einiges ermöglichen. Gerade im Touren, Gravel und Marathonbereich sehe ich da jetzt nicht so die Probleme bezüglich Steifigkeit.
Und bei Trail und Enduro sehe ich sowieso keine Chance für 32“.
Es wird für manche (vor allem größere) schon funktionieren aber definitiv 29“ nicht ersetzen, das sollte doch klar sein.
Was ich aber absolut nicht verstehe ist, warum man bei 32“ jetzt den Trend der Kindersitzrohre übernimmt.
Auch das hier gezeigte Sour, aber kuckt euch mal das Neuhaus Nova 32 an, das hat ein 420er Sitzrohr. Man kann ja nicht mal den Sattel so weit runter stellen ohne Kontakt mit dem Hinterreifen bzw. knallt man da vorher schon mit dem Allerwertesten an den Reifen! :spinner: :dope:

Anhang anzeigen 2342534
https://www.btchnbikes.com/alpina
1774757438451.png

Das hier ist noch verrückter.
400 mm in M und L, 430 mm in XL.

Kaum jemand kann diese Bikes ohne eine extrem lange Sattelstütze (Vario-Sattelstütze) fahren. Bei 32 Zoll macht die Verwendung einer solchen Stütze weniger Sinn, insbesondere bei Größe M, da das Hinterrad im Weg ist.

Zu diesem Zeitpunkt im 29-Zoll-Zyklus versuchte die neue Marke Niner mit ihrer ersten Produktserie etwas Ähnliches. Ungewöhnlich niedrige Sattelrohre, noch bevor absenkbare Sattelstützen üblich waren. Sie ignorierten damals meinen Rat und haben möglicherweise einige Rahmenchargen beschädigt.

Ich vermute, so etwas passiert, wenn der Designer einer Marke kurze Beine hat. Es ist ein personalisiertes Fahrrad, für das jeder den Aufpreis zahlt, weil es ein frühes Produkt in einem aufstrebenden Markt ist.
 
https://www.btchnbikes.com/alpina
Anhang anzeigen 2342631
Das hier ist noch verrückter.
400 mm in M und L, 430 mm in XL.

Kaum jemand kann diese Bikes ohne eine extrem lange Sattelstütze (Vario-Sattelstütze) fahren. Bei 32 Zoll macht die Verwendung einer solchen Stütze weniger Sinn, insbesondere bei Größe M, da das Hinterrad im Weg ist.

Zu diesem Zeitpunkt im 29-Zoll-Zyklus versuchte die neue Marke Niner mit ihrer ersten Produktserie etwas Ähnliches. Ungewöhnlich niedrige Sattelrohre, noch bevor absenkbare Sattelstützen üblich waren. Sie ignorierten damals meinen Rat und haben möglicherweise einige Rahmenchargen beschädigt.

Ich vermute, so etwas passiert, wenn der Designer einer Marke kurze Beine hat. Es ist ein personalisiertes Fahrrad, für das jeder den Aufpreis zahlt, weil es ein frühes Produkt in einem aufstrebenden Markt ist.
Und wir reden hier von Gravel bis Cross Country Bikes.
Wer fährt da Dropper Stützen mit 200mm und mehr, vor allem wenn das technisch sowieso keinen Sinn macht?
Hier wird gerade einiges Stumpf zusammen gebastelt und da hat der Falkenjagd Chef schon recht. Das ganze muss an vielen Stellen neu gedacht werden und in eine klare Richtung gehen.
Meiner Meinung nach macht das nur für größere Leute Sinn und an deren Bedürfnisse sollte man sich orientieren.
Jetzt jeden auf ein 32“ zu setzen macht keinen Sinn und wird auch nicht funktionieren.
Letztendlich bringt 32“ Zoll neue Standards, die dann auch bei 29“ verwendet werden um die Lagerkosten niedrig zu halten und darauf hab ich ehrlich gesagt auch keine Lust…
 
Und wir reden hier von Gravel bis Cross Country Bikes.
Wer fährt da Dropper Stützen mit 200mm und mehr, vor allem wenn das technisch sowieso keinen Sinn macht?
Hier wird gerade einiges Stumpf zusammen gebastelt und da hat der Falkenjagd Chef schon recht. Das ganze muss an vielen Stellen neu gedacht werden und in eine klare Richtung gehen.
Meiner Meinung nach macht das nur für größere Leute Sinn und an deren Bedürfnisse sollte man sich orientieren.
Jetzt jeden auf ein 32“ zu setzen macht keinen Sinn und wird auch nicht funktionieren.
Letztendlich bringt 32“ Zoll neue Standards, die dann auch bei 29“ verwendet werden um die Lagerkosten niedrig zu halten und darauf hab ich ehrlich gesagt auch keine Lust…
32"-Rahmengröße muss nicht für jeden geeignet sein, aber es wäre schön, wenn die XL-Größe zumindest für einen großgewachsenen XL-Fahrer mit einer 410-mm-Sattelstütze sinnvoll wäre. Wir haben zwar längere Beine, brauchen aber keine 240 mm Sattelstützenversatz, um steile Abfahrten problemlos zu bewältigen.

Auch 32"-Rahmen in Größe S sind noch nicht erhältlich. Im XC-Bereich wären sie durchaus möglich, aber die Geometrie müsste angepasst werden, damit sie sich für den Fahrer wirklich gut anfühlen. Ich denke, ein Offset von 60 mm oder mehr würde hier viel bewirken.
 
Alles, was man mit MTB irgendwie machen konnte (Alpenüberquerungen, Hans-Rey-Trial-Gehopse, Downhill, Skipisten-Abfahrtsrekorde, Iditabike Alaska, alle Winkel der Erde erstrampeln, etc.) ging problemlos mit 26".
Was also bringen 32"-er an Mehrwert?
Außer dem Schaffen weiterer "Standards" ja eigentlich nichts.
 
Alles, was man mit MTB irgendwie machen konnte (Alpenüberquerungen, Hans-Rey-Trial-Gehopse, Downhill, Skipisten-Abfahrtsrekorde, Iditabike Alaska, alle Winkel der Erde erstrampeln, etc.) ging problemlos mit 26".
Was also bringen 32"-er an Mehrwert?
Außer dem Schaffen weiterer "Standards" ja eigentlich nichts.
Du scheinst die Schreibmaschine aufgegeben zu haben, denn ich kann lesen, was du hier schreibst.

26 Zoll waren für mich nicht ohne Probleme. Selbst auf einfachen Trails bin ich oft über den Lenker geflogen.

Man könnte zwar ein XC-Mountainbike mit 24-Zoll-Rädern bauen, aber es wäre in fast jeder Hinsicht langsamer.

Radfahren ist Sport, insbesondere Mountainbiken. Nicht nur Freizeitbeschäftigung oder Mobilität für Menschen mit Behinderung. In Sportarten wie Radfahren versuchen wir, mit reiner Muskelkraft so schnell wie möglich zu fahren, und das Fahrrad entwickelt sich entsprechend weiter.

Du kannst immer noch Rahmen für 26-Zoll-Räder anfertigen lassen, falls dir die besser passen. Inzwischen brauchst du es in der Stadt vielleicht nicht einmal mehr abschließen ;-)
 
Alles, was man mit MTB irgendwie machen konnte (Alpenüberquerungen, Hans-Rey-Trial-Gehopse, Downhill, Skipisten-Abfahrtsrekorde, Iditabike Alaska, alle Winkel der Erde erstrampeln, etc.) ging problemlos mit 26".
Was also bringen 32"-er an Mehrwert?
Außer dem Schaffen weiterer "Standards" ja eigentlich nichts.

Mehr muß man dazu nicht sagen. Ist halt so eine Randgruppengröße mit einem neuen Vorteil, bei 20 neuen Nachteilen. Randgruppe halt.

G.:)
 
Alles, was man mit MTB irgendwie machen konnte (Alpenüberquerungen, Hans-Rey-Trial-Gehopse, Downhill, Skipisten-Abfahrtsrekorde, Iditabike Alaska, alle Winkel der Erde erstrampeln, etc.) ging problemlos mit 26".
Was also bringen 32"-er an Mehrwert?
Außer dem Schaffen weiterer "Standards" ja eigentlich nichts.
Ja, gehen tut alles. Bin Mitte der 90er auch mit einem starren 26 Zoll Cannondale M900 mit Felgenbremsen Alpencross gefahren. Ging auch, aber das war eher "stolperbiken". Wenn ich heute auf meinen 29er sitze, sind das Welten. Nach meinen 26" Bikes sehne ich mich überhaupt nicht zurück. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich mich mit 1,88m nie wirklich wohl auf den "Kinderrädern" gefühlt habe. Ich blicke dem Thema 32" offen entgegen. Zwingend notwendig für mich sehe ich es nicht, da ich mit 29" schon sehr zufrieden bin. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für bestimmte Einsatzberiche (Hardtail, Gravel) sowie für die "großen"Jungs und Mädels eine interessante Alternative sein kann.
Das Falkenjagd Video find ich interessant mit ein paar schlüssigen Argumenten, aber so ähnich war die Argumentation der "26 Zoll Fraktion" auch, als die ersten 29er auf den Markt kamen.
 
Ja, gehen tut alles. Bin Mitte der 90er auch mit einem starren 26 Zoll Cannondale M900 mit Felgenbremsen Alpencross gefahren. Ging auch, aber das war eher "stolperbiken". Wenn ich heute auf meinen 29er sitze, sind das Welten. Nach meinen 26" Bikes sehne ich mich überhaupt nicht zurück. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich mich mit 1,88m nie wirklich wohl auf den "Kinderrädern" gefühlt habe. Ich blicke dem Thema 32" offen entgegen. Zwingend notwendig für mich sehe ich es nicht, da ich mit 29" schon sehr zufrieden bin. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für bestimmte Einsatzberiche (Hardtail, Gravel) sowie für die "großen"Jungs und Mädels eine interessante Alternative sein kann.
Das Falkenjagd Video find ich interessant mit ein paar schlüssigen Argumenten, aber so ähnich war die Argumentation der "26 Zoll Fraktion" auch, als die ersten 29er auf den Markt kamen.
Das ist natürlich richtig - aber:

Man setzt (mal wieder) einen neuen "Standard" - als wenn es nicht schon genug davon gäbe.

In absehbarer Zeit passt nichts mehr zusammen, das "Zeug" wird immer teurer. Die Hersteller müssen immer mehr unterschiedliche "Standards" bervorraten.
Oder man wird mit der Entscheidung für einen Bike-Hersteller dann in seiner Auswahl und Individualität auf "nahe Null" eingeschränkt.

Auch mit meinen 1,97 m konnte man 26"-er fahren - und ja, die Technik hat mehr den Fahrer und das Fahrkönnen gefordert.

29"-er sehen bei Menschen unter 1,75 m auch oft nach "da wächst der Bub / das Mädel noch drauf" aus - wird mit 32"-ern dann nicht besser.
 
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