Fragenkatalog Laufrad-Kaufberatung

Hallo,
Ich möchte für meinen Sohn ein XC MTB aufbauen und bin total neu in dem Thema.


1) Laufradgröße? 27.5 Zoll der Rahmen hat Boost und die Gabel 15x110
2) Welche Reifenbreite soll gefahren werden? ich denke Max. 2.4
3) Welches Reifensystem soll genutzt werden?
Tubless oder Tpu Schlauch
4) Bitte den Einsatzbereich und Fahrstil so genau wie möglich beschreiben. Die Singletrail-Skala bietet ein paar Anhaltspunkte
Mein Sohn fährt im Verein, Grundlagentraining, Pumptrack, Ausfahrten XC orientiert, und Xco U9 Rennen
5) Körpergewicht des Fahrers/der Fahrerin?
Noch knapp unter 30Kg, vermutlich kommen nicht mal 10kg drauf, in der Zeit in der er das Rad fährt...
6) Bisher hatte ich folgende Laufräder: bisher das was Vpace verbaut
7) Budget - was darf's kosten? 5-600€
8) Wo soll gekauft werden? Händler vor Ort? Laufradbauer oder auch Onlineshop
9) ich denke das bei dem Fahrergewicht am wichtigsten ist, dass die rotierende Masse am wichtigsten ist. Ich habe aber absolut keine Ahnung, was jetzt wirklich leicht ist und was man für mein Budget an Gewicht erwarten kann.
10) ich habe auf Kleinanzeigen einen 27.5 Newmen Advanced SL X.A. 30 CL Boost gesehen dieser soll 1400gr. Wiegen und 599€ plus Versand kosten. Ob das jetzt gut für den Preis ist weiß ich leider nicht und hoffe auf ein bisschen Erfahrung und Input.

Ich grüße dich,
wenn ich es richtig lesen, dann fährt dein Sohn bisher VPace Räder. Kannst du sagen, was da bisher so von der Nutzung her bei rumgekommen ist? Gab es irgendwelche auffälligen Defekte oder sonstige Probleme bei den Laufrädern? Bzw. warum brauchst du jetzt neues Material? Wurde das Bike gewechselt und ist jetzt kein VPace mehr, oder wo liegt hier der Hase im Pfeffer? =)
VG
Hexe
 
Tach zusammen.

Ich suche einen neuen LRS für den Aufbau meines Grin One (160/160mm Federweg geplant)

1) Laufradgröße? Welche Einbaubreite/welches Achssystem wird benötigt? (vorne/hinten)
29" & 27,5" (Mullet)
15x110
12x148

2) Welche Reifenbreite soll gefahren werden?
2.4"/2.5" je nach Reifenhersteller

3) Welches Reifensystem soll genutzt werden? "Normaler" Reifen mit Schlauch? Tubeless mit Latexmilch? Geklebte Schlauchreifen? UST
Tubeless

4) Bitte den Einsatzbereich und Fahrstil so genau wie möglich beschreiben.
40/60 Mix Flowtrails und Naturtrails im Alltag
Mit Ausflügen in die Berge/Bikeparks (Nauders, Kronplatz, Paganella, Sölden, Willingen)

Sprünge eher weniger, ab und an mal einen Drop mitnehmen geht (Raupe in Sölden bspw^^)

Fahrstil würde ich als zügig, aber recht "weich" beschreiben.

5) Körpergewicht des Fahrers/der Fahrerin?
70-75kg fahrfertig

6) Bisher hatte ich folgende Laufräder: Mit denen hatte ich folgende Probleme: Im übrigen hat mich gestört...
DT Swiss M1900 Spline 27,5" auf meinem Last Clay (150/140)
Grundsätzlich zufrieden mit gewesen, HR hat irgendwann mal ne Delle bekommen, war trotzdem dicht.
Während die Mitfahrer Speichenbrüche oder ne 8 im Rad hatten, bei mir nix :)

Von daher durchaus ein Fan von DTSwiss, ist aber nicht gesetzt.

7) Budget - was darf's kosten?
bis ~500€


8) Wo soll gekauft werden? Händler vor Ort? Laufradbauer? Discounter? Eigenbau?
vermutlich online, selber bauen kommt nicht in Frage

9) Prioritäten
Preis-Leistungs-Verhältnis, lieber leiser als laut

10) Sonstige Wünsche
Aluminium Felgen
6-Bolt Bremsscheibenaufnahme
SramXD Freilauf

11) Bisher im Rennen sind bei mir folgende Laufradsätze
Den Syntace W33G Laufradsatz gibt's gerade für attraktive(?) 350€
Ist Laut Herstellerangaben etwas schwerer als der M1900, aber ist ja auch ein 29" VR dabei.
Was hat es mit den "SmallCaps" auf sich?

Ich hatte eigentlich "einfach" nach einem DTSwiss Ex1700 geschielt, aber den gibt es ja nicht als Mullet fertig zu kaufen.

Ich grüße dich,

würdest du sagen, dass die Anwendung bei dir im Vergleich zum Last Clay identisch bleiben wird, oder wirst du auf Grund der etwas gesteigerten Potenz des Bikes durch den größeren Federweg auch mehr "reinhalten"?
Die M1900er Laufräder von DT Swiss, waren das noch Felgen mit 25mm oder schon 30mm Maulweite? Die Alulegierung der 1900er Felgen sind nicht die härteste, weshalb hier Dellen gar nicht mal so unwahrscheinlich sind. Eine W33i von Syntace sollte da durchaus ne gute Alternative darstellen, wenn du in diese Richtung schauen willst. Allerdings würde ich mal behaupten, dass die Naben nicht leise sein werden, wäre untypisch für Syntace. Aber der Preis ist schon Hammer.... wenn man bedenkt, dass die Felgen allein einen UVP von 240€ zusammen haben. Nun ja, die sind der Insolvenz gerade erst von der Schippe gesprungen, vermutlich versuchen sie jetzt irgendwie Cash Flow zu generieren.
Was dort dieses "Small Caps" aber heißt .... hm? Ich habe nur die Idee, dass sie deutlich drauf hinweisen wollen, dass es eben ein Standard 15x110 ist, und nicht für SRAM Oversized Aufnahmen passt, also keine TorqueCaps besitzt? Ne andere Idee hätte ich jetzt nicht.

An und für sich denke ich, dass du recht viele Optionen besitzt. Bei den Felgen sollte alles so im Bereich W33i, DT Swiss XM481, Duke FuryStar, evtl auch Reverse BlackOne35 oder Newmen Beskar30 Base in Frage kommen. Bei den Naben wären zum Beispiel Aivee Classic oder Edition One welche, die man auf Grund von Fettpackungen sehr ruhig laufen lassen kann. Die Hope Pro5 ist auch deutlich ruhiger geworden als noch die Pro4, und mancherorts gibt es gerade für die Pro5 ganz gute Angebote...
Ansonsten vielleicht auch ne DT 350, ist aber schon gut wahrnehmbar, oder Newmen Fade, wobe ich noch immer das Gefühl habe, dass man hier bisschen Glück mit den Naben haben muss, sonst gibt schon ab und an mal Lager, die schnell getauscht gehören.

Das sind alles Kombinationen, die in etwa bei deiner Preisvorstellung liegen. Manche mittendrin, manche knapp drüber.
VG
Hexe
 
Danke dir für die ausführliche Antwort!
würdest du sagen, dass die Anwendung bei dir im Vergleich zum Last Clay identisch bleiben wird, oder wirst du auf Grund der etwas gesteigerten Potenz des Bikes durch den größeren Federweg auch mehr "reinhalten"?
Der Einsatzbereich wird identisch bleiben. Durch das Mehr an Federweg erhoffe im roughen etwas mehr Reserven, was ja aber auch dazu führen kann, dass ich dann dort schneller unterwegs wäre.
Daher auch mein initialer Gedanke zu den EX1700.
Die M1900er Laufräder von DT Swiss, waren das noch Felgen mit 25mm oder schon 30mm Maulweite?
Weiß ich gerade nicht. Vermutung: 25mm, da das last Clay aus dem Jahr 2018 ist.
Allerdings würde ich mal behaupten, dass die Naben nicht leise sein werden, wäre untypisch für Syntace.
Danke für die Info.
Flüsterleise muss es nicht sein, ich will nur nicht die ganze Zeit von ner Hornisse verfolgt werden o.Ä. :D
Sagen wir es geht mir eher um die Tonhöhe als die Lautstärke :D
Was dort dieses "Small Caps" aber heißt .... hm? Ich habe nur die Idee, dass sie deutlich drauf hinweisen wollen, dass es eben ein Standard 15x110 ist, und nicht für SRAM Oversized Aufnahmen passt, also keine TorqueCaps besitzt? Ne andere Idee hätte ich jetzt nicht.
👍

Die verschiedenen Optionen werde ich mal abwägen.
Der Syntace-Satz ist natürlich preislich schon sehr attraktiv.
 
Ich grüße dich,
wenn ich es richtig lesen, dann fährt dein Sohn bisher VPace Räder. Kannst du sagen, was da bisher so von der Nutzung her bei rumgekommen ist? Gab es irgendwelche auffälligen Defekte oder sonstige Probleme bei den Laufrädern? Bzw. warum brauchst du jetzt neues Material? Wurde das Bike gewechselt und ist jetzt kein VPace mehr, oder wo liegt hier der Hase im Pfeffer? =)
VG
Hexe
Hallo Knusperhexe,
Vielen Dank für die Nachfragen.
Mein Sohn fährt gerade ein Max 26 und wir sind sehr zufrieden mit dem Bike. Normalerweise würde ich vermutlich auch einfach auf die nächste Größe umsteigen, aber da ich aufgrund einer Verletzung im Moment selbst komplett aus dem Rennen bin, habe ich mir vorgenommen die nächste Größe selbst aufzubauen.
Habe einen Spcycle Rahmen 27,5 Zoll bestellt und mache mir jetzt Gedanken, wie dieser halbwegs sinnvoll aufgebaut werden sollte.
Der Hase im Pfeffer ist also nur das Größenwachstum meines Sohnes und meine dazu gewonnene Zeit.
Ich habe gesehen, dass Vpace Duke Felgen in 23,5mm verbaut, diese sind aber nicht im Shop einzeln vorhanden, sonst wäre ich da sicher nicht abgeneigt.
Gruß Moritz
 
Hallo Knusperhexe,
Vielen Dank für die Nachfragen.
Mein Sohn fährt gerade ein Max 26 und wir sind sehr zufrieden mit dem Bike. Normalerweise würde ich vermutlich auch einfach auf die nächste Größe umsteigen, aber da ich aufgrund einer Verletzung im Moment selbst komplett aus dem Rennen bin, habe ich mir vorgenommen die nächste Größe selbst aufzubauen.
Habe einen Spcycle Rahmen 27,5 Zoll bestellt und mache mir jetzt Gedanken, wie dieser halbwegs sinnvoll aufgebaut werden sollte.
Der Hase im Pfeffer ist also nur das Größenwachstum meines Sohnes und meine dazu gewonnene Zeit.
Ich habe gesehen, dass Vpace Duke Felgen in 23,5mm verbaut, diese sind aber nicht im Shop einzeln vorhanden, sonst wäre ich da sicher nicht abgeneigt.
Gruß Moritz

Also die Felgen sind die LuckyStar Ultra 23, die dort verbaut werden. Das sind schon sehr leichte Alufelgen. Die kannst du im übrigen auch bei Duke/JPRacing selbst bestellen, wenn du es möchtest, gibt es in 27,5" und 24 sowie 32H aktuell im Angebot. In 28H sind gerade keine vorrätig.

Die Frage wäre aber schon arg, was dein Sohn von der Anwendung her vor hat. Diese Felgen sind sehr leicht und damit ideal für einfaches FlowTrail fahren für Kids. Aber wenn es hier auch mal um Sprünge, härtere Landungen oder harte Anleger geht, finde ich diese Felgen leider keineswegs mehr ideal, dafür haben sie einfach keine notwendige Standfestigkeit. Logisch bei einer Felge mit ca. 350g Eigengewicht in 27,5".

Wenn es Felgen mit etwas mehr Ausdauer für härtere Nutzung sein dürfen, da würde ich so was vorschlagen wie Pacenti PI30 oder Newmen Beskar30 Light. Diese gibt es auch in 27,5" und machen zumindest mehr mit als die Duke LuckyStar Ultra, haben ne Maulweite von 30mm und sind beim Gewicht noch akzeptabel mit ca. 430-450g.

Vg
Hexe
 
Guten Abend in die Runde,

Ich habe hier schon einiges gelesen und wollte mich dennoch nochmal nach einer Empfehlung erkundigen.

Ich würde mir gerne langfristig neue Carbon Felgen für mein Trailhardtail anschaffen.

Ich wiege 85kg Fahrfertig und komme mit Fahrrad auf ein Systemgewicht von etwa 100kg.

Gefahren werden Trails wie der Butterstieg hier im Harz, ein Ausflug in den Trailpark in Ilsenburg ist auch geplant.
Fahrstil eher nicht zaghaft.
Ein paar kleine Sprünge sollten die Felgen verkraften.

Bereift soll das ganze mit leichteren Reifen ala EXO oder Super Trail Karkasse werden. Hinten kommt ein Rimpact V2 oder Vittoria Enduro Insert rein.

Steifigkeit der Felgen ist nicht so wichtig, ich komme mit weicheren Laufrädern am Hardtail klar. Nur ein Felgenbruch wäre unschön.

In welcher Gewichtsklasse pro Felge halte ich mich da auf?

380g? 400g? Oder noch mehr/weniger?

Edit.: Laufradgröße 29"
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend in die Runde,

Ich habe hier schon einiges gelesen und wollte mich dennoch nochmal nach einer Empfehlung erkundigen.

Ich würde mir gerne langfristig neue Carbon Felgen für mein Trailhardtail anschaffen.

Ich wiege 85kg Fahrfertig und komme mit Fahrrad auf ein Systemgewicht von etwa 100kg.

Gefahren werden Trails wie der Butterstieg hier im Harz, ein Ausflug in den Trailpark in Ilsenburg ist auch geplant.
Fahrstil eher nicht zaghaft.
Ein paar kleine Sprünge sollten die Felgen verkraften.

Bereift soll das ganze mit leichteren Reifen ala EXO oder Super Trail Karkasse werden. Hinten kommt ein Rimpact V2 oder Vittoria Enduro Insert rein.

Steifigkeit der Felgen ist nicht so wichtig, ich komme mit weicheren Laufrädern am Hardtail klar. Nur ein Felgenbruch wäre unschön.

In welcher Gewichtsklasse pro Felge halte ich mich da auf?

380g? 400g? Oder noch mehr/weniger?

Edit.: Laufradgröße 29"
Hi,
hast du Referenzen zu aktuell benutztem Material? Also welche Laufräder bist du bisher in der Anwendung so gefahren und wie haben die so mitgemacht? Gab es Defekte? Wenn ja, welche? Das hilft auch weiter bei der Beurteilung.
vG
 
Guten Morgen,

Aktuell ist ein Mix aus Syntace C33i 27.5 mit Sapim Race Straightpull 28h 3fach gekreuzt am Hinterrad und am Vorderrad ein Bontrager Line Pro 30 Carbon aus 2018 (?) Laufrad verbaut. 28H dreifach gekreuzt Straightpull, Aerolite speichen.

Bereift Aktuell mit E*thirteen Grappler DH 29x2.5 am VR und Magic Mary Super DH Ultrasoft 27.5x2.6 am Hr. Hinten ist noch ein Cushcore Plus insert drin.

das ist allerdings das Set Up für die Nutzung des Hardtails hier im Bikepark in Schulenberg, da die komplette letzte Saison mein DH Bike nicht fahrbar war. Das ist diese Saison anders. Das DHler wird wieder für den Park genutzt und das Hradtail für seinen eigentlichen Einsatzzweck, die Trailtouren im Harz.


Die Originale Bontrager Line Pro in 29" von Hinterrad habe ich in Schulenberg zerbrochen, allerdings eher wegen Fahrfehler und zu wenig Luftdruck.
Aber auch da war ein DH Reifen montiert mit Rimpact pro V2 Insert.

Luftdruckexperimente werde ich vor der Anschaffung bzw. vor der Installtion mit einem alten Alu LRS machen, um sicher zu stellen, dass der gefahrene Luftdruck nicht zu Durchschlägen führt.
 
Hallo zusammen,

ich denke über ein Upgrade des LRS an meinem Cannondale Scalpel HT 4 nach.

1) Laufradgröße? Welche Einbaubreite/welches Achssystem wird benötigt? (vorne/hinten) Umbaumöglichkeiten auf andere Standards erwünscht?
29", 15x110 und 12x148, MicroSpline

2) Welche Reifenbreite soll gefahren werden?
29x2,2 bis 29x2,3

3) Welches Reifensystem soll genutzt werden? "Normaler" Reifen mit Schlauch? Tubeless mit Latexmilch? Geklebte Schlauchreifen? UST
tubeless

4) Bitte den Einsatzbereich und Fahrstil so genau wie möglich beschreiben. Die Singletrail-Skala bietet ein paar Anhaltspunkte
Sportliche Touren bis S1 mit kurzen Abschnitten S2. Gelegentlich Bike-Packing light mit einer Arschrakete und kleinem Rucksack (max. 10Kg Gepäck)

5) Körpergewicht des Fahrers/der Fahrerin? (Adams-/Evakostüm, falls mit schwerem Rucksack unterwegs bitte mit angeben)
75Kg

6) Bisher hatte ich folgende Laufräder: Mit denen hatte ich folgende Probleme: Im übrigen hat mich gestört...
Vorderrad: unbekannte Formula Nabe 15x110 mm, WTB ST i23 Felge
Hinterrad: Shimano TC500-MS-B 12x148 mm Nabe, Microspline, WTB ST i23 Felge

Bisher unauffällig, aber mit ca. 2200g recht schwer. Und nachdem was ich so gelesen habe, sollen die WTB-Felgen nicht die robustesten sein. Stimmt das?


7) Budget - was darf's kosten? Hierzu auch Punkt 7 beachten
max. 500€

8) Wo soll gekauft werden? Händler vor Ort? Laufradbauer? Discounter? Eigenbau? Egal
Egal. Kein Eigenbau.

9) Klar sollte sein, dass nicht alle Wünsche zu jedem günstigen Preis realisiert werden können. Die Frage ist dann, an welchem Punkt man am ehesten bereit ist, Kompromisse einzugehen. Dies wird oft umschrieben mit einem Zitat von Keith Bontrager: "Strong, light, cheap - choose two." Daher: Bitte gewichten, was dem Käufer am wichtigsten ist (mit dem wichtigsten anfangen): - Stabilität - Gewicht - unbedingte Zuverlässigkeit - Steifigkeit - Optik
LRS sollte langlebig und möglichst sorglos sein.

10) Sonstige Wüsche: Etwa Farbwünsche, lauter/leiser Freilauf, bestimmte Zielvorstellung des Laufradgewichts ...
  • Eher leiser, als lauter.
  • keine hookless-Felgen
  • Centerlock
  • Zielgewicht: 1600-1800g (realistisch?)

11) Bisher im Rennen sind bei mir folgende Laufradsätze (mit Link), über die ich mich bereits über die Suchfunktion informiert habe:
Ich habe die DT Swiss XR1700 oder XM1700 im Auge (wobei ich nicht weiß, ob 25mm oder 30mm Maulweite bei meiner Anforderung besser sind)
Ggf. auch die X1900, auch wenn es dann etwas schwere wird. Die neue 370er soll ja ganz gut sein.


Was sind eure Gedanken und Empfehlungen dazu? Lohnt sich ein Upgrade?

Danke für eure Hilfe!
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen,

Aktuell ist ein Mix aus Syntace C33i 27.5 mit Sapim Race Straightpull 28h 3fach gekreuzt am Hinterrad und am Vorderrad ein Bontrager Line Pro 30 Carbon aus 2018 (?) Laufrad verbaut. 28H dreifach gekreuzt Straightpull, Aerolite speichen.

Bereift Aktuell mit E*thirteen Grappler DH 29x2.5 am VR und Magic Mary Super DH Ultrasoft 27.5x2.6 am Hr. Hinten ist noch ein Cushcore Plus insert drin.

das ist allerdings das Set Up für die Nutzung des Hardtails hier im Bikepark in Schulenberg, da die komplette letzte Saison mein DH Bike nicht fahrbar war. Das ist diese Saison anders. Das DHler wird wieder für den Park genutzt und das Hradtail für seinen eigentlichen Einsatzzweck, die Trailtouren im Harz.


Die Originale Bontrager Line Pro in 29" von Hinterrad habe ich in Schulenberg zerbrochen, allerdings eher wegen Fahrfehler und zu wenig Luftdruck.
Aber auch da war ein DH Reifen montiert mit Rimpact pro V2 Insert.

Luftdruckexperimente werde ich vor der Anschaffung bzw. vor der Installtion mit einem alten Alu LRS machen, um sicher zu stellen, dass der gefahrene Luftdruck nicht zu Durchschlägen führt.

Ach du je, das habe ich irgendwie komplett übersehen, dass hier noch eine Antwort von dir kam.
Ist ja auch erst 2 Wochen her... ha... hrm... ja.

Also diese Bontrager Line Pro Felgen sind bei vielen Anwendern tatsächlich nur im XC Bereich sinnvoll, wer es im Trail auch mal bisschen unachtsam mag, der scheint hier schnell auf Brüche zuzusteuern. Das macht es jetzt dennoch relativ schwer deine Anwendung genau einzuordnen. Es klingt aber so, als wärest du in deiner eigenen Anwendung nicht auf XC/Trail beschränkt, sondern als würdest du, mit einem anderen Bike, durchaus auch ordentliche DH Strecken unter die Räder nehmen. Du bist also nicht unbedingt zögerlich, wenn es mal darum geht eine Linie durchzuziehen, vermute ich mal. Da wäre mir etwas mehr Puffer an deinem Bike schon gradueller wichtiger als jetzt den absoluten Sweet-Spot der Gewichtsmakulatur zu erreichen. Klar, du willst mit diesem Satz jetzt nicht die DH Strecken umpflügen, aber du willst dich ja dennoch auf´s Material verlassen können. Da wäre meine Empfehlung dann schon so was wie Newmen Phase30 Base (ca. 420g) am HR oder ne Duke FuryJack SLS5 "Front" Felge (ca. 425g). Syntace C33i macht´s natürlich auch, ist dann aber mit ihren ca. 500g schon ein regelrechter doppelter Fallschirm.
Um den Satz zu komplettieren fehlt es noch an einer Frontfelge. Hier kannst du aus Handlingsgründen durchaus auch ne etwas leichtere Felge einsetzen, allerdings ist der Sprung hier bei NM recht groß. Die Phase30Light wiegt ca. 330g, das ist schon ein recht großer Sprung zum HR, könnte aber eventuell dennoch passen. Bisschen besser finde ich aber doch die Abstufung bei Duke, wo man mit der CrazyJack ein bisschen mehr im Mittelfeld landet mit ihren ca. 365g.
Ist aber auch kein Verbrechen auch am VR die Phase30 Base zu verwenden, oder eben auch die FuryJack.
Vg
Hexe
 
Hallo zusammen,

ich denke über ein Upgrade des LRS an meinem Cannondale Scalpel HT 4 nach.

1) Laufradgröße? Welche Einbaubreite/welches Achssystem wird benötigt? (vorne/hinten) Umbaumöglichkeiten auf andere Standards erwünscht?
29", 15x110 und 12x148, MicroSpline

2) Welche Reifenbreite soll gefahren werden?
29x2,2 bis 29x2,3

3) Welches Reifensystem soll genutzt werden? "Normaler" Reifen mit Schlauch? Tubeless mit Latexmilch? Geklebte Schlauchreifen? UST
tubeless

4) Bitte den Einsatzbereich und Fahrstil so genau wie möglich beschreiben. Die Singletrail-Skala bietet ein paar Anhaltspunkte
Sportliche Touren bis S1 mit kurzen Abschnitten S2. Gelegentlich Bike-Packing light mit einer Arschrakete und kleinem Rucksack (max. 10Kg Gepäck)

5) Körpergewicht des Fahrers/der Fahrerin? (Adams-/Evakostüm, falls mit schwerem Rucksack unterwegs bitte mit angeben)
75Kg

6) Bisher hatte ich folgende Laufräder: Mit denen hatte ich folgende Probleme: Im übrigen hat mich gestört...
Vorderrad: unbekannte Formula Nabe 15x110 mm, WTB ST i23 Felge
Hinterrad: Shimano TC500-MS-B 12x148 mm Nabe, Microspline, WTB ST i23 Felge

Bisher unauffällig, aber mit ca. 2200g recht schwer. Und nachdem was ich so gelesen habe, sollen die WTB-Felgen nicht die robustesten sein. Stimmt das?


7) Budget - was darf's kosten? Hierzu auch Punkt 7 beachten
max. 500€

8) Wo soll gekauft werden? Händler vor Ort? Laufradbauer? Discounter? Eigenbau? Egal
Egal. Kein Eigenbau.

9) Klar sollte sein, dass nicht alle Wünsche zu jedem günstigen Preis realisiert werden können. Die Frage ist dann, an welchem Punkt man am ehesten bereit ist, Kompromisse einzugehen. Dies wird oft umschrieben mit einem Zitat von Keith Bontrager: "Strong, light, cheap - choose two." Daher: Bitte gewichten, was dem Käufer am wichtigsten ist (mit dem wichtigsten anfangen): - Stabilität - Gewicht - unbedingte Zuverlässigkeit - Steifigkeit - Optik
LRS sollte möglichst langlebig und sorglos sein.

10) Sonstige Wüsche: Etwa Farbwünsche, lauter/leiser Freilauf, bestimmte Zielvorstellung des Laufradgewichts ...
- Eher leiser, als lauter.
  • keine hookless-Felgen
  • Centerlock
  • Zielgewicht: 1600-1800g (realistisch?)

11) Bisher im Rennen sind bei mir folgende Laufradsätze (mit Link), über die ich mich bereits über die Suchfunktion informiert habe:
Ich habe die DT Swiss XR1700 oder XM1700 im Auge (wobei ich nicht weiß, ob 25mm oder 30mm Maulweite bei meiner Anforderung besser sind)
Ggf. auch die X1900, auch wenn es dann etwas schwere wird. Die neue 370er soll ja ganz gut sein.


Was sind eure Gedanken und Empfehlungen dazu? Lohnt sich ein Upgrade?

Danke für eure Hilfe!

Die Hexe aller Laufräder sagt:
WTB?
Nee!
;D

Es kann durchaus sein, dass es vor allem Aussagen von mir sind, welche du bzgl. der WTB Felgen gefunden hast, weshalb ich jetzt auch nur ein Echo meiner selbst liefern kann, aber ich bin halt echt kein Fan von diesen Felgen, vor allem wenn sie noch recht schmal ausfallen, was bei den i23 Felgen durchaus der Fall ist. Ich weiß nicht genau was WTB dort beigemischt hat (in Gelée eingelegte Spinnenbeine?), aber ich habe an diesen Felgen ein Verhalten eruieren können, was ich an keinem anderen LRS jemals auch nur ansatzweise haben möchte. Extrem Spannungsanfällig - soll heißen wenn man versucht die Teile zu zentrieren, dann "wandern" Spannungspunkte durch die Felge und sie fängt eher an zu Wobbeln als sich dem Rundlauf anzunähern - und wenn sie dann doch mal mit annähernd 1200N max. gespannt wird, dann ist sie anfällig für´s chippen. Soll heißen die Felge kann in eine Chip-Form springen, wenn sie einen Impakt abbekommt (wie zum Beispiel von einer Bordsteinkante).
Zudem verhalten sie sich sehr weich, sorgen also für recht viel Kraftverlust durch Verwindung im System, was zwar durchaus als "Komfort" wahrgenommen werden kann, aber in Sachen Wirkungsgrad echt mies ausfällt.
Da gibt es andere Felgen, die einen besseren Kompromiss schaffen.

Bei deiner genannten Reifenbreite würde ich dir eher zu Felgen in Richtung 30mm Maulweite raten, aber es sollen keine überschweren Monster sein, das bringt dir auch keine Punkte, dafür ist deine Anwendung einfach zu "harmlos". Leider schmeißt du mit deiner kategorischen Verweigerung von Hookless-Felgen meinen Favorit hier aus dem Rennen: Duke LuckyStar/CrazyStar Felgen. Die sind für genau deine Belastungen ein toller Kompromiss aus Belastbarkeit und geringem Eigengewicht.
Aber gut, es gibt noch Alternativen die man wählen kann.

Die nächste 30mm Felge, die auch ne Hakenfelge ist, wäre die Newmen Beskar30 Light. Mit ihren ca. 490g ist sie zwar bisschen robuster als du es vermutlich zwingend brauchen würdest, aber dafür bietet sie dir eben auch eine schöne Mischung aus Haltbar, nicht zu träge, gute Komfortleistung durch niedrigen Querschnitt aber guter lateraler Steifigkeit, ist also durchaus effizienter als diese Wabbelfelgen die du aktuell fährst. ;)

Felgen wie DT Swiss XR391/XM421 (welche in den XR/XM1700 Laufrädern drin stecken) sind natürlich auch sehr brauchbares Material, mit ihren 25mm Maulweiten aber ein bisschen schmal, wenn man jetzt eine "Idealisierung" des Laufrades erreichen möchte. Je besser die Ratio Maulweite zu Reifenbreite ausfällt, desto idealer arbeiten deine Reifen auch für dich. Ist jetzt aber auch nicht so, dass du jetzt mit 25mm Felgen ein "unfahrbares" System hättest. Die Reifen bauen bisschen anders auf und haben etwas weniger Volumen. Das sollte für dich dennoch in Ordnung gehen, denke ich. Hier könnte man dann auch einen Mix auffahren - eine XR391 Felge am VR um ein bisschen Masse zu sparen, eine XM421 Felge am HR um mehr Belastbarkeit unterm deinem Schwerpunkt zu wissen. Wäre bestimmt auch eine gute Möglichkeit einen effizienten LRS zusammen zu bekommen.

Mir manchen Naben oder Rabattangeboten sollte hier ein Komplettaufbau um die 500€ durchaus schon möglich sein.
Vg
Hexe
 
Ach du je, das habe ich irgendwie komplett übersehen, dass hier noch eine Antwort von dir kam.
Ist ja auch erst 2 Wochen her... ha... hrm... ja.

Also diese Bontrager Line Pro Felgen sind bei vielen Anwendern tatsächlich nur im XC Bereich sinnvoll, wer es im Trail auch mal bisschen unachtsam mag, der scheint hier schnell auf Brüche zuzusteuern. Das macht es jetzt dennoch relativ schwer deine Anwendung genau einzuordnen. Es klingt aber so, als wärest du in deiner eigenen Anwendung nicht auf XC/Trail beschränkt, sondern als würdest du, mit einem anderen Bike, durchaus auch ordentliche DH Strecken unter die Räder nehmen. Du bist also nicht unbedingt zögerlich, wenn es mal darum geht eine Linie durchzuziehen, vermute ich mal. Da wäre mir etwas mehr Puffer an deinem Bike schon gradueller wichtiger als jetzt den absoluten Sweet-Spot der Gewichtsmakulatur zu erreichen. Klar, du willst mit diesem Satz jetzt nicht die DH Strecken umpflügen, aber du willst dich ja dennoch auf´s Material verlassen können. Da wäre meine Empfehlung dann schon so was wie Newmen Phase30 Base (ca. 420g) am HR oder ne Duke FuryJack SLS5 "Front" Felge (ca. 425g). Syntace C33i macht´s natürlich auch, ist dann aber mit ihren ca. 500g schon ein regelrechter doppelter Fallschirm.
Um den Satz zu komplettieren fehlt es noch an einer Frontfelge. Hier kannst du aus Handlingsgründen durchaus auch ne etwas leichtere Felge einsetzen, allerdings ist der Sprung hier bei NM recht groß. Die Phase30Light wiegt ca. 330g, das ist schon ein recht großer Sprung zum HR, könnte aber eventuell dennoch passen. Bisschen besser finde ich aber doch die Abstufung bei Duke, wo man mit der CrazyJack ein bisschen mehr im Mittelfeld landet mit ihren ca. 365g.
Ist aber auch kein Verbrechen auch am VR die Phase30 Base zu verwenden, oder eben auch die FuryJack.
Vg
Hexe
Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Da ist mein Einsatzbereich schon sehr gut beschrieben.
Dann habe ich eine Orientierung. Das hilft enorm

Edit:
Die Bontrager Felge ist auch sehr merkwürdig gebrochen.
Einerseits ganz durch, andererseits hat sich das Felgenhorn vom Felgenbett ringsrum wie die Decklage eines Sandwiches gelöst.
Hat ganz viel Spaß gemacht, da den Rimpact und DH Reifen runter zu kriegen.
 
Hi, dann will ich meine Unklarheiten auch mal mal beseitigen lassen:

1) Laufradgröße? Welche Einbaubreite/welches Achssystem wird benötigt? (vorne/hinten) Umbaumöglichkeiten auf andere Standards erwünscht? 29", 15x110 / 12x148 / XD

2) Welche Reifenbreite soll gefahren werden? 2.2-2.4

3) Welches Reifensystem soll genutzt werden? "Normaler" Reifen mit Schlauch? Tubeless mit Latexmilch? Geklebte Schlauchreifen? UST Normaler Schlauch

4) Bitte den Einsatzbereich und Fahrstil so genau wie möglich beschreiben. Die Singletrail-Skala bietet ein paar Anhaltspunkte 10-15% Asphalt 20-60% Schotter/Forstwege, Rest Trail, ich sag mal max. S2 - das Bike für das ich den LRS suche ist das Epic 8 EVO, ich nutze dessen Kapazitäten nicht, finde es aber einfach angenehmer von der Geometrie als das Epic 8

5) Körpergewicht des Fahrers/der Fahrerin? (Adams-/Evakostüm, falls mit schwerem Rucksack unterwegs bitte mit angeben) 85-95kg (schwankt leider sehr wegen einer Stoffwechselthematik)

6) Bisher hatte ich folgende Laufräder: Mit denen hatte ich folgende Probleme: Im übrigen hat mich gestört... Mavic Crossmax Ultimate SL VR 30/ HR 25, DT SWISS XMC1501, Hollowgram XC-S 27 -> hat mich nichts gestört

7) Budget - was darf's kosten? Hierzu auch Punkt 7 beachten bis 2.000 EUR, lieber 1.500 EUR

8) Wo soll gekauft werden? Händler vor Ort? Laufradbauer? Discounter? Eigenbau? Egal, Eigenbau nicht

9) Klar sollte sein, dass nicht alle Wünsche zu jedem günstigen Preis realisiert werden können. Die Frage ist dann, an welchem Punkt man am ehesten bereit ist, Kompromisse einzugehen. Dies wird oft umschrieben mit einem Zitat von Keith Bontrager: "Strong, light, cheap - choose two." Daher: Bitte gewichten, was dem Käufer am wichtigsten ist (mit dem wichtigsten anfangen):
- Stabilität - Gewicht - unbedingte Zuverlässigkeit - Steifigkeit - Optik Stabilität/Gewicht

10) Sonstige Wünsche: Etwa Farbwünsche, lauter/leiser Freilauf, bestimmte Zielvorstellung des Laufradgewichts ... gerne um die 1.200, im Bereich 1.400 bin ich mit den vorhandenen LRS, ich möchte etwas spritziger am Berg werden. Gefallen tun mir vor allem Lilienthal-Felgen, aber die Berichte hier sind da nicht so rosig?

11) Bisher im Rennen sind bei mir folgende Laufradsätze (mit Link), über die ich mich bereits über die Suchfunktion informiert habe: alle bekannt, daher mal ohne Links:

DT Swiss XRC1200
(sollen sehr steif sein)
Lilienthal XC - (kann ich die Qualität nicht einschätzen)
Reserve XC28 (sind nicht so sehr verschieden von meinen vorhanden LRS)
Roval VI Solix (sind ab Werk oft am Epic 8 Evo)
Newmen Vonoa
Bontrager Kovee RSL
(katastrophale Bewertungen)
r2 bietet auch XC oder DC

Danke für eure Antworten :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Duke lucky jack oder lucky Jack hd, evtl. Vorne 31, hinten 28 mm, oder newmen Phase light, mit Nonplus Naben kommt von Gewicht und Preis hin und passt zum Fahrprofil.
 
Hi, dann will ich meine Unklarheiten auch mal mal beseitigen lassen:

1) Laufradgröße? Welche Einbaubreite/welches Achssystem wird benötigt? (vorne/hinten) Umbaumöglichkeiten auf andere Standards erwünscht? 29", 15x110 / 12x148 / XD

2) Welche Reifenbreite soll gefahren werden? 2.2-2.4

3) Welches Reifensystem soll genutzt werden? "Normaler" Reifen mit Schlauch? Tubeless mit Latexmilch? Geklebte Schlauchreifen? UST Normaler Schlauch

4) Bitte den Einsatzbereich und Fahrstil so genau wie möglich beschreiben. Die Singletrail-Skala bietet ein paar Anhaltspunkte 10-15% Asphalt 20-60% Schotter/Forstwege, Rest Trail, ich sag mal max. S2 - das Bike für das ich den LRS suche ist das Epic 8 EVO, ich nutze dessen Kapazitäten nicht, finde es aber einfach angenehmer von der Geometrie als das Epic 8

5) Körpergewicht des Fahrers/der Fahrerin? (Adams-/Evakostüm, falls mit schwerem Rucksack unterwegs bitte mit angeben) 85-95kg (schwankt leider sehr wegen einer Stoffwechselthematik)

6) Bisher hatte ich folgende Laufräder: Mit denen hatte ich folgende Probleme: Im übrigen hat mich gestört... Mavic Crossmax Ultimate SL VR 30/ HR 25, DT SWISS XMC1501, Hollowgram XC-S 27 -> hat mich nichts gestört

7) Budget - was darf's kosten? Hierzu auch Punkt 7 beachten bis 2.000 EUR, lieber 1.500 EUR

8) Wo soll gekauft werden? Händler vor Ort? Laufradbauer? Discounter? Eigenbau? Egal, Eigenbau nicht

9) Klar sollte sein, dass nicht alle Wünsche zu jedem günstigen Preis realisiert werden können. Die Frage ist dann, an welchem Punkt man am ehesten bereit ist, Kompromisse einzugehen. Dies wird oft umschrieben mit einem Zitat von Keith Bontrager: "Strong, light, cheap - choose two." Daher: Bitte gewichten, was dem Käufer am wichtigsten ist (mit dem wichtigsten anfangen):
- Stabilität - Gewicht - unbedingte Zuverlässigkeit - Steifigkeit - Optik Stabilität/Gewicht

10) Sonstige Wünsche: Etwa Farbwünsche, lauter/leiser Freilauf, bestimmte Zielvorstellung des Laufradgewichts ... gerne um die 1.200, im Bereich 1.400 bin ich mit den vorhandenen LRS, ich möchte etwas spritziger am Berg werden. Gefallen tun mir vor allem Lilienthal-Felgen, aber die Berichte hier sind da nicht so rosig?

11) Bisher im Rennen sind bei mir folgende Laufradsätze (mit Link), über die ich mich bereits über die Suchfunktion informiert habe: alle bekannt, daher mal ohne Links:

DT Swiss XRC1200
(sollen sehr steif sein)
Lilienthal XC - (kann ich die Qualität nicht einschätzen)
Reserve XC28 (sind nicht so sehr verschieden von meinen vorhanden LRS)
Roval VI Solix (sind ab Werk oft am Epic 8 Evo)
Newmen Vonoa
Bontrager Kovee RSL
(katastrophale Bewertungen)
r2 bietet auch XC oder DC

Danke für eure Antworten :)

Grüß dich,

wenn ich dein selbstgenanntes Einsatzgebiet richtig auffasse, dann kann man das ja generell mit "größtenteils harmlos" zusammen fassen, oder? (Don´t Panic!) ;)

Ich frage aber vorsichtshalber noch ein bisschen nach: Ist dieses Bike die Speerspitze deiner MTB Einsätze, oder fährst du auf anderen Bikes härtere Sachen? Oder anders gefragt: bist du eher der Typ, der im Fall des Falles einfach drauf hält und die Linie durchzieht, auch wenn´s rumpelt, oder bist du eher vorsichtig mit deinem Material oder hältst du dich vor Strecken, die rumpeln können, generell eher fern?

Dein Materal scheint ja bisher immer gehalten zu haben, was dafür spricht, dass du kein Materialschlächter bist und deine Ambitionen gehen auch nicht in diese Richtung, oder? Oder meinst du, dass dein Anwendungsgebiet sich noch mal gravierend verändern/erweitern wird?

Welche Laufräder sind momentan bei dir dran? Nur damit man einen ungefähren Vergleich ziehen kann zu vorschlagbaren Felgen/Naben etc.

Gibt es noch irgendwelche Eigenschaften, ausser dem Gewicht, welche dir wichtig wären? Flexibilität/Komfort, Sound, Optik, Wartungsintensivität etc. pp.? Gibt es vor allem bei den Naben Marken/Systeme, welche du bevorzugen würdest oder ist dir das relativ wurscht?
VG
Hexe
 
Hat sich erstmal erledigt, ich muss erstmal neue Sommerreifen fürs Auto besorgen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, ich brauche auch noch euren Rat. Ich habe mir ein Trek Supercaliber gegönnt und liebäugel jetzt mit meinen Traumfelgen, die Bike Ahead Biturbo RS oder RSX. Ich mache kein Geheimnis draus, mir ist die Optik sehr wichtig und ich fahre MTB einfach als eierlegende Wollmilchsau. Trails sehr selten, vielleicht 1x im Jahr. Die RSX (33mm) Laufräder gefallen mir optisch besser als die RS (28mm). Ich bin aber skeptisch bzgl. Reifenbreite und der genannten Felgeninnenweite.

-> Passen 29" x 2,2" breite Reifen auf eine Maulweite von 33 mm? 🫣 Oder sieht das dann bescheuert aus?

Ich möchte vermeiden die RSX Felgen zu kaufen um dann festzustellen, dass die Reifen darauf gar nicht wirklich "passen" bzw. es optisch bescheuert aussieht. Breitere Reifen als 2,25" möchte ich nicht fahren. Ich fahre zurzeit sehr gerne die Continental Race King II in 2,2" Ausführung.
 
In deinem Einsatzbereich sollte das gehen. Sowohl technisch, als auch optisch.
Die Reifen werden halt früher mit den Seitenstollen den Boden berühren.
Was dir aber sicher eher entgegen kommt, wenn du nicht so viele Trails fährst sondern dann wsl. Mehr auf Schotterautpbahnen unterwegs bist.
Ich fahre slebst 2.4" auf 32mm Innenweite bei einem ähnlichen Einsatzgebiet.
Das geht super. 2.2" sollte auch locker gehen.
Im Gravel und Road Bereich ist die Reifenbreite zur Inneweite ja oft sogar noch enger beieinander.
 
Hi, ich brauche auch noch euren Rat. Ich habe mir ein Trek Supercaliber gegönnt und liebäugel jetzt mit meinen Traumfelgen, die Bike Ahead Biturbo RS oder RSX. Ich mache kein Geheimnis draus, mir ist die Optik sehr wichtig und ich fahre MTB einfach als eierlegende Wollmilchsau. Trails sehr selten, vielleicht 1x im Jahr. Die RSX (33mm) Laufräder gefallen mir optisch besser als die RS (28mm). Ich bin aber skeptisch bzgl. Reifenbreite und der genannten Felgeninnenweite.

-> Passen 29" x 2,2" breite Reifen auf eine Maulweite von 33 mm? 🫣 Oder sieht das dann bescheuert aus?

Ich möchte vermeiden die RSX Felgen zu kaufen um dann festzustellen, dass die Reifen darauf gar nicht wirklich "passen" bzw. es optisch bescheuert aussieht. Breitere Reifen als 2,25" möchte ich nicht fahren. Ich fahre zurzeit sehr gerne die Continental Race King II in 2,2" Ausführung.
Ausgehend von der Tatsache, dass morderne, progressive Gravel-Laufräder aktuell auch bis 32mm maulweite haben und mit deutlich schmaler Riefen gefahren werden, sehe ich keinen grund, die schmalen MTB-Felgen für 2,2" Reifen zu verwenden.

Aktuell fahre ich 40mm auf 28mm Maulweite (1,43:1)
Das nächste Gravelbike, was ins Haus kommt, bekommt 2,2" Conti Race King auf einer Flege mit 32mm Maulweite (1,75:1 - das Verhältnis bei der Abstützbreite wird daher sogar "schlechter")

Gruss, Felix
 
Laufradsatz für übergewichtigen Pedelec-Fahrer
Ich soll für einen Freund einen LRS bauen, überwiegend Feldwege, touristische Radwege, durch die Stadt fahren und dergleichen. Die Person wiegt ca. 140 kg, dazu kommt noch das Pedelec. Jenes ist wohl eher sportlich, wiegt daher auch nur 20 kg und hat auch nur 50 Nm (C-Dale Tesoro Carbon). Letztlich kommt man aber dennoch auf ein Systemgewicht von 160 kg; u. U. auch mehr. Er möchte gerne gleich etwas Unzerstörbares haben, also habe ich mir Folgendes gedacht:

Felgen
DT Swiss U 623
25 mm Maulweite, belastbar bis 180 kg
Warum nicht die U 663 mit 30 mm Maulweite? Es gehen maximal 45 mm Reifen in den Rahmen.

Nabe hinten
DT Swiss 350 Hybrid J-Bend

Nabe vorne
Hope Pro 5
Einbaumaß vorne ist 12x110; da gibt es nicht von DT Swiss.

Speichen
VR links, VR rechts, HR links
DT Swiss Competition
HR rechts
DT Swiss Alpine III

Nippel
Messing DS ABT Locking

Was sagt ihr allgemein zu meiner Auswahl?

Im Prinzip steht also alles schon so ziemlich; was ich mich aber noch frage:
Ist die DT Swiss Hybrid 350 so viel besser als die normale 350? Flansch ist verstärkt, Freilaufkörper aus Stahl statt aus Alu.
Soll ich mir den Speichen-Mischmasch schenken und alles aus Alpine III bauen? Oder reicht sogar Competition?
Es gibt 3 Sicherungssystem bei den Nippeln: DT Swiss mit einer Art Loctite, Sapim mit einer mechanischen Methode und ABT Locking, was ein Nylon-Insert ist. Was ist am besten, oder eher egal?

Und was ich mich überhaupt frage: das Pedelec ist bis 150 kg freigegeben, was ein sehr beachtlicher Wert ist. Die Serienlaufräder sind wohl 28 Speichen, OEM Alu-Doppel-Hohlkammerfelgen und nicht konifizierte 2 mm Speichen. Was an sich nicht schlecht sein muss, aber das ist doch stark optimistisch bei einem Systemgewicht von bis zu 150 kg?
 
Laufradsatz für übergewichtigen Pedelec-Fahrer
Ich soll für einen Freund einen LRS bauen, überwiegend Feldwege, touristische Radwege, durch die Stadt fahren und dergleichen. Die Person wiegt ca. 140 kg, dazu kommt noch das Pedelec. Jenes ist wohl eher sportlich, wiegt daher auch nur 20 kg und hat auch nur 50 Nm (C-Dale Tesoro Carbon). Letztlich kommt man aber dennoch auf ein Systemgewicht von 160 kg; u. U. auch mehr. Er möchte gerne gleich etwas Unzerstörbares haben, also habe ich mir Folgendes gedacht:

Felgen
DT Swiss U 623
25 mm Maulweite, belastbar bis 180 kg
Warum nicht die U 663 mit 30 mm Maulweite? Es gehen maximal 45 mm Reifen in den Rahmen.

Nabe hinten
DT Swiss 350 Hybrid J-Bend

Nabe vorne
Hope Pro 5
Einbaumaß vorne ist 12x110; da gibt es nicht von DT Swiss.

Speichen
VR links, VR rechts, HR links
DT Swiss Competition
HR rechts
DT Swiss Alpine III

Nippel
Messing DS ABT Locking

Was sagt ihr allgemein zu meiner Auswahl?

Im Prinzip steht also alles schon so ziemlich; was ich mich aber noch frage:
Ist die DT Swiss Hybrid 350 so viel besser als die normale 350? Flansch ist verstärkt, Freilaufkörper aus Stahl statt aus Alu.
Soll ich mir den Speichen-Mischmasch schenken und alles aus Alpine III bauen? Oder reicht sogar Competition?
Es gibt 3 Sicherungssystem bei den Nippeln: DT Swiss mit einer Art Loctite, Sapim mit einer mechanischen Methode und ABT Locking, was ein Nylon-Insert ist. Was ist am besten, oder eher egal?

Und was ich mich überhaupt frage: das Pedelec ist bis 150 kg freigegeben, was ein sehr beachtlicher Wert ist. Die Serienlaufräder sind wohl 28 Speichen, OEM Alu-Doppel-Hohlkammerfelgen und nicht konifizierte 2 mm Speichen. Was an sich nicht schlecht sein muss, aber das ist doch stark optimistisch bei einem Systemgewicht von bis zu 150 kg?
Bei dem Speichenmix meine ich mich zu erinnern, dass die Hybrid Naben einen dickeren Flansch haben und deshalb keine normalen Speichen passen sondern nur die Alpine III.
Ich bin aber nicht 100% sicher.
 
@Prego150 Warum gehst nicht direkt auf die Hope Pro5 E Bike Nabe?

LG
Da sprechen gleich mehrere Gründe dagegen:
1. hab ich oben nicht erwähnt, aber muss CL sein. Die Hope E-Version gibts wohl nicht als CL-Ausführung
2. ist teurer
3. Sperrklinken statt Zahnscheibe
4. Mit DT Swiss Naben kenne ich mich halbwegs aus
5. Alpine III Speichen passen sicher bei der 350
 
Bei der 350 Hybrid brauchste m.W. U-Scheiben für alles andere als Alpine weil die Bohrung 2,8mm hat und nicht 2,5mm, eben passend zu den Alpine-Speichen. Ich hab ein paar LR mit 350H und Alpine III aufgebaut als ich noch viel schwerer war (140kg plus Bike) und die haben auch im Bikepark gehalten. Wogen halt auch entsprechend.
 
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