Biken mit Kind in Finale

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Hallo Zusammen!

Wir fahren über Auffahrt das erste Mal nach Finale.
Mit dabei ist auch mein Jüngster und ich bin am überlegen ob es lohnt mit ihm Biken zu gehen.
Gibt es denn in der Gegend auch einfache Strecken? Ich habe zwar recherchiert, tue mich aber mit der Einschätzung etwas schwer...

Er ist 7 und hat auch schon erste Erfahrungen auf einfachen Trails sowie in Bikeparks - dort allerdings nur auf den Flow-Trails.
Steile und verblockte Passagen mit hohen Absätzen überfordern ihn auf jeden Fall noch. Allgemein ist er eher vorsichtig unterwegs.
Bezüglich Fitness ist so nach 500 up bzw. 2000 down die Luft raus.

Gibt es in der Gegend denn etwas passendes? Am besten mit Shuttle-Möglichkeit.

LG Andi
 
Hi Andi,

bin zwar selbst noch nie mit Kind gefahren, es gibt aber immer wieder Kids in dem Alter, die mit im Shuttle sitzen (die Bikes sind da oft so klein, dass sie im Bus transportiert werden müssen da sie nicht auf den Anhänger passen).

Sowas wie Rollercoaster oder Super Groppo sollte für deinen Sohn schon machbar sein. ua diese beiden Trails wurden in den letzten 1-2 Jahren auch signifikant entschärft.
Beide gehen mit Singe Shuttle. Beim Super Groppo muss man aber bissl zum Start hinterpedallieren/schieben. Kannst sie ja vorort vorher mal alleine fahren und prüfen ob das was wär oder nicht..
 
Besten Dank für die Tips!
Den Rollercoaster hätte ich jetzt noch für zu schwer eingestuft, aber evtl. sind meine Quellen auch älter als 2 Jahre - wenn da etwas entschärft wurde gehts vielleicht.

Zuvor selbst ausprobieren ist auf jeden Fall geplant! :)
 
7 Jahre finde ich persönlich reichlich früh für Finale Ligure. Aber wenn ihr eh da seid und ohne Zeitdruck fahrt, gibt es vielleicht ein wenig.

Den einfachsten, schönen, Trail den ich kenne, ist die Ponti Romani-Strecke; wird teils auch als Uphill geführt (https://www.finaleoutdoor.com/en/trails-walls/ponti-romani).

Wenn 500 Hm selber strampeln drin sind, könntet ihr auf Asphalt einigermaßen verkehrsarm und landschaftlich reizvoll über Calvisio, Portio und Magnone zum Camping Terre Rosse hochtreten. Ein paar steilere Rampen gibt es dabei aber unterwegs (evtl. Zughilfe mitnehmen). Von dort kann man dann Richtung Ponti Romani abbiegen.

Falls oben aber noch Power da sein sollte, könntet ihr vorher beim Restaurant Ferrin auf die 24h-Strecke einbiegen. Vergleichsweise einfacher Trail mit viel Auf und Ab, teilweise mit unfassbarer Aussicht aufs Meer. Der Abschluss auf dem Tobago-Abschnitt ist für Kids ein Riesenspaß; muss sich aber erkämpft werden. Kürzere Abschnitte sind aber auch machbar.

Rollercoaster finde ich im letzten Teil zu hart für 7-Jährige, aber man kann auch vorher (an der Straße zur Madonna della Guardia) aussteigen . Aber auch vorher muss man die namensgebenden Abschnitte schon mit ordentlich Schwung durchfahren, um nicht wieder rückwärts zu rollen bzw. umzukippen...

Supergroppo war lange der Lieblingstrail meiner Kids. Erreichbar per Shuttle über die NATO-Base und z. B. den Crestino 1., der ist bis auf ein paar tricky Stellen auch nicht zu schwierig.

Ich würde echt behutsam einsteigen; wenn man unterwegs auf dem Trail merkt, dass das Finale-Niveau doch einfach noch zu hoch ist, kann das Runterkommen echt lang und nervenaufreibend sein.

Viel Spaß und ich bin gespannt, was du berichtest ;-)
 
Kann mich "bjoernemann" nur anschliessen. Waren jetzt 10 Tage in Finale mit den Jungs ( 6,5 und 13 ), mit dem jüngeren haben wir mit Ponti Romani angefangen. Ich habe ihn per Kommit von Finale die VIA MANIE hochgezogen und sind dann an der Trattoria La Grotta in den Trail eingestiegen. Er bietet auf viele Arten eine Art light Version von Finale.
Wenn hier schon Zweifel oder bedenken aufkommen könnt ihr euch den Rest vermutlich sparen. Wir sind dann nach ein paar Runden dort auf den Rollercoaster, bis auf 3 Stellen konnte er alles fahren, den letzten Abschnitt haben wir aber ausgelassen, da er einfach geschafft war.
Wir haben es dann mal mit "blauen" Briga Destra probiert - das endete in viel schieben, tragen, fluchen...
Dann sind wir noch Madre Natura gefahren, der ging auch bis auf 2 Stellen (größere Steine mit Absätzen bei denen er einfach aufgesetzt hätte mit dem 24"). Der Crestino Pt1 lief auch gut - ist ja schon fast ein Flowtrail. Nur der erste Teil von der Base hoch und über die Steine war etwas mühsam.
Zusätzlich sollte man sich vorher überlegen wie man wieder zurück nach Finale bzw. der Unterkunft kommt. Der Fahrstil der Italiener sollte ja allen bekannt sein und uns war das Risiko zu hoch. Daher haben wir ihn am Ende der "größeren" Trails ins Auto gepackt und es ging für ihn zum verdienten Eis am Strand.

 
Ich war mit meinem Sohn mit 8 Jahren das erste Mal in Finale, er fuhr damals ein 24" Rocky Mountain Fully. Zu dem Zeitpunkt war er schon versiert in Bikepark fahren und dort sehr sicher unterwegs. Wir sind damals Crestino, Ingeniere, Supergroppo und Rollercoaster gefahren. War alles kein Problem abwärts, obwohl der Rollercoaster damals noch einige schwerere Stellen hatte die nun entschärft wurden. Auch einen halben Tag geführte Shuttle Tour mit DH Men zum Abschluss ging, war dann aber konditionell eher problematisch da er dann fertig war.

Ich würde mit dem Rollercoaster starten, da dort auch der Weg zurück in die Stadt nicht zu lang ist. Problem bei den Nato-Base Trails ist, dass man schon ein gutes Stück zurück fahren muss. Besonders der Supergroppo hat eine lange An- und Abfahrt.

hier noch ein Bild von damals auf dem Rollercoaster
 
Da die Fahrkünste deines Sohnemanns nur schwer zu beurteilen sind ist es immer schwierig gute Tipps zu geben. Aus der Essenz deines Post würde ich Finale nicht empfehlen und unter 24 Zoll sowieso. Machbar ist sicher einiges, ob er Spaß daran hat ? Manie mit 24h sollte jedoch machbar sein. Auf jeden fall sollte das Kind darauf vorbereitet werden, dass ggf. nicht allzu viel gefahren wird.
Wenn er 24h schafft, dann Rollercoaster probieren und dann ggf. Crestino ( sind wir in den letzten Jahren nicht gefahren, nur den Ingeniere als regelmäßigen Tagesabschluss )
Wenn du NATO runterfährts z.B. Madre Natura, 115 sollte bedacht werden, dass man auf halber höher nach Feligno auf der Straße steht und dann das Kind wieder Richtung DIN hochziehen müsste oder die Straße bis Feligno und dann weiter nach Finale fahren muss.

Wir waren mit 8 und ein bisschen das erste Mal in Finale, jedoch mit der Voraussetzung, das er bis dahin schon ein Vielzahl von schwarzen Strecken in Europa erfahren hat und auch an Cromangon, Ca Bianca, Pino Morto ... seinen Spaß hatte.

Für einen Familienbikeurlaub mit 7 Jahren gibts sicher bessere Orte als Finale. Anderweitig hast du ja noch Strand (jedenfalls bevor die Bagnos öffnen), Nizza, Monaco vor der Tür.
 
Besten Dank schon einmal für das umfangreiche Feedback! Das hilft schon recht bei der Einschätzung.

Für einen Familienbikeurlaub mit 7 Jahren gibts sicher bessere Orte als Finale. Anderweitig hast du ja noch Strand (jedenfalls bevor die Bagnos öffnen), Nizza, Monaco vor der Tür.
Wir sind sowieso ein paar Tage in Finale und werden sicher auch genug Zeit am Stand oder auf einer Wanderung verbringen. Die Frage ist eben eher ob es sich lohnt mit ihm dort Biken zu gehen oder man es besser bleiben lässt. Die Zeit mit der Familie steht im Vordergrund.
Klar, Können und Schwierigkeit ist immer ein sehr individuelles Thema. Ich glaube tatsächlich ich muss die Trails erst einmal selbst beurteilen. Aber es ist dennoch sehr hilfreich zu wissen welche am ehesten in Frage kommen!
Zum Biken sind wir hauptsächlich im Wallis unterwegs, da ist die Hoffnung schon da dass in Finale evtl. auch was geht. :)

Den einfachsten, schönen, Trail den ich kenne, ist die Ponti Romani-Strecke; wird teils auch als Uphill geführt (https://www.finaleoutdoor.com/en/trails-walls/ponti-romani).
Klingt gut, die 500 hm sind auf jeden Fall machbar!

Wir sind dann nach ein paar Runden dort auf den Rollercoaster, bis auf 3 Stellen konnte er alles fahren, den letzten Abschnitt haben wir aber ausgelassen, da er einfach geschafft war.
Ich würde mit dem Rollercoaster starten, da dort auch der Weg zurück in die Stadt nicht zu lang ist.
Hab mir gerade noch mal aktuelle Videos vom Rollercoaster angesehen - der Trail sieht auf dem Bildschirm doch sehr fahrbar aus! Vor allem wenig hohe Absätze und nicht verblockt. Oder täuscht das?
Das wäre sicherlich ein Favorit - ich werde ihn aber vorab erst mal ohne den Nachwuchs ausprobieren.

Wie kommt man denn vom Ende des Rollercoasters zurück nach Finale? Gibt es da noch einen Trail oder muss man die Strasse nehmen?

Besten Dank an Alle,

Andi
 
Hi, ich war jetzt das dritte Mal in Finale und würde mich als "fortgeschritten" einschätzen, hatte beim ersten Mal auf dem Rollercoaster aber auch meine "Schreckmomente" und hab ab und an geschoben. Natürlich gibt sich das nach dem 2.-3. mal und man fährt alles, aber ich finde aus meinem eher "zurückhaltenden" Fahrstil dass der Rollercoaster schon Stellen hat, wo man erstmal gucken sollte, wie man sie fährt. Oder man ist der Kamikaze-Typ und lässt einfach laufen, dann wird es auch passen :D
Einfach nur sorglos durchrollen würde ich behaupten, ist es hier nicht.

Ja, man kann nach dem Rollercoaster weitere Trails mitnehmen, die auch Spaß machen und sehr flowig sind. Rollercoaster - Gorra - Bondi würde ich da empfehlen, hier ein Beispiel: https://www.komoot.com/de-de/tour/1...nsWDb0alm7G166kHNU4mkn4iDRcNRlo2oON8p&ref=wtd

Ach so, wenn es nach dem RC nicht nur flowig sein soll, empfehle ich noch den X-Men (kommt nach Bondi), oder generell die Trails nach Pietra rüber. Also, kurzum, nach dem RC gibts noch einige Möglichkeiten.
 
Finale ist super für Ferien mit Kinder! Strand, „gässle“ in Finalborgo, gutes Essen, dolce vita halt. Rollercoaster ist nur im letzten Viertel etwas ruppig und mit Absätzen versehen.
 
Hallo zusammen, wir fahren Pfingsten nach Finale. Würde mit Kind (9J) und Frau nach den letzten Jahren (Manie Gebiet) etwas steigern und per Shuttle zu Base und dann den SuperGroppo fahren.
Frage 1, wie kommt man am besten zurück nach Borgo/Finale ohne Straße Diese will ich meinen beiden nicht antun, bzw. zu große Gegenanstiegen. Bin selber schon mal über das Castel gefahren......
Frage 2, würde gerne auf dem Rückweg von einkehren, habe hier an Feglino gedacht (Pizza, Nudeln) -> kann man hier was empfehlen oder gleich nach Borgo vor fahren?
 
Von Rollercoaster zurück nach Finale Borgo kann bei viel Verkehr im unteren Bereich mühsam sein.
Die Rückfahrt über Feglino von SuperGroppo / Ingeniere finde ich unkritisch. Es gibt auf der Talseite auch noch eine Abzweigung, die direkt im Zentrum rauskommt.
 
Hallo zusammen, wir fahren Pfingsten nach Finale. Würde mit Kind (9J) und Frau nach den letzten Jahren (Manie Gebiet) etwas steigern und per Shuttle zu Base und dann den SuperGroppo fahren.
Frage 1, wie kommt man am besten zurück nach Borgo/Finale ohne Straße Diese will ich meinen beiden nicht antun, bzw. zu große Gegenanstiegen. Bin selber schon mal über das Castel gefahren......
Frage 2, würde gerne auf dem Rückweg von einkehren, habe hier an Feglino gedacht (Pizza, Nudeln) -> kann man hier was empfehlen oder gleich nach Borgo vor fahren?

RC: Eigenes Auto zb Abzweigung Madonna abstellen.
NATO e.a.: Auto in Feglino.
So machens wir halt mit Tochter und Hund, aber wir treten selber rauf. DH Auto bringts da schon.

Gut, ich komm aus einem Kaff am Land ohne Straßenverkehr, da ist mir selbst schon der Verkehr in Finale einen Infarkt wert ;-)

Scherz beiseite, von Feglino runter rollts eh gut.
RC, die Straße von Calice L bis Finalborgo ist ja nicht sooo stark befahren und geht ja auch bergab.

Seltsamer Weise seh ich die Straße von Feglino raus kritischer als die von Calice L (da tlw unübersichtlicher, daher eher kritische Überholmanöver) als mein Vorposter.

Einkehr, Feglino gibts oben im Zentrum und unten bei der Hauptstraßenkreuzung eine Bar, Supergroppo kannst evtl beim Agritur am Ende des Trails einkehren.
 
Fegligno ist eigentlich kein Problem mit den Kids auf der Strasse. Einkehr in Feglino entweder Caffe Tino oder im Scaletta.
 
Es ging zwar um Super groppo, aber weil auch Roller Coaster und Verkehr in den letzten posts m Thema war. Nach dem Roller coaster kann man die Straße kurz runter rollen und in Ca del Moro in den Sentiero delle spine einsteigen. Netter einfacher trail. Dann kommt man in Gorra raus. In Gorra nicht die Strase runter nach finale, sondern nochmal kurz den Gegenanstieg daneben hoch, oben links geht dann ein kleiner netter trail weiter, der in den Sentiero delle via alpini mündet. Da gibts eine stelle wo man bissl aufpassen muss wegen absturzgefahr. Aber ist nicht so wild. Dann bist eigentlich so gut wie in Final borgo. Für mich die perfekte Variante mit Kindern.
 
Sehr schön! Steht bei uns nächste Woche auf dem Programm.
Wie lange seid ihr da? Berichte gerne mal, was ihr gefahren seid und wie's lief.

Unser Sohn, sechs Jahre alt mit Bikeparkerfahrung und 20” Fully, hatte beim ersten Mal Biken in Finale Freude an:
  • Briga Sinistra, begleitet von der Dreijährigen Schwester auf dem Shotgunsitz
  • Toboga (Le Manie)
  • Rollercoaster, erstes Mal ohne letzte Sektion, danach mit. Lieblingstrail.
  • Crestino Pt. 1
  • Cravarezza
  • Supergroppo. Ohne schieben, Start ab Forststrasse
  • Sentiero delle Spine ((Transfertrail)
  • Via Degli Alpini (Transfertrail)
  • Variante per il toboga (Transfertrail, uphill gezogen mit Towwhee-Seil)
NATO-Base Trails wie 115, Madre Natura und Base NATO wären sicher auch gegangen aber haben wir als ungeeignet/suboptimal eingestuft wg Logistik, Ausdauer und der langen Abfahrt/Trailauswahl nach Finale.

Ponti Romani war ok aber kein Hit beim Sohnemann

Wir sind bis Sonntag hier. War soweit eine erfolgreiche Woche und guter Start in die Bikesaison.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Tipps!!!

Wir waren nach Ostern für vier Tage auf dem Campingplatz Tahiti.
Mit meinen Jungs 8 und 11 bin ich 2x Rollercoaster und 1x Supergroppo gefahren.
Wobei es beim Supergroppo einige Uphills gibt und mein Jüngster am Ende ziemlich geschafft war. Der Rollercoaster ist mit entsprechender Fahrtechnik viel angenehmer zu fahren.
Am letzten Tag bin ich nur mit dem Großen den Ingegnere gefahren. Der war super aber der anschließende Crestino war anspruchsvoll. Mit dem Kleinen wäre es vermutlich zu viel gewesen...

Ohne Trailforks hätte ich hier nix gefunden. Es gibt quasi keinerlei Ausschilderungen... ;-)
 
Ich hatte die Thematik "Kids in Finale" fachfremd im anderen Thread aufgebracht
Für Ostern steht Finale Ligure im Raum - hat da jemand Tipps, insbesondere zum Fahren mit Kids?
und das Feedback war... ich würde sagen: durchwachsen.

Daher teile ich hier gerne noch mal unsere Erfahrungen nach unserer ersten (aber sicher nicht letzten) Woche dort.

Zunächst Grüße an @smuts, den wir zumindest kurz begrüßen konnten.
Wir sind bis Sonntag hier.
Auch ein paar andere (alte & neue) Bekannte haben wir getroffen - schön war's!

Wir waren nach Ostern für vier Tage auf dem Campingplatz Tahiti.
Wir waren parallel dort. :winken:


Zunächst kurz zu unserem Setup:
Der Große ist 9, seit kurzem auf dem 24" Propain Yuma im DH-Aufbau unterwegs - da hatte ich auch vorab keine Sorge. Größere Vorbehalte hatte ich bei der Jüngsten, gerade 7 geworden, auf 20" unterwegs und allgemein etwas zurückhaltenden und weniger risikoaffin als der große Bruder.
Zur Vorerfahrung der Kids hatte ich hier schon mal etwas geschrieben - weitere Eindrücke sonst auch im Kids-on-Tour Thread zu finden.
Allgemein sind beide sehr bergab orientiert und Uphill ist eher schwierig. Daher haben wir uns auf Trails konzentriert, die mit dem Shuttle ohne viel Treten zu erreichen waren.

Unterkunft:
Wir sind auf vielfache Empfehlung auf dem Camping Tahiti untergekommen. Die Anlage ist schön, das Restaurant gut (gibt morgens auch Brötchen), die Leute super nett und es werden mehrfach täglich Single Lifts direkt vom Campingplatz aus angeboten. Es gibt sogar einen kleinen Trail ("Trail of the Wolf") direkt auf dem Gelände - ansonsten werden dort halt Treppen gefahren oder Absätze für Sprünge gesucht. Den Kids wird jedenfalls nicht langweilig und Anschluss finden sie auch schnell. Um die Ecke soll es noch einen Dirt-Spot geben, wurde uns erzählt. Da haben wir es aber nicht hingeschafft.
Neben Stellplätzen für WoMo & Co gibt es Bungalows (recht rustikal, aber nett) und Mobilehomes (moderner, aber kleiner).
Das hat für uns alles wunderbar gepasst. 👍
Kleiner Nachteil: Nach Borgo und zum zentralen Single Lift Treff ist es verhältnismäßig "weit" - die schöne, aber nicht kürzeste Runde am Strand entlang etwa 4-5 km. Ist mit dem Bike natürlich kein großes Thema, zu Fuß aber schon ein Stück.

Shuttle:
Wir haben uns für mehrere Tage einen privaten Full Day Shuttle mit Guide genommen. Das ist preislich eine ziemliche Ansage, hat uns aber viel Sicherheit und Entspannung gebracht. Pick-up zur Wunschzeit morgens direkt am Campingplatz, zum Einstiegspunkt mit möglichst wenig Uphill shutteln lassen und im Zweifel kann auch ein Teil der Gruppe früher Schluss machen und wird zwischendurch zurück zum Camping gefahren. Unseren Guide kannten wir schon vorher und er konnte gut Einschätzen, was für uns taugt und was eher nicht - das war vor allem für die Jüngste wertvoll.
Ich kann mir gut vorstellen, wie anstrengend ein "regulärer" Full Day Shuttle Tag ist. Wir haben zwar vier volle Tage hintereinander gemacht, das war aber nur möglich weil wir dabei sehr gemütlich unterwegs waren: Viele Stopps, ein Erwachsener stets entspannt mit der Tochter und die übrigen mit regelmäßigen Warte-Pausen. Den kompletten Tag mit dem Großen ballern hätte ich vermutlich gar nicht durchgehalten und er auch keine vier Tage hintereinander.

Trails:
Gestartet sind wir mit Ingegnere, Crestino und Madre Natura, allerdings nicht von ganz oben, sondern mit Start weiter unten vom Forstweg. So konnten wir direkt aus dem Shuttle auf den Trail, ohne Uphill. Anderntags sind wir doch zur Nato Base hochgetreten und von dort 115 gefahren. Roller Coaster und Toboga di Canova waren auch top!
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Die Backcountry-Tour nach Osiglia war ebenfalls schön. Wieder eine ganz andere Art von Trails, eher leichter zu fahren (kam der Tochter entgegen) und dank 4x4 Shuttle alle Einstiege ohne viel Uphill zu erreichen. Wir haben River, Simona, Northshore und einen weiteren gemacht, den ich nicht mehr zuordnen kann.
In Feligno war noch Margot dabei. Ca Bianca haben wir nur ohne die Tochter gemacht. DH Men und anschließend Briga Destra runter zum Camping bin ich mit unserem Guide alleine gefahren, das hätte der Große aber auch hinbekommen (der fährt eh besser als ich).
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Parallel zu unserem Aufenthalt fand dort ein Kids-Camp der MTB Agency (u. a. Veranstalter des VPace Kids Cup) statt. Ein paar der Teilnehmer kennen wir und haben die Jungs tatsächlich auch jeden Tag getroffen. Die haben noch ein paar mehr Trails gemacht als wir (z. B. Pino Morto, Little Champery, Madonna della Guardia, DH Men). Es bleibt also noch etwas für's nächste Mal. 😁

JM1_4503.jpg


Fazit:
Finale mit Kids fanden wir mega! 🤩
Mit jüngeren Kids muss man schauen, was geht und es auf jeden Fall entspannt angehen lassen. Bikes mit 20" oder kleiner haben wir auf den Trails nicht (bewusst) wahrgenommen, dafür umso mehr in der City oder auf dem Campingplatz. Hier und da waren Leute mit Shotguns unterwegs. Geübte Kids auf 24" kommen aber auf jeden Fall auf ihre Kosten.
Unsere Kleine hatte auf 20" anfangs zu kämpfen und hat viele Stufen geschoben oder wir haben ihr Bike an markanten Stellen getragen. Wir haben uns dann langsam herangetastet, einige Stufen mit Hilfestellung absolviert oder einfach als "Backup" nebendran/unten gestanden. Zum Ende hin ist sie aber Ingegnere und Rollercoaster (jeweils ohne den letzten Abschnitt) souverän durchgefahren. Nicht unterschätzen darf man, wie anstrengend das Ganze für die kleinen Kids ist. Sie hat an unseren Full Day Tagen immer früher Schluss gemacht und/oder Runden übersprungen - in der Zeit konnte man dann mit dem Großen auch mal schwerere Trails angehen.

Vom Großen:
Das ist mein Lieblings-Bikepark!
und von der Jüngsten:
Können wir noch mal hierher fahren?

Kurz: Wir kommen wieder! 🥰
 
Ich habe einige wenige Male Eltern mit Kindern diesen Alters auf dem Trail gesehen. Das hat dann nie ausgesehen, als käme das Kind mit dem Trail zurecht und dass es irgendwie Spass daran hätte. Kommt aber natürlich sehr darauf an, wie sie fahren.

Ich würde bei diesem Alter noch davon abraten. Naturtrails sind meiner Meinung nach etwas anderes als Flow-Lines im Bikepark. Da ist der Junior alleine schon wegen der Laufradgrösse (24"?) im Nachteil.
 
mit Kindern diesen Alters
Welches Alter jetzt genau?
Das hat dann nie ausgesehen, als käme das Kind mit dem Trail zurecht und dass es irgendwie Spass daran hätte.
Woran genau hast Du das festgemacht?
Ich würde bei diesem Alter noch davon abraten.
Ziemlich pauschalisierte Aussage, vor allem wenn man meinen durchweg positiven Erfahrungsbericht unmittelbar davor einbezieht.

Naturtrails sind meiner Meinung nach etwas anderes als Flow-Lines im Bikepark.
Ehrlich?? Tell me more!
Da ist der Junior alleine schon wegen der Laufradgrösse (24"?) im Nachteil.
Unser Großer ist auf seinem 24“ auf keinem der von uns gefahrenen Trails in Finale an Grenzen gestoßen. 20“ war bei der Tochter schon öfter grenzwertig bis problematisch - aber auch sie hatte ihren Spaß.
Aber ja:
Kommt aber natürlich sehr darauf an, wie sie fahren.

Habe noch nicht wirklich verstanden, was genau Du mit Deinem Beitrag vermitteln möchtest.
 
Welches Alter jetzt genau?

Die erwähnten 7, 8, 9 Jahre.

Woran genau hast Du das festgemacht?

Daran, dass ich gesehen habe, dass beim Einstieg in den Ingeniere (eigentlich heisst der anders, wird aber so genannt) die Kinder schon nicht fahren konnten und dann auch später im Trail herum gestanden sind.

Ziemlich pauschalisierte Aussage, vor allem wenn man meinen durchweg positiven Erfahrungsbericht unmittelbar davor einbezieht.

Es gibt immer Ausnahmeerscheinungen. Willst du von denen auf alle schliessen?

Ich sehe so alte Kinder auch im Verein, bei Freunden, in der Familie etc. und wüsste nicht, welches ich nach Finale mitnehmen würde.

Ehrlich?? Tell me more!

Unser Großer ist auf seinem 24“ auf keinem der von uns gefahrenen Trails in Finale an Grenzen gestoßen. 20“ war bei der Tochter schon öfter grenzwertig bis problematisch - aber auch sie hatte ihren Spaß.
Aber ja:


Habe noch nicht wirklich verstanden, was genau Du mit Deinem Beitrag vermitteln möchtest.

Mir scheint, du hast vieles nicht verstanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe häufiger erwachsene Leute auf Flowtrails gesehen, die nicht zurecht gekommen sind... Was sagt uns das? Jeder fängt mal an und man muss nicht über Leute urteilen deren Hintergrund man nicht kennt...

Natürlich, aber darum ging es nicht. Es ging darum, ob man Kinder im besagten Alter mitnehmen solle und ich habe schon einige gesehen und es hat mich nicht überzeugt. Keine Ahnung, was jetzt hier der Aufschrei soll.

Und wenn man keine Kinder hat, dann erst Recht.

Wer sagt, dass ich keine Kinder habe?
 
Wer sagt, dass ich keine Kinder habe?

Woher soll ich das wissen???

Meine Kids sind 8 und 11jahre und die hatten jedenfalls mega Spaß in Finale. Natürlich hat auch mal was nicht geklappt aber das gehört dazu. In der Zeit in Finale haben wir Erwachsene gesehen, die nicht so sicher unterwegs waren wie meine Jungs... Die Bandbreite ist riesig und ich finde, ob Finale für die eigenen Kinder passt, das muss am Ende jeder selbst entscheiden...

Perfekte Murmelbahnen gibt es in Finale sicher nicht und der Anspruch an die Fahrtechnik ist ohne Wiederspruch höher als in Bikeparks wie Sölden und Co. Die Region generell nicht für Kinder zu empfehlen kann ich aber nicht nachvollziehen
 
Natürlich, aber darum ging es nicht. Es ging darum, ob man Kinder im besagten Alter mitnehmen solle und ich habe schon einige gesehen und es hat mich nicht überzeugt. Keine Ahnung, was jetzt hier der Aufschrei
Du schließt also aus einigen Kids die du gesehen hast und pauschalisierst das auf alle. Wer ins Wespennest sticht … Daher vielleicht der Aufschrei. Junior denkt das Selbe über 50% der Erwachsenen die in Finale unterwegs sind.
 
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