Cube Gravelbike Nuroad Lenker Erhöhen / Vorbau kürzen?

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Hallo,

ich habe folgendes Bike gekauft:
https://www.cube.eu/de-de/cube-nuroad-race-royalgreen-n-black/129450
CUBE Nuroad Race royalgreen´n´black

Leider habe ich nach längerem Fahren Nackenschmerzen. Der Sattel ist korrekt eingestellt. Jetzt würde ich gern den Lenker höher bekommen und oder den Vorbau kürzen. Hat jemand eine Idee wie das klappen könnte? Ich bin leider total unerfahren, laut Recherche wird es wohl sehr schwer bei dem Bike.

An Einstellungen habe ich bereits alles probiert (Neigung etc.), leider hat nichts geholfen.

Habt ihr Produkte die ihr empfehlen könnt?

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Vorbau kürzen bedeutet einen anderen Vorbau montieren. Aber: Hast du schon mal über Bikefitting nachgedacht, um die Ursache einzugrenzen und eine Empfehlung zu bekommen, welche der Maßnahmen sinnvoller ist?
 
Moin,
da die Gabel schon recht lang ist, wie der Spacerturm auch andeutet, ist an dieser Stelle nichts mehr zu machen. Abgesägt ist abgesägt.
Der Vorbau hingegen lässt sich relativ einfach austauschen. Wie man sehen kann, sind die Leitungen zum Glück nur teilintegriert, und laufen vom Lenker in die Spacer. Wenn die Leitungen durch den Lenker laufen, wird beim Lenkertausch auch viel Arbeit auf dich warten.

Ergo:
Der Tauch des Vorbaus ist die einfachste, schnellste und kostengünstigste Variante. Kaufe die einen, der 2-3 cm kürzer ist und eine größere Neigung hat. Die meisten lassen sich dann positiv ("erigiert") oder negativ einbauen. Am besten auf Kleinanzeigen - da kannst du erst einmal günstig die richtige Variante finden und testen. Da gibt es haufenweise Gleichgesinnte, die ihr Rad ebenfalls angepasst haben.
Wichtig für den Kauf ist es, den Schaftdurchmesser der Gabel, wie auch den Lenkerdurchmesser zu kennen. Sind bei CUBE aber gängige Standardmaße: 28,6mm Gabelschaft und 31,8mm Lenkerdurchmesser.
Als Länge würde ich mal 70 oder 80mm testen, vielleicht mit 10 oder 12° Neigung.
 
Moin,
da die Gabel schon recht lang ist, wie der Spacerturm auch andeutet, ist an dieser Stelle nichts mehr zu machen. Abgesägt ist abgesägt.
Der Vorbau hingegen lässt sich relativ einfach austauschen. Wie man sehen kann, sind die Leitungen zum Glück nur teilintegriert, und laufen vom Lenker in die Spacer. Wenn die Leitungen durch den Lenker laufen, wird beim Lenkertausch auch viel Arbeit auf dich warten.

Ergo:
Der Tauch des Vorbaus ist die einfachste, schnellste und kostengünstigste Variante. Kaufe die einen, der 2-3 cm kürzer ist und eine größere Neigung hat. Die meisten lassen sich dann positiv ("erigiert") oder negativ einbauen. Am besten auf Kleinanzeigen - da kannst du erst einmal günstig die richtige Variante finden und testen. Da gibt es haufenweise Gleichgesinnte, die ihr Rad ebenfalls angepasst haben.
Wichtig für den Kauf ist es, den Schaftdurchmesser der Gabel, wie auch den Lenkerdurchmesser zu kennen. Sind bei CUBE aber gängige Standardmaße: 28,6mm Gabelschaft und 31,8mm Lenkerdurchmesser.
Als Länge würde ich mal 70 oder 80mm testen, vielleicht mit 10 oder 12° Neigung.
Danke erstmal für alle Antworten!! Leider kenne ich mich nicht wirklich aus, würde sowas hier passen?
https://www.bike-discount.de/de/easton-ea50-vorbau

bzgl. des Bike Fittings, habe ich die Sorge, dass ich das Geld ins Sand setze und schlecht beraten werde.

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Von den Klemmaßen passt der wahrscheinlich.

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Ich bezweifle, dass die Führung der Kabel so perfekt anliegt wie am Originalvorbau.

Foto!

Wenigstens eins vom Rad.
 
Die Kabelführung wird ohnehin nicht anliegen, sofern man den Vorbau erigiert einbaut.
Da wird sich aber die Schönheit der Ergonomie beugen müssen...
Aber vielleicht mal direkt bei CUBE nach einem Vorbau schauen?
https://www.cube.eu/de-de/cube-vorbau-agree-cross-race/12826

Aber ich vermute auch, dass du ggf. das falsche Rad bzw. die falsche Größe gekauft hast. Kann man da noch was ändern?
 
Was bist du denn bisher gefahren?
Zuerst würde ich mal den Lenker etwas nach oben drehen, damit erreichst du gleichzeitig eine Erhöhung und Verkürzung der Position, es kann ruhig Scheiße aussehen. Wenn sich die Schmerzen reduzieren, bist du auf dem richtigen Weg.
Ein anderer Vorbau ist sicher die günstigste Möglichkeit, eine bessere Position zu finden. Dafür genügt zum Testen auch ein billigeres Teil, hier gibt es eine große Auswahl, 6° Neigung ist fast normal, da musst du schon auf 10-17° gehen. Mach doch mal eine Zeichnung auf Papier, da kannst du vorher schon die Veränderung ablesen.
https://www.ebay.de/str/schlierseerradhausonlineshop/Vorbauten/_i.html?store_cat=1921453013
Ein MTB-Helm mit Visier ist weniger geeignet, da du damit den Kopf zu sehr in den Nacken neigen musst.
Es gibt auch Gravellenker mit Rise von 10-20mm, da muss aber dann die ganze Hebelei ab.
 
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Schließe mich an: Foto vom Rad bitte!
Ist das oben gezeigte deines? Wenn ja, ist der Lenker ja schon sehr hoch und der Vorbau scheint mir auch nicht extrem lang zu sein. Vielleicht ist ein Krummbügel auch generell nicht das richtige für dich.
 
Die Bilder vom Rad entsprechem bis auf die Einstellung (Winkel etc.) meinem Rad.
Hier ein Video von mir beim Vorbeifahren, bin gespannt was ihr sagt, danke auch für die zahlreichen Antworten. Habe nochmal etwas rumprobiert. Ich habe das Gefühl, passend Gewicht auf dem Lenker zu haben, die Nackenschmerzen bleiben. Der Sattel ist maximal nach vorne gestellt. Ich habe tendenziell "zu kurze" Beine im Verhältnis zum Oberkörper. Bin ca. 179cm groß.

(50% langsamer gestellt)


 
Du kannst dir bei seitens Acros die passende / andere Abdeckkappe für das Steuersatzlager besorgen.
Damit kannst du dann die Leitungen normal von oben einführen und bist nicht an die Spacer von Cube gebunden.
Anderer Vorbau passt nicht, gibts nur von Cube.

Optisch ist mein Vorschlag nicht wirklich schön, aber du kannst relativ schnell mit normalen Spacern und Vorbauten die Höhen anpassen und testen.
 
Bist du früher schon mal was mit Rennlenker gefahren? Für mich sieht das nach einer ziemlich entspannten Sitzposition aus. Wenn das nix ist, ist das vielleicht doch die falsche Radgattung für dich, fürchte ich.
 
Hatte das Video am Smartphone nicht gesehen.
Das Rad würde ich nicht als zu groß ansehen und den Lenker auch nicht als zu tief.

Interessant finde ich die komplett durchgestreckten Arme trotz der eher entspannten Position.
Für mich sieht es eher so aus, als ob du die Schultern nach vorne schiebst, damit du trotz aufrechter Position in den Hoods greifen kannst. Davon würde ich auch Nackenschmerzen bekommen.

Mehr Beugung des Oberkörpers nach vorne würde hier gut tun.
 
Tolle Hinweise, ich versuche es mal beim nächsten Training umzusetzen. Falls ihr noch was habt, gern raus damit :i2: ist mein erstes Rad dieser Art
 
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Schau mal ob du durch weiters nach vorne Lehnen des Oberkörpers soweit runter kommst,
dass du die Arme noch leicht beugen kannst.

Ja das wird ggf. direkt im Rücken ziehen, ggf. drückt der Sattel dann und ggf. ist das komplett unangenehm.
Aber wenn die Arme durchgestreckt sind, bekommst du auch jeden Schlag im Vorderrad 1:1 in die Schulter / Nacken weiter geleitet.

Natürlich kann es sein, dass du durch das weiter Vorlehnen dann mehr Druck auf die Arme und damit auch Hände bekommst.
Das ist normal, sollte dann aber irgendwann von der Rücken- und Rumpfmuskulatur abgefangen werden.

Kann sein, dass dir zu Beginn dann nach 10min die Hände einschlafen oder der Rücken weh tut.
Wenn wirklich gar keine Haltkraft im Rücken da ist, kann dir das leider keiner Abnehmen.

Aber es sollte dann schnell besser werden.
Wird es das nicht, musst du nochmal schauen. Niemand muss oder soll mit einschlafenden Gliedmasen oder Rückenschmerzen aufs Rad steigen, das gehört definitiv nicht dazu und kann man auch besser einstellen.
Ich sage es nur, weil ein paar meiner Kollegen die letzten Jahre kaum Rad gefahren sind, jetzt aufs Gravel steigen und "gehört haben, dass das eben so ist". -> Nein nach einem halben Jahr regelmäßigem Fahren sollte das nicht mehr sein.
 
Das sieht doch gemütlich aus. Gleich danach kommt das Hollandrad 8-)
Aber tröste dich: Am Anfang einer jeden Saison muss ich auch erstmal an meiner Form arbeiten. Und wenn es dein erstes sportlicheres Rad ist, musst du sicherlich auch erst mal bei dir anfangen… Ist so.
 
Ich würde noch nichts tauschen und schon gar nicht den Lenker mit einem anderen Vorbau weiter nach oben oder näher zum Körper holen. Was ich dringend empfehle, ist, den Körper zunächst in die richtige Position zu bringen sowie den gesamten Oberkörper zu dehnen und zu mobilisieren. Zudem würde ich die Rücken-, Bauch- und seitliche Rumpfmuskulatur gezielt trainieren.

Im Übrigen braucht es oft ein bis zwei Wochen beziehungsweise ausreichend Kilometer, bis du dich an die Position auf dem für dich neuen Gravelbike gewöhnt hast.
 
Schraub nicht am Rad rum, sondern arbeite erst an Deiner Sitzposition!

Ich glaub, der Sattel muss bisserl höher und Dein Oberkörper mit etwas Spannung mehr nach vorne. Also gerader Rücken und auch den Nacken aktiv gerade halten (Blick nach vorne unten, Augen nach oben rollen bei Bedarf) anstatt die Schildkröte zu machen. Dazu auch Radfahrergymnastik machen! Das ist wichtig und man kann mit paar Übungen recht schnell spürbare Verbesserungen erreichen. Gibt es reichlich zu im Netz und auf der Tube.
Wenn die Haltung mal einigermaßen passt, kann man besser sagen, ob das Cockpit zu weit weg ist. Dann wäre ein kürzerer Vorbau recht leicht zu verbauen und damit die erste Maßnahme.
Man kann auch am Lenker noch den einen oder anderen Zentimeter im Reach verlieren und/oder sogar Höhe gewinnen (Rise). Du bist aber schon ziemlich weit oben. Andere Leut wollen und können viel tiefer. Es liegt also nicht am Rad, sondern an Deiner Körperhaltung. Die ist bei allem, was aussieht wie ein Rennrad, alles andere als Gott gegeben. Die muss man sich erarbeiten!
 
Ich würde dir empfehlen, ein Bikefitting zu machen. Gerade beim ersten Rad sind zu viele Unbekannte dabei, dass man das selber nicht verschlimmbessert. Damit bist du auf der sicheren Seite. Wenn du in der nähe von FFM, München oder Freiburg wohnst kann ich dir das Radlabor empfehlen.
 
Ich würde dir empfehlen, ein Bikefitting zu machen. Gerade beim ersten Rad sind zu viele Unbekannte dabei, dass man das selber nicht verschlimmbessert. Damit bist du auf der sicheren Seite. Wenn du in der nähe von FFM, München oder Freiburg wohnst kann ich dir das Radlabor empfehlen.
Bikefittint ist gut, wenn man aber was fürndie Zukunft lernen will, kann man sich auch selber über all die Themen informieren und es umsetzen. Gibt doch genug Infos heutzutage
 
Man kann sich selber informieren, aber das ist meiner Meinung nach, immer noch nicht dasselbe wie wenn eine erfahrene Person das macht
 
Bikefittint ist gut, wenn man aber was fürndie Zukunft lernen will, kann man sich auch selber über all die Themen informieren und es umsetzen. Gibt doch genug Infos heutzutage
Das Wichtigste beim Bikefitting ist, dass jemand, der Ahnung hat(!), denjenigen auf dem Fahrrad beobachtet. Man muss mindestens zu zweit sein. Und wenn der Beobachter dann noch Ahnung von Anatomie und Physik hat, schadet es nicht.
 
Bin mit dem Bike bereits mehrere Wochen gefahren. Denke ca. 500km bisher. Das einzige Problem wie geschrieben, ist mein Nacken. Ich werde mal etwas an der Körperhaltung/Stärkung arbeiten und schauen ob es sich verbessert. Beim fahren schauen ich zurzeit mal zum Boden und in den Himmel (hoch/rutner) und merke, wie hinten im Nacken alles verspannt ist. Nach der Fahrt ist nach 2-3 Minuten alles wieder in Ordnung.

Kollegen von mir, die auch neu angefangen haben und ähnliche "Fitnes" haben, hatten deratige Probleme nicht. Ich merke beim fahren, dass ich durch den Versuch nach vorne zu schauen, meinen Nacken in eine unnatürliche Position begebe. Ich werde das, wie gesagt versuchen durch eine andere Körperhaltung auszubessern.

Danke schonmal für die Hinweise
 
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