Neues Lapierre XR Cross-Country-Fully: Steiler ist geiler – und schneller?

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Re: Neues Lapierre XR Cross-Country-Fully: Steiler ist geiler – und schneller?
Finde es generell super, dass hier die aktuellen XC Bikes vorgestellt werden. Auch ein schickes Rad, wobei mir dieser globige Spacerturm so überhaupt nicht gefallen mag. Ist halt der Kabelführung durch den Steuersatz geschuldet und somit wäre dieses Rad, genauso wie das Oiz, auch keine Option für mich. Freue mich auf die Vorstellung weiterer XC Bikes. 🙂
 
Ich fang an zu schielen, wenn ich mir das hier ansehe.
Was zur Hölle ist das bitte.😳

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Dafür scheint der Lenker stimmig zu sein.

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Cool, 2023 uns 2026 gegenüber zu stehen, rein optisch sieht 2026 total lahm und stelzig aus 🥴
Kein Performance-Kriterium, würde aber nicht auf ausschließen, das auf gemäßigten XC-Strecken oder auf Offroad-Ultradistanzrennen das Alte zügiger ist.
 
Schön das der Trend zu immer flacher zumindest teilweise umgedacht wird.
Auch schön das die Rohre schlanker wirken (im Gegensatz zu Spark und Co...)
 
Schönes Rad! Wobei die XC-Tests hier auf mtb-news.de immer nett zu lesen sind. Da geht es Absätze-lang um den Aufwand für 50-100g Gewichtseinsparung beim Rahmen.

Für alle anderen MTB-Klassen und -Tests dann: "Ah, das neue Rad ist leider 2kg schwerer geworden, aber fährt sich trotzdem total spritzig bergauf - man merkt nichts!" :-)
 
Ich fang an zu schielen, wenn ich mir das hier ansehe.
Was zur Hölle ist das bitte.😳

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Steht doch im Artikel, eine Wartungsklappe.

Der Rahmen des Lapierre XR is am Unterrohr asymetrisch designt und besitzt zudem eine Öffnung, die mithilfe einer Abdeckung mit Fidlock-Verschluss geschlossen werden kann. Die asymmetrische Form des Unterrohrs erlaube eine möglichst tiefe Positionierung des Dämpfers für ein sattes Fahrverhalten auf dem Trail und spare zusätzliches Gewicht. Der Fidlock-Verschluss wiegt 44 Gramm, soll ein einfaches Fahrwerkssetup und eine einfache Wartung ermöglichen und kann bei Bedarf auch abgenommen werden.
 
Und man muss sich "etwas" mehr Zeit für Wartung und Reparatur nehmen 🥳
Es geht. Klassischer Fall von "es wird heißer gekocht als gegessen". Oberer Steuersatz hat eine deutlich höhere Lebensdauer als der untere und die Lebensdauer der Leitung hängt davon ab, wie viel Hirnschmalz in die Leitungsverlegung gesteckt wurde. Idealerweise wird eine Textilummantelung zum Schutz verwendet

Lager kannst du genauso nachschmieren wenn nötig. Best case hast du einen Schnellverschluss an der Bremse und eine elektronische Schaltung, dann kannst du alles aushängen und musst nichts entlüften und nur rudimentär (Dropper) einstellen. Außerdem, wie oft müssen das obere Steuerlager oder die Leitungen getauscht werden? Sogar ein Acros Steuersatz schafft 3-4 Jahre oben, nach dieser Zeit wäre es ohnehin angebracht, die Bremsflüssigkeit zu tauschen, egal ob DOT oder MÖ, beide werden nicht besser mit der Zeit, und sich eventuell mal das Schaltseil anzusehen. Um Leitungen zu ersetzen kann man den Barb Connector verwenden, der hilft bei jedem Rahmen

Es kommt aber natürlich immer drauf an, wie stark integriert die Leitungen sind. Durch die Spacer und durch den Abschluss zum Vorbau ist natürlich aufwendiger als wenn die Leitungen nach der Steuersatzkappe in der freien Luft sind. Dann hätte man auch nicht so klobige Spacertürme

Die einzigen wirklich wartungsfreundlichen Leitungsführungen sind 100% extern oder vollständig intern geführt von Anfang bis Ende, ansonsten hast du wieder Gefrickel, Tretlager, Steuerrohr und Schwinge wären da gefährdet, dass die Leitung irgendwo hängenbleibt

Ach ja, es gibt auch noch sowas, dann hält einen ICR nicht vom Traumbike ab:
https://easybikeparts.co.uk/de/prod...headset-assembly-for-integrated-cable-routing

Ich hätte zwar versucht, die Leitungen in einem flacheren Winkel nach außen zu führen, der Hersteller wird die Option aber sicherlich erwägt haben
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht. Klassischer Fall von "es wird heißer gekocht als gegessen". Oberer Steuersatz hat eine deutlich höhere Lebensdauer als der untere und die Lebensdauer der Leitung hängt davon ab, wie viel Hirnschmalz in die Leitungsverlegung gesteckt wurde. Idealerweise wird eine Textilummantelung zum Schutz verwendet
Sehe ich etwas anders. Im Forum mischen sich im Extremfall Personen die vielleicht 1500km bei Schönwetter auf Waldautobahnen fahren mit denen die 5000+ pro Jahr bei jeden Wetter in den ruppigeren Gegenden der Alpen rumtreiben. Sofern muss man Erfahrungen potentiell auch differenziert einordnen.
Aus meiner Sicht ist die Verlegung durch den Steuersatz beim MTB einfach nur 😡🤬🤢🤮.
Ja, das Aufreiben der Leitungen scheinen viele Hersteller inzwischen halbwegs im Griff zu haben... aber bei mir stirbt das obere Lager meistens zuerst.
Dafür haben viele Hersteller ja auch speziell vorgesorgt indem sie nun eine extra Möglichkeit geschaffen haben das Wasser in den Steuersatz zu leiten... dafür gibt es ja die ganzen kreativen Varianten die Kabel irgendwo unterhalb des Vorbaus, dann durch Löcher die nicht sein sollten, extra durch die Lager zu leiten!
Lager kannst du genauso nachschmieren wenn nötig. Best case hast du einen Schnellverschluss an der Bremse und eine elektronische Schaltung, dann kannst du alles aushängen und musst nichts entlüften und nur rudimentär (Dropper) einstellen. Außerdem, wie oft müssen das obere Steuerlager oder die Leitungen getauscht werden? Sogar ein Acros Steuersatz schafft 3-4 Jahre oben, nach dieser Zeit wäre es ohnehin angebracht, die Bremsflüssigkeit zu tauschen,
Bremsflüssigkeit tausche ich ohne den Steuersatz anzugreifen... hat damit eigentlich nichts zu tun.
Natürlich sollte man die Lager regelmäßig nachfetten, aber die Haltbarkeit kann ich überhaupt nicht bestätigen.
(Meine Steuerlager sind inzwischen übrigens alle von Arcros.)
Mein Oiz verwende ich inzwischen nicht mehr wenn es zu stark regnet, weil bei meinem Modell noch kein Lager vernünftig gegen Wasser geschützt ist. Am Occam LT (Kabel NICHT durch den Steuersatz) habe ich den Rekord von 2 Jahren (positiv!) geschafft. Das ist jetzt mein Rad das bei jedem Wetter (auch Winter, aber ohne Salz) raus darf.
Nur erstaunlich warum das Hope Tretlager deutlich länger als alle anderen Lager im Rad hält. 🤷‍♂️
egal ob DOT oder MÖ, beide werden nicht besser mit der Zeit, und sich eventuell mal das Schaltseil anzusehen. Um Leitungen zu ersetzen kann man den Barb Connector verwenden, der hilft bei jedem Rahmen

Es kommt aber natürlich immer drauf an, wie stark integriert die Leitungen sind. Durch die Spacer und durch den Abschluss zum Vorbau ist natürlich aufwendiger als wenn die Leitungen nach der Steuersatzkappe in der freien Luft sind. Dann hätte man auch nicht so klobige Spacertürme

Die einzigen wirklich wartungsfreundlichen Leitungsführungen sind 100% extern oder vollständig intern geführt von Anfang bis Ende, ansonsten hast du wieder Gefrickel, Tretlager, Steuerrohr und Schwinge wären da gefährdet, dass die Leitung irgendwo hängenbleibt
Wozu? Warum nicht einfach, so wie jetzt manche Hersteller wieder anbieten, einfach auf der Seite in den Rahmen rein? Wem es nicht gefällt, ok. Aber Funktional gewinnt das. Spätestens beim Fully gibt es ohnehin den Übergang vom Hauptrahmen auf das Rahmendreieck hinten, wo das Kabel wieder raus/rein muss. Das ist bei manchen Rädern schon problematisch genug.
Ach ja, es gibt auch noch sowas, dann hält einen ICR nicht vom Traumbike ab:
https://easybikeparts.co.uk/de/prod...headset-assembly-for-integrated-cable-routing

Ich hätte zwar versucht, die Leitungen in einem flacheren Winkel nach außen zu führen, der Hersteller wird die Option aber sicherlich erwägt haben
Ja, potentielle Lösungen für Probleme die ich persönlich jetzt nicht haben wollte...

Anekdote zum Thema "unterschiedliche Verwendung": Musste mein Lieblingsrad vor ein paar Jahren innerhalb der ersten 9 Monate an den Hersteller senden, weil der Bolzen für den Dämpfer von keiner Werkstätte mehr zu lösen war. Wurde gefixt, aber hatte ein "böses" Schreiben mitbekommen wo beklagt wurde das im Rahmen innen "Standspuren" von "Wasserfüllung" gefunden wurden...
Ja WTF! Wie kommt denn das Wasser bitte in derartigen Mengen in den Rahmen? Und wenn er oben schon nicht dicht ist, warum kann dann unten nichts abrinnen? Im Manual stand nichts von "nur im Trockenen" fahren
😇
 
Sehe ich etwas anders. Im Forum mischen sich im Extremfall Personen die vielleicht 1500km bei Schönwetter auf Waldautobahnen fahren mit denen die 5000+ pro Jahr bei jeden Wetter in den ruppigeren Gegenden der Alpen rumtreiben. Sofern muss man Erfahrungen potentiell auch differenziert einordnen.
Kann nur für mich reden, mein oberer Steuersatz ist immer noch top, würde mich auch wundern wenn der schon einen Knacks hat, ist auch schließlich das gleiche Lager wie unten nur mit deutlich geringerer Belastung, keine Schläge von unten, Biegemoment ist mehr oder weniger gleich. Ich fahre nicht ganz 2000km pro Jahr jahreszeitenübergreifend, sprich auch im Winter mit Schnee und Salz, nur eben nicht bei Regen, davon in etwa die Hälfte in Bikeparks (Geißkopf, Saalbach-Leogang primär). Oben läuft sauber ohne jegliches nachfetten bisher, wie es sein sollte. Wenn man Industrielager zwangsweise nachfetten muss, hat der Lagerhersteller mMn als Maschinenbauer auf aller Linie verkackt, aber das ist ein anderes Thema. Der Steuersatz im Commuter (Regen, Schnee, Salz, alles) Gravel meiner Freundin schaffte 3 Jahre und über 20k km ohne jeglicher Pfleger, der obere war aber noch gut, der untere starb eines rostigen Todes. Auch Acros, aber einer der höherwertigen davon
Aus meiner Sicht ist die Verlegung durch den Steuersatz beim MTB einfach nur 😡🤬🤢🤮.
Jeder kann seine eigene Meinung haben. ICR ist natürlich nicht die beste Verlegungungsart, überhaupt am XC mit allem in mechanisch
Dafür haben viele Hersteller ja auch speziell vorgesorgt indem sie nun eine extra Möglichkeit geschaffen haben das Wasser in den Steuersatz zu leiten... dafür gibt es ja die ganzen kreativen Varianten die Kabel irgendwo unterhalb des Vorbaus, dann durch Löcher die nicht sein sollten, extra durch die Lager zu leiten!
Die Problemlösung nennt man Gummimuffe. Wenn man nicht gerade mit dem Hochdruckreiniger rauf hält kommt auch kein Wasser rein, bzw auch nicht mehr als bei klassischer Verlegung
Bremsflüssigkeit tausche ich ohne den Steuersatz anzugreifen... hat damit eigentlich nichts zu tun.
Hats auch nicht, nur wenn das obere Lager durch ist, würde ich das als Zeichen deuten, dass die Bremsflüssigkeit auch schon was gesehen hat. Da die Leitungen geöffnet werden müssen, ist es halb so schlimm die Flüssigkeit zu tauschen, wenn man denn die Fittings wieder dicht bekommt, was in der Regel funktioniert. Die Bremsenhersteller dürften sich aber sowieso eine nachhaltigere Lösung überlegen, sowas wie Kupfer- oder Aluscheiben oder O-Ringe zur Abdichtung wären deutlich nutzerfreundlicher als Einweganschlüsse, meinst du nicht?
Natürlich sollte man die Lager regelmäßig nachfetten, aber die Haltbarkeit kann ich überhaupt nicht bestätigen.
(Meine Steuerlager sind inzwischen übrigens alle von Arcros.)
Wie gesagt, habe bereits ein unteres Lager durch, oben noch keine Verschleißanzeichen trotz null Wartung
Nur erstaunlich warum das Hope Tretlager deutlich länger als alle anderen Lager im Rad hält.
Bekommt auch keine so harten Schläge ab wie die Steuerlager mit deutlich besserem Hebel
Das Auge kauft idR mit. Wie du bereits erwähnt hast treffen im Forum die Extreme aufeinander. Wenn es wirklich so viele Leute interessieren würde, wieso verkauft Cube dann so viele Räder? Wieso sehe ich dermaßen viel Wilds und Rises? Die sind mit Abstand die häufigsten emtbs, die ich sehe? Tyees mit ICR sieht man auch zum Säue füttern. Der durchschnittliche MTB Käufer least eben mit Wartungsvertrag und kauft idR eher High End als Budget ein, sonst würde Propain noch Build mit mechanischer XT und Select+ oder Fox PE Fahrwerk anbieten, haben sie selbst gesagt. Entweder komplett Budget, High End Fahrwerk und Budget Rest, oder High End alles. Und aufs Lapierre einzugehen, Es ist ein XC Bike, die haben einfach oft ICR. Gewicht, Aero, Lenkervorbau, Optik, was weiß ich

Ich habe nie behauptet, dass ICR gut ist, nur das es, wenn es gut gemacht ist, nicht so schlecht ist wie sein Ruf und es zum Teil auch Abhilfe gibt, das ganze erträglicher zu machen. Ich zbsp würde kein Rad nur deshalb ausschließen, genauso würde ich keine Bremse aufgrund der Bremsflüssigkeit ausschließen
 
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