32“ … ein Thema

M.E. sieht man bei der Größe (1.83m) bereits, dass es bei sehr kleinen Fahrern eher unproportional wirken wird. Aber nur meine Meinung. Kann ja eh jeder fahren, was ihm gefällt.

Aus meiner Sicht jedenfalls der einzige Knackpunkt bei der ganzen 32"-Debatte.
 
Danke, ich hatte gehofft, dass ein anderes gemeint sein könnte.
Ich tue mich (zumindest optisch) mit den Proportionen echt schwer. Und Toe Overlap könnte zumindest bei der Umsetzung schon auch ein Thema sein. Mir gefällt das leider gar nicht. Nicht falsch verstehen: finde das Thema mit meinen 1,91 schon spannend, aber ästhetisch holt mich da bisher kaum was ab. War aber bei den ersten 29ern auch so.
 
Naja, grundsätzlich geht bei mir immer Funktion vor Optik.
Ich glaube wenn es immer nach Optik ginge, würden wir einiges verpassen... ☺️
Scheiß auf Optik!😇:D
Funktion hat natürlich immer Vorrang.
Soll eh jeder fahren, was er möchte.

Rein objektiv gesehen ist es aber nun mal so, dass die Proportionen irgendwann nicht mehr stimmen. Sieht man ja andersrum genauso: zu großer Fahrer bei zu kleinem Laufraddurchmesser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke, ich hatte gehofft, dass ein anderes gemeint sein könnte.
Ich tue mich (zumindest optisch) mit den Proportionen echt schwer. Und Toe Overlap könnte zumindest bei der Umsetzung schon auch ein Thema sein. Mir gefällt das leider gar nicht. Nicht falsch verstehen: finde das Thema mit meinen 1,91 schon spannend, aber ästhetisch holt mich da bisher kaum was ab. War aber bei den ersten 29ern auch so.
Ich mein das bei dem Stoll dass ich gefahren bin toe-overlap kein Thema war. Und optisch wars dank Biturbo-Laufrädern und Intend Samurai echt ziemlich geil. Das einzige was wirklich auffällig war wie viel "Rad" man vor sich hat beim Fahren.
 
Ich bin bei Bike Ahead in Veitshöchheim beim Stoll-Testday mehrere 32" Bikes probegefahren und fand das die schon extrem gut funktionieren. Das 32" XC Fully vermittelt ein deutliches plus an Sicherheit und hat auch auf weichem und feuchtem Waldboden sehr viel Grip. ich bin es back to back mit dem 29" Modell gefahren und fand das Plus an Sicherheit wirklich enorm.
Das 32" Gravelbike das ich getestet habe war super laufruhig und hat alle Unebenheiten weggebügelt.
Im Prinzip kam es mir vor wie der Wechsel von 27,5 auf 29 Zoll: spürbar mehr Sicherheit und Kontrolle im Grenzbereich bei mehr Traktion und höherer Geschwindigkeit.
ich bin übrigens 1,86m groß

Jetzt mal eine ernste Frage: legale, natürliche MTB-Trails werden gefühlt seltener, dafür sind alle die neugebauten Trails eher glattgelutsche Flowtrails. Wozu braucht man da immer fähigere Räder mit immer mehr Grip?
Ich fahre immer noch 26" und fühle mich mit dem Enduro auf vielen neuen Trails overbiked. Ein ehemaliges 4X Bike dass ich zum Trailbike umgebaut habe kommt immer mehr zum Einsatz, an manchen Stellen sogar ein Gravelbike. Selbst die normalen Forstwege sind jetzt so gut aufgeschottert und mit Brechsand befestigt dass ein Gravelbike vollkommend ausreichend ist. Die meisten Asphaltstrassen in der Stadt sind dank der ganzen Löcher und Flickereien rauher als die Waldwege.

Diese Meme hat mehr und mehr Wahrheit in sich:

meme.jpg
 
Kommt einfach darauf an, was man fahren möchte. Bei Abstechern auf einfache Trails helfen breite Reifen (50c aufwärts), Federgabel - und sicher auch ein größeres Laufrad in Form von 32".

Wer hingegen einfach nur Forstwege fahren möchte, ist an sich auch mit einem Allroad-Bike und 35-40mm gut bedient.

Gott sei Dank kann sich aber jeder und jede genau das Material aussuchen, das den eigenen Wünschen bzw. Anforderungen entspricht.

Bei diesen ganzen Diskussionen fehlen doch oft die Zwischentöne.
 
Funktion hat natürlich immer Vorrang.
Soll eh jeder fahren, was er möchte.

Rein objektiv gesehen ist es aber nun mal so, dass die Proportionen irgendwann nicht mehr stimmen. Sieht man ja andersrum genauso: zu großer Fahrer bei zu kleinem Laufraddurchmesser.
Ich finde es spannend „objektiv“ Proportionen zu beurteilen 🤷‍♂️

mMn spielen da (veraltete) Sehgewohnheiten und persönlicher Geschmack IMMER eine Rolle.
 
Ich finde es spannend „objektiv“ Proportionen zu beurteilen 🤷‍♂️

mMn spielen da (veraltete) Sehgewohnheiten und persönlicher Geschmack IMMER eine Rolle.

Veraltete Sehgewohnheiten? Setz mal jemanden mit 2m auf 26" und daneben eine Person mit 1.60m auf 32". Wird das gleiche unproportionale Bild abgeben.

Aber wie gesagt, mich stört das nicht, von mir aus kann auch jemand mit 1.60m 36" fahren. Mit Aufstiegshilfe.

Es ist aus meiner Sicht einfach das einzig wirklich unschöne Problem, das sich für sehr kleine Fahrer zwangsläufig ergeben wird.
 
„früher“ hat sich ja auch kaum jemand dran gestört, wenn man mit knapp 2m sein 26“ MTB fuhr.
Heute kennt man 29“ und keiner würde das mehr machen.
Das meine ich mit alte Sehgewohnheiten. Warte 1-2Jahre, dann sind 32“ bei großen Rahmengrößen normal.

Das kleinere Menschen dann fahren „müssen“ ??? Die Mädels im XC fahren auch 29“ obwohl das ungewohnt aussieht aber ich denke, das das für sie trotzdem Sinn macht.

Man muss bei (Renn-)Strecken halt auch Sachen einbauen, die für 32“ eher ungeeignet sind, dann könnte man sowas ausgleichen.
 
Ich bin 1.93m und fand alles <=29" beim MTB fehlproportioniert. Auch beim RR/Gravel könnte ich mir bei 32" eine optische Verbesserung vorstellen. 60er/XL Rahmen für 28" sehen praktisch immer bescheiden aus im Vergleich zu den kleineren Ausführungen.

2013 auf 26" vs 2021 auf 29"
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Ich bin 1.93m und fand alles <=29" beim MTB fehlproportioniert. Auch beim RR/Gravel könnte ich mir bei 32" eine optische Verbesserung vorstellen. 60er/XL Rahmen für 28" sehen praktisch immer bescheiden aus im Vergleich zu den kleineren Ausführungen.

2013 auf 26" vs 2021 auf 29"
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Danke. Die Bilder zeigen recht deutlich die Unproportionalität.

Deshalb ist es für mich auch keine "alte Sehgewohnheit". Großer Mensch auf 26" sah m.E. schon damals suboptimal aus. Und umgekehrt wird es sich mit 32" nun mal ähnlich verhalten, sobald sehr kleine Fahrer ins Spiel kommen.

Harmonische Proportionen basieren schließlich auf mathematischen Prinzipien, die sich nicht einfach ausschalten lassen.

Aber nochmal: jeder soll das fahren, was ihm taugt und womit er glücklich ist. Toleranz ist am Ende des Tages das Wichtigste. Nicht nur im Radsport, sondern allg.
 
Was die Proportionen angeht, wird sich doch definitiv das selbe einstellen wie bei 29ern: je mehr auf den 32er Zug aufspringen und mehr Bikes auf den Markt kommen, desto gefälliger werden sie. Vor allem weil man sich an die Optik gewöhnt. Außerdem sehen die allermeisten Räder in der Realität besser aus als auf Bildern.:D
 
Nur die Fehler sollten sie besser nicht wiederholen, 29er mit steileren Lenkwinkeln als 26. Und der Irrglaube, 29er müssten so leicht sein wie damals die kleineren Räder, es hat Jahre gedauert bis die Räder stabil genug waren.
 
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