DIMB IG Dresden & Umland

Ich nehme an, der anstössige Part ist der hier:
(2.) Waldwege für Radfahrer
Das sind Waldwege mit ausreichender Breite, deren Erscheinungsbild einer Forststraße entsprechen und mindestens so breit sind, dass sie ungehindert Gegenverkehr ermöglichen (Richtwert über 2 m Breite) und befestigter Zustand. Alles andere im Wald sind Fußwege und ausschließlich für die Erholungsnutzung durch Fußgänger zulässig.
Hervorhebung durch mich
Das mag der feuchte Traum des Sachsenforstes sein, dass man über diesen Weg auch die hiesigen Mountainbiker auf 2m Wege zwingen kann - am besten überall. Wäre mal spannend zu wissen, ob eine solche Klausel wirksam wäre, wenn man es deauf anlegte - soweit die betroffenen „Fußwege“ nicht Bestandteil der Sportanlage sind, um die es in der Vereinbarung geht.
 
Wie läuft das mit dem Flowpass wenn man Kinder mit hat?
Braucht da jeder ein Handy zum scannen oder kann man das auch für mehrere machen?

Weil meine Kinder leben ohne Handy
 
Da heißt es auch vorbei kommen, los fahren.
Also ich kenne kein Tschechisches Trailcenter bei dem man sich nicht darüber freut wenn man sich mit dem ("freiwilligen") Trailbeitrag an der Instandhaltung beteiligt.

Aber es ist sicherlich so, dass man das nicht zwingend vor der ersten Fahrt machen muss.
Im Vergleich dazu kostet der Trailpass bei den Borderless Trails überhaupt nix. Warum man den Trailpass nicht für ein ganzes Kalenderjahr gelten lassen kann, erschließt sich mir aber auch nicht.

Trotzdem: Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum die Diskussion hier so abdriftet. Seid doch froh dass es ein weiteres und vor allem neues Angebot in Sachsen und Tschechien gibt. Dass die Spielregeln mal wieder "typisch Deutsch" sind war ja zu erwarten. Aber für mich lesen die sich nicht so, als dass man dort keine gut Zeit auf dem Bike verbringen kann. Klar, die Sache mit der Nässe lässt Interpretationsspielraum. Aus Instandhaltungssicht aber nachvollziehbar.
 
blubb... da du lediglich deine Aufregung über ein paar Rahmenbedingungen kundgetan hast. Keine Verbesserungsvorschläge, keine Begründung oder Gegenbeispiele. Nichts davon.
Wenn du meinen Post sinnerfassend gelesen hättest wäre dir aufgefallen das ich eine Frage an die DIMB hatte. Daher der Post in diesem Bereich. Weiter werde ich auf deine unangebracht persönlichen Texte nicht eingehen.
 
Den ersten Bildern nach zu urteilen erinnern mich die borderless trails an tschechische trailcenter a la singltrek. Da heißt es auch vorbei kommen, los fahren. Schon befremdlich, dass die Handhabung mit dem Flow Pass gar so deutsch ist finde ich.
Je nach Sichtweise ist es "leider" nicht wie auf dem Singletrek (das würde der kleine Gerstenberg wohl auch nicht hergeben).
Hier gibts "nur" Downhill in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Soweit ich weiß ist die Uphillstrecke noch nicht fertig, aber auch die wird anstrengend.
Aktuell gibts nur steile Fortsstrecken und Wanderwege um wieder nach oben zu kommen. Ungefähr wie in Elstra, nur steiler und ohne Lift. E-Bike ready. :D
 
Warum man den Trailpass nicht für ein ganzes Kalenderjahr gelten lassen kann, erschließt sich mir aber auch nicht.
Steht drin:

6 Datenschutz & FlowPass-Daten​


Beim Erstellen des FlowPass werden Vor- und Nachname erfasst und für sechs Monate auf den Servern der Borderless Trails gespeichert. Die Speicherung dient der Unfallabwicklung, der Nutzungsauswertung und der Nachweisprüfung bei Kontrollen. Es sind keine Kunstnamen gestattet.
 
Also ich kenne kein Tschechisches Trailcenter bei dem man sich nicht darüber freut wenn man sich mit dem ("freiwilligen") Trailbeitrag an der Instandhaltung beteiligt.

Dass die Spielregeln mal wieder "typisch Deutsch" sind war ja zu erwarten.
1. Verstehe ich, hat aber gar nichts mit dem Flowpass zu tun.

2. Und da sollte sachliche Kritik ok sein. Und vor allem ein Blick auf Regelung in Nachbarländer gestattet sein. Von der liberalität ganz zu schweigen, sind wir vielen Infrastrukturfragen Rückschrittlich.
 
Sind wir noch bei "sachlich"?
Du bist ja der Meinung, dass man an solchen Trailcentern wie dem Rabenberg keinen Eintritt nehmen muss. Das ist für jemanden, der regelmäßig in der Region ehrenamtlich in seiner Freizeit an den Trails baut, einfach an Dreistigkeit kaum noch zu toppen. Ich werde mich daher auch jetzt aus dieser Diskussion zurückziehen. Wenn die Bedingungen für euch so schlimm sind, geht bitte da einfach nicht fahren und gut ist. Ich habe jetzt mehrfach versucht das ganze in konstruktive Bahnen zu lenken und hätte Verbesserungsvorschläge und sachliche Kritik auch an das Team der Borderlesstrails weitergeleitet. Aber es ist einfach nur typisch deutsches Gemecker.
 
Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, was an dem ganzen Konzept eine derartige Katastrophe sein soll. Ja meine Güte, es geht bestimmt auch mit weniger Regeln und es hat alles wieder einen typisch deutschen Flair, aber da saßen im Entstehungsprozess sicherlich auch paar kleinkarierte Personen aus anderen Institutionen als der MTB Community am Tisch, mit denen man sich einig werden musste. Das Ergebnis sind dann eben die Borderlesstrails und ich werde mir diesen Flow Pass schnell besorgen und dann da einfach Fahrradfahren und mich nie wieder über die Nutzungsbedingungen aufregen und da Spaß haben.

In diesem Sinne, allen eine Gute Fahrt.
 
Den ersten Bildern nach zu urteilen erinnern mich die borderless trails an tschechische trailcenter a la singltrek.
Ich werde berichten, aber den Eindruck habe ich nicht unbedingt, wenn man die Trails vom Baustil vergleicht. Pod Smreken ist auf maximal wenig Pflegeaufwand ausgelegt. Kenne aber die Borderless Trails noch nicht. Wenn der Stil ähnlich ist, könnte man sich die Einschränkung aber sparen, dass man die nicht bei nassen Bedingungen fahren darf.

Wenn du meinen Post sinnerfassend gelesen hättest wäre dir aufgefallen das ich eine Frage an die DIMB hatte.
Wie kommst du darauf, dass mir das nicht aufgefallen wäre? Möchtest du mir jetzt sagen, dass du dich nicht über das Konzept aufgeregt hast und nur von der DIMB eine Rückmeldung haben wolltest, ob die bei diesem Desaster eingebunden wurden? So gehaltvoll waren weder der Post noch die Frage nicht. Zu 90% schwingt halt deine ganz unsachliche Aufregung mit. "Knebelvertrag.. vom Schock erholt"
 
Bestandteil der Sportanlage
Dass das eine "Sportanlage" ist, würde ich als erstes anzweifeln. Und wir sollten alles daran setzen, dass auch für Radfahren im Wald gewidmete Wege "Wege" bleiben.
Also ich kenne kein Tschechisches Trailcenter bei dem man sich nicht darüber freut wenn man sich mit dem ("freiwilligen") Trailbeitrag an der Instandhaltung beteiligt.
Wer hat das Gegenteil behauptet? Ich finde es aber wesentlich besser, das Geld mit Parkplätzen, Cafe, Bikeshop und aus den zusätzlichen Einnahmen der Tourismusbetriebe rundrum zu erwirtschaften, anstatt das Betretungsrecht einzuschränken.
Das geht in Tschechien nämlich nicht, die haben da bessere Gesetze. Im Falle der Borderless Trails geht es dank der Foerderbedingungen uebrigens auch im sächsischen Teil nicht. Zumindest für die nächsten 5 Jahre nicht.
Abgesehen davon gehe ich auf Grund der horrenden Kosten davon aus, dass die nächsten 10 Jahre die Wartung inkl. ist.
Du bist ja der Meinung, dass man an solchen Trailcentern wie dem Rabenberg keinen Eintritt nehmen muss.
Ich weiß nicht, ob man muss. Wahrscheinlich, damit man die Gestattungsgebuehren des SBS bezahlen kann...
Jedenfalls bin ich der Meinung, dass man nicht sollte und dass das auch rechtlich gesehen auf unsicherer Grundlage steht. Das man fuer Radfahren im Wald und am besten auch für Zu-Fuß-gehen und alles andere Eintritt bezahlen soll, ist der feuchte Traum der Grundbesitzerlobby.
 
Ich war dort und finde die Trails super. Auf deutscher Seite herrscht wenig überraschend keine Begeisterung hinsichtlich Bürokratie etc., aber man ist froh, dass man sich weitestgehend einigen konnte und die Sache so läuft. Ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass man da in Zukunft irgendetwas streng kontrollieren würde. Die bereits eröffneten Trails ähneln sich wenig überraschend vom Stile sehr den flowigen Trails von Trutnov. Ist auf tschechischer Seite die gleiche Baucrew. Also mit Singletrek überhaupt nicht zu vergleichen und man hat für das Wochenende eine Ausnahme gemacht, aber weite Teile der Strecken haben am Wochenende jetzt massiv unter der Nässe gelitten und da wird man jetzt in nächster Zeit viel reparieren müssen. Wartung erfolgt auf beiden Seiten durch Vereine also Bikende aus der Region, weshalb man sowas möglichst vermeiden möchte. Das ist halt der Nachteil bei solchen künstlichen Murmelbahnen, man muss sie pflegen. Die Beschreibungen der restlichen Trails lassen aber auch noch das ein oder andere etwas naturbelassenere Stück vermuten.
 
Dass das eine "Sportanlage" ist, würde ich als erstes anzweifeln. Und wir sollten alles daran setzen, dass auch für Radfahren im Wald gewidmete Wege "Wege" bleiben.
Ich würde es schon als solches sehen. Die bisher eröffneten Trails haben eher Bikepark Charakter als gemütliche naturbelassene Singletrails und sind daher keine normalen Wege.
 
Diesem Film nach zu urteilen sieht das ähnlich aus wie die Greentrails in Waldeck-Frankenberg.
https://www.facebook.com/watch/?v=2449337882156834

Die Greentrails wurden als "Wege" genehmigt und sind frei zugänglich. Die Nutzung der App ist freiwillig.
https://greentrails.de/de/

Das hat zur Folge, dass dort nur die gleichen geringen Verkehrsscherungspflichten gelten wie bei den übrigen Waldwegen. Insbesondere keine verpflichtende Baumkontrolle.
 
Ich weiß nicht, was Du mit "normal" in diesem Zusammenhang meinst, aber die Wegeigenschaft ist ja Voraussetzung dafür, dass man überhaupt im Wald Radfahren darf.
Ein normaler Weg hat für mich keine Anliegerkurven, Sprünge oder sonstige gebauten Features. Das sind MTB-Trails, wie es auch im den Nutzungsbedingungen steht. Diese sind die Voraussetzung dafür, dass man auf diesen Strecken fahren darf und nicht das allgemeine Betretungsrecht.

Diesem Film nach zu urteilen sieht das ähnlich aus wie die Greentrails in Waldeck-Frankenberg.
Die Aufnahmen sind soweit ich es erkennen kann alle vom blauen Trail. Kenne aber die Waldeck-Frankenberg Trails gar nicht und kann daher keinen Vergleich anstellen. Am nächsten kommt halt einfach Trutnov, weils auch die gleichen Bauer sind auf tschechischer Seite. Man darf daher auf die schwarze Line gespannt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein normaler Weg hat für mich keine Anliegerkurven, Sprünge oder sonstige gebauten Features. Das sind MTB-Trails, wie es auch im den Nutzungsbedingungen steht.
Das ist aber jetzt nur erstmal Deine Meinung und insofern für andere irrelevant.
Diese sind die Voraussetzung dafür, dass man auf diesen Strecken fahren darf und nicht das allgemeine Betretungsrecht.
Das ist der Wunsch des SBS und des Betreibers, aber keinesfalls eine "Voraussetzung"
 
Wo findet man diese Definition im Gesetz? Es gibt auch natürliche Wege in ähnlicher Form...
Die findest du dort nicht, weil MTB-Trails im Speziellen da nicht geregelt sind. Was auch sehr gut ist, sonst käme man vielleicht noch auf die Idee, dass MTBs nur noch ausschließlich auf diesen Trails fahren dürfen. Was dort im Gelände MTB-Trails sind, ist ja eindeutig gekennzeichnet.
 
Das ist der Wunsch des SBS und des Betreibers, aber keinesfalls eine "Voraussetzung"
Ehm naja doch. Das ist nicht deren Wunsch, sie können das so regeln. Glaubst du ernsthaft, dass die nach all den Jahren jetzt mit Nutzungsbedingungen um die Ecke kommen, die nicht rechtmäßig sind? Falls ja, gehe dagegen vor. Wende dich an die Betreiber und den SBS. Stand heute ist es exakt wie ich geschrieben habe eine Voraussetzung dort zu fahren, andernfalls biste nämlich von der Nutzung ausgeschlossen.

Akzeptanz der Nutzungsberechtigung/-Bedingungen
Jeder Nutzer erhält vor der Benutzung der MTB-Trails durch Bestätigung der Nutzungsbedingungen eine Nutzungsberechtigung durch die Trailcenter-Betreiber. Diese berechtigt zur Nutzung der gekennzeichneten MTB-Trails während des dort benannten Zeitraumes. Mit dem Befahren der MTB-Trails erkennt der Nutzer gleichzeitig die Nutzungsbedingungen an. Nutzer ohne Nutzungsberechtigung werden durch Beauftragte des Trailcenter-Betreibers oder des Staatsbetriebes Sachsenforst beim Antreffen von der Benutzung ausgeschlossen.

Also was da Trails sind ist jetzt nicht einfach nur meine Meinung, sie sind da angelegt und gekennzeichnet und weisen die von mir genannten Merkmale auf. Ich habe es nur als meine Auffassung gekennzeichnet, weils mMn keine allgemeine übergreifende Definition gibt.

Wenn du dir den heutigen MTB-Sport und anschaust wohin die Reise geht, dann braucht es solche Bedingungen und Konzepte. Gemütliche Touren durch den Wald bzw. XC/Marathon/Gravel würde ich davon mal ausklammern. Die wird man weiterhin im Wald dulden, auch mit solchen Extra Regeln für extra gebaute MTB Trails.
 
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