Frischer Wind im Getriebe: Rohloff mit neuer Struktur an der Spitze

bis hierhin gehe ich voll mit, aber:

hier ist dann oft so, dass eine management schicht höher (oder GF oder Eigentümer) die externen Berater holt um die Ebene(n) drunter aufzuräumen, weil die - so wie du oben schreibst - "handlungsunfähig" sind
Genau das hatte ich doch eigentlich geschrieben?
Natürlich werden die Berater von Eigentümer bzw. Geschäftsführung geholt, schon weil das Preisschild an einer solchen externen Beratung den Entscheidungsrahmen der mittleren Ebene bei weitem sprengt. Und wenn die mittlere Ebene keine Veränderung will - wie beschrieben - geht es eben oft nur so.
Sinnvoll und ökonomisch ist das leider selten.
 
Ich verstehe euer Problem überhaupt nicht. N+1 ist unterschätzt.

Im Gegensatz zur Kindernay Getriebenabe lässt sich die Rohloffgetriebenabe nicht einfach mal so schnell tauschen. Ausspeichen, um zwischen Straßen- und Mountainbikereifen zu wechseln wurde auch für Nerds herausfordernd. Zwischen Haushalt und Steuererklärung wurde das den Deutschen einfach zu umständlich.

Hier hat Rohloff bereits eine erhebliche Innovation zur Ankurbelung der Verkaufszahlen geleistet.

Da das Wechseln der Reifen für Jonny auch zu umständlich war, wurde eben ein Straßenrad mit Rohloff als Zweitrad beschafft.

Und als Jonny das Mountainbike Fully gern mit Kettenschaltung anschaffte, fuhr seine Rohloff im Mountainbike Hardtail dann als Alltagsrad nach Umbau weiter.

Somit hatte jeder deutsche Haushalt ein Rohloff- Straßentrainingsrad und ein Rohloff Alltagsrad als Autoersatz. Das Fully wurde später zur Fahrt zur Eisdiele genutzt.

In der Zwischenzeit baute Jonny ein Reiserad mit Rohloff auf, da Reisen mit Aluminiumrahmen zu riskant waren. Nicht jeder kann Aluminium schweißen. Stahl dagegen schon. Ein erheblicher Sicherheitsgrund für Jonny.

Ein Faltrad wurde nach Abschaffung des Autos angeschafft, um im Zug den Kampf gegen begrenzte Stellfläche auf Samstagsausfahrten zu gewinnen. Dieses wurde mit Rohloff nachgerüstet, um das Schleifen des Schaltwerks an Bordsteinen zu umgehen.

Wir schreiben das Jahr 2020. In der Zwischenzeit kaufte Jonny einen Fiat Ducato Kastenwagen als Camper für 89.000 Euro. Sein Faltrad mit Rohloff war somit auf dem Campingplatz angesagt, um Bier und Eis zu holen und Titangeschirr zu shutteln.

Nun kommen die langersehnten 32 Zoll Mountainbikes. Danach endlich die 36 Zoll Mountainbikes. Und kurz vor meiner Rente kommen die 40 Zoll Mountainbikes.

Diese passen aber nicht durch alle Kellergänge, weshalb im Jahre 2052 das langersehnte 26 Zoll Mountainbike auf den Markt kommt. Jonny schleckt sich alle Finger.

Der Zwei Wege Schaltdrehgriff der Rohloff wird als zu unbequem für die Handgelenke beschrieben. Der elektronische Shifter verbraucht so viel Energie, dass nur E- Bikes diese Schaltmöglichkeit realisieren können.

Auch hier wird die hohe Innovationsfähigkeit der Firma ersichtlich.

Aus diesem Grund werden die 26 Zoll Mountainbikes mit E- Bikes ersetzt. Im Jahre 2057 dann wird Mullet ein heißes Thema sein. Die Kombination aus 32 Zoll Hinterrad und 26 Zoll Vorderrad wird der heißeste Schrei, um ungeahnte Steigungen mit einem Elektromotor mit 534 Newtonmeter Drehmoment bezwingen zu können.

Ich verstehe eure Bedenken nicht. Ich sehe das Potential für mindestens acht Rohloffnaben in 20 Millionen deutschen Haushalten.

Die Firma hat alles richtig gemacht. Ich liebe meine zwei Rohloffnaben über alles. Am Reiserad genauso wie am Alltagsrad.
 
.... ja, so etwa würde ich das auch sehen ;). Es reichen mir allerdings 3 Naben und Mullets wird es rein aus optischen Gründen nicht geben. Aber was schon mal ganz wichtig und real ist: Die Naben ziehen um, d.h. nicht der Rahmen ist das Zentrum, sondern man baut sich die Räder passend zur Nabe auf.
 
Für so viele Naben pro Haushalt müssten erstmal die Löhne rauf. Der Mittelstand vergrößert werden. Für einen Tausender kaufen sich manche ein ganzes Fahrrad. Reicht auch zum pendeln. 9-fach Teile und auch 10-fach bekommt man hinterhergeworfen. Das dauert dann schon, bis sich die Rohloff rechnet.
Speedhub sehe ich extrem selten. Das sind dann auch Leute, die Radfahren als Hobby haben.
Leasing, E-Bikes und Rennräder sind hier ganz groß vertreten. Man braucht nur das Sortiment in Radläden anschauen, dann weiß man was gefahren wird. Deshalb bin ich zum reinen Onlineshopper verkommen.
Faltrad mit Rohloff finde ich gut. Speichen sind dann genau; wie lang? 🤭
 
Gute Frage...

Die Jugend rennt ja neuerdings mit Vokuhila, Schnauzbart und Tennissocken in Badelatschen rum. Ob man das dann noch als Beigewestenträger macht, weiß ich nicht. Über die eine Gruppe bin ich längst raus, zur anderen habe ich noch nicht ganz aufgeschlossen.
 
Nachdem hier einige Wochen nichts mehr geschrieben wurde, vielleicht noch ein paar nüchterne Gedanken von meiner Seite.

Wenn man eine Firma neu als Kapitalgesellschaft gründet, kann man das als GmbH tun oder aber als Aktiengesellschaft. Was auch immer die Gründe der Familie Rohloff für die Wahl einer AG gewesen sein mögen: Man muss die Anteile -sprich: Aktien – nicht an die Börse bringen, sondern kann sie auch selber halten. Dennoch unterliegt man dem Aktienrecht, benötigt also einen Vorstand und einen Aufsichtsrat. Wenn nun der charismatische Gründer verstirbt, ist es grundsätzlich keine schlechte Idee, einen Externen zu holen, der neue Sichtweisen / ein anderes Marktverständnis /… mitbringt. Das technische Know-How ist bei Rohloff sicherlich vorhanden, aber warum nicht ein externer Vorstandschef, der einen finanzwirtschaftlichen Background hat? Der Firma ist zu wünschen, dass sie Erfolg hat.

Zu den Produkten: Ob man gerne Getrieberäder fährt, ist eine Frage der Philosophie und der persönlichen Vorlieben. Wenn man als Biobiker den Antrieb fordert, bei steilen Anstiegen oder in welligem Gelände, gibt es eben vor allem Rohloff und Pinion. Ich selber besitze drei Rohloff-Räder: neben einem Faltrad jüngeren Datums auch einTrekking-Rad (von Utopia) und eben mein Mountainbike. Mein Händler hat damals M6-Rahmen (und Gabel) von Votec erstanden und einfach die Rohloff-Nabe eingebaut. Das (zusätzlich erforderliche) Speedbone zur Drehmomentaufnahme passte genau in die Gegenseite der Scheibenbremsenaufnahme, dazu (beim Fully) der Kettenspanner. Und da tut die Nabe seit mehr als 20 Jahren und mehr als 55000 km zuverlässig ihren Dienst. Das dritte Ritzel, nach ca. 40000 km neue Bowdenzüge (und natürlich der jährliche Ölwechsel) – das wars, mehr ist nie nötig gewesen. Ob man den Drehgriff mag oder nicht, ist Ansichtssache – ich finde ihn wunderbar. (Pinion hat ihn schließlich auch.) Gewicht an der Hinternabe: Mag sein, hat mich nie gestört, und ich bin ein halbes Dutzendmal über die Alpen gefahren und ansonsten andauernd im Mittelgebirge unterwegs.

Fazit: Die Speedhub ist ein tolles Produkt. Wenn man mit einem Getrieberad fahren möchte, kann man die Nabe immer in Erwägung ziehen. Hoffentlich bleibt das Unternehmen erfolgreich; es hat leider viele deutsche Firmen rund um Fahrräder, Mountainbikes und Zubehör gegeben, die in Deutschland produziert haben, aber nicht überlebt haben.
 
Unlängst ist mir bei meinen Fahrten durch den Wald ein Ast in das Schaltwerk gekommen und zerstört worden.
Vor einer Woche ist meinem Freund dasselbe passiert, als wir nebeneinander (Fehler!) über kleinere Hölzchen und Äste drüber gefahren sind.

Das wär mit der Rohloff (Pinion) nicht passiert. Dafür hätte ein Ast in die Speiche kommen können. Nachdem Jahrelang nichts passiert ist, kann das durchaus Mal passieren. Ärgerlich und kostspielig ist es trotzdem.

Sollte man sich deswegen oder wegen anderer Möglichkeiten, sich das Schaltwerk oder -auge zu ruinieren ein Getrieberad kaufen? Natürlich ;-).

Ich hab mein 29 MTB Titan Lynskey Rohloff in ein Reiserad "umgewandelt". Wäre ich doch mit diesem gefahren...

Jedes System/Technik hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man die Möglichkeit hat und für die verschiedensten Facetten sich interessiert, sollte man so etwas ausprobieren. Egal ob Rohloff, Pinion, Enviolo (NuVinci), Kindernay, Hammerschmidt etc
 
Es gibt keinen unbegrenzten Markt für Rohloff-Naben...
Ich habe 2 neu gekauft, und die 3. gebraucht. Da die Dinger einfach nicht kaputt gehen, bin ich wohl für den Rest meines lebens ausgerüstet, und wenn ich noch eine brauche, dann findet sich irgendwo eine gebrauchte, die gegen so ein neumodisches kurzlebiges Ebike-Gelumpe getauscht wird.
Praktischerweise kann ich die 3 Rohloffs zwischen den Rädern auch wild hin und her tauschen wenn mir danach ist.
Für alle weniger ambitionierten Fahrten (Bahnhof und so) tuts auch ne Alfine, Nexus etc. - die kriegen die meisten Leute mit ihren 500km/Jahr in einem Leben ja auch nicht kaputt...
 
Hatte mal eine Nexus zerlegt, nachdem sie nach 5500km nur noch im ersten Gang lief. Vorkriegstechnik! Blechgehäuse, nur ein großes Kugellager und die Stifte der Zahnräder waren auf dem Blech "gelagert". Die Löcher wurden also größer.
Zum Glück kostete sie damals nur 95,-. Der Preis lag sonst bei ungefähr 299,-.
Fahrrad wurde nur bei Trockenheit im Sommer genutzt. Ein Armutszeugnis.
 
Man kann es drehen und wenden, wie man will, so eine tolle bewiesene Technik, leider unfahrbar, weil es kaum noch hochwertige Serienrahmen ohne Steckachse gibt. A12 ist aus guten Gründen wegen absurder Kompatibilitäts-Komplexität nicht frei verfügbar. Aber das ist ja leider ein alter Hut.
 
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Man kann es drehen und wenden, wie man will, so eine tolle bewiesene Technik, leider unfahrbar, weil es kaum noch hochwertige Serienrahmen ohne Steckachse gibt. A12 ist aus guten Gründen wegen absurder Kompatbilitäts-Komplexität nicht frei verfügbar. Aber das ist ja leider ein alter Hut.
Ja, hab mir das grad Mal auf der Homepage von Rohloff angeschaut... Krass was man da alles beachten muss um das hinzubekommen. Bin mir sicher, dass es dann auch funktioniert. Aber die Hürde ist einfach zu hoch.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sie mit einer echten Neuentwicklung für 12 mm Steckachse und vielleicht auch 2 Gängen weniger Erfolg gehabt hätten.
 
Ja, hab mir das grad Mal auf der Homepage von Rohloff angeschaut... Krass was man da alles beachten muss um das hinzubekommen. Bin mir sicher, dass es dann auch funktioniert. Aber die Hürde ist einfach zu hoch.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sie mit einer echten Neuentwicklung für 12 mm Steckachse und vielleicht auch 2 Gängen weniger Erfolg gehabt hätten.
Ich denke, das wissen sie auch, aber es fehlt vermutlich das Kapital für jede Art von Neuentwicklung, und so faden sie langsam aus.
Die Frage ist auch, ob ein Generationenwechsel überhaupt angedacht ist. Nur dann macht es Sinn, nach vorne zu schauen.
 
Es ist aber auch ein Armutszeugnis für die Hersteller von Rahmen, dass die nix vernünftiges passend zur Speedhub mehr anbieten, zumindest nicht serienmäßig.
Wer ernsthaft was sucht, ist da voll aufgeschmissen.
Und eine Speedhub braucht nun mal eben keine Steckachse - wozu auch? :ka: die Verwindungssteifigkeit ist auch so vorhanden. Dazu noch ein symmetrisches Laufrad, mindestens genauso stabil wie diese "boost- Notlösungen" mit asymmetrischer Felge.
 
Es ist aber auch ein Armutszeugnis für die Hersteller von Rahmen, dass die nix vernünftiges passend zur Speedhub mehr anbieten, zumindest nicht serienmäßig.
Wer ernsthaft was sucht, ist da voll aufgeschmissen.
Und eine Speedhub braucht nun mal eben keine Steckachse - wozu auch? :ka: die Verwindungssteifigkeit ist auch so vorhanden. Dazu noch ein symmetrisches Laufrad, mindestens genauso stabil wie diese "boost- Notlösungen" mit asymmetrischer Felge.
Andererseits ist ein spezieller Rahmen für ein solch kleines Marktsegment für einen Volumenhersteller eben nicht attraktiv.
Der "Standard" ist eben Steckachse und UDH-Kompatibilität, wenn man überhaupt von Standards reden kann. Damit bleiben nur die "kleinen" Schmieden, leider. Und Speedhub ist gleichauf mit Pinion, mehr oder weniger Spezialrahmen nötig...
 
Es ist aber auch ein Armutszeugnis für die Hersteller von Rahmen, dass die nix vernünftiges passend zur Speedhub mehr anbieten, zumindest nicht serienmäßig.
Wer ernsthaft was sucht, ist da voll aufgeschmissen.
Und eine Speedhub braucht nun mal eben keine Steckachse - wozu auch? :ka: die Verwindungssteifigkeit ist auch so vorhanden. Dazu noch ein symmetrisches Laufrad, mindestens genauso stabil wie diese "boost- Notlösungen" mit asymmetrischer Felge.
Naja. Die Hersteller haben auch früher nichts speziell für die Speedhub angeboten, sondern Rohloff hat für den früheren Standard ein Produkt entwickelt. Warum sie den Weg bei den 12 mm Steckachsen nicht nochmal gegangen sind, bleibt wohl deren Geheimnis..
 
Ich denke, das wissen sie auch, aber es fehlt vermutlich das Kapital für jede Art von Neuentwicklung, und so faden sie langsam aus.
Die Frage ist auch, ob ein Generationenwechsel überhaupt angedacht ist. Nur dann macht es Sinn, nach vorne zu schauen.
Wie lange haben wir jetzt die 12 mm Steckachsen hinten als Standard? Mindestens 10, ehr 15 Jahre oder? Da hätte man schon auch Zeit gehabt und vielleicht auch das Geld sowas zu entwickeln. Wie man eine legendäre, sehr gut funktionierende Getriebenaben macht, versteht wohl keiner so gut wie Rohloff.
 
Man braucht aber horizontale Ausfallenden. Und davon gibt es wenig Rahmen. Das nächste: Speedhub ist schwerer als Kettenschaltung. Für Rennfahrer also uninteressant. Wirkungsgrad dürfte auch schlechter sein.
Für Pendler, Downhill, Sorglos-Bikes, Fans der Firma usw. ist sie ideal. Aber dann müsste man Verträge mit großen Herstellern machen. idworx ist so einer, aber kein Großserien-Produzent. Man hätte früh ins E-Bike Geschäft einsteigen müssen und sich dort etablieren.
Für viele dieser Kunden ist eine Nabenschaltung sowas wie Torpedo 3-Gang. Rohloff kennen die meisten nicht. Und was unbekannt ist, lässt man lieber.
 
Man braucht aber horizontale Ausfallenden. Und davon gibt es wenig Rahmen. Das nächste: Speedhub ist schwerer als Kettenschaltung. Für Rennfahrer also uninteressant. Wirkungsgrad dürfte auch schlechter sein.
Für Pendler, Downhill, Sorglos-Bikes, Fans der Firma usw. ist sie ideal. Aber dann müsste man Verträge mit großen Herstellern machen. idworx ist so einer, aber kein Großserien-Produzent. Man hätte früh ins E-Bike Geschäft einsteigen müssen und sich dort etablieren.
Für viele dieser Kunden ist eine Nabenschaltung sowas wie Torpedo 3-Gang. Rohloff kennen die meisten nicht. Und was unbekannt ist, lässt man lieber.
Man braucht eine Lösung für die Kettenspannung, das bedeutet nicht zwangsläufig horizontales Ausfallende. Das übliche SSP-spezifische Problem ist losgelöst von der Steckachse.
An Rohloff geht definitiv der Ball mit der Steckachse, und so wie ich verstanden habe, wäre da eine ernsthafte Änderung auch am Getriebe selber nötig. Da sie ja schon die fertig-konstruierte Rennversion (200g leichter bei weniger garantierter Haltbarkeit = "nur" 60 Tkm) nicht in Produktion genommen haben, ist dieser noch größere Schritt bei Fertigungsumstellung eben bewusst vermieden worden. Man könnte auch sagen "verpennt", aber bei Lichte betrachtet würde es nicht so viel hinsichtlich Marktdurchdringung ändern. Wie schon richtig festgestellt: Kenn ich nicht, hat keiner in meiner Bubble am Rad, würde ich also auch nie kaufen.
IdWorkx ist Kleinserie und faktisch auch ein Nischenanbieter, Reiseräder bei Rose waren da ein größerer Abnehmer.

Wirkungsgrad im realen Einsatz - nicht Straßenrennen - ist (mit Kette, nicht Riemen) nicht wirklich schlechter als eine gute Kettenschaltung. Reifenwahl hat da einen größeren Einfluss in der gesamten Performance.
 
... aus der Explosionszeichung der Rohloff-Nabe ergibt sich, dass die wohl neu konstruiert werden muss. Es muss der Durchlass von heute 5 - 6mm auf dann 12mm gebracht werden, womit die ganzen Planetensätze entsprechend nach außen verlegt werden müssen. Von der Konstruktion darf die Nabe nicht zu hart geklemmt werden. Heute darf die 5mm-Spannachse nur so bis 7Nm angezogen werden, was nach Schraubentabelle so etwa 7000N (" 700kg") ist. Das liegt an der Konstruktion der Schaltwelle mit der Hohlwelle innen. Eine normal angezogene 12mm-Steckachse presst die Nabe wesentlich stärker zusammen. D.h. muss dieses Arbeitsprinzip abgewandelt werden. Natürlich geht das alles, die Kindernay wurde ja schon so von der Konstruktion angelegt. Es wäre für Rohloff dann eine zweite Produktlinie mit wenig Gleichteilen zur ersten. Oder die erste stirbt aus - was die bisherigen Nutzer nicht feiern. Adaptersets zur Anpassung einer 142mm-Version auf 135mm Rahmenstandard ist auch nicht so einfach. Also ein Rattenschwanz ohne Ende.
 
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