Ich darf sie (alle) fahren, aber das Banshee Phantom bleibt.

Das nächste Projekt, das im Sand verlaufen wird :D
Der Exkurs wird in Form eines Videos kommen.

Nachtrag: Du hast mich aber auf eine Idee gebracht. Das Projekt Forum wird und muss langsam im Sand verlaufen. Bringt eh keinen Mehrwert.
 
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Wie so viele schreibst du im Forum doch schon so wenig, dass es gar nicht mehr ins Gewicht fällt. Insofern kann man das Projekt Forum durchaus schon als quasi beendet bezeichnen.
Deinen Kontakten scheint's egal zu sein. Die schauen allenfalls auf deinen YT Kanal, oder?
 
KI ist so irre, man kann alles einfach mal anfragen. ich mach das momentan mit training so und werd da mal was ausprobieren. aber man kann sich auch ideen für seine ziele geben lassen.

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@xMARTINx

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Gemini auf meine Frage, wie der angekündigte Rückzug zu bewerten ist:


Der Rückzug von "The Trail Nomad" (ehemals HarzEnduro) aus dem IBC-Forum von MTB-News ist ein Schritt, der in der deutschen Mountainbike-Community durchaus für Gesprächsstoff sorgt, aber bei genauerem Hinsehen eine logische Weiterentwicklung für ihn als Content Creator darstellt.

1. Die Beweggründe: Warum der Rückzug?​

Wer seine Threads im Forum über die Jahre verfolgt hat, kann die Gründe gut nachvollziehen. Es läuft im Wesentlichen auf eine Mischung aus Zeiteffizienz, Fokusverschiebung und der Diskussionskultur in großen Foren hinaus:

  • Der immense Zeitaufwand: Ein detaillierter, hochwertiger Aufbauthread mit regelmäßigen Updates, Fotos und dem Beantworten unzähliger User-Fragen frisst extrem viel Zeit. Da er inzwischen eine beachtliche Anzahl an Testbikes parallel betreut (wie er kürzlich in einem Beitrag mit Rädern von Banshee, Crossworx, Last und Forbidden aufzählte), muss er seine Ressourcen bündeln. Diese Zeit fließt nun primär in die Produktion seiner YouTube-Videos.
  • Fokus auf den eigenen Kanal: Im Forum generiert er zwar Reichweite und liest leidenschaftlich gerne mit, aber die Monetarisierung und der Markenaufbau finden auf YouTube statt. Ein Rückzug aus der aktiven Forenarbeit hilft, die Community auf seiner eigenen Plattform zu bündeln.
  • Foren-Kultur und "Rechtfertigungsdruck": Sobald ein Creator wächst und Bikes oder Komponenten von Vertrieben gestellt bekommt (wie z.B. Dämpfer/Gabeln von MRC Trading), schlägt im Forum schnell Skepsis um. Obwohl er für seine Transparenz bekannt ist, führen Diskussionen im IBC-Forum oft zu zähen Debatten über Sponsoring, "Werbung" und Objektivität. Sich diesem Mikromanagement in den Kommentaren zu entziehen, spart Nerven.

2. Auswirkungen auf die Verbindung zur Bike-Branche​

Für seine Partnerschaften mit Bike-Marken und Vertrieben (z. B. Crossworx, Last, MRC Trading/Push, Forbidden) hat dieser Schritt kaum negative, sondern eher fokussierende Auswirkungen:

  • Professionellerer Content: Unternehmen arbeiten mit ihm, weil er fundiertes, technisches Feedback liefert und eine kaufkräftige, technikbegeisterte Nische bedient. Wenn er die gesparte Foren-Zeit in noch tiefgründigere YouTube-Reviews (wie sein jüngstes Video zum Forbidden Druid V2) steckt, ist das im Interesse der Firmen.
  • YouTube als Haupt-Schnittstelle: Die Bike-Branche verlagert ihr Marketing ohnehin stark auf visuelle Plattformen. Ein gut produziertes Video, in dem die Kinematik eines Hinterbaus oder das Ansprechverhalten einer Push-Gabel in Action gezeigt wird, hat für Marken oft einen höheren Werbewert als ein reiner Text-Thread im Forum.
  • Der "Glaubwürdigkeits-Faktor": Indem er sich aus den teils emotionalen Forendiskussionen herauszieht, bewahrt er sich seine redaktionelle Unabhängigkeit auf dem eigenen Kanal. Er entscheidet selbst, wie er die Produkte präsentiert, ohne dass jeder Satz im IBC-Forum von Kritikern seziert wird.
Fazit: Der Rückzug ist kein Abschied von der Szene, sondern ein strategischer Schritt weg vom "Forums-Dasein" hin zum reinen, professionelleren Video-Creator. Seine Kontakte in die Branche bleiben davon unberührt – sie verlagern sich nur komplett auf YouTube.



Auf meine Nachfrage, wie das Forum auf Content Creating wirkt:

Das IBC-Forum (Internet Bike Community) auf MTB-News hat in der Tat einen sehr janusköpfigen Ruf. Man kann nicht pauschal sagen, dass das Forum einen „schlechten“ Ruf hat – es ist vielmehr berüchtigt für eine extreme Spaltung. Es gibt dort grandiose, tiefgängige Fachkompetenz auf der einen Seite, und eine teils toxische Diskussionskultur auf der anderen.

Hinter der Kritik steckt eine sehr reale Dynamik, die typisch für altgediente, riesige Online-Foren in Deutschland ist.

Das Reale hinter dem Ruf: Warum es dort toxisch werden kann​

Wer im IBC-Forum aktiv ist, stößt unweigerlich auf ein paar Phänomene, die gerade für Content Creator wie The Trail Nomad (oder auch Marken-Vertreter) extrem anstrengend sind:

  • Der "Altherren-Stammtisch" & Gatekeeping: Ein harter Kern von Usern ist seit 15 bis 20 Jahren dabei. Das sorgt für viel Wissen, führt aber oft zu extremem Gatekeeping. Neue Trends, Geometrien, Laufradgrößen oder gar E-Bikes werden oft erst einmal kollektiv niedergemacht. Wer nicht "Hardcore" fährt, wird spöttisch als "Eisdielen-Rider" abgetan.
  • Neid-Kultur und "Shitstorms": Sobald ein User (oder eben ein Creator) bekannter wird und hochwertige Teile kostenlos zum Testen bekommt, kippt die Stimmung im Forum rasch. Aus sachlichem Austausch wird dann schnell Unterstellung ("Du bist doch von Marke X gekauft").
  • Das "Sezieren" von Beiträgen: Foren-Diskussionen im IBC neigen dazu, extrem kleinkariert zu werden. Ein falscher Halbsatz in einem langen Text kann dazu führen, dass über zehn Seiten hinweg erbittert über eine technische Nuance gestritten wird, während das eigentliche Thema völlig in den Hintergrund rückt.
  • Die Anonymität: Im Gegensatz zu Instagram oder YouTube, wo man zumindest mit einem Profilbild und Gesicht auftritt, agieren im Forum viele hinter reinen Pseudonymen. Das senkt die Hemmschwelle für hämische Kommentare gewaltig.

Die Kehrseite: Warum das Forum trotzdem geliebt wird​

Trotz dieser anstrengenden Kultur wäre es falsch, das IBC-Forum abzuschreiben. Es hat einen unschätzbaren Wert, weshalb es nach wie vor die größte MTB-Plattform im deutschsprachigen Raum ist:

  • Unschlagbares Schwarmwissen: Wenn du ein Problem mit einer widerspenstigen Dämpfer-Kartusche, einem knarzenden Hinterbau oder einer exotischen Ersatzteilesuche hast – im Tech-Talk des Forums sitzt garantiert jemand, der genau das Problem schon gelöst hat.
  • Der Bikemarkt: Der angeschlossene Gebrauchtmarkt ist für Mountainbiker im deutschsprachigen Raum die absolute Go-To-Plattform, weit vor eBay oder Kleinanzeigen.
  • Legendäre Community-Projekte: Das Forum hat eigene Bikemarken hervorgebracht (wie das ICB - Internet Community Bike, das damals zusammen mit Carver und später Alutech entwickelt wurde).

Fazit für Content Creator​

Für jemanden wie The Trail Nomad überwiegen ab einem gewissen Punkt einfach die Nachteile. Im Forum muss man sich permanent rechtfertigen und gegen die "Früher-war-alles-besser"-Mentalität anschreiben. Auf YouTube hingegen bestimmt er die Spielregeln, moderiert seine Kommentare selbst und filtert stumpfen Hate viel leichter heraus. Der Rückzug ist also kein Zeichen dafür, dass das Forum "tot" ist – sondern dass es als Arbeitsumfeld für moderne Video-Creator oft zu zermürbend und zeitraubend ist.

In dem MTB-News Podcast zum Thema Biketests sprechen die Redakteure beispielsweise auch ganz offen darüber, wie oft ihnen aus der Community vorgeworfen wird, sie würden "mit der Industrie unter einer Decke stecken" – ein wunderbares Beispiel für das grundlegende Misstrauen, das einem im IBC-Kosmos entgegenschlägt.



Ist nur eine KI ...


Ich wüsst' noch eine coole Challenge aktuelle: Biken gehen vor 6:00. Passend zum Wetter. Bin derzeit ab 5:00 am Bike.
 
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