Auslaufmodell

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2. November 2009
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Hallo zusammen,

ein Onkel von mir, welcher auch viel mit seinem MTB unterwegs ist, hat mir gesagt, ich solle mir ein Auslaufmodell kaufen. Also besser ein "2009-Bike" anstatt ein "2010-Bike". Er erklärte mir, dass ein solches MTB viel billiger wäre und kaum ein Qualitätsunterschied bestehe. Nun wollte ich mich hier nochmal vergewissern, ob das wirklich stimmt.
Ich habe etwa 3000-3500€ zu Verfügung. Reicht das für ein gutes MTB?

Ich freue mich auf Antworten!
xXxKevinXxX
 
Hallo zusammen,

ein Onkel von mir, welcher auch viel mit seinem MTB unterwegs ist, hat mir gesagt, ich solle mir ein Auslaufmodell kaufen. Also besser ein "2009-Bike" anstatt ein "2010-Bike". Er erklärte mir, dass ein solches MTB viel billiger wäre und kaum ein Qualitätsunterschied bestehe. Nun wollte ich mich hier nochmal vergewissern, ob das wirklich stimmt.
Ich habe etwa 3000-3500€ zu Verfügung. Reicht das für ein gutes MTB?

Ich freue mich auf Antworten!
xXxKevinXxX


Was bist Du denn für ein Troll:mad:



2009er Räder brechen doch sofort auseinander und so ein bärenstarker Einsteiger sollte mindestens 8-10T € für ein anständiges Rad anlegen
 
Also, ich finde die Eröffnungsfrage eigentlich auch recht merkwürdig, bestimmte Antworten einiger Mitglieder jedoch auch nicht viel besser.

In der Tat kann man derzeit sehr gute Preise für 2009er Modellen erzielen, mit etwas suche hier im Forum oder auch im Internet (z.B. Google) findet man viele Hinweise und Verlinkungen für Schnäppchen.
Z.B. S-Tec online, bike-discount, usw.!

Die Art deiner Frage lässt darauf schließen, dass du nicht sonderlich viel Ahnung und dich auch noch nicht kundig gemacht hast.
Was suchst du speziell und warum muss man gleich 3000-3500 Euro ausgeben?
Wer keine Ahnung hat und direkt mit solchen Zahlen um sich wirft, brauch sich nicht wundern, wenn die Antworten eher süffisant sind.
Es hinterlässt einen prolligen Eindruck, von wegen Hautpsache teuer, ich kanns mir leisten...

Vor dem Radkauf sollte man sich erstmal durchleuchten und sich darüber klar werden, was man sucht, denn das Anwendungsbegiet der Räder ist unterschiedlich.
Wenn du dir darüber im Klaren bist, durchstöberst du mal das Forum und googlest ein wenig bei diversen Anbietern...zu guter letzt sollte man vor dem Kauf versuchen, entsprechendes Probe zu fahren, vor allem bei dem Budget von 3000- 3500 Euro sollte alles passen...denn der Verlust, ein unpassendes Rad wieder zu verkaufen, ist ebenfalls enorm!
 
Hallo zusammen,

...Also besser ein "2009-Bike" anstatt ein "2010-Bike". ...
Ich habe etwa 3000-3500€ zu Verfügung. Reicht das für ein gutes MTB?

xXxKevinXxX

Wichtiger als die Frage 2009 oder 2010 ist doch, dass dir das Bike passt. Es ist ein Sportgerät, sollte dir also von der Geometrie her optimal passen.

Auch wenn Shimano und andere Komponentenanbieter einen tollen Job im Marketing gemacht haben: An erster Stelle kommt der passende, hochwertige und leichte Rahmen. Hier spürst du auch als Anfänger den Unterschied.

Beim MTB kommt als nächstwichtigster Faktor die Gabel ... und dann der ganze Rest.

Überleg dir erst mal, was und wieviel du fahren willst und was für dich realistisch ist.

3000 Euro sind für ein Einsteigerbike weit überdimensioniert.

Nimm 1.500, dafür bekommst du ein schon ziemlich leichtes Hardtail (zwischen 10 und 11 kg Nenngewicht) oder ein grundsolides Fully (12 - 13 kg), und find heraus ob dir der Sport liegt und was daran du besonders magst.

FALLS du noch ein passendes (!!!) 2009er Modell bekommst, solltest du zuschlagen. Der 2010 Jahrgang ist eher teurer oder schlechter ausgestattet bei gleichen Modellen. Und dazu der Abverkaufsfaktor...

Aber auch generell gilt bei Händlern, dass (zumindest in Österreich) entweder rund 10 - 15 Prozent Preisnachlass auf Markenbikes problemlos heraushandelbar sind - oder sonst eben Upgrades in diesem wert.

Der Händler tauscht meist auch das eine oder andere Teil nach deinen Wünschen bzw Bedürfnissen kostenlos aus.

Lass dich also erstmal bei einem guten Händler beraten und fahr ausgiebig Probe.
 
zuerst zu Frage 2: ja reicht, dafür bekommst du schon was sehr ordentliches

zu Frage 1: ja und nein und jaein ! :D

ja, wenn das 2010er Model eines Bikes sich nur marginal, z.B. in der Rahmenfarbe, vom 2009er unterscheidet. D.h. es werden auch 2010 genau die gleichen Anbauteile verbaut aber ein höherer Preis verlangt (genauestens vergleichen hilft)

nein, wenn das 2010er Model gravierende Änderungen zu 2009 ausweist. Sprich sich die Rahmengeometrie und/oder viele der verbauten Anbauteile geändert haben und das 2010er Model dadurch ein anderes Bike als das 2009er ist. Welches das bessere ist, steht dann immer noch auf einem anderen Blatt

jaein, wenn sich am 2010er Model zum 2009er nur wenig verändert hat z.B. die Gabel anstatt 120mm nun 140mm hat, oder anstatt Lenker xy nun Lenker yx verbaut ist. Das kann zur Verbesserung beitragen, muss aber nicht

Fakt: jetzt werden die 2009er Bikes teils mit ordentlichen Abschlägen verkauft um die Lager zu leeren und man kann im Vergleich zu vor 6 Monaten einiges sparen.
Man bekommt u.U. für sein Geld "mehr Bike" als bei einem neuen (noch nicht lieferbaren) 2010er Model, da bei gleichem Endpreis beim 2009er Model dann die bessere Ausstattung drauf sein wird (sollte)
ein 2009er Bike ist auch nicht schlechter geworden nur weil es im Preis reduziert wurde, nur ist das 2010er vielleicht jetzt besser

wenn du dir ein bestimmtes Bike Model rausgesucht hast, dann kann man dir eher weiterhelfen ob das 2009er ein Schnäppchen ist ober ob man eher das 2010er nehmen sollte....
 
An erster Stelle kommt der passende, hochwertige und leichte Rahmen. Hier spürst du auch als Anfänger den Unterschied.

ne das stimmt so nicht ganz !
ohne Vergleichsmöglichkeit kann ein Anfänger keinen Unterschied feststellen, es fehlt schlicht die Erfahrung dafür !
und dann kommen auch noch der persönliche Geschmack, Fahrstil, etc.. dazu
wäre das nicht so, wir würden alle das gleiche Bike fahren....

3000 Euro sind für ein Einsteigerbike weit überdimensioniert.

warum ?
wenn (!!) er gut beraten wird könnte er so gleich ein Top Gerät finden mit dem er über Jahre zufrieden ist
ob er dem dann erst einmal gewachsen ist...... ?

Der Händler tauscht meist auch das eine oder andere Teil nach deinen Wünschen bzw Bedürfnissen kostenlos aus.

nur woher soll er als Anfänger wissen was seine Bedürfnisse sind ? ;)

Lass dich also erstmal bei einem guten Händler beraten und fahr ausgiebig Probe.

da gebe ich dir Recht
wenn er denn einen guten Händler findet.........aber das habe ich aufgegeben !
zumindest für meine Ecke hier
die großen Ketten haben i.d.R. eine schlechte Beratung bzw. deren "Fachpersonal" hat oft keine wirkliche Ahnung
die kleinen Händler geben sich zwar mehr Mühe, haben aber oft nur 1-2 Marken (= keine Vergleichmöglichkeit) und das sind natürlich immer die Allerbesten :rolleyes:, haben nur wenige Modelle und/oder die auch nur in 1-2 Größen da, können aber für andere Größen/Bikes keine Lieferzeiten nennen, haben Preise die zwar verhandelbar sind, das aber nur auf hohem Niveau, ...... Sprich alle wollen sie in erster Linie was verkaufen, die leben schließlich davon.

was tun ?
alles mögliche mal Probe fahren
Forum hoch und runter lesen
und dann überlegen was genau es werden soll (CC, AM, Enduro, Fully, Hardtail,.....usw)
und dann immer weiter einkreisen bis 1-3 Modelle feststehen
und dann nochmal das genaue Model Probe fahren (wenn das möglich ist....)
zur Not auch mal hier im Forum anfragen ob vielleicht jemand aus der Umgebung das Bike Model hat und ob man mal zum Probe fahren vorbeikommen darf
 
ne das stimmt so nicht ganz !
ohne Vergleichsmöglichkeit kann ein Anfänger keinen Unterschied feststellen, es fehlt schlicht die Erfahrung dafür !
...

warum ?
wenn (!!) er gut beraten wird könnte er so gleich ein Top Gerät finden mit dem er über Jahre zufrieden ist
ob er dem dann erst einmal gewachsen ist...... ?

....

nur woher soll er als Anfänger wissen was seine Bedürfnisse sind ? ;)

....

Sorry, aber wenn du schon so laut widersprichst, dann sollten die Argumente ein wenig schlüssiger sein :D

Zum Thema Rahmen: Was man als Anfänger *noch am ehesten* feststellen kann ist, ob man sich einigermaßen wohl fühlt auf einem Bike.
Ich geb dir schon recht, dass auch hier ErFAHRUNG Gold wert ist, aber immerhin kann man mit ein paar angelesenen Richtwerten auch als Newbie einen einigermaßen passenden Rahmen erTESTEN.

Die Frage war ja, was wichtig ist - und die Anbauteile wie Schaltung & Co sind das ab einer gewissen Preisklasse nicht mehr. Vom erspürbaren Unterschied zwischen einer XT und SLX beispielsweise mal ganz abgesehen.

Zum Einstiegspreis: Jetzt im Angesicht deiner eigenen Argumente einmal gaaaanz ehrlich. Wie wahrscheinlich ist es, dass die 3.000 Euro beim allerersten Bike gut eingesetzt sind? selbst bei angenommener allerbester Beratung und Anpassung?
Eben. :daumen:

An einem Bike der Preisklasse ab 1000 Euro (verhandelter Nettopreis) ist von der Funktion her einmal nicht mehr viel zu verhauen, beim Fully brauchts halt noch 500 Euro mehr.
Damit kann man den Sport kennenlernen, seine eigenen Vorlieben, sein "Revier" erforschen (nicht überall kann man ein paar hundert Höhenmeter in näherer Distanz herunterspulen oder gibt es herausfordernde Trails...) - und vor allem austesten wie viel man wirklich fährt.

Am Ende landet er beim Straßen-/Rennbike oder beim Downhill oder beim Triathlon oder beim Bowling - und legt selbst beim optimalen Gebrauchtverkauf nach ein paar Ausfahrten locker 1500 Euro Wertverlust hin.
 
Hy,

einfach die Bikes testen, die deinen Bedürfnisen entschprechen.
Welches das beste(für dich und das entschprechende Gelände) ist, erwerben.
Mit 800€ hab ich mir ein Enduro(Vorgangsmodell!!) gekauft, dass noch immer im top Form ist.
Jz ist es schon 7 Jahre alt..

Lg Alex
 
Danke erstmal für die vielen Posts.

Zurzeit fahre ich ein 400-500€ Bike. Da die tollen Bikestrecken einige Kilometer von meinem Haus entfernt sind, wäre es toll, wenn das Bike auch auf Strassen gut fahren kann.

Dann fahre ich auch viel solche Wege:

henderson-park-mountain-bike-trail-tucker-ga-tree-roots.jpeg


normal_hornlihuette-matterhorn-02_09_2007-img_6797.jpg


Oder etwas gemütlicher:

bike_tree.jpg


Die verschiedenen Trails in meiner Umgebung sind sehr abwechslungsreich.

Nun hab ich an ein All Moutain-Bike von Radon gedacht.
Für die 3000€ habe ich lange gespart, deshalb sollte das Bike dann doch passen. Aber ich bin mir ziemlich sicher sicher, dass ein All Moutain-Bike das passende für mich wäre. Denn Downhill oder Hardtail sind sicher nichts für mich. Auf was sollte ich den bei einem Kauf eines MTB am meisten achten?

xXxKevinXxX
 
Auf was sollte ich den bei einem Kauf eines MTB am meisten achten?

1 Geometrie und Größe (die muss zu dir und deinem Einsatzgebiet passen)
2 Gewicht (sollte nicht ausufern, muss aber auch nicht der Top Leichtbau sein)
2a Ausstattung (sollte zum Einsatzgebiet passen und aus bekanntermaßen standfesten Teilen bestehen sprich für deine Trails eben kein Heavy Duty DH Kram eher so ab LX/SLX bzw X9 aufwärts)
3 Aussehen (Geschmacksache)
4 Preis (lass dir eventuell Spielraum für pers. Ausstattung wie Bike-Klamotten, Helm, Rucksack, etc.)

wg. Radon....
wenn du in der Nähe von Bonn wohnst, fahr bei Radon vorbei und schau dir deren AM Fullys an. Eventuell kannst du eine Probefahrt machen und vielleicht für ein Aussteller oder Vorjahresbike einen guten Preis verhandeln
z.B. das Radon Slide 8.0, damit machst du bei der Ausstattung nichts falsch, der Preis ist auch ok nur die Pedale würde ich tauschen
AM sind im Allgemeinen aber eher keine Singletrail Raketen, da der Spagat versucht wird alle Bereiche abzudecken. Spaß macht es trotzdem :)
 
Sorry, aber wenn du schon so laut widersprichst, dann sollten die Argumente ein wenig schlüssiger sein :D

dafür waren die Angaben des TO zu Einsatzbereich etc. aber etwas zu mager ;)
Er hat ~3000€ und ist Willens die auch auszugeben
Das Problem ist das man für 3000€ viele gute Bikes aus allen Einsatzbereichen bekommt

Vom erspürbaren Unterschied zwischen einer XT und SLX beispielsweise mal ganz abgesehen.

im Neuzustand und im Laden ist das sicherlich schwer bis fast unmöglich. Das zeigt sich meist erst auf dem Trail bzw. mit der Zeit.
Wobei man sehen muss, dass die SLX in einigen Teilen (fast) baugleich mit der XT ist. Z.B. bei der Kurbel unterscheiden sich die kleinen Kettenblätter (SLX Stahl, XT ALu)
XT steht für mich als gewisser "Maßstab" was Haltbarkeit und Zuverlässigkeit angeht, auch wenn es besser geht ;)
warum sich Shimano mit der SLX den XT Markt "kaputt" haut kann ich nicht nachvollziehen, wissen die wahrscheinlich selbst nicht :)

Zum Einstiegspreis: Jetzt im Angesicht deiner eigenen Argumente einmal gaaaanz ehrlich. Wie wahrscheinlich ist es, dass die 3.000 Euro beim allerersten Bike gut eingesetzt sind? selbst bei angenommener allerbester Beratung und Anpassung?

die sind genauso gut eingesetzt wie 1500
taugt es ihm nichts hat er mit keinem Spaß
in der 3000€ Klasse liegt es da aber dann am ehesten an der (falschen) Geometrie und nicht an den Komponenten. Nur ohne ihn, seine Körpermaße, seinen Fahrstil oder angestrebte Herausforderungen zu kennen (z.B. falls er demnächst mal AlpenX und Marathon Rennen fahren wollte) ist es eh schwer ihm dies oder das Bike konkret zu empfehlen
lt. seinem letzten Post interessiert ihn der AM Bereich, immerhin mal eine Richtung
Ich habe bei meinem ersten richtigen Bike auch auf den Preis geschaut, obwohl ich es so auch nicht unbedingt gemusst hätte, es wäre mehr einsetzbar gewesen. Die Folge war das ich mich schon nach 5-6 Monaten geärgert habe und wieder auf der Suche nach einem neuen Bike war. Anschließend hatte ich dann lange "Edelschrott" in der Ecke stehen. Heute ist es mein Familienausflugsdampfer. Nicht wirklich gut, aber zu schade um es wegzuwerfen

An einem Bike der Preisklasse ab 1000 Euro (verhandelter Nettopreis) ist von der Funktion her einmal nicht mehr viel zu verhauen, beim Fully brauchts halt noch 500 Euro mehr.

ich würde bei beiden noch so ca. 300-500€ draufpacken ;)
ab da bekommt man wirklich gute Bikes....wenn man weiß auf was man achten sollte und sein pers. Einsatzgebiet kennt

weiterer "Vorteil" eines gut bis sehr gut ausgestatteten (Erst) Bike ist dass man die teuren Top Komponenten durchaus auch auf einen anderen Rahmen mitnehmen kann.

wenn ich jetzt aber seinen Einsatzbereich sehe, muss er IMHO keine volle 3000€ in die Hand nehmen. Zumindest nicht bei den Versendern oder Auslaufmodellen, da bekommt er sicherlich im Bereich +/-2000-2500€ völlig ausreichende Bikes
Alles drüber ist "nice to have" ;) :D
 
Ist aber ein AM für mich nicht am passendsten?

tja.... ?
solche Trails wie bei dir fahren manche mit Hingebung und viel Spaß mit einem ungefederten Singelspeed, der nächste mit der ultraleichten Hardtailfeile und andere schieben auch den kleinsten Hügel ihren 20kg Downhillbock hoch um die 100hm möglichst in Falllinie runterzuheizen....

da meine Home Trails ähnlich aussehen würde ich dir beim Fully zu mindestens 100mm Federweg raten also derzeit der Bereich der CC Bikes
ein 140mm AM ist u.U. bergauf etwas träger unterwegs, dafür geht bergab mehr
Mir persönlich macht mehr Federweg mehr Spaß wobei ich bei meinem neuen Bike (Rahmen leider noch nicht lieferbar) auch bei 140mm die Grenze gezogen habe. Aber ich kenne seit fast 20 Jahren meinen Fahrstil und meine Biketrails und wusste was ich will. Ob ich mit dem neuen Bike richtig lag......frag mich Mitte 2010 nochmal ;)

so als Faustformel:
Spaß an der Abfahrt -> mehr Federweg
sollen bergauf alle versägt werden -> eher weniger FW dafür leichter
für die lange Tour -> bequeme Sitzposition, haltbare Teile, mäßiges (Mehr)Gewicht
aber die Übergänge sind sehr fließend

AM ist für mich der Bereich 120-150mm FW bei einem Bikegewicht zw 12kg und 14kg, einer nicht sehr gestreckten Sitzposition und einem antriebsneutralen Fahrwerk (kein/wenig wippen) damit ich den Berg (auch in den Alpen!) gut hoch und runter komme. Die Komponenten sind in erster Linie haltbar und dann erst leicht.

Kann ich mit so einem Formular in den Bike-Shop?

zumindest bekommst du eine Vorstellung was du für eine Rahmengröße brauchst und kannst berechtigt skeptisch sein wenn dir der freundliche Fachverkäufer einen viel zu kleinen/großen Rahmen andrehen will !

das Ergebnis ist aber nur als Richtwert anzusehen !
für mich kommt da z.B. eine Vorbaulänge von 120mm raus.....derzeit habe ich 100mm und das ist mir mittlerweile schon zu lang auch wenn da mal ein 140mm drauf war!
Aufs Neue kommen 75mm dann bin ich lt. der Tabelle ein Freerider :daumen:

egal wie gut bzw. schlecht die Qulität der Bikeshops in deiner Umgebung ist, du wirst um ein Probesitzen noch besser Probefahren nicht herum kommen !
Je genauer deine Vorstellungen bezüglich was & wie du zukünftig fahren willst umso eher findest du eine für dich passende Kategorie.
Nicht das du dir jetzt ein AM kaufst und im Sommer dann plötzlich mit Gewinnabsicht Marathons fahren willst.
 
@Kevin
Vergiss die Internetshops, besser die Bikeläden in deiner Nähe abklappern, denn was Du brauchst, ist erstmal ein bestimmtes Gefühl, welches sich nur ermitteln lässt, wenn man mind. 1mal mit nem Fully gefahren ist. Nimm dir Zeit, probier mal das eine oder andere Bike, versuche Unterschiede festzustellen, du wirst merken was dir mehr Spaß bringt, was dir besser gefällt. Alles andere ist nicht zielführend.

Leider ist es durchaus attraktiv gleich bei Radon, Canyon und Konsorten zu gucken, da diese durch ihren Direktvertrieb bessere Austattung für weniger Geld versprechen - aber darum geht es halt einfach nicht.

Mit AM (All Mountain) bist Du gut bedient, hat sich inzwischen als ganz gutes Allround-Modell gemausert. Damit lassen sich Trails, AlpenX, kleinere Sprünge und andere versaute Dinge anstellen. :)
Wieviel Federweg Du brauchst solltest Du am Besten selbst herausfinden. Ich habe gern bisschen Reserven abwärts :) - bin aber bergauf mit meinen 140mm vorne nicht langsamer als diejenigen mit 100 oder 120mm.

Eines ganz wichtig: Lass dich hier bloss nicht verrückt machen!
 
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