Bedenken zum Kauf eines MTB

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31. März 2016
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Guten Tag,

Ich möchte mir gerne das Ghost Lector LC 8 zu legen.
Nun hab ich aber Bedenken ob das 30er Kettenblatt für mich ausreichend ist und ob man dieses eventuell später gegen ein größeres austauschen kann?
Der Hersteller hat auf meine Anfragen bezgl. Austausch nicht reagiert.

Hat jmd Erfahrung mit einem 30er Kettenblatt gemacht und kann mir sagen, ob ich "auch" auf flachen gepflasterten Etappen noch zügig vorwärts komme ohne mir ein Wolf zu drehen?
Bin bisher nur Rennrad gefahren, doch das ist mir mittlerweile auf den Straßen zu gefährlich geworden.
Ich möchte gerne ins Gelände über Stock und Stein (Mittelgebirge), aber nicht auf meine Hausrunde zu meinen Eltern (80km flach Radweg) verzichten. Daher hab ich bedenken, ob mir das 30er Kettenblatt ausreicht.

Über Vorschläge alternative Räder im Preisrahmen von 2000-3500 Euro würde ich mich auch freuen.

Vielen Dank
 
Hängt von deinem Training ab würd ich sagen.
Es gibt sicher einige, denen das biim cc trotz der 29er Laufräder zu langsam ist.
Größeres KB hängt dann wieder vom umwerfer ab, ob der das kann,...
 
Umwerfer gibts da keinen ;)

Ob die SRAM 1400er Kurbel DirecMount kann, weiß ich grade nicht. Wenn sie einen Spider mit 104er LK hat, kannst du bis zu einem 48er Kettenblatt draufwerfen. GXP-DM hab ich ein 40er gefunden, BB30-DM nur bis zu 36.
Aber war nur bei einem Anbieter.
Kommt auch drauf an, auf welcher Kettenlinie das Blatt dann an der Kettenstrebe vorbeikommt.

Wenn du Rennrad gewohnt bist, wird dir ein 30er KB auf ebener Asphaltstrecke vermutlich nicht reichen. Andererseits ist die Frage, ob dir mit größeren KBs dann die kleinen Gänge im Gelände fehlen. Da keiner weiß, wie dick deine Beine sind, ist ausprobieren angesagt.
 
und kann mir sagen, ob ich "auch" auf flachen gepflasterten Etappen noch zügig vorwärts komme ohne mir ein Wolf zu drehen?
Du hast mein vollstes Vertrauen . Du kannst. Aber der Wolf schon ab u. an zubeissen .
Du kannst aber auch ein Bike mit zwei / dreifach Kurbel nehmen . Dann schaut es natürlich anders aus .
 
Ich fahre ein 30er KB mit 1x10, also "nur" einem 40er Ritzel hinten auf einem 29er - und ja, es geht, sogar ziemlich gut. Du solltest natürlich nicht unbedingt völlig untrainiert sein, aber dann wäre ein Lector ohnehin das falsche Rad für dich.

P.S.: Bei einem 10kg-Rad und 1x11 würde ich sogar 32 andenken.
 
Bei 1*11 usw legt man sich doch eh noch zwei KB mit +-2 Zähne hin, je nachdem wo man welche Runden fährt passt man sich so schnell ans Gelände an.
 
Kettenblatt tauschen ist vollkommen unkritisch und auch schnell gemacht.

Die 1400er kann Direct-Mount, wie @Joeyduennes schon geschrieben hat.
Ist aber gar nicht so wichtig, eher ein Thema wenn man auf kleine Blätter gehen möchte.
Grössere (32 oder 34 oder gar mehr) gehen auch mit dem Spider und man kann tauschen ohne die Kurbel
ausbauen zu müssen.
Zeitaufwand ca. 5 Minuten.

Ein 32er würde ich auf jeden Fall machen, das sehe ich so wie @Florent29 .
Ob dus noch grösser brauchst kannst du einfach ausprobieren.

Es gibt Kettenblätter immer günstig im Bikemarkt oder jetzt auch direkt von SRAM in der Stahl-Version:
https://www.bike-components.de/de/S...-Sync-fuer-X01-X1-GX1-94-mm-Lochkreis-p45022/
 
Ich fahre ähnliche Sachen wie Du, bin auch eher auf dem RR zu Hause. Habe eine Sram 1x11 mit 32 KB, auch da bin ich bei schnellen, flachen Strecken schon ständig auf den letzten 3-4 Gängen.
 
Ich würd erstmal ziemlich genau klären, wie Deine Streckenprofile aussehen. Mir scheints ne bunte Mischung aus flach und Mittelgebirge zu sein. Heißt, Du verbindest in EINER Tour 2 Extreme (Flach+schnell und steil bergauf +langsam). Da kanns m.M. nach schon passieren, daß nur 1 Blatt vorn entweder im Gelände zu schwierig ist (weil zu groß) oder zu hohe Trittfrequenz im Flachen (wenn zu klein) bedeutet. Und UNTERWGS das Kettenblatt tauschen, halt ich für sehr theoretisch (auch wenns einfach ist). Bei mir persönlich kommt z.B. noch hinzu, daß ich ne bestimmte Wohlfühl-Trittfrequenz habe (geschätzt ca. 60-70 /Min.), so daß ich eigentlich immer versuche, den Gang zu schalten, der mir diese Frequenz erlaubt. Konsequenz für mich: Da ich keine Lust habe, theoretisch mit Ritzelrechner nun rauszufinden, ob mir 1xXX ausreicht, packe ich mir gleich die ganze Bandbreite ans Bike (3xXX, Gewicht spielt bei mir keine Rolle). 2xXX ist wahrscheinlich für einen normal Trainierten die aktuell sinnvolle Variante (hab ich aber noch nicht selbst gefahren, kanns daher nicht wirklich beurteilen). Und beim Händler das Wunschbike von 1xXX auf 2xXX umzurüsten, sollte möglich sein und nicht die Welt kosten.
 
Natürlich ist Kettenblatt tauschen auf der Tour Unfug.
Hat aber glaub ich auch keiner vorgeschlagen.

So wie ich den Eingangspost lese will er auch nicht Langstrecke flach und Trails mit viel bergauf in einer Tour fahren sondern
in der Hauptsache richtig Mountainbiken und manchmal die Tour zu den Eltern machen.

Die Frage war also ob die Hausrunde, wie er es nennt, mit nem 30er Blatt noch vernünftig zu fahren ist.

Obs reicht oder nicht merkt er wenn ers ausprobiert hat.
Wenn nicht kommt halt ein 32er drauf.
Sollte für den anderen Teil immer noch gut gehen, wir reden von einem sehr leichten HT.

Eigentlich recht unkompliziert.
 
Es ist ja ein 29er, da ist ein 30 so wie 32 bei einem 26". Und das 10er Ritzel macht nochmal 3t Unterschied im Vergleich zu 11t.
Also so wie 35/11 bei 26".
Man muss halt schauen was man bergauf braucht im Gelände. 30/42 wär mir bei 29er zuviel.
 
Drum sag ich ja, ausprobieren.

Das 30er brauche ich bei meinem Trailbike, das ist ein 27.5er.
Beim HT gehts mit dem 32er, und das ist ein 29er.

Es ist deutlich leichter und hat ne andere Geometrie mit der das Klettern einfacher ist.

Ritzelrechner ist hilfreich, aber nur die halbe Wahrheit.
 
Also wenn ich so hier und auch schon in anderen Threads die diversen Auslassungen und Berechnungen zum Thema einfach, zweifach etc. und welches Streckenprofil man mit welcher Kraft etc. so alles fahren kann (oder auch nicht), da krieg ich den Eindruck, daß man vor dem Bikekauf erstmal ne Doktorarbeit schreiben muß, bevor man sich entscheiden kann.
Sorry, wär mir Hobbybiker echt zuviel Rumtheoretisiererei. Da bleib ich bei meinem Vorschlag, lieber bißchen mehr Gewicht und die ganze Bandbreite/Vielfalt nehmen (3-fach oder 2-fach), als mich mit 1-fach eventuell zu sehr einzuschränken.
Wenn ich mein Streckenprofil genau kenne - ok. Aber was ist, wenns sichs ändert (Urlaub z.B.)? Mußt Du dann wie ein Profi ne Auswahl Kettenblätter immer dabei haben und dann das Streckenprofil mit Deiner gerade aktuellen Kondition abgleichen, um Spaß zu haben? Wie gesagt: Profis, klar. Aber als Hobbybiker will ich mir doch nicht ständig Kopf wegen sowas machen. Dafür wär mir meine Zeit zu schade. Ich will in erster Linie biken und nicht ständig schrauben. Kann bei anderen anders sein.
Natürlich ist Kettenblatt tauschen auf der Tour Unfug.
Ist mir auch klar. Wollte damit nur deutlich machen, daß es ne Menge Gegenden gibt, wo Du ne Mischung aus klassischen Mittelgebirgs-MTB-Strecken und flachen Anfahrtstrecken hast. Bin selber jahrelang in derartigem Gelände unterwegs gewesen und hab - passend zu meiner Wohlfühltrittfrequenz sowohl mein 22er als auch das 42er Kettenblatt an meiner 3fach-Schaltung zu schätzen gewußt (bezogen auf 3x9 und 26").
 
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich hab nix gegen 1x11, wenns paßt. Aber dazu würde ich es gern vor dem Kauf mal praktisch so im Gelände ausprobieren, daß ich sicher wäre, damit meine "Bandbreite" abdecken zu können. Wenn das geht, ists sicher praktisch, einen Schalthebel weniger am Lenker zu haben.
Aber wenn ich mir unsicher bin, es nicht seriös ausprobieren kann, dann nehme ich doch die sichere Variante (als0 2xXX oder 3xXX).
 
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich hab nix gegen 1x11, wenns paßt. Aber dazu würde ich es gern vor dem Kauf mal praktisch so im Gelände ausprobieren, daß ich sicher wäre, damit meine "Bandbreite" abdecken zu können. Wenn das geht, ists sicher praktisch, einen Schalthebel weniger am Lenker zu haben.
Aber wenn ich mir unsicher bin, es nicht seriös ausprobieren kann, dann nehme ich doch die sichere Variante (als0 2xXX oder 3xXX).

Meine Meinung ist die: Wenn einer kein 32er Blatt in einer 1fach treten kann, dann ist er bei einem vortriebsorientierten Racer eh an der falschen Adresse.
 
Ritzelrechner ist schonmal ne gute Orientierung.

vorne 30 , hinten 10-42 bei nem 29" und 88er TF ~ 35-37km/h
Wenn du viel Rennrad gefahren bist , gehe ich davon aus , dass ne 85-90er TF halbwegs in der Komfortzone ist.

Sehe da also überhaupt keine Probleme auch für in der Ebene.
kannst doch schön flüssig mit 85-90er TF und 33+km/h dahinfahren.
 
Meine Meinung ist die: Wenn einer kein 32er Blatt in einer 1fach treten kann, dann ist er bei einem vortriebsorientierten Racer eh an der falschen Adresse.
Frage an den TE wäre: Kann er das?
Wäre nicht das erste Mal, daß ein geiles Bike wegen Optik und vorhandenen Mitteln gekauft wird (will ich dem TE allerdings nicht unterstellen). Habe aber so den Eindruck, daß gerade RR-Umsteiger ohne MTB-Erfahrung so ihre Probleme mit der Bikewahl haben
Ich hab mich auch eher an seinem Fahrprofil orientiert:
Bin bisher nur Rennrad gefahren, doch das ist mir mittlerweile auf den Straßen zu gefährlich geworden.
Ich möchte gerne ins Gelände über Stock und Stein (Mittelgebirge), aber nicht auf meine Hausrunde zu meinen Eltern (80km flach Radweg) verzichten.
 
Mal eine blöde Zwischenfrage: Was ist denn mit dem Rennrad passiert? Warum nicht das Rennrad für die flachen 80km Radweg weiterverwenden?
Und das Thema Reifenwahl ist auch noch nicht angesprochen worden. Damit es auf dem Radweg noch gut läuft, müsstest du zu wenig profilierten Rennreifen wie dem Continental Race King greifen. Damit ist, besonders für einen Mountainbike-Anfänger, das Trailfahren aber je nach Boden eine Herausforderung. Sobald es matschig wird, ist der Reifen nicht mehr in seinem Element. Andersrum wirst du als Rennradfahrer mit einem echtem Mountainbike-Reifen, der auch bei matschigem Boden noch Grip erzeugt, auf der Straße wenig Freude haben.
Bliebe als Alternative ein zweiter Laufradsatz, aber je nach Einsatzbereich Kettenblatt und Laufräder tauschen würde ich mir niemals antun wollen. Daher siehe oben: Rennrad für Straße, Mountainbike zum mountainbiken.
Und wenn das Mountainbike dann wirklich nur fürs mountainbiken verwendet wird, würde ich die Bikewahl nochmal überdenken.
 
Mal eine blöde Zwischenfrage: Was ist denn mit dem Rennrad passiert? Warum nicht das Rennrad für die flachen 80km Radweg weiterverwenden?
Und das Thema Reifenwahl ist auch noch nicht angesprochen worden. Damit es auf dem Radweg noch gut läuft, müsstest du zu wenig profilierten Rennreifen wie dem Continental Race King greifen. Damit ist, besonders für einen Mountainbike-Anfänger, das Trailfahren aber je nach Boden eine Herausforderung. Sobald es matschig wird, ist der Reifen nicht mehr in seinem Element. Andersrum wirst du als Rennradfahrer mit einem echtem Mountainbike-Reifen, der auch bei matschigem Boden noch Grip erzeugt, auf der Straße wenig Freude haben.
Bliebe als Alternative ein zweiter Laufradsatz, aber je nach Einsatzbereich Kettenblatt und Laufräder tauschen würde ich mir niemals antun wollen. Daher siehe oben: Rennrad für Straße, Mountainbike zum mountainbiken.
Und wenn das Mountainbike dann wirklich nur fürs mountainbiken verwendet wird, würde ich die Bikewahl nochmal überdenken.
Das LC 8 hat die Thunder Burt/Rocket Ron Kombi drauf, das dürfte gut hinhauen. Sonst ginge hinten auch ein Racing Ralph um etwas mehr Grip zu haben.
Bei Conti RaceKing/X-King Kombi etc...
Mit dem Reigendruck kann man auch noch spielen und ist schnell etwas erhöht/gesenkt je nach geplanter Tour.
 
Da bleib ich bei meinem Vorschlag, lieber bißchen mehr Gewicht und die ganze Bandbreite/Vielfalt nehmen (3-fach oder 2-fach), als mich mit 1-fach eventuell zu sehr einzuschränken.

Alternativ: lieber ein bisschen weniger Gewicht und ohne Geklapper und Gerassel und mit unerreichter Schaltpräzision fahren.
Und ohne Kettenabwürfe.
Es gibt schon ziemlich viel was für 1-fach spricht.
Für ganz viele ist sogar das Thema Bandbreite kein Problem.


Das mit dem Urlaub ist auch kein Ding.
Dafür ggf. das Kettenblatt zu tauschen kann ja nicht das Problem sein.
Wie viele andere Sachen kauft man/macht man/nimmt man speziell für dem Urlaub?
Oder nur im Urlaub?
Jede Menge.
 
Die Bandbreite wird auch immer höher. Siehe e13 Kassette, Shimano bringt eine 11-46er Kassette(damit sind sie endlich auf Sram 11fach Niveau) und Sram bringt gleich 12fach 10-50. Könnte mir gut vorstellen, das Sram auch bei den 11fach Kassetten noch mehr Bandbreite rausholen kann.
Aber da du als Rennradfahrer nicht unsportlich bist, sollte die aktuelle 11fach völlig reichen.
 
Ja, aber das 11er Ritzel haste wieder.
Finde aber Shimano 11 - irgendwas mit zweifach sinvoller als 1x11. Schon alleine wegen der Kettenlinie.
Ich wollte auf zwei KB nicht verzichten, anstatt hinten ne hässliche sackteure Pizzateller große Kassette dran zu haban und dann reichts von der Bandbreite wieder nicht, selbst mit nem 10er Ritzel. Und dann brauchste vorne eigentlich ne Kefü.


Fahre bislang noch 3 fach und finde das super.
Wobei zwei fach wegen der Kettenlinie für mich besser währe.
Weil am kleinen KB richtung kleines Ritzel wird die Geschichte schon sehr schräg und ich muss sehr oft vorne klein-mitte und wieder zurück schalten und mit hinten natürlich den großen Sprung korregieren. Bei zwei fach müsste ich dann nur hinten schalten und vorne viel weniger.
Einfach mit 11/36 oder 11/40 hinten wäre mir von der Bandbreite viel viel zu wenig.
 
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