Bikepacking Laberthread

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Re: Bikepacking Laberthread
Huhu, bin nicht sicher ob die Frage hier hingehört, aber ich brauche ein wenig Inspiration. Normalerweise bin ich im Nordosten oder im Harz unterwegs. Nun hab ich Ende April ein wenig Zeit und mor in den Kopf gesetzt irgendwas mit Alpen machen zu wollen.

Stats: irgendwo auf der Achse München - Verona; gern in Süd - Nord Richtung, oder ein Loop; keine reine MTB Transalp, wenig Straßen, gern unter 2000m (wegen Schnee). Länge gegen 600km.

Auf bikepacking.com hab ich mit den Venetotrail, Verona&Lessina und GranGarda angesehen.

Habt ihr noch Ideen für eine schöne Off Road lastige Strecke?

Lieben Dank!
Turin-Nizza https://www.komoot.com/de-de/collection/1234066/komoot-torino-nice-rally
 
Klar, selbstverständlich:

Wollte mich ein bisschen im Balkan rumtreiben, zuerst an der Donau entlang. Maximalhöhe nur 1000 Meter. Schlafen im Zelt. Isomatte hat R-Wert von 3,3.
Ich habe einen Schlafsack, der K: 6° C und L: 1° C hat und unter 1000 g wiegt. Der ist mir aber teils um Herbst zu warm.
Sommerschlafsäcke, zumindest die, die ich gefunden habe, wiegen nicht sooo viel weniger oder sind gleich seeehr viel teurer.
Gibts dennn nix mit sagen wir K: 14° C L: 9° C der 500 g wiegt und nicht gleich 400 € kostet?
Muss es ein Schlafsack im klassischem Sinne sein?
Sonst Cumulus Magic 100 mit oder ohne Zip.
215/240g - K13/L10 - 219/239€
 
Ich hatte ja eine Zeit Land den quilt 150 von cumulus.
Die Isolierung ist wirklich ein Hauch von Nichts, weniger als meine dünnste Daunenjacke.
Da lag ich schon mal im Sommer bei 3 Grad drin und hab wegen niedrigen Temperaturen nicht geschlafen sondern nur gewartet bis es hell wird.

Ich würde niemals damit auf 1.000m in die Berge gehen. Auch nicht im Sommer.

Körperliche Erschöpfung erzeugt zusätzlichen Wärmebedarf.

Ein guter Schlafsack kostet Geld.
Mein cumulus mt700 ist irgendwas um die 18 Jahre alt, immer gut gelagert. Einmal investiert und erstmal Ruhe.
 
Ich hatte ja eine Zeit Land den quilt 150 von cumulus.
Die Isolierung ist wirklich ein Hauch von Nichts, weniger als meine dünnste Daunenjacke.
Da lag ich schon mal im Sommer bei 3 Grad drin und hab wegen niedrigen Temperaturen nicht geschlafen sondern nur gewartet bis es hell wird.
Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass ein Quilt mit 150gr Daunen nicht für 3 Grad geeignet ist :lol:
Sowas ist mir auch schon "passiert" (naja ich wollte es ausprobieren) und war mir eine lehre!

Ich würde niemals damit auf 1.000m in die Berge gehen. Auch nicht im Sommer.

Körperliche Erschöpfung erzeugt zusätzlichen Wärmebedarf.
Ich würde das im Hochsommer machen - ohne Probleme. Ich hatte letztes Jahr meinen Cumulus xlite 200 auf der TMR (CH) dabei. Und ich war jeden Tag komplett k.o.. Kommt halt auf das persönlich Wärmeempfinden an, wie viel Erfahrung man hat und wie UL man unterwegs sein will. Und wenn man eine Kältefront kommt, dann lässt man die Tour eben sein - oder rüstet sich aus oder pennt im Hotel.

Ein guter Schlafsack kostet Geld.
das ist richtig, aber bis auf den lächerlichen Amazon Beitrag waren die anderen Vorschlage alles hochwerte Schlafsäcke. und auch der beste (und teuerste) 150gr daunen quilt der welt wärmt nicht bei 3 Grad :D

Mein cumulus mt700 ist irgendwas um die 18 Jahre alt, immer gut gelagert. Einmal investiert und erstmal Ruhe.
Mag sein, aber im Sommer braucht man wirklich keinen 700gr Dauenschlafsack entlang der Donau.
 
Ich hatte ja eine Zeit Land den quilt 150 von cumulus.
Die Isolierung ist wirklich ein Hauch von Nichts, weniger als meine dünnste Daunenjacke.
Da lag ich schon mal im Sommer bei 3 Grad drin und hab wegen niedrigen Temperaturen nicht geschlafen sondern nur gewartet bis es hell wird.

Ich würde niemals damit auf 1.000m in die Berge gehen. Auch nicht im Sommer.

Körperliche Erschöpfung erzeugt zusätzlichen Wärmebedarf.

Ein guter Schlafsack kostet Geld.
Mein cumulus mt700 ist irgendwas um die 18 Jahre alt, immer gut gelagert. Einmal investiert und erstmal Ruhe.
Das ist Typsache, bei mir ist derselbe Quilt inzwischen Mai bis September im Einsatz. Hab auf 1800 Metern unterm Tarp damit gepennt, alles gut.
 
Bei Schlafsäcken muss man einfach selbst erfahren wo das Komfortlimit liegt. Und wieviel man an Klamotten mitnimmt.
Bei Berichten anderer weiß man dann doch nicht genau, was sie im Schlafsack noch anhatten. Mit Merinounterwäsche und dünner Daunenjacke, ist so ein 150er Quilt auch noch bei 4 Grad erträglich.

Und das Wetter ist im Zweifel dann doch anders als angekündigt, hatte auch schon 4 Grad bei spätsommerlichen Touren, bei denen ein Tag vorher noch 13 Grad als tiefstwert angekündigt waren. Das war ganz ohne dramatischer Sturmfront.
 
Jo, kommt immer drauf an wann und wohin man fährt.

Wenn ich aber innerhalb SH jetzt 6 Tage unterwegs bin (Hackenpedderz.B.), dann kann ich das Wetter schon genau genug voraussagen, um zu wissen ob 150er oder 350er.
Wir hatten durchaus Hitzewellen wo es sogar komplett ohne gegangen wäre o_O

Wenn man eh die dünne Daunenjacke für abends dabei hat, kann man seinen Schlafsack/Quilt ja damit pimpen. Ich würde das aber schon dazu schreiben, wenn sowas von Nöten wäre.
 
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