„Biker melden und Strecken versperren”: Cronenberger Woche macht Stimmung gegen Mountainbiker

„Biker melden und Strecken versperren”: Cronenberger Woche macht Stimmung gegen Mountainbiker

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Trails mit Ästen und Stämmen zulegen, Mountainbiker bei der Polizei anzeigen und Recht und Ordnung wiederherstellen: Die Cronenberger Woche wurde für einen Artikel zum Thema Mountainbiker teils heftig kritisiert. Nun rudert die Wochenzeitung aus Wuppertal zurück.

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„Biker melden und Strecken versperren”: Cronenberger Woche macht Stimmung gegen Mountainbiker
 

Da hast Du jetzt aber auch wirklich das teuerste Levo SL rausgesucht. Gibt´s ja auch billiger... äh zu niedrigeren Preisen, besser gesagt. Meine Prognose: in spätestens 2 bis 3 Jahren gibt´s von allen Herstellern leichte, sehr potente E-Mtbs, deren Gewichte sich bei um die 16 kg einpendeln werden. Vermutlich sogar noch früher. Und insbesondere Specialized wird nicht ruhen, die Weiterentwicklung mit großem Elan voranzutreiben. Man stelle sich nur mal vor: das Specialized Enduro Turbo SL mit einem Gewicht irgendwo zwischen 15 und 17 kg...
 

Aber vermutlich die "grausame" Realität. Da schreckt dann viele eventuell nur noch der Preis vom Umstieg ab. Bike-Leasing macht´s dann in vielen Fällen aber doch möglich. Und es wird eventuell noch grausamer: wer´s dann geschickt anstellt liegt mit seinem Leasing-Vertrag exakt in dem bei vielen Herstellern 3-jährigen Modellzyklus-Zeitrahmen und kann genau zum Erscheinen des neuen Modells (welches dann natürlich noch leichter sein wird) sein mittlerweile veraltetes Rad beim Händler abstellen, muss sich also noch nicht mal mehr Gedanken über den Wiederverkauf des technisch völlig überholten Vorgängermodells machen und nimmt das neue gleich mit. Da hilft übrigens auch kein Gejammer in einem mehr oder weniger virtuellen Forum weiter.

Das hat ja schon eine gewisse Tragik hier, finde ich: denn nichts wird sich durch noch so viele, beinahe schon verzweifelt erscheinende Beiträge und Meinungen zum Thema E-MTB und das ständige Bemühen des Klischees vom übergewichtigen E-MTBler daran ändern oder diese Entwicklung aufhalten können.
 
aus dem grund behalte ich auch mindestens ein bio-bike, damit ich meinen enkeln (wenn ich iwann mal welche haben sollte) zeigen kann, womit wir auf der jagd die mammuts verfolgt haben!^^
 
Das hat ja schon eine gewisse Tragik hier, finde ich: denn nichts wird sich durch noch so viele, beinahe schon verzweifelt erscheinende Beiträge und Meinungen zum Thema E-MTB und das ständige Bemühen des Klischees vom übergewichtigen E-MTBler daran ändern oder diese Entwicklung aufhalten können.

Ich bin mir da nicht so sicher. Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn die Entwicklung irgendwann durch Schilder im Wald aufgehalten wird. Die Kritik wie hier in der Cronenberger Woche geschrieben nehmen jedenfalls ganz deutlich zu.
 
Da schreckt dann viele eventuell nur noch der Preis vom Umstieg ab.
Nein, es gibt immer noch recht viele Biker, die kein Strom benötigen und sich das Ursprüngliche dieses Hobbies bewahren wollen. Ist bei mir auch so, auch wenn hier kein Fackelzug gegen emtb betreibe.
Bike-Leasing macht´s dann in vielen Fällen aber doch möglich. Und es wird eventuell noch grausamer: wer´s dann geschickt anstellt liegt mit seinem Leasing-Vertrag exakt in dem bei vielen Herstellern 3-jährigen Modellzyklus-Zeitrahmen und kann genau zum Erscheinen des neuen Modells (welches dann natürlich noch leichter sein wird) sein mittlerweile veraltetes Rad beim Händler abstellen, muss sich also noch nicht mal mehr Gedanken über den Wiederverkauf des technisch völlig überholten Vorgängermodells machen und nimmt das neue gleich mit.
Diese Rechnung geht nicht auf. Du bezahlst bei einem 10k€-Bike über 5.000€ in 36 Monaten, die dann einfach weg sind. Es gibt sicherlich Biker, die alle 3 Jahre 5.000€ netto in ihr Bike stecken. Die Masse wird das eher nicht sein.

... was dann immer noch 5 kg mehr sind als ein ordentliches normales Mountainbike... :)
11kg bei 150mm Federweg? Und Akku, Getriebe und Motor werden sicherlich noch leichter werden.
 
Akku, ... und Motor werden sicherlich noch leichter werden.
Mit der derzeit zur Verfügung stehenden Technologie sind da keine Wunder zu erwarten. Der Bedarf scheint mir auch eher in Richtung höherer Kapazität/Reichweite als geringeres Gewicht/Größe zu gehen, es sei denn es gibt die Notwendigkeit/das Bedürfnis das E-Bike als Fahrrad zu tarnen.
 
@JensDey
du darfst in deiner rechnung (leasing) nicht vergessen, dass du das rad zum ende der leasing hin, häufig zu einem recht günstigen prozentsatz "rauskaufen/übernehmen" kannst.
ich habe zwar noch nie ein bike geleased, denke aber, dass man da noch nen euro schnappen kann, wenn man es so macht?

grundsätzlich ist es aber schon richtig, wenn hier geschrieben wird, dass die leute durch die leasingalternative nicht mehr so genau auf den preis schauen. das macht s den herstellern schon recht einfach, höhere preise für die e-bikes anzusetzen.
 
@JensDey
du darfst in deiner rechnung (leasing) nicht vergessen, dass du das rad zum ende der leasing hin, häufig zu einem recht günstigen prozentsatz "rauskaufen/übernehmen" kannst.
Das ist mir als Jobrad-Nutzer klar. So wurde es aber nicht beschrieben.
...sein mittlerweile veraltetes Rad beim Händler abstellen, muss sich also noch nicht mal mehr Gedanken über den Wiederverkauf des technisch völlig überholten Vorgängermodells machen und nimmt das neue gleich mit.
 
Mit der derzeit zur Verfügung stehenden Technologie sind da keine Wunder zu erwarten. Der Bedarf scheint mir auch eher in Richtung höherer Kapazität/Reichweite als geringeres Gewicht/Größe zu gehen, es sei denn es gibt die Notwendigkeit/das Bedürfnis das E-Bike als Fahrrad zu tarnen.

Ich glaube, dass genau das Gegenteil der Fall sein wird und genau, wie @JensDey es auch geschrieben hat: das Levo SL von Specialized könnte der Anfang einer ganz neuen Generation von E-MTBs sein. Leicht, agil und mit einem natürlichen MTB-Feeling ausgestattet. Wer hätte denn vor - sagen wir mal - einem Jahr gedacht, dass ein Hersteller ein solch leichtes E-MTB auf den Markt bringt? Die Entwicklung in diesem Bereich schreitet mit Riesenschritten voran und Specialized wird sicherlich nicht der einziger Hersteller bleiben, der diesen Markt bedienen wird. Sofern ich das richtig mitbekommen habe wird den Händlern das Levo SL schier aus den Händen gerissen. Trotz der hohen Preise. Und gleichzeitig wird auch weiter der von Dir beschriebene Markt bedient werden, bei dem es um Bikes mit höherer Reichweite geht.
 
Nein, es gibt immer noch recht viele Biker, die kein Strom benötigen und sich das Ursprüngliche dieses Hobbies bewahren wollen. Ist bei mir auch so, auch wenn hier kein Fackelzug gegen emtb betreibe.

Jetzt stell Dir doch nur mal folgendes vor: in wenigen Jahren gibt es jede Menge 15 kg E-MTBs mit kleinen, leichten Motoren, bei denen Du beides haben kannst. Unterstützung, wenn´s gerade nötig ist und wenn Du das Ursprüngliche haben möchtest schaltest Du den Motor einfach ab. Bergab hast Du dann zusätzlich noch den Vorteil des optimaleren Schwerpunkts durch den Motor (siehe die Vergleiche des Levo SL mit dem analogen Stumpjumper). Und wenn der Akku leer ist kannst Du das Ding auch ohne Unterstützung noch nach Hause treten.

Das sind übrigens keine E-MTB befürwortende Gedanken meinerseits, sondern ich versuche mich einfach möglichst objektiv und realitätsnah mit dem Thema auseinanderzusetzen.
 
Jetzt stell Dir doch nur mal folgendes vor
, dass ich das aber gar nicht bezahlen will. DAS ist nicht mehr MEIN Hobby.
So, wie ich mein Hobby betreibe, gibt es keinen usecase. Sollte mein Körper ein normales Biken im Wald unmöglich machen, werde ich drüber nachdenken.
 
so ist es. Für viele Leute hat ein Fahrrad einfach keinen Motor. Punkt. Wenn ich mit der Länge oder Geschwindigkeit meiner Touren nicht mehr zufrieden bin muss ich halt mehr trainieren. Ist ja bei jeder anderen Sportart auch so. Geh ja auch nicht "joggen" mit dem Segway oder "schwimmen" mit dem Dive Scooter.
 
so ist es. Für viele Leute hat ein Fahrrad einfach keinen Motor. Punkt.
Das ist aber nicht meine Argumentation. mtb ist für mich ohne Motor, weil ich es eben als mein sportlichen Sport sehe und die Konsequenzen akzeptiere.
Was andere an ihr Fahrrad schrauben ist mir erst mal schnuppe. Dass dies negative Aspekte haben kann und dies lokale Konsequenzen nach sich zieht ist mir bewusst.
Wenn ich mit der Länge oder Geschwindigkeit meiner Touren nicht mehr zufrieden bin muss ich halt mehr trainieren.
Wenn du die zeit dafür hast. Hat nicht jeder. Kann man unterschiedliche Konsequenzen daraus ziehen.
Ist ja bei jeder anderen Sportart auch so. Geh ja auch nicht "joggen" mit dem Segway oder "schwimmen" mit dem Dive Scooter.
Eben nicht. Z.B. fährt der Crossläufer mit dem Auto in den Wald, weil er nicht von zuhause aus laufen kann.
Ich sehe Schwimmer, die mit Flossen und Schnorchel kraulen, weil sie es ohne nicht mehr schaffen, Wasserlage und Atmung.
Pauschal ist einfach nur pauschal scheiße.
 
Ich glaube, dass genau das Gegenteil der Fall sein wird und genau, wie @JensDey es auch geschrieben hat: das Levo SL von Specialized könnte der Anfang einer ganz neuen Generation von E-MTBs sein. Leicht, agil und mit einem natürlichen MTB-Feeling ausgestattet.
Wir werden sehen.
Ich habe vor Jahren mal ein Haibike-E-Fully mit 160mm Federweg im Trailcenter Rabenberg getestet und empfand das Gewicht nicht als störend. Viel schlimmer fand ich den rapide abnehmenden Akkustand beim Bergauffahren ;)
Das sind übrigens keine E-MTB befürwortende Gedanken meinerseits, sondern ich versuche mich einfach möglichst objektiv und realitätsnah mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Ich verstehe den dahinter stehenden Gedankengang, bin aber der Meinung dass es da weitere Aspekte gibt die für Fahrräder und gegen E-Bikes sprechen. Zum Beispiel mag ich mir keine Gedanken um Lademöglichkeiten unterwegs machen müssen, weiß technische Einfachheit zu schätzen und einen sportlichen Aspekt hat das ganze ja auch noch. Ich benutze in der Nähe meiner Wohnorte schon das Fully nur selten...
Da gibt es aus meiner Sicht vor allem zwei Anwendungs"typen":
1. Der "junge Wilde", der gebaute Strecken bevorzugt und gerne auch den gleichen Berg mehrfach rauf und runter fährt. Dem dürften Ähnlichkeit zum Fahrrad und Gewicht nicht so wichtig sein, außerdem kann er leicht einen Ersatzakku deponieren. Hier wird wohl eher das Geld eine Rolle spielen.
2. Der altgewordene "Sportler", der nachlassende Leistungsfähigkeit mit dem Motor zu kompensieren versucht. Der natürlich wird großen Wert darauf legen, das sein Gefährt nicht auf den ersten Blick als E-Bike zu erkennen ist und auch bereit sein, zugunsten von Optik und Gewicht auf Leistung und Reichweite zu verzichten. Geld spielt da auch nicht die große Rolle.
 
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Da gibt es aus meiner Sicht vor allem zwei Anwendungs"typen":
1. Der "junge Wilde", der gebaute Strecken bevorzugt und gerne auch den gleichen Berg mehrfach rauf und runter fährt. Dem dürften Ähnlichkeit zum Fahrrad und Gewicht nicht so wichtig sein, außerdem kann er leicht einen Ersatzakku deponieren. Hier wird wohl eher das Geld eine Rolle spielen.
2. Der altgewordene "Sportler", der nachlassende Leistungsfähigkeit mit dem Motor zu kompensieren versucht. Der natürlich wird großen Wert darauf legen, das sein Gefährt nicht auf den ersten Blick als E-Bike zu erkennen ist und auch bereit sein, zugunsten von Optik und Gewicht auf Leistung und Reichweite zu verzichten. Geld spielt da auch nicht die große Rolle.
Du vergisst schlicht den dritten typ. Der hat einfach freude am mountainbiken, vor allem auf naturnahen trails. Die meinung anderer zu motor und akku können ihm das nicht vermiesen.
 
Das hat ja schon eine gewisse Tragik hier, finde ich: denn nichts wird sich durch noch so viele, beinahe schon verzweifelt erscheinende Beiträge und Meinungen zum Thema E-MTB und das ständige Bemühen des Klischees vom übergewichtigen E-MTBler daran ändern oder diese Entwicklung aufhalten können.
Ja... leider:heul:
 
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