„Biker melden und Strecken versperren”: Cronenberger Woche macht Stimmung gegen Mountainbiker

„Biker melden und Strecken versperren”: Cronenberger Woche macht Stimmung gegen Mountainbiker

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Trails mit Ästen und Stämmen zulegen, Mountainbiker bei der Polizei anzeigen und Recht und Ordnung wiederherstellen: Die Cronenberger Woche wurde für einen Artikel zum Thema Mountainbiker teils heftig kritisiert. Nun rudert die Wochenzeitung aus Wuppertal zurück.

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„Biker melden und Strecken versperren”: Cronenberger Woche macht Stimmung gegen Mountainbiker
 
Der Nutzerdruck wird ja immernoch da sein.
Ihr (die DIMB) schießt Euch selber ins Knie: Erst stellt ihr fest das der Nutzungsdruck steigt und wollt "Konzepte", findet das E-Bike prima weil es mehr Menschen das Erlebnis "Mountainbiken" ermöglicht, und nun kommst Du...
Ah, ich hab's: das war der Punkt mit der Satire.
 
was will man da vernünftig und kontrovers diskutieren? diejenigen, die ein ebike haben, werden es sich von denjenigen, die ein bio-bike haben nicht verbieten lassen, trails und berge zu fahren....

Der Anfang paßt perfekt zur Nachricht, die ich jetzt in dem Moment vom Tourismusbüro aus Brixen bekommen habe.
Natürlich werden sie es sich nicht von den Fahrradfahrern (=in Deppensprache Biobiker) verbieten lassen, sondern von dene die die Möglichkeit dazu haben ;)
Sprich in Brixen, als aktuelles Beispiel, werden jetzt alle Wege die zur Sperrung geplant waren, trotz nochmaligen Verhandlungsversuch, komplett für Mountainbiker gesperrt. Der Grund dafür war das zu große EBikeaufkommen am Plose durch Festivals und Dergleichen
Brixen ist damit mehr oder weniger jetzt Geschichte...

G.:)
 
als pistenskifahrer tu ich mich etwas schwer damit, e-biken generell zu verteufeln. wobei man auch hierbei feststellen muss, dass man sich als skitourengänger nicht einfach von einer elektrischen schneekatze auf alle möglichen berge schleppen lassen darf: entweder man geht skitouren, oder man ist limitiert auf die gebiete mit seilbahnen (in europa zumindest mal so grob).
und ich gehe keine skitouren, weil ich bei meinen wenigen skitagen mehr abfahrten haben will zur festigung/bewahrung der technik. skitourengänger haben oft gar nicht so eine tolle skitechnik ... das mit der technik lässt sich durchaus auch auf mtb übertragen (der grund für viele schlechte techniker auf e-bikes liegt i.w. am verleih: da sind e-mtbs mindestens so günstig wie das einsame "bio"-HT, das in einer ecke rumstaubt).

meine mtb-tage dagegen sind im prinzip unbegrenzt (365/a), insofern bin ich ohne motor unterwegs. und die hier gelegentlich zwischen den zeilen zu lesende vorstellung, dass eigentlich jeder gerne e-biken würde, es aber nur aus geldgründen oder wegen techn unzulänglichkeiten der räder nicht macht, ist arg schräg. jeder kann motorrad fahren auf der straße (und die sind technisch ausgereift und das ganze ist wohl auch sport), aber trotzdem gibt es noch rennräder. ebenso wird es immer normale mtbs geben, aber auch einen anteil e-bikes.
 
Ganz viele Gruppen sind selbstverständlich von allem Möglichen ausgeschlossen. Das kann man primitiv nennen oder Zivilisation.

vollkommen richtig!


edit:
@LB Jörg
Letzten Endes interessiert es keine Sau, ob sich eine Front von ebike-Hassern hier darüber aufregt, dass es die Bikes gibt. Kommt ein Verbot, kommt es voraussichtlich für alle!

Deswegen...kann der ein oder andere ruhig noch ein wenig haten, es wird ihm nix bringen, weil auch er, sprich wir alle verlieren werden! Und solange die Querschädel das nicht kapieren und gemeinsam gegen generelle Verbote angehen, bzw gemeinsam das Gespräch mit den Verbotsparteien suchen, werden die Biker (alle) verlieren!

Aber zugegeben, witzig ist der Thread schon!^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja,

doch aufs RR umsteigen. ? Bisher hat mich der (Auto) Verkehr davon abgehalten. :(
In Zukunft vlt. das kleinere Übel. ?

Schade.
 
Tja,

doch aufs RR umsteigen. ? Bisher hat mich der (Auto) Verkehr davon abgehalten. :(
In Zukunft vlt. das kleinere Übel. ?

Schade.
Ja das ist wirklich schade. Du erwähnst zwar nicht weshalb es das kleinere Übel ist, kein Bock auf den Anblick von "E-Luschen", sowieso zu voll, Angst bei Verboten erwischt zu werden.... Wie auch immer , dein Opfer wäre ein Beitrag zur Lösung des Problems, schon einer weniger im Wald.
Zumindest mein tiefempfundener Dank wäre dir gewiss. :heul:
 
Zuletzt bearbeitet:
vollkommen richtig!


edit:
@LB Jörg
Letzten Endes interessiert es keine Sau, ob sich eine Front von ebike-Hassern hier darüber aufregt, dass es die Bikes gibt. Kommt ein Verbot, kommt es voraussichtlich für alle!

Deswegen...kann der ein oder andere ruhig noch ein wenig haten, es wird ihm nix bringen, weil auch er, sprich wir alle verlieren werden! Und solange die Querschädel das nicht kapieren und gemeinsam gegen generelle Verbote angehen, bzw gemeinsam das Gespräch mit den Verbotsparteien suchen, werden die Biker (alle) verlieren!

Aber zugegeben, witzig ist der Thread schon!^^
Die zeit der alten weisheit divide et impera (teile und herrsche) scheint vorbei zu sein?
 
vollkommen richtig!


edit:
@LB Jörg
Letzten Endes interessiert es keine Sau, ob sich eine Front von ebike-Hassern hier darüber aufregt, dass es die Bikes gibt. Kommt ein Verbot, kommt es voraussichtlich für alle!

Deswegen...kann der ein oder andere ruhig noch ein wenig haten, es wird ihm nix bringen, weil auch er, sprich wir alle verlieren werden! Und solange die Querschädel das nicht kapieren und gemeinsam gegen generelle Verbote angehen, bzw gemeinsam das Gespräch mit den Verbotsparteien suchen, werden die Biker (alle) verlieren!

Aber zugegeben, witzig ist der Thread schon!^^

und welche Argumente hast du gegen die Verbote?
 
ein gegenargument, welches die nutzung illegaler trails befürwortet/unterstützt?

finde ich pers. sehr schwierig und wird vermutlich stark mit der region zusammenhängen, in der man fährt. grundsätzlich muss man aber aus der illegalität heraus und anfangen andere leuts eigentum und gesundheit zu respektieren.
aber ich denke, da gibt es unter uns fahrer, die sich weit besser mit der materie auskennen, als ich und viele andere von uns.
 
Ich glaube, es ging nicht um illegale Trails, sondern um Argumente gegen weitere Verbote, die du dir von den Bikern gemeinsam (also du und die Querschädel) gegen die Verbotsparteien wünschst.

Und da ist dann ein Satz wie

aber ich denke, da gibt es unter uns fahrer, die sich weit besser mit der materie auskennen, als ich und viele andere von uns.

Schon ein bißchen wässrig
 
inwiefern wässrig? nur weil ich sage, der weg zur lösung kann nur gemeinsam und nicht gegeneinander erfolgen, bedeutet das nicht, dass ich die passende lösung in einer schublade liegen habe!

schön wär´s!
 
Was soll ich nicht verstanden haben? Ich beschreibe lediglich die Realität. Streng genommen habe ich diese mit meiner Aussage nicht mal bewertet. Das hat der geneigte Leser, in diesem Falle Du, selbst übernommen.

Ich meine auch nicht Deine Aussage sondern den schlauen Spruch vom Nitsche den Du als Fußnote mitführst.

Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.

Lese, verstehe, reflektieren und ersetze Denke (eine bestimmte Gesinnung haben, gesinnt sein) mit anderen Verben. Dann kommst Du schon drauf oder wenn nicht einfach löschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt ein Verbot, kommt es voraussichtlich für alle!
Jetzt hat er's.
Ich möchte aber nicht in Sippenhaft genommen werden, nur weil jemand mal beschlossen hat dass zwei verschiedene Dinge rechtlich gleich behandelt werden sollen.
Es wäre ja ein Anfang, zwichen Fahrrad und E-Bike klar zu unterscheiden.
das Gespräch mit den Verbotsparteien suchen
Sofern ich mich auf vorhandenen Wegen befinde ist das Recht auf meiner Seite; über was sollte ich reden?
ein gegenargument, welches die nutzung illegaler trails befürwortet/unterstützt?
Nein. Das Anlegen von MTB-Strecken ohne Zustimmung des Grundbesitzers ist und bleibt illegal.
stark mit der region zusammenhängen, in der man fährt. grundsätzlich muss man aber aus der illegalität heraus
Ich befinde mich (wie wahrscheinlich die Mehrheit aller MTBiker) nur sehr selten in der Illegalität.
 
Ich meine auch nicht Deine Aussage sondern den schlauen Spruch vom Nitsche den Du als Fußnote mitführst.

Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.

Lese, verstehe, reflektieren und ersetze Denke (eine bestimmte Gesinnung haben, gesinnt sein) mit anderen Verben. Dann kommst Du schon drauf oder wenn nicht einfach löschen.
Vielen Dank für Deine Belehrung. Die hatte ich dringend nötig.
Der Kerl hieß übrigens Nietzsche.
 
Will ich das? Nein, eigentlich nicht.
Beflunkerst du gerade dich oder uns? ->
Ich möchte aber nicht in Sippenhaft genommen werden, nur weil jemand mal beschlossen hat dass zwei verschiedene Dinge rechtlich gleich behandelt werden sollen.
Es wäre ja ein Anfang, zwichen Fahrrad und E-Bike klar zu unterscheiden.
Du willst ausgrenzen, um dein eigenes Bedürfnis zu schützen.
Der Feind ist nicht der e-biker, sondern diejenigen, die seit 30y versuchen, den Bergwald für sich zu behalten.
Du möchtest sehr wohl eine Gruppe ausgrenzen und opfern, die dir entweder nix bedeutet oder sogar richtig antipatie erzeugt. Die werden fröhlich geopfert. Gehören ja nicht zu uns. Zum zweiten mal muss ich direkt daran denken:"...Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte. " Auch wenn der Vergleich freilich hinkt.

Ich befinde mich (wie wahrscheinlich die Mehrheit aller MTBiker) nur sehr selten in der Illegalität.
Prozentual auf meine Jahreskilometer ist das bei mir genauso. Bezogen auf meine Touren leider gar nicht.
Ich störe mich nicht daran.
Vielen Dank für Deine Belehrung. Die hatte ich dringend nötig.
Manchmal hilft so eine Erinnerung schon, daran nicht Wasser zu predigen, aber Wein zu trinken.

@LB Jörg
Stell doch mal die Frage (vor Ort), ob anders gehandelt worden wäre, wenn es eine "nützliche" Unterscheidung zwischen e-mtb und mtb gäbe.
Was werden die Lokals tun? illegal biken vermute ich.
Wie viele e-biker und Touris werden das auch machen? Folglich wird es wieder weniger und es wird dann eine Akzeptanz des Illegalen geben, so wie hier in BW.

Ohne ein Lenkungskonzept werden Hotspots nicht funktionieren.
 
Der Feind ist nicht der e-biker,
Natürlich nicht; wieso auch?
Beflunkerst du gerade dich oder uns? ->
Wieso?
Du willst ausgrenzen
Um etwas ausgrenzen zu können müsste es erstmal innerhalb der Grenzen gewesen sein.
Du möchtest sehr wohl eine Gruppe ... opfern, die dir entweder nix bedeutet
"Nix bedeutet" stimmt.
"Opfern" ist Unsinn; würde ja bedeuten das ich darüber verfügen könnte.
<Ob ich den nächsten (Ab-)Satz mal in Bold schreibe, damit Du ihn liest?>
Es geht mich nichts an und es ist mir auch egal was E-Biker im Wald dürfen oder nicht; es ist nicht mein Problem, da ich erstens kein E-Bike fahre und zweitens auch keine wirtschaftlichen Interessen am E-Biken und der Lösung daraus entstehender Konflikte habe. Es wird aber zu meinem Problem, wenn mein Betretungsrecht als Radfahrer deswegen in Gefahr gerät!
 
...
Sofern ich mich auf vorhandenen Wegen befinde ist das Recht auf meiner Seite; über was sollte ich reden?
So ist es. Warum sollte ich mich echauffieren?
Ich befinde mich (wie wahrscheinlich die Mehrheit aller MTBiker) nur sehr selten in der Illegalität.
Außer in BW. Da sind wir gemeinsam illegal, wenn es ums mountainbiken geht und gemeinsam höflich, wenn es um die begegnung mit wanderern geht. Jedenfalls abseits der größeren städte.

Aber es gibt eine schnittmenge von egoistischen typen, die für die hier diskutierten probleme sorgen.
 
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