hier nochmal zurverstäntlichkeit!
Das Kerben-Problem
Beim Trialfahren werden grosse Drehmomente über die Ritzel hinten über eine relativ feine Verzahnung auf den Freilaufkörper übertragen. Stahlfreilaufkörper sind hart und bereiten keine Probleme. Problematisch sind Freilaufkörper aus Aluminium: einzeln montierte Ritzel drücken mit der Zeit tiefe Kerben in die Weiche Verzahnung. Moderne Ritzelpakete der höheren Preisklasse besitzen in der Regel Aluminium-Spider, auf welchen mehrere Ritzel festgenietet sind. Durch die breite Abstützung auf dem Freilaufkörper gibt es keine Kerbenbildung. Bei einige günstigen (und schweren) Kassetten werden alle Ritzel durch drei lange schrauben zusammengehalten. Die Kerbenbildung hält sich bei diesen Modellen in Grenzen.
Um die Kerbwirkung minimal zu halten, sollte der Kassetten-Abschlussring mit dem vorgeschriebenen Drehmoment fest angezogen werden. Hat sich ein Ritzel erst einmal festgefressen, braucht man zur Demontage zwei Kettenpeitschen (Bild rechts), um das Ritzel aus der Kerbe herauszudrehen. Auch zum Lösen des Abschlussrings wird dieses
Werkzeug benötigt.
Die perfekte Lösung für das Kerbenproblem sind die einzeln erhältichen Ritzel von Chris King. Diese sind im Bereich der
Shimano-Verzahnung 5mm dick, der Druck auf die Verzahnung des Freilaufkörpers ist somit 3mal kleiner als bei einem 1.7mm dicken Standard-Ritzel und es entstehen keine Kerben. Diese Ritzel könnte man mit einer Standard-Kassette kombinieren. Das Ritzel, welches man am meisten fährt, wäre das Chris King Ritzel. So hätte man zugleich eine leichte und stabile Kassette. Um das Chris King Ritzel mit einer 9-fach-Kassette kombinieren zu können, braucht man noch je ein 1-mm-Distanzring auf beiden Seiten des Ritzels. Ist ein angrenzendes Ritzel an einem Aluspider befestigt, dann muss dieser um 2.55mm plangedreht werden.
p.s.
www.vtcz.ch unter einstellungen!