Der "ich war heute mit dem Gravelbike unterwegs" Thread

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Klasse, kam mir direkt bekannt vor.. ist ne richtig schöne Ecke, kenn ich aber bislang nur vom wandern.
Offensichtlich bietet die Gegend ja
reichlich Potential zum Graveln Den Übungsplatz oberhalb von Satzvey will ich irgendwann mal mit einem Kollegen, der aus der Nähe (Kommern) kommt mal unter die Räder nehmen.
LG
 
Was für eine Schaltung und Kassette hast du denn da verbaut? Sieht spannend aus....
Hi. Ich habe von einer Sram Apex Kurbel mit 42z in Kombination mit einem Force Schaltwerk und 11-42 Kassette auf eine Rival Kurbel mit Gabaruk 36z Direct Mount Oval Kettenblatt und Gabaruk 10-50 Kassette gewechselt - dafür musste ich am Force Schaltwerk einen langen Käfig montieren. Das war für das mittelmäßig tolle Serious Grafix ein recht teurer Umbau* - aber aus meiner Verzweiflung (viele steile Anstiege in Mittenwald) heraus hat mich der Premium-Pizzateller einfach zu sehr angelacht.

Und tatsächlich komme ich mit dem Setup sehr gut zurecht. Ich habe mich mithilfe des Ritzelrechners recht stark an meinem MTB orientiert, mit dem ich nach einem kleinen Umbau vor ein paar Jahren auch sehr gut klarkomme....

*Jetzt braucht es nur noch einen gescheiten Gravel Rahmen für die ganzen Premium-Komponenten, haha.
 
Gestern eine sonnige Ausfahrt mit dem Camino

An der Bahnstrecke entlang


Anhänger Challenge


Kurze Rast am Forsthaus

Tierchen sind auch schon unterwegs


Herrliche Streckenführung


Glitzern am See



Heute eine schnelle Einstellungs-Runde mit dem Pack Rat Läuft perfekt.
 
Nach wie vor ein toller Faden! Es macht einfach Spass zu schauen wo die Leute so rumfahren.

Von alpinem Gelände in die Heide und zurück mit einmal scrollen.

Die mehrtägige Bikepacking Tour, der Arbeitsweg, die Trainingsrunde, die Feierabendrunde mit Sonnenuntergang, kleine Details am Wegesrand, ab und zu ein Blick auf die meist individuell aufgebauten Bikes...es wird nie langweilig.

Danke für all die Impressionen. Hier wird Natur noch wahrgenommen und nicht nur als grosser Spielplatz angesehen

Für mich schwingt da auch immer etwas das "MTB Gefühl" der 90er mit. Einfach auf den Bock hocken und schauen wo es einen hinführt. Asphalt, Schotter, Trails alles wird mitgenommen, alles macht Spass...

Vom Sonntag: Grundlagen Tour...Rheindamm hoch, Rheindamm runter, ja das macht die Beine munter
Ausnahmsweise sogar mal ohne arschkalten "direkt-in-die-Fresse-Gegenwind". Der Gravelanteil war aber nur alibimässig:











 
Besser kann man es nicht ausdrücken
 
Ich muss ja noch vom vorletzten zum letzten Übernachtungsplatz kommen und dann wieder zurück in die Zivilisation.

Also fuhren wir am Sonntag recht früh wieder los. Wir hatten am Abend noch Besuch bekommen, doch dank der zweistöckigen Ausführung der Unterkunft konnte das Sicherheitskonzept jederzeit eingehalten werden


Allerdings hatten die beiden Damen spätabends noch so viel zu besprechen, dass ich mir die Ohren stopfen musste und so möglicherweise das Geheul des hier ansässigen Wolfsrudels verpasst habe.
Der Vorteil des frühen Aufbruchs bestand darin, dass der Restschnee noch gefroren und somit mit unseren Fat-Gravels problemlos befahrbar war.


Und auch zwischen den Schneefeldern war es herrlich




Wir fuhren runter nach Vallorbe, wo wir uns erleichterten (ganz nach dem Motto der schottischen Wegebauer: don't have a shit and put a stone on it! Das ist seit Corona schon etwas ein Problem, was da alles rumliegt) und neue Vorräte aufluden. Anschliessend zog es uns direkt wieder in die Hügel. Wir fanden per Zufall die römische Hauptstrasse Rom-Lutetia

Und tingelten ansonsten wunderbar durch die Hügel. Schnee war eher weniger ein Thema, doch einen halben Tag später kamen wir zu einem vollen Parkplatz und zu grösseren Menschenansammlungen. Sie pilgerten alle wie auch wir zum Creux du Van:




Und hier konnten wir sogar noch ein Tierfoto machen. Nach Kängurus und Emus, biete ich jetzt Steinböcke in freier Wildbahn. Sie waren allerdings etwas weit weg und ich habe sie durch das Monokular fotografiert, darum lässt die Qualität etwas zu wünschen übrig.


Während das Steinwild sich am Sonnenhang tummelte, führte unser Weg über die Schattenseite und damit ... durch den Altschnee.
Doch es ging abwärts, holprig zwar und langsam, aber immerhin und so war der Schnee bald kein Thema mehr. In Noiraigues versuchten wir wieder, uns zu verpflegen, was mässig gut gelang. Immerhin: Gestärkt mit Boules de Berlin und Croissants au jambon erklommen wir die letzte Steigung des Tages.


Und liessen uns direkt neben dem Tête de Ran im Wald nieder. Hier war der Wind einigermassen aushaltbar und ich war so k.o. dass ich prima schlief, ja sogar verschlief. Dem Tag konnte ich guten Gewissens 10 von 10 Punkten geben. Neben den Steinböcken hatten wir noch Hirsche, Rehe und Gemsen gesehen. Es gab spannende Verbindungen und auf den Überbrückungsstrecken kaum Verkehr, weil die häufig noch in Wintersperre waren.

Weil wir verschliefen, waren wir am Montag etwas spät dran, denn wir wollten zum Mittagessen bei unseren Eltern eintreffen.
Wir schlängelten uns weiterhin ostwärts. Zuerst durch ein Osterglockenfeld #Frühlingschallenge


Dann durch Wiesen und Weiden Richtung Chasseral (mit der Antenne)


An dessen Fuss konnten wir nicht widerstehen und beschlossen, dass wir da auch noch drüber müssen, obwohl die Strasse noch gesperrt war.
Anfangs ging alles gut und es sah wahrlich nicht tragisch aus.


Doch gegen Ende wurde es knapp


Knapper


Sauknapp, aber komplett fahrbar

Ab Samstag ist der Pass offiziell offen, dann könnt ihr kommen

Wir kamen pünktlich zum Mittagessen Hause an und wurden königlich verpflegt
 
Hier ist der Link der Tour in Komoot.
Die Runde ist von Erftstadt 130 km lang und hat ca. 1200hm.

Eifel Gravel
Was für ein Zufall! Ich komme auch aus Erftstadt und kenne die Gegend Nideggen/Heimbach/Maria Wald wie meine Westentasche: Ich bin dort fast wöchentlich mit dem Rennrad unterwegs. Mit dem Gravel fahre ich überwiegend in der Ville. Vielleicht kann man ja mal ein Tour in Richtung Eifel oder durch die Ville mit dem Gravel machen!

Übrigens: Wenn Du von Heimbach aus Richtung Abtei Maria Wald mit dem Gravel hochfährst, kannst Du oben, wo die weiße Mauer beginnt, rechts an der Mauer vorbei fahren und so ein Stück Wanderweg mitnehmen.
 
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Ich liege sabbernd vor dem PC-Monitor
Aber mich beschleicht das Gefühl, ich wohne in der falschen Ecke. Besonders das Hütten-Bild sieht aus wie ein Werbefoto!
Schottland ist ja bekannt für seine Bothies, ich entdecke seit einigen Jahren in der Schweiz auch immer mehr solche Hüttchen, die damit vergleichbar sind (evtl. Ofen, Schlafgelegenheit, komplett geschlossen, ohne Reservation oder Gebühr nutzbar). Allerdings kenne ich bis jetzt keine Übersicht dieser Unterkünfte. Daneben gibt es natürlich auch noch die unbewarteten SAC-Hütten, dort wird aber eine Gebühr erwartet, was ja auch ok ist.
 
Das hatte ich in der ersten Kurve weiter untern überleg. Das geht dann den Wildnis Trail hoch. Das war mir dann doch viel zu steil. Können gerne mal eine Tour zusammen machen. Würde mich freuen.
 
Haushalts-Kinderhüte-Rumgepurzel-Schlechtwettertag




@drWalliser die müssen nicht auf den Berg gehen, oder? Und wenn man es macht, muss man es richtig machen.
Ich habe damals überlegt, ob ich zu dem Kommentar etwas anmerken soll. Ich habe es dann sein lassen. Nun bin ich aber über diesen Artikel gestolpert. Ich verlinke den mal kommentarlos.
 
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@drWalliser Schöne Fotos!

Zu dem Artikel: es gibt immer noch ein Restrisiko, selbst wenn man es kann. Dass es Häme für einen so erfahrenen Bergführer gibt, hätte ich mir nicht vorstellen können!

Ich hatte immer den höchsten Respekt vor den Professionals, gerade in der Schweiz. Man glaubt es nicht, wenn man die Urlaubskataloge sieht.

Aber der Berg und das Meer sind stärker als der Mensch.
 
Oh, dumm gelaufen... diese beeindruckende Abrisskannte hätte ich mir auf meiner Radtour 2016 nur allzu gerne angeschaut... habe sie in Unkenntnis wenige km nördlich umkurvt.

Aber das Jura - ich war mehr im französischen Teil unterwegs - ist schon eine tolle Gegend. Bin auf Höhe Erlach (Foto) rüber nach F und habe dann den Jurabogen erst ganz im Süden verlassen, wo er auf die Rhone trifft.

Da hier heute so wenig los ist, erlaube ich mir das nicht ganz in die Rubrik passende Bildchen einzufügen.
Hätte ich damals ein Gravelbike besessen, hätte ich die Tour sicher damit gemacht
 
Es gibt die Auffassung, dass Muttersprachler in ihrer Muttersprache keine Fehler machen und darum das, was sie sagen, so, wie sie's sagen, korrekt sei, aber bei DAS Jura kringeln sich mir die Zehennägel, ähnlich wie wenn man Engadin auf der ersten Silbe betont. Der Jura ist vom grammatikalischen Geschlecht her männlich!

Irgendwie ist das hier bei mtb-news noch nicht angekommen. Vgl. https://www.mtb-news.de/news/enduro-jura-2017-rennbericht-jakob-breitwieser/
 
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