Doping im Rennradsport

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18. April 2012
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Hey!

Ich bin sicher nicht der einzige, der Sport-News gern und regelmäßig verfolgt und dabei leider immer wieder auf Doping-Berichte stößt. So langsam habe ich wirklich das Gefühl, dass Sportler immer häufiger auf Doping zurückgreifen. Man sollte sich wirklich vor Augen führen, wie viele Meldungen bisher ans Tageslicht gekommen sind. Ich nenne hier nur Olympia oder Galimsjanow als Stichwort. Seid ihr nicht auch der Meinung, dass Doping dem Sport-Image schadet?

Gruß


PS: Oder würde das Thema besser in die Kategorie "Mountainbike News" passen?
 
jeder leistungssport, jede wirtschaft ist sauber - nur der radsport nicht. das weiß doch jeder oder nicht?

es ist auch so, dass jede hobbygurke durch doping bei der topelite mitfahren könnte.
 
doping im radsport??????????????ß nie und nimmer kommt das vor. kann ja keiner was für, wenn man asthma oder ähnliches hat und medikamente nehmen muss:D
 
Die Leute wollen ja, dass die Sportler dopen. Es muss immer schneller, weiter und höher sein...

Kann dieses oft benutzte Argument eigentlich kritischen Überlegungen stand halten?
Ich stelle mir oftmals die Frage, ob es wirklich so ist, dass der Zuschauer immer schnellere Zeiten, immer mehr etc. sehen will.
Wenn ich mir den Volkssport Nummer 1 ansehe (davon mal ab, auch hier wird mit Sicherheit gedopt), dann wird die o.a. These doch widerlegt.
Wieviele Spiele in der Bundesliga, aber auch Länderspiele, internationale Spiele im allgemeinen usw. sind einfach nur grottenlangweilig. Die sind so schlecht, dass der Zuschauer gar nicht merkt, ob das Spiel noch läuft oder mittlerweile zum "das Wort zum Sonntag" gewechselt wurde.

Dennoch laufen tausend und abertausende ins Stadion und schauen sich den Mist auf Großbildschirmen an. Hier gilt eigentlich nur die Spannung oder aber das Zusammengehörigkeitsgefüjhl mit den Kumpels. Man kann halt nie wissen, wann das erste Tor fällt. Und diese Spannung ist es vielleicht, dass Fußball so gefragt ist. Sozusagen systemimmanent. Da müssen nicht jedes Wochenende 7 - 8 Tore fallen. Und keiner würde erwarten, dass nächstes Spiel noch mehr Tore geschossen werden.

Bei der Leichtathletik oder bei den Ausdauersportarten scheint es aber wohl anders zu sein...oder ist das lediglich ein Denkansatz gewesen, der sich in den Köpfen festgehalten hat und gar keinen Anspruch auf Richtigkeit aufweisen kann.

Interessiert es denn wirklich jemanden, ob der Gewinner von Alp d Huez in 40 Minuten oder in 45 Minuten oben ankommt. Viel spannender wäre doch der Zwei - bzw. Mehrkampf am Berg. Das Duell der Kräfte und des Geistes. Aber doch nicht der Kampf mit der Uhr.
Das Problem sehe ich nicht im Zuschauer, sondern einzig und allein beim Sportler. Der will gewinnen und sich mit dem Doping den entscheidenen Vorteil sichern, um letzlich bei der Geldverteilung einen großen Happen abzukriegen.
 
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