Nun ja, die Info beziehe ich daher, dass es ENTWEDER Reibung ODER Haftung gibt. Es gibt also einen Haftungskoeffizienten und einen Reibungskoeffizienten.
Und selbst wenn du weißt, wie hoch der Haftungskoeffizient ist, was nützt es Dir? Eine Gabel sollte immer gut geschmiert sein. Bionicon hat soweit ich weiß ein entsprechendes Öl, das genau auf die Reibpaarung abgestimmt ist. Ruf bei denen doch einfach mal an. Wird nicht die Welt kosten.
Und sorry, wenn es vielleicht etwas offensiv rüberkam. Aber nimm einfach mal 5 baugleiche Fox-Gabeln und teste sie aufs Ansprechen. Jede wird anders ansprechen, weil du immer Toleranzen in Hinsicht auf Koaxialität von Standrohreinheit und Casting haben wirst. Das macht sich zum Beispiel darin bemerkbar, dass Gabeln mit zunehmender Eintauchtiefe schlechter anprechen, wenn sich (sehr sehr vereinfacht) die Standrohre immer weiter auseinanderbiegen müssen, wenn sie tiefer einfedern, weil die Gabelbrücke z.B. einen nur um wenige Zehntel größeren Abstand ihrer Standrohrachsen hat als das Casting. Dann hast du selbstverständlich den gleichen Reibungskoeffizienten, aber es sind da noch ganz andere Sachen mit im Spiel. Probiers doch einfach mal aus, indem du dein Casting abbaust und mal nur ein Standrohr reinsteckst. Es wird mit ein wenig Pech zehnmal besser ansprechen als mit beiden, weil du eben diese Fluchtungstoleranzen hast.
Wie gesagt, mehr als Schmieren kann man nicht und da muss man nicht den Haft- oder Reibkoeffizienten dazu wissen.