Downhill-WM 2022 – Les Gets: Das ist das deutsche WM-Team

Downhill-WM 2022 – Les Gets: Das ist das deutsche WM-Team

In wenigen Wochen steht das Highlight der Downhill-Saison 2022 an – die Weltmeisterschaft in Les Gets. Nach der Krönung der neuen Deutschen Meister und einer fast abgeschlossenen World Cup-Saison konnte nun das deutsche WM-Team festgelegt werden. Hier die nominierten Sportler.

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Downhill-WM 2022 – Les Gets: Das ist das deutsche WM-Team

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Dass die Förderung des Downhill-Nachwuchs in Deutschland quasi nicht existent ist, ist denk ich allen klar. Da sollte man auch dringend anpacken und da sehe ich den BDR auch klar in der Pflicht. Die Berichterstattung des BDR über die Downhill-Disziplin kommt eigentlich einem Boykott nahe … von Enduro mal ganz zu schweigen. Auf Rad-Net gibt's mal einen Absatz, wenn Nina Hoffmann auf ein World Cup-Podium fährt, das wars. In den sozialen Netzwerken ignoriert man die Sportart völlig und wenn mal was kommt, schreibt man die Namen falsch. Das ist peinlich, wobei ich manchmal fast den Eindruck habe, dass man es sich auch absichtlich mit der Sportart versauen will. Der Nachwuchs hat da nichts zu erwarten, da schmückt man sich wenn schon lieber mit Namen, die schon längst in einem Factory-Team fahren und mit dem BDR wirklich gar nichts am Hut haben.

Dass man die Situation aber auch nicht korrigiert, indem man nun Juniorinnen völlig unvorbereitet auf die WM-Strecke in Les Gets schickt, sollte aber auch offensichtlich sein.
Nur am BDR rumzumotzen scheint mit zu einfach.

Anregung: beleuchtet doch das Thema DH Nachwuchsarbeit in einem Artikel hier.

Z.B. wo kamen die Fahrer der letzten Jahre her, wo gibt es Vereine mit DH und Trainer, gibt es in den Landesverbaenden Kadermassnahmen in den div. Altersklassen, wie wird trainiert etc. pp. .
Wo kommen erfolgreiche Sportler her, was haben/hatten die fuer ein Umfeld?
Wie funktioniert die Nachwuchsarbeit in 'erfolgreichen' Laendern bzw. in anderen Verbaenden (z.B. Ski Abfahrt).

Der BDR ist ja an sich nur der Ueberbau ueber den Landerverbaenden und an der Spitze der Pyramide, mit Bundeskader.
Ich denk die Nachwuchsarbeit muesste doch auf Landesebene und v.a. in den Vereinen erfolgen.
Edit: zumindest funktioniert das so in anderen, 'erfolgreichen' Randsportarten.
 
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Nur am BDR rumzumotzen scheint mit zu einfach.

Anregung: beleuchtet doch das Thema DH Nachwuchsarbeit in einem Artikel hier.

Z.B. wo kamen die Fahrer der letzten Jahre her, wo gibt es Vereine mit DH und Trainer, gibt es in den Landesverbaenden Kadermassnahmen in den div. Altersklassen, wie wird trainiert etc. pp. .
Wo kommen erfolgreiche Sportler her, was haben/hatten die fuer ein Umfeld?
Wie funktioniert die Nachwuchsarbeit in 'erfolgreichen' Laendern bzw. in anderen Verbaenden (z.B. Ski Abfahrt).

Der BDR ist ja an sich nur der Ueberbau ueber den Landerverbaenden und an der Spitze der Pyramide, mit Bundeskader.
Ich denk die Nachwuchsarbeit muesste doch auf Landesebene und v.a. in den Vereinen erfolgen.
Edit: zumindest funktioniert das so in anderen, 'erfolgreichen' Randsportarten.
Wenn man sieht wie andere Radsportarten vom BDR gepusht werden, dann darf man sich mit recht beschweren und motzen, weil der Gravity Sport auf der Strecke bleibt.
 

aka

"normaler Tourenfahrer"
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Wenn man sieht wie andere Radsportarten vom BDR gepusht werden, dann darf man sich mit recht beschweren und motzen, weil der Gravity Sport auf der Strecke bleibt.
Sorry mir gings vorrangig um Nachwuchsfoerderung.
Und die findet hauptsaechlich auf Vereins- und Landesebene an, da wird gesichtet, gearbeitet und da muesste man ansetzen, verbessern und foerdern. Damit hat der BDR eher wenig zu tun.
Das funktioniert bei den anderen Radsportarten anscheinend irgendwie (ok, sicher auch nicht ueberall).

Parallele: wo kommen die guten Nachwuchsskifahrer her? Sicher nicht durch die Arbeit vom Bundesverband. Die durchlaufen erst Vereinstraining, dann wenn sie Talent und Willen haben mehrere Jahre Foerderprogramme auf Landesebene, und nur die Besten sind dann (Junioren?) im Nationalkader mit entsprechender Foerderung.

Pushen:
Bahnradsport wird gepusht weil olympisch (viele Disziplinen....).
Strassenradsport wird gepusht weil es einfach die klassische Radsportart ist.
MTB XCO wird gepusht weil olympisch.
BMX wird neuerdings gepusht weil olympisch.
Fuer Medaillen in diesen Disziplinen gibts halt Kohle fuer den Verband vom Staat.
Ansonsten muss man sich klar machen, dass die Mittel vom BDR begrenzt sind und der BDR daher sehr auf die Praemien vom Staat angewiesen ist.

Die anderen Radsportarten werden denke ich nicht gepusht.
Wenn die Erfolgreich sind, werden sie gerne vom BDR erwaehnt (Trial, Kunstrad,...).

DH ist dagegen halt nicht olymisch, bringt aktuell keine Medaillen.
Der Unterbau in Form von Vereinen mit Mitgliedern, Mitgliedsbeitraegen etc. ist quasi nicht existent.
 

Gregor

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Nur am BDR rumzumotzen scheint mit zu einfach.

Anregung: beleuchtet doch das Thema DH Nachwuchsarbeit in einem Artikel hier.

Z.B. wo kamen die Fahrer der letzten Jahre her, wo gibt es Vereine mit DH und Trainer, gibt es in den Landesverbaenden Kadermassnahmen in den div. Altersklassen, wie wird trainiert etc. pp. .
Wo kommen erfolgreiche Sportler her, was haben/hatten die fuer ein Umfeld?

Der BDR ist ja an sich nur der Ueberbau ueber den Landerverbaenden und an der Spitze der Pyramide, mit Bundeskader.
Ich denk die Nachwuchsarbeit muesste doch auf Landesebene und v.a. in den Vereinen erfolgen.
Naja, eigentlich wollte ich damit erst mal die Kritik an der Entscheidung des BDR-Verantwortlichen, keine Juniorinnen zu entsenden, kontern. Warum sie keine World Cup oder EDC-Erfahrung sammeln konnten, weiß ich nicht – super viel Unterstützung gab es da BDR-seitig wohl eher nicht. Ob da aber überhaupt der Wille da war, sich auf dem Level zu versuchen, ist mir nicht bekannt und da will ich auch nicht spekulieren.

Ich würde auch gar nicht sagen, dass es im BDR nicht einzelne Personen gibt, die gute Arbeit leisten und sich einsetzen. Da hat man oft wenige Einblicke – ich habe aber auch schon engagierte und nette Kommissäre getroffen.

Insgesamt sind die Strukturen aber so schlecht, dass ich geneigt bin, der Verbandsführung Absicht zu unterstellen. Ich habe auch mal über die Berichterstattung geschaut und die Social Media-Kanäle durchgescrollt, da wird jede Nische besser dargestellt als Downhill.

Die Vereine können doch ohne strukturierten Support vom Bundes- oder Landesverband wenig machen? Ich weiß von meinem lokalen Verein, dass da absolut gar nichts kommt. Wie soll ein Club mit 50-100 Mitgliedern denn jemanden zum World Cup schicken? Damit ist es ja auch nicht getan, man muss vermutlich 10 Kinder auf nationale und internationale Rennen schicken, um überhaupt eins zu bekommen, das dann weiter kommt. Nur aus den Vereinsbeiträgen so etwas zu leisten, wird schwierig.
 

aka

"normaler Tourenfahrer"
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Naja, eigentlich wollte ich damit erst mal die Kritik an der Entscheidung des BDR-Verantwortlichen, keine Juniorinnen zu entsenden, kontern. Warum sie keine World Cup oder EDC-Erfahrung sammeln konnten, weiß ich nicht – super viel Unterstützung gab es da BDR-seitig wohl eher nicht. Ob da aber überhaupt der Wille da war, sich auf dem Level zu versuchen, ist mir nicht bekannt und da will ich auch nicht spekulieren.

Ich würde auch gar nicht sagen, dass es im BDR nicht einzelne Personen gibt, die gute Arbeit leisten und sich einsetzen. Da hat man oft wenige Einblicke – ich habe aber auch schon engagierte und nette Kommissäre getroffen.

Insgesamt sind die Strukturen aber so schlecht, dass ich geneigt bin, der Verbandsführung Absicht zu unterstellen. Ich habe auch mal über die Berichterstattung geschaut und die Social Media-Kanäle durchgescrollt, da wird jede Nische besser dargestellt als Downhill.

Die Vereine können doch ohne strukturierten Support vom Bundes- oder Landesverband wenig machen? Ich weiß von meinem lokalen Verein, dass da absolut gar nichts kommt. Wie soll ein Club mit 50-100 Mitgliedern denn jemanden zum World Cup schicken? Damit ist es ja auch nicht getan, man muss vermutlich 10 Kinder auf nationale und internationale Rennen schicken, um überhaupt eins zu bekommen, das dann weiter kommt. Nur aus den Vereinsbeiträgen so etwas zu leisten, wird schwierig.
Ja, wie laeuft das in anderen Laendern wie z.B. Frankreich oder GB?
Wie sind die im Nachwuchs aufgestellt und was laeuft dort anders, an welcher Stelle setzen die mit der Foerderung an?
 
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Also in wieweit der BDR auf Prämien vom Staat angewiesen ist, kann ich nicht beurteilen, aber unser Verein verlangt beispielsweise 43 EUR für einen Erwachsenen und 32 EUR für einen Minderjährigen als Jahresbeitrag. Davon müssen 21 EUR bzw. 12 EUR an Gebühren an den Landesverband abgeleitet werden, wovon fairerweise gesagt werden muss, dass ca. 3 EUR für die Radsportversicherung enthalten sind. Wieviel an den BDR weitergeleitet wird, weiß ich nicht, aber unser Verein zahlt zum Beispiel jedes Jahr über 3000 EUR an die Verbände und bekommt dafür.....nichts.

Im XC gibt es schon auf Landesebene hauptamtliche Trainer und auch jeweils Kaderlisten für Jugend und Junioren. Dort gibt es dann immer Trainigslager um die Fahrer vorzubereiten und sie entsprechend zu trainieren. Ich weiß, dass die Badischen Kadersportler mal ein Techniktraining durch einen gewissen Marcus Klausmann hatten ;)

Bei Gravity Disziplinen gibt es nur beim BDR eine Kaderliste, aber keine auf Landesebene: Kaderliste BDR 2022
Ob es dort auch Kadertrainings oder Trainingslager gibt, bei denen Fahrer und Fahrerinnen auf Weltcups oder Weltmeisterschaften vorbereitet werden, weiß ich nicht. Aber ich glaube die Antwort trotzdem zu kennen, würde mich aber gerne positiv überraschen lassen.
 

aka

"normaler Tourenfahrer"
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Also in wieweit der BDR auf Prämien vom Staat angewiesen ist, kann ich nicht beurteilen, aber unser Verein verlangt beispielsweise 43 EUR für einen Erwachsenen und 32 EUR für einen Minderjährigen als Jahresbeitrag. Davon müssen 21 EUR bzw. 12 EUR an Gebühren an den Landesverband abgeleitet werden, wovon fairerweise gesagt werden muss, dass ca. 3 EUR für die Radsportversicherung enthalten sind. Wieviel an den BDR weitergeleitet wird, weiß ich nicht, aber unser Verein zahlt zum Beispiel jedes Jahr über 3000 EUR an die Verbände und bekommt dafür.....nichts.

Im XC gibt es schon auf Landesebene hauptamtliche Trainer und auch jeweils Kaderlisten für Jugend und Junioren. Dort gibt es dann immer Trainigslager um die Fahrer vorzubereiten und sie entsprechend zu trainieren. Ich weiß, dass die Badischen Kadersportler mal ein Techniktraining durch einen gewissen Marcus Klausmann hatten ;)

Bei Gravity Disziplinen gibt es nur beim BDR eine Kaderliste, aber keine auf Landesebene: Kaderliste BDR 2022
Ob es dort auch Kadertrainings oder Trainingslager gibt, bei denen Fahrer und Fahrerinnen auf Weltcups oder Weltmeisterschaften vorbereitet werden, weiß ich nicht. Aber ich glaube die Antwort trotzdem zu kennen, würde mich aber gerne positiv überraschen lassen.
Ich denke wir in unserem Verein haben was vom Landesverband. Ueber die verschiedenen Radsportdisziplinen sind so geschaetzt 6..7 unserer Sportler in div. Landes- und Bundeskader, und soweit ich das ueberblicken kann leisten die Verbandstrainer gute Arbeit. Teilweise finden monatlich bzw. in allen Ferien Lehrgaenge statt und die bringen was.
 

Gregor

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Ich denke wir in unserem Verein haben was vom Landesverband. Ueber die verschiedenen Radsportdisziplinen sind so geschaetzt 6..7 unserer Sportler in div. Landes- und Bundeskader, und soweit ich das ueberblicken kann leisten die Verbandstrainer gute Arbeit. Teilweise finden monatlich bzw. in allen Ferien Lehrgaenge statt und die bringen was.
Im Downhill?
 

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"normaler Tourenfahrer"
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Nein, wir haben im Verein Strassenradsport, Bahnradsport und Kunstradsport.
In die Strukturen beim MTB habe ich keine Einsicht, aber mein Eindruck ist, dass fuer den MTB XCO Bereich das in den Nachbarbezirken gut funktioniert (in unserem Bezirk gibt es eher wenig Vereine mit MTB Fahrern).
Die Gravity Fahrer hier in der Gegend sind denke ich eher in den allg. Sportvereinen organisiert (vorrangig um Strecken zu legalisieren).
 
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In Deutschland wird halt nur gefördert was olympisch ist. Bestes Beispiel BMX. Als deren Wettbewerbe noch nicht im olympischen Programm waren hat sich beim BDR niemand dafür interessiert.
Ich bin auch nicht sicher ob Interesse jetzt das richtige Wort dafür ist.
Ich habe ehrlicherweise zu wenig Ein- und Über-blick um das beurteilen zu können, aber auf wirkt es so als ob die Sportart selber weniger relevant ist solange am Ende olympische Medaillen raus kommen.

Fairerweise muss ich auch sagen: auf rad-net gibt es je einen Artikel zu den letzten beiden DH Worldcups (und vor Bla-Bla zur WM). Gut finde ich die Artikel aber nicht.
 

aka

"normaler Tourenfahrer"
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Also in wieweit der BDR auf Prämien vom Staat angewiesen ist, kann ich nicht beurteilen,...
Da gabs mal einen Podcast mit einem BDR Funktionaer.
Dort wurde die Entscheidung, fuer das Olympia Strassenrennen in Rio den Bahnsprinter Max Levy zu nominieren genau so begruendet, dass der Verband auf jede Olympia Medaille angewiesen sei zwecks der Gelder.
„Die finale Entscheidung ist richtig, denn wir sind hier, um Medaillen zu holen. Wir haben niemanden zu Hause gelassen, der eine Chance auf Medaillen gehabt hätte. Simon Geschke und Emanuel Buchmann zählen auch nicht zum Favoritenkreis“ (Zitat von Tony Martin zu dem Thema).
 

DerandereJan

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Anregung: beleuchtet doch das Thema DH Nachwuchsarbeit in einem Artikel hier.

Z.B. wo kamen die Fahrer der letzten Jahre her, wo gibt es Vereine mit DH und Trainer, gibt es in den Landesverbaenden Kadermassnahmen in den div. Altersklassen, wie wird trainiert etc. pp. .
Tolle Anregung @Redaktion !

Ihr dürfet mit Fred Abbou doch sogar den perfekten Mann dafür auf Kurzwahl haben...der zeigt in Weinheim mit seinem Training, was möglich wäre.. :daumen:

 

DerandereJan

Bonvivant du Palatinat
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untersützt da aber auch nicht viel. Das lokale DH-Legalisierungsprojekt wird auch nicht wirklich gefördert.
So, meine Wahrnehmung.
Mir ging es ums Training, und da macht Fred einfach seit 10 Jahren nen Bombenjob mit Schul-AG´s, Talentförderung, Wintertraining in extra angemieteten Hallen usw...

Was den Legalisierungsprozess angeht, hab ich keine Ahnung... schätze aber, dass die Entschleuniger, wie immer, nicht unbedingt auf der Bikerseite zu finden sind...
 
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Während sich die Fördersummen des Bundes für olympische Sportarten in den letzen 10 Jahren nahezu verdoppelt haben…
7401BAC4-F910-49D6-992D-E46FE62106D0.jpeg

hat der BDR in 2022 wohl noch nicht einmal Fördermittel für DH beim Bund beantragt (in folgender Auflistung auf jeden fall nicht zu finden, im Gegensatz zu Hallenradsport Punkt 15 und Radball Punkt 26)
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Quelle BMI
 

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Bike der Woche
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Während sich die Fördersummen des Bundes für olympische Sportarten in den letzen 10 Jahren nahezu verdoppelt haben…
Anhang anzeigen 1531298
hat der BDR in 2022 wohl noch nicht einmal Fördermittel für DH beim Bund beantragt (in folgender Auflistung auf jeden fall nicht zu finden, im Gegensatz zu Hallenradsport Punkt 15 und Radball Punkt 26)
Anhang anzeigen 1531306
Quelle BMI
aber kanupolo kriegt 75k :daumen: freu mich schon auf die olympische medaille.
 

null-2wo

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Die sind nicht olympisch (wie die ganze untere Spalte). Aber deren Dachverband hat wohl zumindest eine Förderung beantragt.
oh schade, das heißt keine medaille? :(

...und ich war der meinung, es triefe genug sarkasmus aus dem beitrag...
 
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Ich muss mich korrigieren, hat der BDR überhaupt schon einmal für DH eine Förderung vom Bund bekommen?
0BBCD7C8-4E16-4F03-AAC2-7F7B1DC7E6A9.png


...und ich war der meinung, es triefe genug sarkasmus aus dem beitrag...
😁 nicht jedem hier hätte ich zugetraut zu erkennen, dass hier zwischen olympischen und nicht olympischen Sportarten unterschieden wird. Bei dir kann ich für die Zukunft einen Haken hinter die Auffassungsgabe setzen 😉
 

JensDey

Beide Seiten haben unrecht!
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Mir ging es ums Training, und da macht Fred einfach seit 10 Jahren nen Bombenjob mit Schul-AG´s, Talentförderung, Wintertraining in extra angemieteten Hallen usw...

Was den Legalisierungsprozess angeht, hab ich keine Ahnung... schätze aber, dass die Entschleuniger, wie immer, nicht unbedingt auf der Bikerseite zu finden sind...
Ich hatte deinen Beitrag (und das Wort Weinheim) nur als Trigger genutzt, um darauf zu verweisen, dass trotz erfolgreichen Locals und engegiertem Team es keine legale Trainingsmöglichkeit um Weinheim herum gibt.
Letzte Details sind schon wieder 1y alt. Der Projektleiter hat sich mit Odenwald-DIMB ausgetauscht, wie man mit der Legalisierung weiterkommt. Damals zäh. Und zusätzliches Problem: die Trails führen durch zwei Bundesländer.
Wäre auch mal ein Fall für die investigativen Journalisten von MTB News!
Ob die das leisten können?
 
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https://www.google.com/search?q=Fabian+Waldenmaier+mtb-news

https://www.mtb-news.de/news/kurz-n...bian-waldenmaier-ueber-sich-und-seine-plaene/

Seit gut elf Jahren - da könnte man doch mal einen Blick zurück und nach vorne werfen @Redaktion @Gregor @Jochen_DC ?


Fabian Waldenmaier schrieb:
MTB-News: Kannst du beschreiben, wie du bisher die Funktion des BDR in Sachen DH wahrgenommen hast?

Fabian:
Wir hatten als DH-Fraktion jahrelang ein absolutes Mauerblümchendasein. Das muss man offen sagen und das weiß der BDR auch. Seit 2-3 Jahren ist es allerdings, auch durch den Boom unseres Sports, zu einer anderen Einstellung seitens des BDR uns gegenüber gekommen. Es ist nicht taghell geworden, aber der Weg geht in die richtige Richtung, wenn teils auch etwas zäh und für viele nicht wahrnehmbar. Manches müsste man eventuell offener kommunizieren. Ich hoffe, dass man mir dahin gehend gewisse Freiräume einräumen wird.
/
 
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Das-Licht

Talentfrei in der Odenwaldhölle
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Ich hatte deinen Beitrag (und das Wort Weinheim) nur als Trigger genutzt, um darauf zu verweisen, dass trotz erfolgreichen Locals und engegiertem Team es keine legale Trainingsmöglichkeit um Weinheim herum gibt.
Letzte Details sind schon wieder 1y alt. Der Projektleiter hat sich mit Odenwald-DIMB ausgetauscht, wie man mit der Legalisierung weiterkommt. Damals zäh. Und zusätzliches Problem: die Trails führen durch zwei Bundesländer.

Ob die das leisten können?
off topic:

Das ursprüngliche Konzept wird sich leider auch nicht so realisieren lassen. Die politischen Wiederstände sind unüberbrückbar. Wir* suchen und arbeiten jedoch bereits an Alternativen. Doch dazu wird es erst im Sommer nächsten Jahres Entscheidungen geben; oder auch nicht.

*Mümlingtalradler, TSG Race&Style,

Die DIMB IG Odenwald ist ja nun vakant geworden. Der Peter war sehr engagiert, schade, dass er aufhört. Der Posten ist nun neu "ausgeschrieben". Letztlich müsste der Job von Jemandem aus dem Bestand der drei aktiven Vereine*, die ordentlich Mitglieder haben und auch was auf die Beine gestellt haben, heraus kommen, oder es müsste Jemand sein, der politisch sehr, sehr gut vernetzt ist.

*HD Freeride, Fuchstrailer, Mümlingtalradler

Auch wenn Mountainbiking als Volkssport inzwischen Fußball und Wandern überholt hat, so ist es trotz der Masse an Individuen ungefähr so einflussreich, wie die große Masse an Nichtwählern. Wenn Bahnrad-Verfolgung olympisch ist, Downhill aber nicht, so liegt es auch an uns Allen. Da wird über zugelegte Trails und Streckensperrungen lamentiert, da lassen sich MTBler und E-MTBler (*Innen lasse ich weg, weil ich aus den Threads und im real live keine Frau kenne die da mit hetzt) von DAVlern und Älblern gegeneinander ausspielen, und da wird immer "gewollt" und "gefordert"... ...in den Foren.

Und in der Praxis?
...ist es auch die eigene "Mischpoke" die Dir in die Suppe spuckt. Als ich mit der Idee der Legalisierung des Buchklingentrails ankam, bekam ich zu hören.. " wo kämen wir hin, wenn da Jeder sich seinen eigenen Trail vor der Haustüre bauen würde?!" Am hier von Dir gemeinten Trail, wurde mir erklärt, dass man sowas nicht unterstützt, wo das eh nur ein paar Prozent der Leute fahren können. Als ich hier im MTB-news Forum und im E-MTB Forum um Unterstützung für unseren Verein (Mitgliedschaft, Mitarbeit Trailbau, etc.) zwecks Legalisierung des BK-Trails warb, kam, aufgepasst! ... ...aus dem E-MTB Forum immerhin eine Spende, von Jemandem der 300 Km entfernt wohnt, und von hier... nichts!

Da ist diese ganze Diskussion hier ( im gesamten Forum), für mich wohlfeil und müßig. Wo soll denn die Unterstützung für den deutschen Downhillsport herkommen?
 
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