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DT Swiss FR 600 oder Mavic EX 729 oder ...

sap

vogelfrei
Registriert
7. Januar 2006
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11
Moin,
ich wollte demnächst meine Hügi FR Naben neu einspeichen lassen, die alten Felgen sind hinüber. Welche Felge würdet ihr für AM bis Park empfehlen? Ich bin mit 100kg+ unterwegs, Park bisher noch nicht so erfahren, d.h. gibt schon auch unsaubere Landungen. Stabiler ist also besser.
Was meint ihr?
 

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Re: DT Swiss FR 600 oder Mavic EX 729 oder ...
Die DT zerdellen leider immer noch recht schnell. Heißt aber nicht dass sie nicht stabil sind.
Die EX729 von Mavic ist breit und schwer und natürlich sehr stabil. Die haltbarste Felge die ich kenne und verbaue ist die EX823.
Ohne dich und deinen Fahrstil zu kennen würde ich dir eher zur EX729 oder EX721 raten.
Aber keine Sorge die Mavic Kritiker kommen gleich. Tatsache ist dass es die o.g. Felgen schon viele Jahren gibt und sich bewährt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber keine Sorge die Mavic Kritiker kommen gleich.

Ja, weil die Kritik berechtigt ist. Die Maxtal genannte Alu-Legierung ist ziemlich spröde und wenn die von Mavic angegebene 900(!) N für die maximale Speichenzugkraft überschritten werden, reißen ganz gerne mal die Speichenlöcher ein. Das Problem betrifft nicht die UST-Modelle, weil die eingeschraubte Nippeleinsätze haben.
 
.... bei mir ist noch nie ein Speichenloch eingerissen. DT Felgen reißen sehr gern im Felgenbett.
Aber ich habe ja keine Ahnung von Mavic oder Laufrädern...

Du bekommst sicher auch nicht jedes Laufrad mit Mavic-Felge nach dem Aufbau zu Gesicht.
Dass die Mavic Felgen früher Risse an den Speichenlöchern bekommen, kann ich nur bestätigen.
An Mavic verbaue ich nur noch die UST_Felgen mit den Fore-Ösen.
Sonst hat Mavic für mich nichts mehr zu beiten.

stellt man relevanten Felgen gegenüber wird schnell klar, dass Mavic keine guten Felgen mehr bringt, um ihren eigenen Systemrädern nicht das Wasser abzugraben. Bei DT ists ähnlich:

DTswiss EX600: 600gr 25mm
Mavic EX-721: 590gr 21mm
Alex Supra D: 560gr 25mm

Mavic kann mehr ab, als DT. Alex liegt von der Stabilität dazwischen, ist aber die lechtest bei großer Breite.
Daher wäre die letztere auch meine Empfehlung.

Gruss, Felix
 
Hi,

das Problem mit den Mavic´s liegt wohl tatsächlich im spröden Material. Über die Fertigungsqualität an sich gibt es ja nichts auszusetzen. Im RR Bereich liest man ebenfalls recht häufig von gerissen oder geplatzten Felgen.
Bei DT sind es auch nur die Schweißprofile die im Felgenbett ab und an reißen. Bei den gesteckten Profilen die von Alexrims kommen, gibt es dieses
Defektbild nicht.

Grüße
Thomas
 
Abgesehen von der Rissproblematik frage ich mich, wie man ein Hinterrad mit ungünstiger Flanschgeometrie vernünftig aufbauen soll, wenn man auf der Ritzelseite die Speichen nur mit 900 N beaufschlagen darf!? Was kommt dann auf der anderen Seite raus? 500 N? (Wenn man sich an die Vorgaben hält, was ich 2x nicht gemacht habe, der EX 823 war es wurscht, die EX 721 hat schlapp gemacht)
 
Zuletzt bearbeitet:
@sap: Check mal die Trailmaster und Fundamental von NS. Ich habe diese beiden Modelle schon oft verbaut und bis heute durchweg positive Rückmeldungen bekommen.
 
Ja genau, back to topic: Angeblich soll die Da Bomb Da Rim (als Alternative zur breiten EX 729) ein sehr haltbare Felge sein.
 
ui, die Da Rim sind ganz schön breit :)
Danke mal für eure Vorschläge, die NS und Da Rim hatte ich vorher gar nicht auf dem Plan...
 
Aktuell ist noch eine DT E540 drin, aber habe das Bike nun Richtung Park weitergebastelt, 180er Gabel usw. D.h. die dürften jetzt definitiv zu dünn sein und haben auch schon Beulen ^^ Ist vielleicht nicht das aussagekräftigste Kriterium :)

Park wird bei mir in Zukunft wohl regelmäßig, aber nicht ständig der Fall sein. Ich schätze mal, dass ich 3x pro Woche auf Trails unterwegs bin und alle 2 Wochen im Park. 2 LRS sind mir noch zu teuer, auch wenn es die sauberste Lösung wäre. Höchstens ich baue die Hügis Enduro-lastiger auf (wobei dann ja immernoch mein hohes Eigengewicht zu beachten ist) und hole mir einen günstigen(!) Park-LRS.
Aber ich tendiere momentan schon eher sehr stark zu einem etwas stabileren und schwereren LRS, der Park dann auch abkann. Bin eh weit von Leichtbau entfernt, Bike dürfte momentan bei knapp 17kg liegen, habe aus Angst schon länger nicht mehr gewogen ;)
 
Egal für was du dich entscheidest, unter 25 mm Maulweite solltest du bei deinem Gewicht und Einsatzbereich nicht gehen. Also die Alexrims Supra D als "Mindestfelge" sozusagen. Es gäbe von Alexrims als breitere Alternativen noch die Supra 34 und die Supra 37, wobei letztere wirklich ein unkaputtbares 8xx Gramm schweres Downhillmonster zu sein scheint. Für deinen Zweck evtl. doch zu viel des Guten ;)
 
Es gäbe von Alexrims als breitere Alternativen noch die Supra 34 [...]
Die seltsam unpopulär zu sein scheint. Zumindest gegenüber der neuen Generation Supra D ist sie nicht so dramatisch schwerer, aber hat mehr Maulweite und soll glaube ich auch noch stabiler sein. Generell erscheint mir der Markt oberhalb von 25 mm sehr überschaubar. Zumindest bis man bei 29 angelangt ist und damit entweder P35-Leichtbau oder entsprechend schwere 729, Da Bomb, Spank etc. Auswahl hat.
 
Mir fallen noch Sun-Ringlé MTX 31 und 33 ein. Keine Ahnung, ob die was taugen...
 
Da ich noch ein Paar EX729 rumliegen hatte die ich nun verbaue - wie siehts da mit der max. Spannung aus?

Nabe ist eine DT FR 440, also nicht die optimale Flanschgeometrie, mit dem niedrigen Flansch auf der Freilaufseite usw. Von daher müsste ich die Freilaufseite schon auf Spannung bringen damit die Sache auf Dauer hält. Andersum ist ja die Felge doppelt geöst.

Was wäre denn - jenseits der wirklichkeitsfernen 900N - ein Wert der sich in der Praxis schon bewährt hat?
 
Was wäre denn - jenseits der wirklichkeitsfernen 900N - ein Wert der sich in der Praxis schon bewährt hat?

Ich hatte eine EX 721 am Reiserad mit einer Speedhub mit ca. 1000N verdengelt. Es dauerte nicht lange, da kamen die berüchtigten Risse an den Speichenlöchern zum Vorschein. Eine EX 823 zeigte sich von meiner Ignoranz (>900 N) unbeeindruckt. Mit Fore-Ösen tritt die Schwäche des spröden Maxtals wohl so nicht auf.

Die EX 721 hat aber als Felgenbremsfelge einen dünneren Felgengrund (oder heißt das auch Felgenboden?) als eine reine Disc-Felge. Will sagen, die Risse an den Speichenlöchern könnten/dürften/sollten bei der EX 729 nicht so schnell auftreten - wenn überhaupt. Du könntest mal ausprobieren, wieviel Zug eine EX 729 unbeschadet abkann ;)

Edit: Ehm, Posts ganz durchlesen: Die EX 729 ist ja (im Gegensatz zur EX 721) doppelt geöst, das kann nur gut sein gegen Risse an den Speichenlöchern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abgesehen von der Rissproblematik frage ich mich, wie man ein Hinterrad mit ungünstiger Flanschgeometrie vernünftig aufbauen soll, wenn man auf der Ritzelseite die Speichen nur mit 900 N beaufschlagen darf!? Was kommt dann auf der anderen Seite raus? 500 N? (Wenn man sich an die Vorgaben hält, was ich 2x nicht gemacht habe, der EX 823 war es wurscht, die EX 721 hat schlapp gemacht)

900N - Witzbold, oder ?

Fahre ausschließlich EX729 Felgen (oder auch den baugleichen Vorgänger D321).

VR-Naben :
Gustav-M (9mm) seit 10 Jahren, davon die letzten 3 Jahre im Tandem.
2xDTSwiss FR 440 (20mm) seit 6 Jahren
SON Tandem (9mm) seit 1 Jahr.
HR-Naben : 3 x Rohloff, die älteste seit 10 Jahren.

Vorspannung (lt. DT-Tensio, soeben noch mal gemessen)
VR Bremsseite ca. 1600N / Rechts 1300N mit Alpine III Speichen.
Am SON Tandem Nabendynamo mit DT Competition etwas weniger.

Hinterrad mit Rohloff ca. 1400N beiderseits.

Bis heute gab es mit diesem Setup weder Speichenrisse noch Probleme mit den Felgen. Sich selbst lockernde Speichen, Nachzentrieren etc, waren bislang ebenfalls Fremdworte.

Gruss
Wolfgang
 
900N - Witzbold, oder ?

Wenn du den meinst, der das Limit bei Mavic generell auf 900 N gesetzt hat, dann ja. Das ist nämlich eine ganz offizielle Angabe.

Das ist der entsprechende Punkt zu den allgemeinen Benutzungsvorschriften für Felgen im Technischen Handbuch 2012 (soll heißen, das steht da seit Jahren schon so drin und tut es immer noch)

Und wie ich bereits ausführte, kommt es ganz entscheidend auf das Felgenmodell an bei der Frage, ob man dieses Limit getrost ignorieren kann oder nicht. Ich finde es ja auch panne, daß Mavic so einen Unsinn in sein Technisches Handbuch reinschreibt...
 

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Wenn du den meinst, der das Limit bei Mavic generell auf 900 N gesetzt hat, dann ja. Das ist nämlich eine ganz offizielle Angabe.

Natürlich habe ich die Jungs von Mavic gemeint.
Das mag für eine 395gr. Felge passen, nicht aber für die robusteren Modelle mit großem Hohlraumprofil.

DTswiss gibt für seine Felgen als max. Speichenspannung je nach Modell zwischen 1000 und 1200N an. Das passt meiner Meinung nach eher.

Lt. dem Buch von Schraner sind Erfahrungswerte für normale Standardfelgen je nach Profil :
- Vorderrad ca. 900-1100N
- Hinterrad rechts ca. 1000-1100N
- Hinterrad links ca. 700N
- Bei V-Profil-Felgen bis 1500N

Bis 2000N ist man bei einer DT-Competition Speiche (2.0-1.8-2.0) noch gut im elastischen Bereich ohne dass die Speiche geschädigt wird.
Man sollte dann aber schon mit Sechskantnippeln arbeiten oder einen Nippelspanner haben der den Nippel an allen 4 Kanten packt.

Bei einer VR-Disc Felge wäre noch berücksichtigen dass durch die Bremskräfte der Disc locker höhere Werte zusammenkommen und man durch eine erhöhte Vorspannung lediglich die durch das Bremsen entstehende Kraftamplitude auf den 16 Zugspeichen abflacht, bzw. die Entlastung der 16 Druckspeichen verringert.

Nachdem bei den EX-729 am VR die 1700N möglich waren, ohne dass die Felge irgendein Anzeichen von 'chippen' gemacht hat, habe ich bei der Rohloff auch gleich mal 1400N probiert.
Bis heute bin ich mit diesen Einstellungen gut gefahren.

lg
Wolfgang
 
Ich habe zwar noch nicht mit einer Rohloff und an einem Tandem gebastelt, aber kann mir nicht vorstellen, dass 1400 N für die Rohloff gut sind; erst recht mit den dicken Speichen.
Hast mal nachgeschaut, was von Rohloff erlaubt wird? Nötig ist so eine Spannung bei den großen, symetrischen Flanschen doch bestimmt nicht. Hast mal mit 1100-1200N ausprobiert oder flext das am Tandem dann noch???
Ich glaube inzwischen auch, dass Spannungen über 1200N in der Regel nicht mehr zu höherer Steifigkeit führen und nur Felgen und Naben mehr belasten.
 
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