E-Bikes: Thömus bringt elektrifiziertes Rennrad

Der bekannte Schweizer Bikerhersteller Thömus aus Oberried springt auf den E-Bike-Boom auf und bringt mit dem Thömus Stromer eine eigene Interpretation des Themas:
Im Vergleich zu den meisten anderen E-Bikes sieht der Stromer fast aus wie ein norma


→ Den vollständigen Artikel "E-Bikes: Thömus bringt elektrifiziertes Rennrad" im Newsbereich lesen


 
Erlauben Sie mir, ein kleines Szenario genüsslich vor Ihnen auszubreiten, denn es gibt da einen Punkt, über den ich von Anfang an schmunzeln musste: Man stelle sich ein Rennrad mit einen "großkalibrigen" Elektromotor vor, der so genial und intelligent verbaut wird, dass man ihn - zumindest bei oberflächlicher Betrachtung des Rades - nicht sofort wahrnimmt. Nun stelle man sich weiter vor - und ich bitte, nicht (zu sehr) zu lachen - ich als 67 jähriger Opa würde entsprechend jovial winkend mit 54 Km/h an einem wild in die Pedale tretenden Pulk von Rennradfahrern (mit Oberschenkelumfängen jenseits der 70 cm) vorbei rauschen! Wäre das nicht bereits eine Art Quadratur des Kreises? Ich gebe allerdings zu: So, wie eine Quadratur des Kreises mathematisch unmöglich ist, hinkt natürlich auch mein Beispiel. Dennoch - ich bleibe dann mal bei meinem Vorschlag nach ein wenig mehr Toleranz. Vielleicht trägt sie ja zur Quadratur des Kreises bei - wäre doch schön, oder? Alles ist möglich! :lol:
Liebe Grüße, Lotharius

Kein anderes Szenario bzw. keinen anderen Sinn kann ich mir für die Thömus-Mühle vorstellen. Die Sache ist doch die: Bei einem Fahrrad mit 250W oder 500W Motor, wieviel Watt muss ich als Fahrer dann noch per Treten beisteuern, um rumfahren zu können? Theoretisch gar nix. Für was dann dieses lächerliche Pseudogekurbel, wenn der Motor die ganze oder von mir aus 90% der Arbeit macht? Warum nicht einfach Elektroroller fahren? Mein Tipp ist der inzwischen doch einige Male aufgezählte: 1. Image: Radfahren ist eben gerade angesagt, strampeln gehört dazu, auch wenn jede Distanz und jeder Berg vom Motor bezwungen wird und 2. Besagte "Gesetzeslücke", die dem motorisierten Gefährt so ermöglich noch als Fahrrad ohne Kennzeichen- und Helmpflicht durchzugehen.
Und dann noch: In einem Land, in dem 50% der Leute übergewichtig sind und an den medizinischen Folgen des Bewegungsmangels leiden, das einzige Fortbewegungsmittel zu motorisieren, das für beides eine Lösung darstellte, die längst nahe der hier völlig dämlicherweise mit dem Elektromotor in Verbindung gebrachte Quadratur des Kreises angesiedelt ist, ist einfach ein Schritt in die falsche Richtung.
Ein eBike ist ein Analogon zum Walken. Walken ist für sehr übergewichtige oder kranke Menschen durchaus sinnvoll, aber was ist die Realität? Die Realität ist, dass riesige Horden eigentlich sportwilliger und -fähiger Menschen durch die Gegend spazierengehen in dem von der entsprechenden Industrie gezielt herbeigeführten Irrglauben, es würde sich dabei um sinnvollen Sport handeln - wo doch inzwischen unzählige Studien gezeigt haben, dass Walken nicht als sportliche Aktivität gewertet werden kann und auch die positiven Wirkungen von Sport wie Joggen, Schwimmen, Radfahren usw. nicht hat (weil der Puls zu niedrig bleibt, die Dauer der Belastung für den Grad der Belastung meist viel zu gering bleibt (man müsste stundenlang walken für den positiven Effekt von einer Stunde joggen), blablabla usw. usf.) Die Folge der eBikes wird sein, dass Leute (z.B. Rentner, Hausfrauen, Bürofritzen) mit dem Zeug gemütlich rumrollen, die leicht noch normal fahrradfahren könnten und aus medizinischer Sicht durchaus auch sollten. Aber klar: die Quadratur des Kreises, leuchtet mir schon ein.
Tolerant bin ich übrigens abseits der Polemik durchaus, ich will nur ein Bisschen diskutieren. Von mir aus kann gerne eBike fahren wer will. Von mir aus können die Hersteller auch gerne viel Geld damit verdienen - es wäre nicht die erste Branche, die ihr Geld mit der Faulheit des Menschen oder seiner Angst vor dem eigenen Schweiß verdient. Fragte man mich aber danach, was ich davon halte - und das ist ja irgendwie der Fall, wenn so eine "geniale Erfindung" in einem Forum zur Diskussion gestellt wird, dann ist meine Meinung zu diesem Trend eben konträr.
reGrüße,
Milki
 
Woran liegt es eigentlich dass man die Dinger in der Schweiz viel häufiger sieht als in Deutschland? Also ich meine das schweizer Flachland, Städte wie Bern, Basel und Zürich.
 
Ich vermute mal dass wir Deutschen manche Dinge zu verbissen sehen und dass ein gewisses Schubladendenken doch noch sehr verbreitet ist.
Andere gehen halt etwas gelassener und pragmatischer mit Neuerungen um.
Ich verbinde mit E-bike od. Pedelec auch erstmal ein Fahrrad für Leute mit Bewegungseinschränkungen od. für Leute die es nicht mögen sich anzustrengen od. zu schwitzen. Und davon kann ich mich auch schwer lösen.
Aber die Industrie (s.a. Bikemesse München) wird das schon richten!:daumen:

Grüsse,
Bernd
 
Kein anderes Szenario bzw. keinen anderen Sinn kann ich mir für die Thömus-Mühle vorstellen. Die Sache ist doch die: Bei einem Fahrrad mit 250W oder 500W Motor, wieviel Watt muss ich als Fahrer dann noch per Treten beisteuern, um rumfahren zu können? Theoretisch gar nix. Für was dann dieses lächerliche Pseudogekurbel, wenn der Motor die ganze oder von mir aus 90% der Arbeit macht? Warum nicht einfach Elektroroller fahren? Mein Tipp ist der inzwischen doch einige Male aufgezählte: 1. Image: Radfahren ist eben gerade angesagt, strampeln gehört dazu, auch wenn jede Distanz und jeder Berg vom Motor bezwungen wird und 2. Besagte "Gesetzeslücke", die dem motorisierten Gefährt so ermöglich noch als Fahrrad ohne Kennzeichen- und Helmpflicht durchzugehen.
Und dann noch: In einem Land, in dem 50% der Leute übergewichtig sind und an den medizinischen Folgen des Bewegungsmangels leiden, das einzige Fortbewegungsmittel zu motorisieren, das für beides eine Lösung darstellte, die längst nahe der hier völlig dämlicherweise mit dem Elektromotor in Verbindung gebrachte Quadratur des Kreises angesiedelt ist, ist einfach ein Schritt in die falsche Richtung.
Ein eBike ist ein Analogon zum Walken. Walken ist für sehr übergewichtige oder kranke Menschen durchaus sinnvoll, aber was ist die Realität? Die Realität ist, dass riesige Horden eigentlich sportwilliger und -fähiger Menschen durch die Gegend spazierengehen in dem von der entsprechenden Industrie gezielt herbeigeführten Irrglauben, es würde sich dabei um sinnvollen Sport handeln - wo doch inzwischen unzählige Studien gezeigt haben, dass Walken nicht als sportliche Aktivität gewertet werden kann und auch die positiven Wirkungen von Sport wie Joggen, Schwimmen, Radfahren usw. nicht hat (weil der Puls zu niedrig bleibt, die Dauer der Belastung für den Grad der Belastung meist viel zu gering bleibt (man müsste stundenlang walken für den positiven Effekt von einer Stunde joggen), blablabla usw. usf.) Die Folge der eBikes wird sein, dass Leute (z.B. Rentner, Hausfrauen, Bürofritzen) mit dem Zeug gemütlich rumrollen, die leicht noch normal fahrradfahren könnten und aus medizinischer Sicht durchaus auch sollten. Aber klar: die Quadratur des Kreises, leuchtet mir schon ein.
Tolerant bin ich übrigens abseits der Polemik durchaus, ich will nur ein Bisschen diskutieren. Von mir aus kann gerne eBike fahren wer will. Von mir aus können die Hersteller auch gerne viel Geld damit verdienen - es wäre nicht die erste Branche, die ihr Geld mit der Faulheit des Menschen oder seiner Angst vor dem eigenen Schweiß verdient. Fragte man mich aber danach, was ich davon halte - und das ist ja irgendwie der Fall, wenn so eine "geniale Erfindung" in einem Forum zur Diskussion gestellt wird, dann ist meine Meinung zu diesem Trend eben konträr.
reGrüße,
Milki

Lieber Milki,

vielleicht besteht der Lösungsansatz der Kreis-Quadratur gerade darin, sich dem Genuss hinzugeben, auf eine Lösung zu verzichten. "Im Verzicht liegt der Genuss", sagt Laotse. Selbst totalitären Staaten gelingt es nicht, austrainierte Bürger zu "züchten". Unsere braune Vergangenheit hat gezeigt, dass die meisten Menschen von "hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und flink wie Windhunde" die Nase voll haben. Jede Person (Persona = Maske) muss die eigene Demaskierung wollen. Wer faul ist und deshalb ein Elektrorad fährt - warum nicht? Und wenn eine ganze Industrie an der Trägheit ihrer Kunden verdient - wem schadet es? Oder wer bestimmt, wie wir Menschen beschaffen sein müssen, um dieses zu tun und jenes zu lassen? To make a long story short: Ein E-Bike kann in der Tat sehr nützlich sein, ohne seiner Faulheit zu sehr zu frönen. Ein Beispiel: Wenn ich meinen Bruder in Kiel (von Hamburg aus etwa 100 Km entfernt) besuchen möchte, benutze ich normalerweise den Regionalzug. Der braucht eine gute Stunde. Wenn ich (67 Jahre alt) das Fahrrad benutze, weil ich die gute Luft schätze und die liebliche Landschaft meinen Geist beflügelt, dauert das ungefähr 8 Sunden. Mit dem Elektrobike trete ich zunächst kräftig in die Pedale und habe dann irgendwann 50 Km geschafft. Dann genehmige ich mir eine kleine Auszeit - nach dem Motto: Nach angestrengtem Tun ist gut ruhn! Die letzten Kilometer schaffe ich mit dem E-Motor betriebenen Fahrrad in zwei Stunden (und wenn ich den Motor - pssst! - manipuliere, brauche ich nur anderthalb Stunden). Ist das nicht toll! Ich denke, man sollte die dickbäuchigen Zeitgenossen verstehen, die zugegebener Maßen die Kosten unseres Gesundheitswesen maßgeblich in die Höhe treiben. Aber wer weiß? So mancher "Spätheimkehrer" schwingt sich dann doch wieder auf das Fahrrad! Übrigens: Ich würde mir auch kein Rennrad mit Elektro-Motor zulegen. Nachher würde man mich noch verantwortlich machen, weil ich ständig in Verkehrsunfälle verwickelt wäre. Nein, nicht weil ich zu schnell wäre - sondern weil die überholten Radrennfahrer an ihrem Verstand zweifeln und ständig versuchen würden, mich einzuholen. Sie würden auf die anderen Verkehrsteilnehmer nicht mehr achten! Nein, das alles muss nicht sein. So harre ich der Dinge, die da kommen. Ein Bekannter von mir hat sich einen elektrifizierten (hört sich an wie "infizierten") Nachrüstsatz zugelegt. Sieht aus wie ein Pedelec - ist aber keins. Er ist noch nie von der Polizei gestoppt worden. Was sagt man dazu?
So, und was wollte ich nun eigentlich sagen? Vom Elektrobike zur Toleranz ist gar kein so weiter Weg, oder? :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Befürworter und Gegner eines durch einen Elektromotor betriebenen Fahrrades (egal, um welche Art Fahrrad es sich auch immer handeln mag)!
Vor ein paar Tagen sah ich hier (in Hamburg) ein paar Radler mit roten Bikes durch die Straßen kurven: Leihräder der Freien und Hansestadt Hamburg! So weit ich mich erinnere, stand auf dem Rahmen - gut lesbar - HAMBURG (mit irgendwelchen Zusätzen) drauf. Im Vorbeifahren fragte ich: "Und - wie fahren sich die "Dinger"? Antwort: "Gut"! Lieber Mike, es waren natürlich keine Rennräder. Insofern bin ich Ihrer Meinung, dass hier mal wieder über das Ziel (hinaus) geschossen werden würde, wollte man ein solches Fahrrad mit einem Elektromotor ausstatten. Aber gewiss ist es nur eine Frage der Zeit, bis es soweit ist. Inzwischen werden die Motoren so genial verbaut, dass auch ein Rennrad damit ausgestattet werden kann, ohne wirklich albern zu wirken. Die Quadratur des Kreises? Nein, wohl nicht. Aber wie ich bereits zuvor anmerkte, kann ein Elektromotor durchaus "Antrieb" sein - auch im übertragenen Sinn. Denn längere Radtouren (so um die 100 km) sind, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, eben nicht mehr so einfach zu bewältigen, egal wie fit man ist. Ein E-Bike ist insgesamt gesehen genial! Wie ich es einsetze - darauf kommt es an! Ist es nicht so? Um es anders auszudrücken: Mit einem Messer kann ich ein Brot durchschneiden - oder eine Kehle! Hat dann das Messer Schuld? Wohl kaum. So ist der Anwender eines E-Bikes auch dafür "verantwortlich", in welchem Umfang und wohl dosiert er die zusätzliche Unterstützung einsetzt. Inzwischen gibt es auch Rahmen aus Karbon, in denen die elektrischen Zuleitungen optimal untergebracht werden können. Dann wird ein Elektrofahrrad zum Kunst-(Kult-)Objekt. Das dann schon mal schnell zwischen 3000 und 4000 Euro (und mehr!) kosten kann. Natürlich - man kann es auch übertreiben! Aber muss das nicht jeder selbst wissen? Sind die Erfahrungen nicht die Würze des Lebens? Okay - genug philosophiert. Dennoch möchte ich mit einem Dichterwort enden (Hugo von Hofmannsthal): "Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend der Übertreibung entgegenzuwirken." Lieber Mike - dabei fällt mir natürlich wieder das Rennrad ein, die Quadratur des Kreises, die Toleranz. Aber auch die Dinge des Lebens, die man manchmal einfach tun sollte. Oder aber lassen - und dann ist man im Zweifelsfall um eine (wertvolle) Erfahrung ärmer . . .
 
aus der arbeitswelt:

termin (schon wichtig), von weissensee zum t.heuss platz, 15 km, langer anstieg am schluss

these: mit dem fahrrad 50 min, gut durch hinterher
antithese: mit dem auto 25-40 min + 5 min parklatzsuche und fussweg, 3-4 l sprit, hin und zurück 5 €
syntese: mit dem e bike 40 min, leicht angerauht, aber entspannt und nicht verschwitzt, akku noch 2 drittel voll, hin und zurück unter 10 cent (cannondale bad boy white edition mit bionx pl 250 ht, software eu 2.8, code 3773 ist offen - und wirklich sehr geschmeidiger sattel selle italia thoork team edition, zusammen 18,7 kg)

bvg: 70-80 min, 1-2x umsteigen und fussweg, hin und zurück 4,20 €

also für mich bedeutet das e bike, dass ich entscheidend mehr fahrrad fahre, nachdem 25 jahre rennrad langsam zu ende gingen, ich fahre wieder genauso schnell wie vor 20 jahren durch die stadt und habe nun nur rückenwind am berg (saugeiles gefühl)

in diesem sinne - meidet die radwege

go fastlangsam
olafK
 

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Gestern habe ich gelesen dass die E Bikes teils massiv vom Staat subventioniert wurden:

Stimmt, und die Mehrwertsteuer auf die verkauften E-Bikes hat dies wieder eingespielt ;)

Seit 1994 förderte das BFE E-Bikes mit Forschungs-,Entwicklungs- und Markteinführungsprojekten mit insgesamt ca. 3.5 Mio. Fr.
2008 wurden in der Schweiz ca. 15‘000 E-Bikes verkauft. Diese 15‘000 E-Bike generierten dem Bund ca. 4 Mio. MWSt

http://www.newride.ch/Downloads/Haendlertag/Referat Martin Pulfer.pdf

Ich bin einmal so ein E-bike gefahren. Wäre durchaus eine Alternative zum Zweitauto. Die Dinger sind nicht gemacht, um unser "Sportgerät" zu ersetzen, das muss man sich schon bewusst sein. Aber um täglich bei gutem Wetter 10km zur Arbeit zu fahren, nicht verschwitzt im Büro anzukommen, keinen Parkplatz suchen zu müssen etc. - dafür sind sie einfach genial. Und besser wenig bewegung als gar keine, wie im Auto.
 
Die Bikes, die es da zum kaufen gibt haben ganz normale Übersetzungen, damit kurbelt man sich doch einen Wolf.
Bei einem 500 Watt Motor müßte man für sportliches Fahren doch auch ganz andere Übersetzungen einbauen. Ein 60er Kettenblatt sollte da doch mindestens sein.
Damit sollte man fette Geschwindigkeiten erreichen.
Manch Autofahrer würde da dumm schaun, wenn man tretend mit 60 auf der Landstraße unterwegs ist.
 
Moin moin,da gibt es auf www.e-mtb.com.au ein paar videos zum thema Geschwindigkeit.Echt krank aber lustig.Die Möre der Aussies macht so um die 80 km/h.
Leider ein bisschn teuer und warscheinlich nicht Eu genormt.
Ansonsten gab es doch dieses Video auf you-tube in dem einer auf nem Renner,mit so ner E-Nabe,die Cops auf dem Highway abhängt.Falls irgend einer dieses Video kennt könnte er ja mal einen link posten.War echt lustig.
servus
 
Ich warte sehnsüchtig auf mein stromer... mit 500W und mofa zulassung wird es hoffentlich ein guter begleiter werden
er wird weiss und mit XTR ausgestattet sein, freu mich schon darüber berichten zu können
 
Ich verstehe immer weniger was die Dinger auf dem Radweg zu suchen haben. Erst kürzlich ist hier wieder eine Frau in mittlerem Alter und mit sichtbar grober Motorik in einem Affenzahn mit so einem Teil um Radfahrer rumgetaumelt und hat dazu in Zeitlupe pedaliert. Die Dinger gehören auf die Strasse, mit Fahrrad hat das nichts mehr zu tun. Ein Mofa mit Alibipedalen eben.
 
Ich bin begeisterter Radfahrer, nutze wenn immer es geht das rad statt dem auto, und dass ist so ziemlich immer.
Wir reden hier vom Thoemus STROMER, ein elektro-velo welches den fahrer unterstützt.
Ich hatte die ehre vor 10 tagen das erste mal damit zu fahren, und zwar eine 500W verison. Meine Frau hat auch eines zur verfügung gestellt bekommen.
Ihre erste aussage war
"Ist das überhaupt an ?"
und zwar aus dem grund weil das thoemus die Kraft misst die man in die pedale gibt und dem entsprechend den motor regelt. Meine Frau fährt mit einem MAXX trekkingvelo welches wir mit crystaliyte 250W aufgerüstet haben. Bei Ihrem Rad muss sie tatsächlich nur die kurbel bewegen damit der motor greift (ab 4km/h)

so mag die aussage für solch ein system zutreffen von wegen in zeitlupe pedalieren, bei einem system welches aber die einwirkende kraft misst sieht es meiner meinung nach anders aus.

So ein eRad lässt sich auch eher wie ein Rad fahren, und nicht wie ein mofa.
stell dir vor du hast einfach immer ein bisschen rückenwind, dass ist doch ein schönes gefühl
 
Ich finde diese Lösungen für Personen die (nicht mehr) so fit sind auch OK,
aber gerade diese Klientel ist nicht immer die welche bei so hohen Geschwindigkeiten auf den üblichen Fahrradwegen Sicherheit ausstrahlt.

Wozu gibt es bei Mofas Geschwindigkeitlimits von 25km/h und diese Dinger rauschen auf den Radwegen, oder gemischten Rad/Fußwegen deutlich schneller zwischen den anderen Verkehrsteilnehmer durch?
 
Korrektur! Bis 25 km/h und kein "Gas-Griff" sonst besteht Zulassungspflicht!


Also, die Grundidee ist nicht schlecht. Aber es wird nie mein MTB ersetzen!
Aber als Spielzeug nebenbei, bzw um den "Radius" von 25 auf 50 Km anzuheben ist es nicht verkehrt.

Mit Radius mein ich die locker erreichbaren Ziele z.B. Tante Erna 23 km Entfernung, Onkel Klaus 49 km Entfernung. Zur Tante fahren noch viele mit dem Bike, zum Onkel schon viel weniger.

Mit nem E-Bike ändert sich das!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fahre jetzt seit 2 monaten mit dem stromer 500W
und ich muss sagen an gewissen stellen fahre ich lieber auf der strasse als auf dem radweg.
auf der einstellung POWER ist der stromer ein geiles gefährt, es motviert einem rrichtig in die Pedale zu treten, und dass nicht nur ein bisschen.
ich fahre oft mit dem Gramin Oregon und pulsgurt, und muss sagen ich hab oft 160bpm ungd mehr, aber dfür werde ich belohnt mit 48km/h in leichten (flach)steigungen... !
ich hatte das teil gekauft um nicht verschwitzt anzukommen, jetzt schwitz ich zwar immer noch wie vorrhert, komm aber 10 minuten schneller am ziel
die extreme fahrweise hinterlässt aber auch spuren. akku laufzeit jetzt wo es kälter ist 30-32km/h im stadtbetrieb, überland mit "rundem tritt" und weniger als 100kg liegt wahrschlich fast das doppelte drin.

oft wird erwähnt wie eine ladung "nur" ein paar rappen stromkosten mi sich zieht, aber der akku hat eine lebensdauer von 500 zyklen und kostet 100CHF, somit msss mann zu den paar rappen noch 2CHF akku kosten dazuzählen (1,3€)
aber dass ist es mir auf jeden fall wert, das teil macht so dermassen spass, dass muss man erlebt haben,kein anderes Pedelec spricht so an und die meisten lassen nicht freie wahl der trittkadenz. es handelt sich wirklich um ein SPORT gerät, in meinen augem.
mann könnte auch sich auf 35km/h begrenzen und dann ganz entspannt dahingleiten ohne anstrengung, aber mal ehlich, wenn mann so viel geld ausgegeben hat für ein gefährt dass sich am besten mit einem audi RS6 vergleichen lässt, dann tukert man nicht mit 120km/h auf der rechten spur oder ? also POWER POWER POWER und hoffentlich kommen bald zweuthalterung für zweit akku und langlebigere akkus
 
Mich würde interessieren wer mit seinem E-Bike nicht zufrieden ist, bzw. schon eine Reklamation hatte...!

Giant Tiefeinsteiger kenn ich zu genüge. Aber außer der Elastomer-"Federgabel" gibts da nichts zu meckern bisher.

Anders wieder bei Diamant - die haben mehrere macken....
 
Also mit dem Thoemus hatte ich bisher wirklich keine probleme, lediglich die speichen am hinterrad sind mir gebrochen, ein paar dann mehr.
die netten Berner haben mir das hinterrad neu eingespeicht. und seit dem ist gut.
ein punkt welcher mir sorgen bereitete, in meinem kopf ist das fahren im regen, die leute von Thoemus haben mir versichert dass es sich um ein Fahrrad handelt, und es somit bei jedem wetter einsetzbar ist. und tatsächlich, alles ist schön abgedichtet und ich hab schon viele regenkilometer hinter mir, alles problemlos.
Ein anderer schwachpunkt welches ich bei meinem Maxx hatte (ohne motor) war das fahren mit schwerem hundeanhänger, mir ist ein paar mal der rahmen gebrochen.... aber mit dem stromer kommt eine spezielle rahmenhalterungsplatte mit 4 fixierpunkten, die kupplung wird dann an der platte festgemacht. das macht einen besonders soliden eindruck. allgemein ist der stromersehr solide, demensprechend auch ein paar kilo schwerer als gewisse andere eVelos.
wie es nun mit anderen modellen aussieht, bissher hat mich wirklich noch keins begeisert. habe ein ein jahr alter cystalite motore mal offen gesehen, der war orange vor rost.....
mal schauen wie mein STROMER altert, aber bin überzeugt dass es gut altern wird
 
1. Wenn der Akku nur teilweise entladen war, resetet die Akkuanzeige nicht!
(Dann ist eine Vollentladung notwendig)
2. Ist hinten ein 8-fach Schraubkranz montiert, bei dem die Kette im untersten Ritzel auf der Kranzverschraubung aufliegt.

Das Ding geht ab wie Schmidts Katze, aber die Giant Technik ist definitv bewährter!

Andere kenn ich bisher kaum...
 
1. Wenn der Akku nur teilweise entladen war, resetet die Akkuanzeige nicht!
(Dann ist eine Vollentladung notwendig)
2. Ist hinten ein 8-fach Schraubkranz montiert, bei dem die Kette im untersten Ritzel auf der Kranzverschraubung aufliegt.

Das Ding geht ab wie Schmidts Katze, aber die Giant Technik ist definitv bewährter!

Andere kenn ich bisher kaum...

deine antworten beziehen sch auf das Diamant pedelec ?

der thread ist dem titel nach dem Stromer gewidmet. manchmal suchen leute in foren nach z.b. den Stromer und fallen auf deinen threat, will dich auf keinen fall belehren, und du beziehst dich ja auf dem artikel "genau oben dran". aber selber musste isch ein paar mal lesen, also der sromer hat hinten einen 9er kranz, auf dem umwerfer steht aber 10speed(in de 500W version), soll kompatibel sein, ich bin mit der feinabstimmung noch nicht ganz zufrieden aber nach dem ersten von 2 GRATIS (kostenlos) service wird dass sicher wieder TOP sein.

ich war erstaunt dass vorne eine shimano nabe ohne modellreihne (nur eine zahl) drinn ist, ist das LX oder deore niveau ? an einem XT/XTR bike....
aber es rollt ! und wie !!!! **grinss"" mit 50km/h heim donnern zu Frau und hunden, dass macht spass.
heute war die reichweite überigens 26km,

da war ich zu wenig mutig und hab aufgeladen, weil er schon seit 3km unter last *blinkte*


Aufgeladen Nach 26km
500W Stromer lauflestung 550km
gewicht fahrer 102kg plus 5kg kartoffeln und 8 Bücher während 10km
aussentemeratur zwischen 9° und 0°
FAHRWEISE : 85% POWER 15% City
höhenmeter : geschätzte 130m
 
Zuletzt bearbeitet:
Vergesst doch einfach den Thoemus Stromer. Die Teile sollen ja angeblich erst im September geliefert werden. So wie ich den Laden kenne darf man dann froh sein wenn man an Weihnachten seins hat ...

Prospekte drucken ist eine Sache aber der scheiss Laden schafft es immer bei jeden Fahrrad die eigenen Lieferfristen nicht einzuhalten.

ich hab mein stromer seit 2 monaten und bin über happy !!!


.... Die Sache ist doch die: Bei einem Fahrrad mit 250W oder 500W Motor, wieviel Watt muss ich als Fahrer dann noch per Treten beisteuern, um rumfahren zu können? Theoretisch gar nix. Für was dann dieses lächerliche Pseudogekurbel, wenn der Motor die ganze oder von mir aus 90% der Arbeit macht? Warum nicht einfach Elektroroller fahren?


GENAU DA irrst du dich, aber so was von gewaltig....
jedes der 500W meines stromers spornen mich am MEHR in die pedalte zu treten, um noch schneller zu fahren. wenns so leicht bergab geht, trittst du dann nicht auch noch gerne ein bisschen rein, weil's dann richtig schnell wird ? genau so ist es mit dem stromer, aber bergab/flach/berghoch !!!
bin schon 48km/h (tacho) in leichten steigungen gefahren und 30km/h in steigungen die ich zuvor im ersten gang fuhr

also ist bei mir die kurbel keine pseudokurbel, im gegenteil seit dem ich den strmer habe streng ich mich mehr an, weil ich so schön belohnt werde mit geschwindigkeiten über 40km/h

Zudem wird die volle leistung eh erst bei kräftigem pedalieren freigegeben. das bringt mehrere vorteile, das ding fährt sich wie ein normales rad, ein bisschen weniger treten und die geschwindigkeit geht zurück, mehr treten und es geht ab wie sau. bei mir sind es 17-22km/h mehr als ohne motor.


aus der arbeitswelt:

termin (schon wichtig), von weissensee zum t.heuss platz, 15 km, langer anstieg am schluss

these: mit dem fahrrad 50 min, gut durch hinterher
antithese: mit dem auto 25-40 min + 5 min parklatzsuche und fussweg, 3-4 l sprit, hin und zurück 5 €
syntese: mit dem e bike 40 min, leicht angerauht, aber entspannt und nicht verschwitzt, akku noch 2 drittel voll, hin und zurück unter 10 cent (cannondale bad boy white edition mit bionx pl 250 ht, software eu 2.8, code 3773 ist offen - und wirklich sehr geschmeidiger sattel selle italia thoork team edition, zusammen 18,7 kg)
.....
10 cent ? dass du den preis des rades und des umbau nicht in deine rechnung nimmst mag ich verstehen, aber wenn du die "betriebskosten" aufzählst solltest du schon mit einbringen

wieviele zyklen sind für den akku vorgesehen -> 500?
wie teuer ist ein ersatz aku 700€ ?

da werden schnell aus denn 10cent 60cent... (wenn du ein drittel ladung benutzt) oder 1,4€ hin und zurück nicht ?
 
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Ein E-Motor im MTB ist interessanter neigt sozusagen die Trails zum Downhill. Könnte in den nächsten Jahren eine neue MTB Disziplin werden.
 
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