eBikes/Pedelecs, ein gefährlicher Trend ?

http://www.blick.ch/news/schweiz/graubuenden/mountainbiker-38-stuerzt-in-den-tod-id1952024.html
So, das ist jetzt auch mal ein Fakt!

Genauso bedauerlich wie der andere Fall.
Denkt dir auch hier deinen Teil.

Meine Aussagen bezieht sich auf die fetten, jungen Männer und nicht auf die Senioren, die im hohen Alter immer noch sportlich bleiben möchten :daumen:.

Die Strecke in dem Bericht sind wir vor Jahren gefahren. Man kann nur sagen, wenn jemand die Strecke hoch bzw. runter fährt, der ist lebensmüde bzw. einfach nur dumm im Kopf. Ein kleiner Fehler und schon geht es in die Tiefe.

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mit 80 noch das machen zu wollen, was man mit mitte 30 konnte
Das ist aber doch verständlich, oder nicht? Ob es bei allem sein muss steht auf einem anderem Blatt.
Auch bei dem von dir verlinkten Bericht steht nur E-Bike. Weißt du ob der Unfall nicht auch mit einem normalen Fahrrad geschehen wäre?
Ich fahre noch kein E-Bike, kann mir aber schon vorstellen dass ich das mal tun werde, ob in 1, 5 oder 10 Jahren, keine Ahnung.
Du weißt doch auch nicht ob du mal darauf angewiesen bist, z.B. nach einem Unfall.
 
Mit 80 fahre ich ganz sicher kein MTB mehr und da hilft es auch kein E-Moped.
Vereinzelt sieht man ältere Männer > 60 mit dem MTB im normalen Gelände unterwegs. Es ist zwar immer noch anstrengend, aber ist im hohen Alter durchaus machtbar ohne E-Moped.
 
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Ja, da geb ich dir recht. Die Umstände sind nicht erläutert. Ich gehe jetzt aber von einer erhöhten Geschwindigkeit im Vergleich zu einem normalen bike aus.
Was die Ebikes angeht, find ich das ja nicht schlimm. Ist eine durchaus interessante Entwicklung. Ich finde nur, das innerstädtisch die Rahmenbedingungen nicht geschaffen sind, und im Gelände einfach nicht selten die motorischen Fähigkeiten fehlen. Das ist ja zb beim Thema ältere Autofahrer nachgewiesen. Und um nochmal zu betonen, mit alt meine ich nicht 40/50/60...ich meine halt wirklich alte Menschen, 70+.
 
Keine Ahnung, ob ich mit 80 noch bike.
Aber ich stelle mit meinen 51 Jährchen nun doch fest, dass mich 2.000 HM
am Tag mittlerweile doch mehr anstrengen, als vor ein paar Jahren.
Auch benötige ich mehr Trainingsaufwand hierfür als früher.

Da ich an den Alpen wohne und bike, kann ich mir momentan nicht vorstellen
es irgendwann nicht mehr hier zu tun.
Ein MTB-Pedelec kann irgendwann mal eine Option sein, muß aber nicht.
Schaun ma moi, dann seng mas scho ;)
 
Wenn sich jetzt jemand hinsetzt und eine Verkehrszählung aller E-Biker macht, gleichzeitig alle Unfallmeldungen mit E-Bikern sammelt und dann die relative Zahl mit den Zahlen "normaler" Radfahrer vergleicht, kommt man auch zu einer aussagekräftigen These, ob E-Biker mehr Unfälle haben als normale Radler.
Alles andere ist Stammtisch.
 
Und derartige Untersuchungen wurden auch bereits verschiedentlich angestellt, zumindest was den Einsatz der 25kmh Pedelecs im Straßenverkehr betrifft.

Fazit war typischerweise: Die Unfallquote (bezogen auf Millionen Personenkilometer oder Millionen Stunden Teilnahmedauer am Straßenverkehr) ist bei Pedelec-Nutzern höher als der Durchschitt aller Radler, diese höhere Quote erklärt sich aber nicht durch die Art des Rades sondern aufgrund des höheren Durchschnittsalters der Pedelec-Nutzer. Sie ähnelt derjenigen von Nutzern normaler Räder gleichen höheren Durchschnitts-Alters.

Das die Unfallquote (bezogen auf Personenkilometer bzw. Teilnahmedauer) bei älteren Radlern höher ist, ist ein in der Unfallforschung altbekannter Fakt.

Mal ein Link:
http://www.adfc.de/news/studie-unfallgefahr-von-pedelecs-wird-ueberschaetzt
 
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(...)Sie ähnelt derjenigen von Nutzern normaler Räder gleichen höheren Durchschnitts-Alters.

Das die Unfallquote (bezogen auf Personenkilometer bzw. Teilnahmedauer) bei älteren Radlern höher ist, ist ein in der Unfallforschung altbekannter Fakt.
Das sind doch mal schöne Fakten! Mag sein, dass Pedelecs dazu führen, dass mehr alte Menschen (wieder) aufs Rad steigen. Aber so hart es klingt: Ein alter Rentner, der sich auf dem Pedelec selbst gefährdet ist mir lieber als einer, der ansonsten im Auto sitzt.
Ohne Statistiken dazu zu kennen, schätze ich, dass die Ergebnisse von Rad-Unfällen bezogen aufs Alter, genauso aufs Auto übertragbar sind.
 
Der Unfall in Crottendorf taugt wohl nicht so recht, um generell Pedelecs zu verdammen. Auch den Hinweis auf den fehlenden Helm ohne die Art der Verletzung zu nennen, ist ziemlich sinnlos, aber das nur am Rande. Die Straße hat an der Stelle ein ordentliches Gefälle, sodass der Antrieb gar keine Rolle gespielt haben dürfte. Ich bin mit meinem Opa (Baujahr '37) in dieser Region auch schon ohne Pedelec unterwegs gewesen, bei ihm standen am Ende weit über 50 km/h auf dem Tacho. Gerade Gebiete solcher Topographie bieten sich für Pedelec an, mein Großvater wechselt derzeit beispielsweise je nach aktuellem Gesundheitszustand zwischen Trekkingrad und Schwalbe, wenn er in den 6 km entfernten (400 hm) Garten fahren möchte. Ein Pedelec wäre ein guter Kompromiss.
 
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Wir haben in München bisher selbst die ganzen giftgasspeienden Auto-Rowdys mit ihrer Ignoranz überlebt, da sind ein paar Rentner mit Elektroradl nun wirklich kein Problem.
 
Aktuell sind 10% der neu verkauften Fahrräder Pedelecs. Rein statistisch MÜSSEN also Pedelecs im Unfallgeschehen auftauchen. Aber wo ist der Zusammenhang? Die Anzahl der Pedelecs steigt seit Jahren ganz erheblich (alleine dieses Jahr wieder ca. 400.000 neue), die Anzahl getöteter Radfahrer sinkt jedoch seit Jahren.
 
Auf die Idee bist Du noch nicht gekommen, dass die Leistungsstuffen der Unterstützung in mehreren Schritten gewählt werden können. Es wird sich dabei eine finden, bei der man (wenn man will) ins Schwitzen kommt.

BTW. Hast Du schon mal so ein Teil ausprobiert? Wenn nicht, dann ist es mit Dir wie mit einem Blinden über die Farben zu diskutieren ;-)
 
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Und wie ? Das Teil ohne Motor zu fahren ist viel zu schwer und erst mit Motor lässt es sich gut bewegen.

Offenbar hat jeder von uns eine andere Vorstellung über Schwitzen :cool:



Du bist noch kein Pedelec gefahren, oder? Wenn Masse in der Ebene erstmal in Schwung ist, spielt sie praktisch keine Rolle mehr. Du kannst mit einem Pedelec mit Unterstützung sehr schnell auf Tempo 27 beschleunigen und dann oberhalb dieser Grenze selbst weitertreten. Da Ottonormalbiker mit Dauertempo um die 30 vollkommen ausgelastet ist, gerät er dabei durchaus ins Schwitzen. Das Beschleunigen auf einem normalen Fahrrad kostet trotz des geringeren Gewichts eines normalen Fahrrads entweder mehr Kraft, die man erstmal haben muß, oder geschieht deutlich langsamer.
 
Du bist noch kein Pedelec gefahren, oder? Wenn Masse in der Ebene erstmal in Schwung ist, spielt sie praktisch keine Rolle mehr. Du kannst mit einem Pedelec mit Unterstützung sehr schnell auf Tempo 27 beschleunigen und dann oberhalb dieser Grenze selbst weitertreten. Da Ottonormalbiker mit Dauertempo um die 30 vollkommen ausgelastet ist, gerät er dabei durchaus ins Schwitzen. Das Beschleunigen auf einem normalen Fahrrad kostet trotz des geringeren Gewichts eines normalen Fahrrads entweder mehr Kraft, die man erstmal haben muß, oder geschieht deutlich langsamer.

Klar bin ich damit gefahren, bei uns kann man die Teile für einen Tag lang für wenig Geld mieten und damit in dei Berge fahren ... oder zumondest kurz davor.
Um ehrlich zu sein, gäbe es für mich als Mann mit 41 Jahren keinen Grund dieses Gerät zu holen, weil ich jeden Berg mit meinem Bike schaffe. Wozu brauche ich dann das Teil mit 25 Kg Gewicht ????

Nur weil man mit Hilfe eines Motors den Berg erklimmen kann, muss man als junger Mann trotzdem nicht auf Motorhilfe zurückgreifen. Wie weit bist du denn mit deinem E-Bike in die Berge gefahren, der Akku hat bei mir nach 20 Km bei mäßiger Steigung aufgehört Saft zu liefern und das ist bei uns erst Mal die Strecke, womit man gerade warm fährt.

Wenn mann dennoch auf Motorhilfe angewiesen ist, dann soll man vielleicht ein echtes Moped auf flacher Strecken fahren, so macht es vermutlich mehr Sinn.

Nun erkläre mir mal, wo der Vorteil von diesem Gerät sein soll ???
 
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Um ehrlich zu sein, gäbe es für mich als Mann mit 41 Jahren keinen Grund dieses Gerät zu holen, weil ich jeden Berg mit meinem Bike schaffe. Wozu brauche ich dann das Teil mit 25 Kg Gewicht ????

Nur weil man mit Hilfe eines Motors den Berg erklimmen kann, muss man als junger Mann trotzdem nicht auf Motorhilfe zurückgreifen.
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Nun erkläre mir mal, wo der Vorteil von diesem Gerät sein soll ???

Ich glaube, es wäre sinnlos, denn Du scheinst die Dinge nur aus Deiner eigenen (engen) Perspektive betrachten und beurteilen zu können. Um das zu begreifen, müsstest Du bereit sein, a bisserl über den (eigenen) Tellerrand zu schauen
 
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Ich glaube, es wäre sinnlos, denn Du scheinst die Dinge nur aus Deiner eigenen (engen) Perspektive betrachten und beurteilen zu können. Um das zu begreifen, müsstest Du bereit sein, a bisserl über den (eigenen) Tellerrand zu schauen

Ah, verstehe. Über den Rand meinst du hoffentlich nicht damit, mit einem motorisierten Teil die Berge erklimmen zu können, was man sonst aus eigener Kraft nicht schafft oder ?
Wenn es denn so ist, dann bleibe ich bei meinem eingeschränkten Horizont.
 
Wer ohne sportlichen Ehrgeiz fährt kann ruhig so ein Ding benutzen, Bewegung ist für alle gut! Allerdings sollten alle <50 Jahren doch das bisschen Ehrgeiz haben...
Einen Berg mit Hilfe einer Motorunterstützung? NIEMALS!

Btw. selbst mit der geringsten Stufe ist die Unterstützung ordentlich.

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Seid doch froh dass es so eine Entwicklung gibt.
Nur wird es immer so dargestellt als mache der Radler bei nem Pedelec gar nix mehr.

Und es gibt eben durchaus Leute die gerne radeln, aber eben keine so besonders gute Kondition haben, vorallem wenn man älter wird. Da ist so ne Erfindung echt cool.

Und es gibt auch durchaus Leute die nun ihr Auto echt stehen lassen und mit so nem Bike gemütlich ihre 15 - 20 km auf die Arbeit radeln. Wer will da schon abgekämpft ankommen?
 
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