Zu jung fürs ebike?

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Elterntaxi und Schulbus ist natürlich besser

Meine 3 (12,14,16) haben auch E-bikes und fahren zur Schule und zum Sport.. wäre es besser mit bio bike ? Ja .. Aber immer noch besser als mit dem Elterntaxi

Das schöne ist .. jeder wie er mag u d was er den Kindern zutraut.

Ein No-Go .. ist Eltern mit E-Bike ..Kinder Bio
 
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Ein No-Go .. ist Eltern mit E-Bike ..Kinder Bio
Stimmt.
Leider auch
Meine 3 (12,14,16) haben auch E-bikes

Aber ja,

Habe gerade ein Mworkx Rahmen für meinen Sohn aufgebaut, natürlich mit ihm zusammen.

Sein größter Wunsch am neuen Bike:

Eine Federgabel wie Papa eine hat!!!

Den Wunsch habe ich ihm natürlich erfüllt.
 
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Ich frage mal anders …

Wohne gegenüber vom Bäcker ..

Verhältnis Auto zu Fahrrad …… ich glaube 50:1. Wie weit ist deren Strecke ? <2km

Natürlich braucht keiner in der Familie nen E-Bike … es zeigt sich aber, dass das Elterntaxi inzwischen fast eingeschlafen ist
 
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Ich bin nicht mit einem goldenen Löffel im Maul geboren, bei uns war nie reichlich Geld vorhanden. Extratouren waren keine drin, aber trotzdem hat bei uns nie jemand das Gefühl gehabt, etwas zu verpassen oder nicht genügend zu haben - zum Beispiel das, was die anderen haben (Auto, Fahrrad, Kassettenrecorder, was weiß ich). Denn erstens haben uns unsere Eltern beigebracht und vorgelebt, daß man auch ohne all den teuren Tand gut leben und glücklich sein kann, zweitens hatten wir trotzdem von vielen Dingen ausreichend (immer etwas anständiges zu Essen, zum Geburtstag einen Kuchen und Geschenke, gute Schuhe und nie Billigklamotten) und drittens haben sie uns Liebe und Geborgenheit gegeben.

Das mir meine Eltern aber damals "nur" ein Rennrad und nicht das Bonanzarad geschenkt haben, nehme ich Ihnen aber trotzdem bis heute übel.
 

Trittmeinsohn

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Elterntaxi und Schulbus ist natürlich besser

Meine 3 (12,14,16) haben auch E-bikes und fahren zur Schule und zum Sport.. wäre es besser mit bio bike ? Ja .. Aber immer noch besser als mit dem Elterntaxi

Das schöne ist .. jeder wie er mag u d was er den Kindern zutraut.
Weisst du, es ist sicher ein Thema, ob 16-Jährige jetzt besser den Führerschein machen, eBike fahren oder selber strampeln.
Hier wurde nach der Meinung gefragt, ob ein eBike für ein KiTa-Kind eine gute Idee ist. Das ist eine ganz andere Liga. Da darf man ruhig laut bezweifeln, dass das Kind motorisch und kognitiv soweit ist, um sicher mit Motor zu fahren. Weniger akademisch ausgedrückt: Der Bub hat gerade mal vor etwas mehr als 4 Jahren Laufen gelernt. Bei der Bewegungsentwicklung hat er also noch einen weiten Weg vor sich. Deine Kids sind da schon lange raus.
 
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Hier wurde nach der Meinung gefragt, ob ein eBike für ein KiTa-Kind eine gute Idee ist. Das ist eine ganz andere Liga. Da darf man ruhig laut bezweifeln, dass das Kind motorisch und kognitiv soweit ist, um sicher mit Motor zu fahren.
Da habe ich ehrlich Zweifel ob ich das für alle Kinder in dem Alter beurteilen kann. Kinder sind aus den verschiedensten Gründen in Teilen ihrer Entwicklung unterschiedlich weit.
 

Trittmeinsohn

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Da habe ich ehrlich Zweifel ob ich das für alle Kinder in dem Alter beurteilen kann. Kinder sind aus den verschiedensten Gründen in Teilen ihrer Entwicklung unterschiedlich weit.
Ja, sie sind unterschiedlich weit.
Aber am Ende reagieren 5-Jährige so, wie 5-Jährige reagieren können. Da dürfen sich die Eltern nichts vormachen. Erfahrung muss gesammelt werden und es braucht seine Zeit, bis ein ausreichender Erfahrungsschatz beisammen ist. Ein 5-Jähriger hat sehr viel weniger Wissen und Erfahrung als ein 10-Jähriger. Genauso macht die kognitive und motorische Entwicklung noch Riesensprünge.
Eltern mögen ihr Kind für superbegabt und vorsichtig halten. Ich sehe das inzwischen anders. Ich habe auch schon ein superbegabtes und vorsichtiges Kind erlebt, das mir nichts dir nichts vor ein Auto gelaufen ist, für alle Umstehenden ohne erkennbaren Grund. Wenn die Kleinen nicht bei der Sache sind, dann kann so etwas passieren. Das hat auch viel mit Aufmerksamkeit und Müdigkeit zu tun. Man muss als Aufsicht schlicht und einfach auf dem Schirm haben, dass die Kleinen auch mal völlig unvorsichtig und spontan handeln können. Je später der Nachmittag, desto mehr.
 
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Ich glaube du überschätzt den Motor. Abgesehen davon können Kinder bergab viel höhere Geschwindigkeiten erreichen. Wahrscheinlich finden die Touren auch nicht am Kölner Ring statt.
So ist das eben mit der Brut, dass die an einem Stück und überhaupt das Erwachsenenalter erreicht ist nicht garantiert. So wie der TE das beschrieben hat machte es auf mich nicht den Eindruck grober Fahrlässigkeit.
 

Trittmeinsohn

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Ich halten den TE nicht für grob fahrlässig sondern eher leicht fahrlässig. Aus seinen Antworten habe ich das Gefühl, dass er die Fähigkeiten seines Sohnes überschätzt. Gut, vielleicht sind die diversen Zahlenangaben hier im Thread auch nur Aufschneidereien eines überstolzen Papa aber es bleibt doch das Gefühl, dass sich hier der Sohn an den Papa anpasst und nicht umgekehrt. Der Haken ist dabei, dass mit dem Motor zwar ein Ausdauer und Kraftupgrade stattfindet, aber kein Firmwareupdate im Kopf.
Der übliche Ansatz wäre ja, dass das Thema Pedelec 5 Jahre zurückgestellt wird und sich Papa ein gebrauchtes Muskelbike holt.
 
D

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Guest
Die Frage ist doch vielmehr, was ist in 5 Jahren.,,,,NUR noch E-Bike ?
Muss ein 5 jähriger mit den „ grossen „ mithalten ?
Klares NEIN
 
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... im Thread auch nur Aufschneidereien eines überstolzen Papa aber es...
Du kannst von mir vorhalten was du willst.

Natürlich bin ich Stolz auf meinen Sohn, welcher Vater ist das nicht? Ich halte ihn aber weder für superbegabt, noch für den kognitiv stärksten 5 Jährigen der Welt. Natürlich macht er Fehler und verschätzt sich auch mal. Und hey, passiert auch mir manchmal.
Und mich als leicht Fahrlässig zu bezeichnen nehme ich dir auch nicht übel und ist vollkommen Ok. Das wird allen Eltern so ergehen, die mit Ihren Kindern Dinge machen, die abseits der Norm sind.
Als Beispiel Eltern, die ihren Kindern ultraleichte Downhillraketen mit gefühlter Sicherheit dank verbauten Hochleistungskomponenten vor die Nase stellen und dann mit Ihnen erst anfangen Flow Trails runter zu ballern und sich nach ein paar Malen auf die Abfahrten in den großen Bikeparks wagen. Auch sie gehen immer ein größeres Unfallrisiko mit den Kindern ein. Die Geschwindigkeiten und Unwägbarkeiten die da vorherrschen stellen das, was ich mit meinem Sohn veranstalte, aber weit in den Schatten.
Kinder, die Kart fahren, Motocross, oder Ski sind weitere Beispiele für die genannte "leichte Fahrlässigkeit der Eltern".

Du bist kein Fan von ebikes, vollkommen ok. Aber wie specialized99 schon anmerkte. Du überschätzt den Motor scheinbar gewaltig. Ich habe schon geschrieben, wie wir unterwegs sind.
Mir drängt sich ein bisschen die Vermutung auf, viele würden hier meinen, als wäre es so, wie wenn ich meinen 5 Jährigen eine Schwarze Piste runter schicke, nachdem er den Idiotenhügel gemeistert hat. Es gibt Regelmechanismen die es möglich machen, max. Stromaufnahme und max. Unterstützungsgeschwindigkeit nach Belieben zu ändern, so dass ich einen viel größeren Zugriff habe, als Eltern die Downhill hinter ihrem Kind her müssen, oder an einer Rennstrecke stehen. Wie ich schonmal schrieb, stehen wir noch am Anfang dieses "Experiments".

Stellt euch vor, selbst mit Motor kann man ganz gemütlich herumcruisen. Und nein, mein Kind fährt auch nicht km weit vorraus, so dass ich ihm nichts mehr zurufen kann. Und manchmal halte ich sogar an, wenn er müde ist ;-).
 
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Der übliche Ansatz wäre ja, dass das Thema Pedelec 5 Jahre zurückgestellt wird und sich Papa ein gebrauchtes Muskelbike holt.
Habe glaube ich schon mal geschrieben, dass ich auch richtig old school Muskelbike kann...
Wobei, ich hatte dann immer noch 18 Gänge mehr 🤔....
Jetzt nur noch 12 mehr😉.
 

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Ja, sie sind unterschiedlich weit.
Aber am Ende reagieren 5-Jährige so, wie 5-Jährige reagieren können. Da dürfen sich die Eltern nichts vormachen. Erfahrung muss gesammelt werden und es braucht seine Zeit, bis ein ausreichender Erfahrungsschatz beisammen ist. Ein 5-Jähriger hat sehr viel weniger Wissen und Erfahrung als ein 10-Jähriger. Genauso macht die kognitive und motorische Entwicklung noch Riesensprünge.
Eltern mögen ihr Kind für superbegabt und vorsichtig halten. Ich sehe das inzwischen anders. Ich habe auch schon ein superbegabtes und vorsichtiges Kind erlebt, das mir nichts dir nichts vor ein Auto gelaufen ist, für alle Umstehenden ohne erkennbaren Grund. Wenn die Kleinen nicht bei der Sache sind, dann kann so etwas passieren. Das hat auch viel mit Aufmerksamkeit und Müdigkeit zu tun. Man muss als Aufsicht schlicht und einfach auf dem Schirm haben, dass die Kleinen auch mal völlig unvorsichtig und spontan handeln können. Je später der Nachmittag, desto mehr.
Alles in diesem Beitrag unterschreibe ich zu 100%
 
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@Inbusschluessel :
Du hast ja zwischenzeitlich nochmal ausführlich beschrieben, wie Ihr die E-Unterstützung nutzt, daß sie ne Ergänzung ist und Ihr eher gemütlich unterwegs seid. Und es trotz allem immer noch ein Back-Up gibt, wenn sich Dein Sohn mal überschätzt und ihm die Körner ausgehen.
Nach wie vor bin ich noch immer der Meinung, daß Kinder auch lernen sollten, daß sie mal nicht dabei sind, aber alles in allem, alle Deine Beiträge zusammen genommen: Schönes Projekt! Ich hab zwar keine Lütten, aber so, wie Du es beschreibst, könnte ich es für mich auch vertreten.
 
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Ich find das Projekt cool, hauptsächlich deswegen weil das Rad, wenn die Erzählungen stimmen, nur umgebaut wird wenn der Kleine außerhalb seiner Gewichtsklasse mitboxen will.

Ich wär sofort angepisst wenn jemand seinen Junior zur Erwachsenen-Radtour mitbringt und wir ständig Rücksicht nehmen müssten.

Wenn er weiterhin auch gerne ohne Umbau fährt und nicht heimlich anfängt selbst umzubauen ist das meiner Meinung voll okay.

Ich wollt mit 8 auch unbedingt ne Yamaha PW50 haben zum aufm Acker bolzen.
Fahrrad bin ich trotzdem noch gern gefahren.
 
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Ich bin echt froh, dass diese ganze Hilfsmotorgeschichte aktuell nur im Fahrradbereich möglich ist.
Wäre aber sicher naiv zu denken, dass da in Zukunft nicht auch elektrische Hilfsapparate für die Allgemeinheit kommen, die beim Gehen, Laufen, Schwimmen, Klettern, Springen usw. unterstützen.

Die Argumetation wird immer dieselbe sein:
Endlich kann mein Partner/Kind körperlich mithalten.
Endlich kann ich mehr in kürzerer Zeit schaffen.

Ich finds traurig.
 
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