einspeichen!!!

.... grundsatz diskussionen :love: nix schöner als das, endliiiiiiiiiiiiiich :p :D :hüpf:

wartet nur bis ich heute abend zeit habe :D :D

ciao
flo
"weissallesabernurhalbundverstehtnixmussaberüberallmitreden"
 
Original geschrieben von andy2
.... weilimgrundetotalegalseihauptsacheradhältunddrehtsich

stimmt :daumen:
ist die qualität eines laufrads doch zum grössten teil von dem abhängig der's gebaut hat. dann von der pflege (nachzentrieren etc.) und von 'nem bischen nachdenken über die kräfte die wirken könnten :D

laufradpfleger
flo
 
und vor allem lieber flo von einem


der richtigen spannung nichts ist schlimmer als falsche spannung


ad

deresliebtdieunberücksichtigtenaspektedesgrundsatzesanslichtzubringen
 
Herrlich heute ;-))

Natürlich kann eine Speiche Druck ausüben, aber nicht in dem Maße wie sie auf Zug beansprucht werden kann. Nimmt man ein infinitesimal kleines Stückchen heraus sind Zug- und Druckbeanspruchung selbstverständlich gleich. Da aber eine Speiche prinzipiell ein Draht ist, per Definitionem ein Dings mit kleinem Durchmesser im Verhältnis zur Länge, ist die Druckbeanspruchung recht klein, d.h. die Speiche verbiegt sich.

:-))
 
Eine Speiche muss soviel Vorspannung haben, dass sie immer unter Zug steht! Ansonsten ist ziemlich bald nachzentrieren angesagt.
Was soll auch drücken? Das Felgenband? Oder der Schlauch? oder gar nix bei Hohlkammer?

Bezgüglich vertikaler Nachgiebigkeit. Was glaubt ihr denn, wieviel cm so eine Felge nachgibt, bei der obiges beachtet wurde? Ich behaupte mal der 'Komfort'-Unterschied zwischen radial und dreifach ist geringer als 1/10 Luftdruckänderung.

Einzige wichtige Regel (meiner Meinung nach): gleichmäßig hohe Speichenspannung.
Der Rest ist Geschmacksache (na klar hinten radial geht natürlich nicht)

Eine wahrhaft klassische Diskussion

Fly
 
http://www.robiswerkstatt.ch/body/service/schraner.html
Dem habe ich auf der Euro-Bike mal zugesehen und fand das nicht sehr überzeugend, insbesondere das von Ihm vorgeführte Einspeichen.
Speichenspannung: Es gab von Gott Smolik him self mal den Tipp, beim einspeichen die Spannung soweit zu erhöhen bis sich die Felge verzieht um dann Schritt für Schritt die Spannung zurück zu nehmen, bis das Laufrad "steht"!? Wir haben zu der Zeit ne Menge Felgen zusätzlich verkauft.:D
Meiner Erfahrrung nach ist es unmöglich, die Speichenspannung so hoch zuschrauben das sich im betrieb die Speichen nicht lockern, dadurch werden LR nur unnötig hart und unkomfortabel.

Ich habe jedenfalls die Erfahrrung gemacht das die Kombination
Felge/ Speichen einen grösseren Einfluss auf den Rollwiederstand hat als die so oft beschworenen Nabenlager (1A "Industrielager" u. änl. blabla).
Mann, hätte ich doch bloss die Klappe gehalten.

es ging um die falsche aussage das eine speichen keinen druck verträgt nicht ob sie ihn bekommt:-)
@Andy II

Stell mal eine Speiche hochkant auf den Tisch und versuche mit Druck auf das andere Ende die Sp in die Tischplatte zu `schieben`, danach zieh dieselbe Speiche mal auseinander und Du merkst sehr schnell was ich meine.

GruzBAM
derjetztlangsamdieübersichtverliert:p
 
Geht ein Ostfriese durch Aurich und zieht ein Seil hinter sich her

'Warum ziehst'n du das Seil da durch die Gegend?'

'Schieben geht nicht, hab' ich schon probiert!!'



Infinitesimal kleine Seile kann man natürlich auch schieben;) :D
 
Original geschrieben von Fliege
Geht ein Ostfriese durch Aurich und zieht ein Seil hinter sich her

'Warum ziehst'n du das Seil da durch die Gegend?'

'Schieben geht nicht, hab' ich schon probiert!!':daumen:



Infinitesimal kleine Seile kann man natürlich auch schieben;) :D

Na siehste. Sag ich doch.
 
geht alles im idealversuch ist keine querkraft in der speiche und diese in der lage eine menge druck aufzunehmen ihr seht das alles immer zu praxisbezogen ist immer eine frage der einleitung der kräfte und ich sage dir nur wenn du dir mal eine in die hand gerammt hast weisst du das sie auch durchaus auf druck beanspruchbar sind ist nur die durchbiegung die sei grössere lasten schlecht aufnehmen lässt


ad
 
nur die durchbiegung die sei grössere lasten schlecht aufnehmen lässt

Genau das isses. Was wird so eine arme Speiche wohl machen wenn ein 80 Kg Biker u. 10 Kg Bike + Masse mal Beschleunigung versucht sich auf ihr abzustützen.? Genau!
Natürlich ist das Praxisbezogen denn wir wollen mit den LR ja auch fahren und nicht nur darüber labern.:D

GruzBam
derimmernocharbeitenmussobwohlersoklugist
 
ich glaube ich muss mich jetzt auch mal zur heiss diskutierten Einspeichfrage äussern. Vielleicht sollte mann ein paar Dinge einfach mal auseinander halten und historisch betrachten:

Vor ca. zwanzig Jahren, als Mountainbikes noch in den Kinderschuhen steckten, und auch die Rennrad Entwicklung gerade bei den Unterrohrschaltern angelangt war, war leider auch das Material noch lange nicht auf dem heutigen Stand der Technik: Weiche Felgenlegierungen, flache Hohlkammern, flexende Nabenflasche, vielfach noch verzinkte/verchromte Speichen. Speichenbrüche waren, nicht nur im Alltag sondern auch im Renngeschehen weitaus öfter zu finden als heute. Die Handwerkskunst ein gutes Laufrad zu bauen hatte einen viel höheren Stellenwert als heute,(wo doch schon viele Bikes mit kompletten Systemlaufrädern auskommen, die gar kein Mechaniker mehr leibevoll bauen muss).
Über all die vielen Jahre, hatte sich ein Wissen in der "Radmechanikerwelt" gebildet, dass sich durch lange Erfahrungen, Tradition und Ausprobieren entwickelt hatte. Es war wichtig, nicht nur gutes Material zu benutzen, sondern auch die richtige Einspeichmethode, Kreuzungsart, Speichenspannung etc.etc. zu beachten. Nur die Summe aller Richtigkeiten waren ein Garant für ein wirklich gutes, haltbares Laufrad. In dieser Zeit war es klar was gut war, da jeder auf den Erfahrungen des andern aufbauend, auch genügend Negativbeispiele erlebt hatte, Beispiele was sich nicht bewährt. Es zeigte sich, das Zugspeichen mit Kopf innen, dass Speichenlöcher gesenkt, dass ein Laufrad durchgewalkt und abgedrückt, dass Nippel mit Leinölfirniss geklebt usw.,in der Realität einfach länger halten. Dieses jahrelange, so angeeignete Wissen und in vielen Büchern geschrieben galt als die sicherste Methode ein gutes Laufrad zu bauen (Will jetzt nicht auf die Einzelheiten eingehen.)

Inzwischen ist aber alles anders geworden, wir haben supersteife, oversize Nabenkörper, beste Aluminiumlegierungen mit grossen Hohlkammern, hervorragende Doppeldickendspeichen aus Edelstahl. Kurzum: Das Material ist heute so gut geworden, dass die Handwerkskunst ein gutes Laufrad zu bauen in den Hintergrund getreten ist. Heute halten auch, nach allen Richtlinien der alten Zeit falsch gebaute Laufräder eine Ewigkeit (Was man da oft so im Laden rumstehen sieht), so dass die eigendliche Kunst ein Laufrad "richtig" zu machen nur noch etwas für Perfektionisten geblieben ist, die das Tüpfelchen auf dem "I" berücksichtigen, die ein auch optisch einwandfreies Laufrad haben wollen.

Erfahrungen, was hält und was nicht, haben heute an Aussagekraft verloren, das Material ist in den Vordergrund getreten.

Im Endeffekt sollte jeder sein Laufrad bauen wie er es gelernt hat und für richtig hält. Wenn er mit "seiner" Methode in der Vergangenheit Erfolg hatte, zeigt dies dass sie nicht ganz falsch gewesen ist. Andere, die es genau Verkehrt herum bauen, haben vielleicht auch ein gutes Laufrad auf die Beine gestellt. Es ist nicht mehr so wichtig wie früher, all diese Dinge zu beachten. So wundert nicht, wenn Laufräder mit wenigen Radialspeichen, teiweise am Hinterrad als "High End Standart" verkauft wird und auch, so wundern sich die "Handwerker alter Schule" sogar halten.

Also: Baut doch was Ihr wollt:bier: :bier:

Gruß Peter

(Der selbst mit 1,8-1,5-1,8 Speichen und Scheibenbremse noch keinen Speichenbruch hatte...)
 
ich bleibe bei meiner meinung. die zugspeiche soll den kopf aussen haben. denn das mit der höheren belastung kapier ich nicht! die speiche steht in einem besseren winkel zur felge, wenn der kopf innen ist. einverstanden. aber die zugspeiche ist doch nur in tangentialer richtung höher belastet... und da ist ein flacherer winkel zur felge meiner meinung nach besser, da dann weniger knickmoment herrscht...

und noch was. wenn die ****biker mal wieder beim kleinsten gang nicht merken, dass die kassettte am ende ist und noch weiter würgen und das schlecht eingestellte schaltwerk die kette gegen die speichen wandern lässt, so raffelt sie bei meiner variante nicht an den zugspeichen...

aber es wurde ja schon gesagt, beim einspeichen ist jeder ein fachmann, der schon mal ein rad so einigermassen rund gebracht hat.

luki, der die letzten 100 räder so eingespeicht hat, und noch nie eines von einem kunde über die rübe gezogen bekommen hat.
 
Luki, Gut, das Argument mit der Kette ist tatsächlich stichhaltig. Auch wenn dieser Fall bei einem korrekt montiertem Rad nie auftreten dürfte...
Statisch ist der Unterschied von Kopf innen oder außen wohl eher vernachlässigbar. Irgendwie hat Pete ja total recht in allem, was er sagt. Die Zeit des Rotzmaterials habe ich zum Glück nicht so direkt mitbekommen (zum in die Schule und zurück hats gehalten), da ich bis vor 13 Jahre überzeugter Antisportler und Bewegungsdepp war. Seither radle ich immerhin.

Andi, ein konventionelles Laufrad erhält seine Stabilität durch Spannung. In einem Laufrad überträgt eine Speiche Druck durch Spannungsverminderung. Ist das verständlich? Speichen in Laufrädern, die ohne Spannung also nur nur durch puren Materialeinsatz halten, können Super Druck und Zug übertragen, sind aber bleischwer mit zudem ungünstiger Gewichtsverteilung, also tot wie Hagen, und fühlen sich auch genauso an (Spengle und ähnlicher Mist).

Früher hats auch Laufräder vom mir für Kumpels und Kunden gegeben, da auch ich Radladen-Job-Erfahrung habe. Habe auch keine Schläge bekommen.

Ach so, ein Anhänger hoher Speichenspannung bin ich auch, aber bei den meisten Felgen heutzutage, wie die einfach geösten Mavics (517) läßt sich das leider nicht durchziehen, weil sich die Felgen dann einfach von ihren Ösen trennen, was schöne Krater im Felgenbett ergibt. Wenn eine Felge mal ganz viele (z.B. 32) leichte Wellen hat (jede einzelne Speiche zieht sie in wenig auf ihre Seite), dann ist mehr als genug Bumms dahinter.:-)
Das ist übertrieben, klar, aber lieber etwas zu viel, wie etwas zuwenig Sapnnung.

Herr Smolik war auch mal einer, dessen Tips ich zu beachten suchte, das ist aber leider vorbei. Sorry. Der Tip mit Tesa als Felgenband (suerleicht und superbillig) und Wachsspray auf Ahead-Schäften als Korrosionsschutz hat das grundlegend geändert. Auch mehrlagiges Tesa schmilzt, wenn die Felge richtig heiß gebremst wird (bei mir das erste Swiss-Bike-Masters, 1994 glaube ich), tja und da ist es nur ein ganz kurzer Weg zu einem unheilvollen Plattfuß, weil Alpenabfahrten ja so ihre Länge und Steiheit haben. Es ist nix passiert, aber wer hat schon ein Felgenband als Ersatz dabei? (Gott, war man blöd früher)
Das Wachsspray dagengen verhinderte in der Tat jede Korrosion, aber auch genauso zuverlässing eine bleibende Klemmung des Vorbaus. Das Problem war erst nach einem Schaftwechsel (dem sich der Steuersatz anschloss) gelöst. Seither versuche ich erst zu denken, bevor ich handle. Sorry, nochmal Herr Smolik, aber ich fahre lieber, statt zu fummeln.
 
... keine zeit :( deshalb die kurzform...

@ greasy :D du bist nicht allein da draussen, ich kann noch einen mehr, neben den mickerspeichen hab ich mein disk vr auch noch halbradial aufgebaut :p

... ich brauch jetzt nicht sagen dass es hält, und gegenüber anderslautenden gerüchten, ich fahre auch damit :D

und ein ganz stabiles für grobmotoriker und alleszerstörer sicherheitshalber mit links mit 20/15 revos und nur rechts mit 18/15er allerdings 1x gekreuzt - man weiss ja nie - das hat mittlerweile rund 17.000 km in knapp 12 monaten drauf und der typ wiegt 80kg, bremse hope m4 180er rotor, tune king (ulischlagmichnicht) :eek:


@ luki die haben angst vor dir, das ist die nackte panik :p

seers
dangerous flo
 
@ alex


ich weiss das eine speiche in gespanntem zustand nur auf minderung reagiert aber es geht miir hier immer um unsaubere formulierungen ich kann so ein wischiwaschi nicht ab


ich persönlich fahre nur 1,6 1,8 er oder 1,5 1,8er speichen hatte nie probleme ob radial oder disc und bei den restlichen hundert+ rädern die ich in den letzten 15 jahren gespeicht habe gabs auch nie ärger, aber richtig ist schon alle wege führen nach rom


ad
 
noch mal eine praxisorientierte frage:
ich hab ein rennradlaufrad vorne mit Tune nabe, mavic reflex, DT alunippeln und DT revolution (2.0-1.5-2.0) eingespeicht. gaaanz normal 3x gekreuzt. da hab ich das problem, dass die speichen sich beim drehen der nippel erst mitdrehen und sich dann erst ab einer gewissen "verdrehung" (kann durchaus eine ganze nippelumdrehung sein) ploetzlich im nippel drehen. so ist kaum ein ordentliches zentrieren moeglich. bei den DT comp ist mir das noch nie so passiert. ich mag die speichen nicht mit einer zange oder so fixieren (ist mir mal empfohlen worden) da dadurch doch sicher eine beschaedigung der speiche erfolgt.
hat jemand da einen tip?

gruss, Carsten
 
@carstenb: "mitdrehen" ? also wenn die speichen in der nabe ordentlich sitzen (evtl. unterlagsscheibchen von dt nehmen) und die nippel gut laufen (leinöl oder speichenschmiere von dt) dann sollte das nicht vorkommen. oder habe ich dich falsch verstanden ?
 
die speichen verdrehen sich beim drehen des nippels. ich kann bei manchen den nippel eine ganze umdrehung drehen ohne dass sich das gewinde im nippel bewegt. wenn ich das laufrad dann abdruecke dreht sich der nippel wieder zurueck. oder ich dreh den nippel noch etwas weiter und dann loest sich das gewinde im nippel und die speiche dreht sich zurueck. so ist aber eben kein feinzentrieren moeglich.
das klingt ansich nach zu hoher speichenspannung aber das spiel beginnt schon wenn die spannung noch klar zu niedrig ist. ich fuehre es auf die hohe drehelastizitaet (physikalisch sicher der falsche ausdruck, sorry) der DT Revolution zurueck, da es bei den dickeren DT Comp noch nie passiert ist. oder es liegt an den alunippeln?? muss es mal mit messingnippeln versuchen.

ich habs auch schon mit einem tropfen oel bzw. fett am gewinde versucht. das hat nicht wirklich geholfen und ich denke dass macht auch keinen sinn, da sich dann die speiche bzw. der nippel vermutlich im betrieb nur leichter wieder loest, oder?
ist leinoel oder die DT speichenschmiere da besser geeignet?

oder mache ich was falsch?

Carsten
 
@ carsten

das liegt imho schon an zu "trockenen" gewinden der speichen. speziell bei alu nippeln muss schmierstoff dazwischen.

ich öle die gewinde erst nachdem ich das lr provisorisch zusammengesteckt habe ('nen paar gewindeumdrehungen) alsso ohne spannung ganz labberig...

dann alle gewinde gut mit öl versorgen und das lr 'nen paar mal im ständer wirbeln lassen, die fliehkraft treibt das öl in den nippel.

macht halt weniger sauerei wie geölte speichen zu nehmen.

ich kenne dieses problem nur von gut gebrauchten lr's, die auch im winter liefen, oder von sapim cx-ray's.

ciao
flo
 
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