Empfehlung der Spitzenverbände: Radfahren auf allen geeigneten Wegen erlauben

Empfehlung der Spitzenverbände: Radfahren auf allen geeigneten Wegen erlauben

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Die Bundesplattform Wald – Sport, Erholung, Gesundheit (WaSEG) überreichte vor einigen Wochen ein Empfehlungspapier an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Inhalt dessen ist, wie in Zukunft mit dem Thema Erholung und Natursport umgegangen werden sollte – wovon natürlich auch der Mountainbike-Sport betroffen ist. Hier findest du einen kurzen Überblick.

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Empfehlung der Spitzenverbände: Radfahren auf allen geeigneten Wegen erlauben
 
Über das, was die Justiz urteilt und festsetzt, kann ich hier nur müde lächeln. In meiner Umgebung befinden sich die Wälder in Privatbesitz. Bei Antreffen der hiesigen Oberförster wird man eher angeranzt (z.B. nach Anfrage über die unfassbaren Zerstörungen durch Harvester des intensiven Forstbetriebes und erheblicher Auslichtung): "Benutzt die Wege (sofern noch vorhanden) nach NWaldLG und seid zufrieden, dass wir Euch überhaupt in unseren Wäldern dulden."
 
In meiner Umgebung befinden sich die Wälder in Privatbesitz. Bei Antreffen der hiesigen Oberförster wird man eher angeranzt
Dann frag ihn mal was er denkt, woher er die 2 Mrd. Euro kommen sollen, welche die Privatwaldbesitzer fordern? Das ist dein Steuergeld welches man haben möchte. 2 Mrd / 45 Mio Erwerbstätige sind knapp 50,- p.P.
Da kann man sich auch mal die Aussagen dieses Privatwaldbesitzers ansehen. Da wird wie selbstverständlich Hilfe gefordert, aber eine Mitsprache der Gesellschaft abgelehnt. (Min 5.33)
https://www.3sat.de/wissen/nano/videos/190925-waldgipfel-100.html
 
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Es ist der Durchbruch auf den wir so lange hinarbeiten. Danke DIMB+OpenTrails für euer Standing, für euer Fingerspitzengefühl.
Es ist eine gute Lösung, es ist der bestmögliche Kompromiss! Und da wir nicht alleine auf der Welt sind, nicht im Wald und nicht auf den Bergen, MUSS es auch ein Kompromiss sein. Außerdem ist der Abstand zur kompromisslosen Forderung "alle Wege ohne die geringste Einschränkung" so gering, dass er mich nicht einschränkt. Nicht über das hinaus, was wir uns mit unseren TrailRules als Beschränkung schon selbst auferlegt haben.

Also sucht nicht das theoretische Haar in der Suppe,
sondern fahrt entspannt+rücksichtsvoll Fahrrad auf allen Wegen,
die fest genug sind um ein MTB zu tragen :-)
 
Was wir brauchen sind ausgewiesene Wege für MTB und Wanderer.

Wenn ich mit meinem Kleinkind auf dem Wanderweg unterwegs bin, möchte ich keine Downhiller haben, die auf meinem Weg mein Kind gefährden.

Und wenn ich mit Fullface und Protektoren im Wald unterwegs bin, möchte ich keine Wandere mit Kleinkindern auf dem Trail haben.
 
Was wir brauchen sind ausgewiesene Wege für MTB und Wanderer.

Wenn ich mit meinem Kleinkind auf dem Wanderweg unterwegs bin, möchte ich keine Downhiller haben, die auf meinem Weg mein Kind gefährden.

Und wenn ich mit Fullface und Protektoren im Wald unterwegs bin, möchte ich keine Wandere mit Kleinkindern auf dem Trail haben.
Das sehe ich anders. Wenn ich mit dem Bike unterwegs bin fahre ich so, dass ich jederzeit in den Stand bremsen kann, wenn ein Wanderer auftaucht. Das bedeutet auch, dass ich vor uneinsehbaren Kurven mein Tempo deutlich verlangsame. Es gilt für mich das Gleiche wie im Straßenverkehr. Man nimmt Rücksicht auf den Schwächeren und das ist im Wald der Wanderer. Zum gedankenlosen "Ballern" geht man in den Bike Park.
Und wenn Du ausgewiesene Wege willst, wird für die MTBler nicht viel übrig bleiben. Vergleiche mal die Anzahl der Wanderer mit der der MTBler und die Lobby. Dann bleiben nur noch Bike Parks übrig oder Fernradwege entlang der Flüsse.
Danke an den DIMB für das tolle Engagement.
 
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Lieber discodoener, WIR brauchen das nicht.
Aber wer sich spezialisiert braucht spezielle Strecken.
Hier reden wir doch eher, erst recht unter diesem Beitrag, über den öffentlichen Raum, den für alle zugänglichen Wald. Es geht um GEMEINSAME Wege.

Ein Fullfacegepanzerter Downhiller gehört nicht auf den Wanderweg, wirkt im öffentlichen Wald wie ein Fremdkörper, gefährdet dort die gerade erreichte gemeinsame Erklärung, ist in den immer mehr werdenden Bikeparks bestens aufgehoben.
 
Ich behaupte ja auch nicht, dass ich rücksichtslos im öffentlichen Wald ballern gehe.
Meine etwas überspitzt Formulierte Aussage war eher, dass ich bei der Masse an Mountainbiker in meiner Region (Stuttgart) nicht an ein langfristiges friedliches Miteinander zwischen Wanderern und Mountainbikes glaube und ich gerne mehr Strecken hätte, in denen ich nicht hinter jeder Kurve mit ner Familie rechnen muss. Gleichzeitig aber die offiziellen Wanderwege auch weniger befahren werden sollten
Bis dahin fahre ich natürlich weiterhin auf Sicht.
Viele andere hier im Wald, die sicher 25 Jahre jünger sind, fahren leider rücksichtslos und verderben das Klima.
 
ja, ich p
schiebe es nicht auf jüngere, nicht auf zu viele andere. Rede nicht darumherum.
Wenn du dir und deinem Kleinkind auf öffentlichem Weg lieber nicht begegnen willst, dann kann es nur an DIR liegen.
Ja, da hast du völlig recht.

Ich möchte Sonntag Nachmittags auf nem stark frequentierten S2 Wanderweg weder mir noch anderen MTBler begegnen. Egal ob Enduro, CC oder EMTB
Deshalb wirst du mich zu diesen Zeiten aus Rücksicht auf andere Waldbesucher auch dort nicht antreffen - sondern auf der einzigen legalen Downhillstrecke oder mit
dem Kinderanhänger auf dem Forstweg.

In anderen Regionen mag ein Open Trails Konzept funktionieren. In einem Wald nahe einem Ballungsgebiet bin ich überzeugt, dass es getrennte Wege für MTB und Wanderer braucht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In anderen Regionen mag ein Open Trails Konzept funktionieren. In einem Wald nahe einem Ballungsgebiet bin ich überzeugt, dass es getrennte Wege für MTB und Wanderer braucht.
Es benötigt durchaus verschiedene Konzepte. Die gemeinsame Nutzung der Wege in der Fläche ist aber die Grundvoraussetzung. In Ballungsräumen benötigt es aber zusätzlich dezidierte Abfahrtsstrecken. Siehe Freiburg, Karlsruhe oder auch der Woodpecker in Stuttgart. Deshalb hat die DIMB ja das Konzept mit den Flowtrails in Deutschland etabliert.
https://www.dimb.de/fachberatung/fakten-und-konzepte/streckenbau/
Diese Strecken sind aber wiederum für manche Biker nicht ausreichend. Sie möchten lieber eine Tour fahren als immer die gleiche Strecke bergab. Deshalb sind pauschalierte Aussagen, dass Mountainbiker getrennte Strecken benötigen, kontraproduktiv. Sie spielen nur die eine Disziplin gegen die andere aus.

Mit dem WaSEG Papier haben wir einen ersten wichtigen Schritt getan. Jetzt gilt es dies in die Gesetzgebung zu übertragen. Aber das reicht noch nicht überall aus um den Bedarf zu decken. Die IMBA in USA hat aktuell den Focus auf "More Trails close to home"
https://www.imba.com/our-focus
Wir benötigen in den Naherholungsgebieten auch mehr Trails. Das können gemeinsam genutzte Wege sein oder dezidierte Strecken. Das wird ein Punkt sein auf den wir in Zukunft hin arbeiten. Aber solche Wege werden nicht automatisch entstehen. Dazu benötigt es vor Ort organisierte Biker die so eine Strecke dann auch bauen und betreuen.

Siehe auch Trailnews 2019 Artikel "Der Weg ist das Ziel"
https://www.dimb.de/dimb/mitgliedszeitschrift-trailnews/
 
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Definiere "geeignet".

Der Biker im Wald wird für sich den Weg oder Trail als "geeignet" betrachten, der Wanderer hingegen als "nicht geeignet"
Und schon ist wieder Feuer unterm Dach.
Für mich ist die formulierung “geeignet“ das beste was uns passieren kann.
Warum?
Ganz einfache Beispiele:
Ein Weg auf dem ich Spaß beim Wandern habe, ist z.B. für meine Schwiegermutter völlig ungeeignet.
Ein Weg, den ich beim Biken ausschließe weil zu schwierig, macht z.B. einem Herrn McAskill richtig Spaß.
Und jetzt?
Mal abgesehen vom Thema Nass/Trocken, wer will denn bitte wie definieren, was ein geeigneter Weg ist?
Das geht schlicht und einfach nicht.
 
Was wir brauchen sind ausgewiesene Wege für MTB und Wanderer.

Wenn ich mit meinem Kleinkind auf dem Wanderweg unterwegs bin, möchte ich keine Downhiller haben, die auf meinem Weg mein Kind gefährden.

Und wenn ich mit Fullface und Protektoren im Wald unterwegs bin, möchte ich keine Wandere mit Kleinkindern auf dem Trail haben.

Und hier wird, leider mal wieder, offensichtlich, wie bereits konditioniert und programmiert wurde, um eine Meinung zu schaffen für ein Problem, dass eigentlich gar nicht existiert und alles wird mal wieder durcheinander geschmissen. Das was oben beschrieben ist mag vorkommen, ist aber nicht die Regel, sondern eine Ausnahme:

Die bösen "Downhiller" haben überhaupt kein Interesse daran, auf anspruchslosen Wanderwegen herunter zu fahren. Wozu auch?
Genauso sind den meisten Wanderern die MTB Strecken viel zu schwer und ungemütlich zum Begehen. Meistens einfach zu steil.
Vielfach werden diese Wege nicht mal als Wege erkannt. Diese beiden Klientel treffen sich quasi nie (Natürlich abgesehen von Querrungen oder Überfahrten). Genau aus diesem Grund entstehen doch gerade die "illegalen" Trails!

Mittlerweile gehe ich Wandern, betreibe Radfahrern in vielen seiner Nuancen und auch noch Kanu, sowie leichte Klettersteige.

Einfach mal, vielleicht im eigenen Revier, in eine andere Rolle schlüpfen, auf die Leute zugehen und reden. In Gesprächen kommt dann schon heraus, was sie eigentlich wollen oder was sie stört. Das ist alles ganz locker und problemlos möglich, denn es sind auch bloß Menschen!

Die rücksichtslosen und rasenden "Downhiller" entpuppen sich dann in fast allen Fällen als eng bekleidete Marathonisti oder zu schnelle Tourenfahrer. Warum? Weil im Wald keine Kenner des Sports herumlaufen: jeder der runterfährt ist ein "Downhiller".


Dann hätten wir da noch die sinnlose Diskussion über das Befahren illegal angelegter Wege.
Das bauen dieser Wege ist ohne Genehmigung verboten, das Betreten laut Gesetz aber erlaubt. Für das Betreten ist die Eignung wichtig. Ein Widmung oder Gemarkung, oder gar ein Verzeichnis in Karten ist ohne Belang.
Kennt jemand eine gesetzlich Grundlage, ob die Kenntnis über die illegale Entstehung eines Weges dessen Betreten verbietet?

Eine Eignung eines Weges kann der jeweilige Benutzer nicht feststellen ohne diesen zu Betreten.
Das sagt nur aus, dass man als Waldbenutzer eigenverantwortlich handeln und entscheiden soll, welchem Schwierigkeitsgrad man sich selbst zutraut. Wenn man sich überschätzt ist man selbst schuld. Stellt sich der Weg als nicht geeignet heraus, so bleibt immer noch der Rückweg, Schieben oder Tragen. Die Eignung gilt natürlich auch für uns Wanderer.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, irgendwie logisch. Aber Recht geht heute anscheinend immer mehr vor Logik.

Und sind wir mal ganz ehrlich: wenn ein Waldbesitzer einen selbst gebauten Weg nicht dulden möchte, dann wird er einen Weg finden die Benutzung zu unterbinden und den Weg wieder zu naturrieren. Verbotsschilder aufstellen an illegalen Wegen ist Augenwischerei. Kenne da Wege, die sind teilweise 30 Jahre alt, aber seit einem Jahr per lapidaren Schild verboten.

Ob das sinnvoll, sozial verträglich oder fördernd für den Ruf einer Sportart ist, sich unmenschlich zu Verhalten ist eine andere Frage.
Ich treffe nur wenige "Rüpel", aber genau um die wird auch immer eine Menge Wind gemacht und genau diese sind auch die Uneinsichtigen.
Auf allen Seiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
... seit 2006 bist du dabei?
Wie oft hat Heico es dir mit seiner bewundernswerten Geduld schon erklärt? Wir oft hast du es schon von anderen gehört?

Lieber discodoener, du irrst!
Ein Trail+Tourenmountainbiker braucht KEINE getrennten Wege und so langsam habe ich die Faxen dick von diesen unüberlegten egoistischen Sprüchen der Gravitys. Ein Mountainbiker wählt seinen Weg aus allen Wegen, und wo es ihm zu voll ist da fährt er nicht hin.

Lieber discodoener, du hast recht!!
Mit deiner Einstellung solltes DU auf öffentlichen Wegen nicht fahren. Unterlasse es bitte, bevor es allen anderen verboten wird.

... und noch was;
lebe deinem Kleinkind Werte vor. Toleranz+Rücksichtnahme.
Egoismuss ist kein Wert.
 
wer kennt sich mit Wegen aus?
>> befestigt, fest, naturfest, geeignet? <<

Welche Beschreibung ist am geeignetsten,
um einen Weg zu beschreiben, der für's Mountainbiken
geeignet ist?

Aus meiner Sicht alle bis auf befestigt,
denn ganz klar schließt "befestigt" alle
unbefestigten Wege aus.

Aber ist fest irgendwie schlechter als geeignet?
Nein, denn trotz aller Fahrkünste muss der Weg
so fest sein, dass er mich und mein MTB trägt.

Oder wäre er sonst geeignet???

Also sucht nicht das theoretische Haar in der Suppe,
sondern fahrt entspannt+rücksichtsvoll Fahrrad auf allen Wegen,
die fest genug sind um ein MTB zu tragen :-)
 
Für mich ist die formulierung “geeignet“ das beste was uns passieren kann.
Warum?
Ganz einfache Beispiele:
Ein Weg auf dem ich Spaß beim Wandern habe, ist z.B. für meine Schwiegermutter völlig ungeeignet.
Ein Weg, den ich beim Biken ausschließe weil zu schwierig, macht z.B. einem Herrn McAskill richtig Spaß.
Und jetzt?
Mal abgesehen vom Thema Nass/Trocken, wer will denn bitte wie definieren, was ein geeigneter Weg ist?
Das geht schlicht und einfach nicht.
Moin,
ich wohne in Bayern, die "Geeignetheits"-formulierung bei Wegen gibts hier also schon.
Trotzdem ist bei Bamberg jeder 2. Trail für Mountainbiker abgesperrt, auch andern Orts findet man die Radlerverbote auf (für mich) geeigneten Trails.
Ob diese Verwaltungsakte rechtmäßig erlassen werden kann dahinstehen, wenn man dagegen nicht klagt ist man der Illegale auf dem Trail...
Deshalb stehe ich dieser "Geeignetheit" durchaus kritisch gegenüber.
 
Moin,
ich wohne in Bayern, die "Geeignetheits"-formulierung bei Wegen gibts hier also schon.
Trotzdem ist bei Bamberg jeder 2. Trail für Mountainbiker abgesperrt, auch andern Orts findet man die Radlerverbote auf (für mich) geeigneten Trails.
Ob diese Verwaltungsakte rechtmäßig erlassen werden kann dahinstehen, wenn man dagegen nicht klagt ist man der Illegale auf dem Trail...
Deshalb stehe ich dieser "Geeignetheit" durchaus kritisch gegenüber.
In meinem Hausrevier (Altmühltal/Kipfenberg) steht auch ein Verbotsschild fälschlicherweise in der Landschaft. Wie ist denn die Sperrung begründet? Da muss es schon einen sehr triftigen Grund geben, damit das gültig ist.
 
Ist das so lustig wie bei uns hier? An den illegalen zum Radfahren gebauten Trails UND auf alten legalen Wanderwegen kleben Zettel mit dem Hinweis, dass das Radfahren nur auf geeigneten Wegen erlaubt ist. :daumen:
 
Ist das so lustig wie bei uns hier? An den illegalen zum Radfahren gebauten Trails UND auf alten legalen Wanderwegen kleben Zettel mit dem Hinweis, dass das Radfahren nur auf geeigneten Wegen erlaubt ist. :daumen:
Is doch easy: Strava einschalten - den Weg abfahren - Screenshot von der Aufzeichnung ausdrucken und neben den Verbotszettel hängen.
Weg wurde befahren = Weg ist geeignet!
Edit:
Herr Huber hat zum Beispiel diesen Weg als geeignet betrachtet und ist ihn "gegangen":
https://www.klettern.de/szene/alexander-huber-free-solo-an-der-grossen-zinne/Für mich ist das nicht drin und das ist ganz allein meine Einschätzung.
Jeder ist bei der Auswahl eines natürlichen Weges selbst dafür Verantwortlich, ob er ihn benutzen kann, oder eben nicht. Das ist völlig unabhängig von der Art der Fortbewegung. Wen dem nicht so ist, darf in Deutschland niemand mehr die asphaltierten Oberflächen verlassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das so lustig wie bei uns hier? An den illegalen zum Radfahren gebauten Trails UND auf alten legalen Wanderwegen kleben Zettel mit dem Hinweis, dass das Radfahren nur auf geeigneten Wegen erlaubt ist. :daumen:
Genau, gebaute aber auch Wanderwege abgesperrt, ausführliche Begründung, hält aber m.E. einer Argumentation kaum stand, habe auch schon Mailkontakt gehabt, bringt nichts, lade später mal Fotos hoch, fahre grad
 
Is doch easy: Strava einschalten - den Weg abfahren - Screenshot von der Aufzeichnung ausdrucken und neben den Verbotszettel hängen.
Weg wurde befahren = Weg ist geeignet!

Das geht nicht so einfach, da dann das Gleiche passiert, wie es oft hier im Forum der Fall ist: Gleichgesinnte einer Interessengruppe vergessen jede Logik und gehen sich plötzlich gegenseitig an. :wut::wut:

Sprich: durch das Befahren gesperrter Strecken, ob der Weg nun legal oder illegal angelegt wurde, drohen die Lokals Ihre Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Forst zum Bau legaler Strecken einzustellen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...

Egal, denn das positive an den ganzen Verhandlungen ist genau das, was bisher überall passierte, wo man versucht hat alte Trails zu verbieten (wohlgemerkt auf die Wortwahl achten: "versucht hat zu verbieten", nicht: "die alten Trails gesperrt hat") und durch neue legalisierte zu ersetzten:
Die Anzahl der Trails steigt! :cool: In diesem Fall wird sie sich wohl verdoppeln, alte + neue. Da sehe ich die Sache doch recht gelassen und bin froh, dass die DIMB nicht mit im Boot sitzt, sonst müsste noch nach Ihrer eigenen Zertifizierung der Berg abgetragen werden, damit die 8% Gefälle im Schnitt eingehalten werden können.:lol:

Das ist irgendwie alles etwas seltsam.

Und die Bergkneipe oben drauf wird wahrscheinlich zur Goldgrube und anbauen müssen.
 
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