Wieder zu Hause.
Meine Knipse blieb die ganze Zeit im Koffer, daher hier nur ein kurzer Abriss in Textform.
Das Resumee vorab - Zeitpunkt, Unterkunft und selber-shuttlen war alles bestens, ich würds gerne wieder so machen.
Die Unterkunft
War ein etwas runtergekommener irgendwann mal schicker 5stöckiger Hotelbunker in Riva, genau das richtige, wo man dreckig kein schlechtes Gewissen haben muss. Wir waren im 5ten Stock und hatten ca. 50 (!) Quadratmeter Dachterrasse mit jeder Menge Blick. Das ganze für ca. 15,- pP und Tag bei Selbstverpflegung.
Das Bikefestival
War mal ganz lustig anzuschaun. Jede Menge neuer Fahrräder usw.
Z.B. ca. 10 x 901, die ohne Risiko einen ganzen Tag für umme gefahren werden dürfen. Diese Konditionen sind bei den anderen eher schlechter.
Für mich die Gelegenheit, 3x für schmalen Taler sprich jeweils 20,- an Freeride-Touren teilzunehmen. D.h. Shuttle hoch und ca. 1000m runter.
1x Lagoonbike (oder so, einheimischer Guide, etwas lustlos), 1x Fahrtwind (gut), 1x Holger Meyer (auch gut).
Bikefestival Freitag - der EnduroRide
Nachdem wir uns die Strecke angesehen hatten, haben wir (bzw. ich) dann doch nicht teilgenommen. (nächstes Jahr würd ich aber wenn das wieder was wird... jawoll!).
Die kleine Kante schien dann doch zu schwierig zum droppen. Beim Rennen konnten wir beobachten, dass fast alle Fahrer das problemlos fuhren. Mehr noch - 3 (oder so) Piloten droppten die Kante davor auch noch - und die ist locker 2m hoch und hat weniger als 2m Landung (weil dann kommt die kleine Kante).
Muss man sehen. Jedenfalls äußerst beeindruckend. (im aktuellen Lagobiker 2009 ist dazu ein Artikel)
Auf jeden Fall - um den Ende vorzugreifen - probierten wir das ganze in Ruhe am Sonntag und meisterten dan auch die kleine Kante. Immerhin. Und mit professioneller Zeitnahmetechnik und Funke.
Die Touren und die Shuttelei
Wir haben uns fast jeden Tag selber geshuttled und im Schnitt 2 Abwärtstouren à ca. 1000hm geschafft. Mit ein bischen mehr Disziplin (also z.B. vor 11:00 losfahren aber man hat ja auch Urlaub...) würde man auch mehr schaffen aber ich muss sagen, ich war nachm 2ten Mal ziemlich durch.
Der Lerneffekt war auf jeden Fall deutlich.
Wir sind z.B. 2x Pianaura gefahren. Beim 2. Mal hats ordentlich geregnet. Letztes Jahr hab ich mit Flo bei Nässe die ollen glatten Karrenwegsteine mehr oder weniger geschoben. Diesmal galt - Geschwindigkeit bringt Sicherheit.
Ähnlich bei den verschiedenen Varianten vom Sentiero de la Pace vom Altissimo runter, den wir - bei der Suche nach dem Skull - ein par Mal gefahren sind. Wenn man noch frisch im Hinterkopf hat, dass grundsätzlich nach den Kurven keine wirklich bösen Überraschungen lauern, kann man es einfach ganz anders laufen lassen.
Oder der Trail ab Bregasina quer zur Ponale Strasse. Ca. 200-250hm.
Den sind wir (nachmittags!) nochmal ganz locker 4x gefahren.
Ab dem 3ten Mal sind wir dann die "steile Schlüsselstelle" gefahren.
Hätt ich beim ersten Mal nie gedacht.
Und beim 5ten oder 6ten Mal wären dann diverse Stufen dran gewesen gedroppt zu werden. Naja nächstes Mal.
Der Sprinter ist auch gross genug, um - mit ein wenig Übung - 8 Räder ohne grosses Bimborium zu verladen.
Die Unfälle und Verletzungen
Wir hatten fast keine. Ich fand es sehr gut, dass sich niemand wirklich dolle überschätzt und dementsprechend gelegt hat.
Resumee
Gerne wieder.
schotti