Gefälligkeitsdienste am Ratt - wo hört der Spaß auf?

Geben und Nehmen funktioniert sowieso nur am Besten bei Freunden und da helfe ich immer gerne...wer sich von der "Gesellschaft" ausnutzen lässt, hat doch in der Regel noch kein Lehrgeld gezahlt.

"Freunde" ist halt in so nem Fall immer relativ...zumindest wenn die Arbeit gemacht ist.
 
In unserer Gesellschaft ist es normal geworden andere auszunutzen, also mehr nehmen als zu geben.
Soll ich da jetzt auf 'gefaellt mir' klicken??
Du hast inhaltlich Recht, was einen Zustimmungsbutton rechtfertigen wuerde, aber 'find ich schaisze' waere der passendere Knopf ... o_O

Nehm ich mal 'hilfreich' ... ;)
 
Ich leiste nur Hilfe zur Selbsthilfe.
D.h. ich begleite das, und lasse den Bittsteller selbst fleißig im Fett/Dreck wühlen.
Laufräder werden nur für die Familie, und selten für engste Freunde gebaut.

Hab mit der Familie genug zu tun, und ich habe mir für den Fall der Fälle auch ein klares "Nein" antrainiert, meistens erspare ich mir das mit der Empfehlung eines geeigneten Mechanikers.
 
Ich meine nicht irgendwelche Facebook Freunde sondern die, die mir auch schon mal geholfen haben, wenns eng war.

Fratzenbuch hab ich nicht.

Was tun wenn die Freunde, denen man hilft, einem im Gegenzug nicht helfen können, da sie keine verwertbaren Fähigkeiten haben? Geld nehmen finde ich immer doof :confused:
 
Fratzenbuch hab ich nicht.

Was tun wenn die Freunde, denen man hilft, einem im Gegenzug nicht helfen können, da sie keine verwertbaren Fähigkeiten haben? Geld nehmen finde ich immer doof :confused:

Wie nikolauzi schon meinte..quit pro quo kann jeder: Einladung zum Essen oder in Kneipe/Konzert o.ä. als Zeichen der Wertschätzung. Manch einer hat mir auch schon sein MTB-Reste-Teilelager vermacht.

Als ich anfing, das Schrauben zu lernen, hab ich immer eine Riesentafelschokolade mitgebracht und Bremsbeläge als Präsent.
 
...der Spaß hört auf wenn die Reparatur länger als eine Stunde dauert, die Karre total versifft ist (Altölkette usw.) und überlebenswichtige Teile betroffen sind. Hilfe zur Selbsthilfe - nach dem Motto, so geht das und das Teil funzt nicht weil...
 
Ich leiste nur Hilfe zur Selbsthilfe.
D.h. ich begleite das, und lasse den Bittsteller selbst fleißig im Fett/Dreck wühlen.
So handhabe ich das auch. Ich zeig ihnen wo der Fehler liegt und was die Lösung ist. (Oft kommen sie dann auch ganz alleine drauf)
Wenn es dann bei der Umsetzung hapert, lang ich natürlich mit hin ;)
Nebenher kann man entweder selber ein wenig Schrauben oder die Werkstatt wird eben aufgeräumt.

Geld nehm ich nicht, Zumindestens nicht von Freunden oder Kollegen, irgendwann wird das Karma schon danke sagen :dope::dope:
 
"An dem Schrotthaufen mach ich mir nicht die Hände schmutzig"
"Oh, Oh, Oh. Oh, das wird teuer"
"Was!? DAMIT hast du es bis zu mir geschafft!?"
"Kannst du deine Lebensversicherung weiterempfehlen?"
"Is dat Kunst, oder kann dat wech?"
"Kauf am besten gleich etwas Vernünftiges"
"Ihr könnt euch alle verpissen, so wie ihr dasteht"™
"Dafür habe ich gar kein Werkzeuch da"

Such dir was aus.
"Ihr könnt euch alle verpissen, so wie ihr dasteht"™

Am Telefon:" Hey, wie geht's dir, wollte mich schon lange mal wieder melden..."
"Was ist kaputt?!?"
Betreten- beleidigtes Schweigen ...
 
Gestern bimmelt das Handy .
Ich : Hallo
Ja , hallo wollte mich nur mal melden . Es ist nichts kaputt . Ich bin dir vom letzten mal ( ca. 1/2 Jahr ) noch was schuldig . Komm mal vorbei . ( Hat eine Kneipe der Type )
Ich : Okay , sowie ich Zeit habe .

So geht es auch . Aber ich befürchte schlimmeres .
bicyclerepairman.JPG
 
Nachdem mein Bruder, der den selben technischen Beruf wie ich gelernt hat, sich das MTB-Fahren angewöhnt hat, werde ich ständig gefragt, wie geht das, wie macht man das, "Kannst Du nicht?" Ich helfe ja gerne, aber mein MTB-Wissen hab ich mir selbst erarbeitet oder im Inet angeeignet und ich sehe allmählich nicht mehr ein, warum er sich nicht selbst in die Materie einarbeiten kann. Nachdem er neuerdings seinen Kindern gebrauchte Bikes beschafft hat, die viel Zuwendung brauchen, habe ich mir angewöhnt, auf die vielen Whatsapp-Hilferufe wahlweise mit Suchmaschinenlinks zur Frage oder mit Youtube-Links zum konkreten technischen Problem zu antworten.
Mittlerweile hat er es kapiert und fragt nur noch bei speziellen Problemen nach.
 
Mal ziemlich spät und ziemlich OT:

Geben und Nehmen funktioniert sowieso nur am Besten bei Freunden und da helfe ich immer gerne...

...das erinnert mich an einen Spruch einer meiner liebsten Verflossenen: "Das Leben ist ein geben und nehmen - ALSO NIMM MICH UND GIB'S MIR!"

Btt:
Sieht bei mir aber ähnlich aus; bei wirklichen Freunden helfe ich auch, wann immer Not am Mann ist (am besten gemeinsam; für den Lerneffekt), bei guten Bekannten helfe ich auch, vorausgesetzt es passt bei mir von Zeit und Aufwand und ich komme mir nicht ausgenutzt vor.
Bei flüchtigen Bekannten gebe ich eher Tipps zur Problemlösung; da ist mir die eigene Zeit zu wertvoll, um sie (bestenfalls schlecht bezahlt) zur Verfügung zu stellen.
 
Mal ziemlich spät und ziemlich OT:



...das erinnert mich an einen Spruch einer meiner liebsten Verflossenen: "Das Leben ist ein geben und nehmen - ALSO NIMM MICH UND GIB'S MIR!"

Btt:
Sieht bei mir aber ähnlich aus; bei wirklichen Freunden helfe ich auch, wann immer Not am Mann ist (am besten gemeinsam; für den Lerneffekt), bei guten Bekannten helfe ich auch, vorausgesetzt es passt bei mir von Zeit und Aufwand und ich komme mir nicht ausgenutzt vor.
Bei flüchtigen Bekannten gebe ich eher Tipps zur Problemlösung; da ist mir die eigene Zeit zu wertvoll, um sie (bestenfalls schlecht bezahlt) zur Verfügung zu stellen.
mach ich ganz ähnlich...ich hab/hatte mal einen "kumpel", der hat sich mehrfach einfach so helfen lassen ohne grosse gegenleistung aber das hat mich viel zeit gekostet. irgendwann - er ist physiotherapeut - habe ich ihm angeboten, dass ich die zeit, die ich an seinem "computer" als service verbringe, gerne als patient in seiner praxis als kostenlose behandlung im tausch haben möchte. er hat danach nie wieder angerufen. :-)..."freunde" gibts. :-)
letztendlich bin ich zwar ein hilfsbereiter mensch aber rieche mittlerweile frühzeitig den braten, bin weniger blauäugig und geb auch nur noch theoretische hilfestellung. davon abgesehen ist meine zeit einfach zu knapp geworden, sodass ich maximal meinen nichten und neffen helfen würde aber selbst bei der heutigen jugend ist vieles so selbstverständlich (ein "danke" sollte man nicht erwarten). eigentlich schade...aber so sind wohl die zeiten.
 
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