Geführte MTB-Reisen - Eine Ideensammlung

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Servus liebe Forum Gemeinschaft!

Ich habe momentan die Idee und auch ein bisschen das Verlangen danach mein Hobby vermehrt auch in mein Berufsalltag zu bewegen. Um dieses zu machen dachte ich daran Individuelle Bikereisen für Einzelpersonen und Kleingruppen zu organisieren.

Wie komme ich darauf?

Ich bin seit 2019 Selbstständig in der Veranstaltungsbranche und daher seit Frühjahr 2020 im Dauerhaften Überlebenskampf und habe viel Zeit für Überlegungen. Da rückt natürlich die Frage "was will ich in meinem Leben machen" häufig in den Mittelpunkt. Daher möchte ich Leuten die Begeisterung für mein Hobby näher bringen und auch mein Organisationstalent und die Leidenschaft für detaillierte Planungen anderen Menschen als Dienstleistung anbieten. Außerdem finde ich, dass der MTB Tourismus häufig auf wenige bekannte Regionen kanalisiert wird, weil der normale Bike keine Lust hat vor Ort nach Wegen und coolen Trails zu suchen, sondern gerne alles ausgeschildert hätte.

Was ist die Grundidee, und warum gerade so?

Ich möchte auf den Reisen alles organisieren, also Unterkunft, Verpflegung, Tourenplanung, Shuttle Service, Liftkarten(falls nötig), Kooperation mit Lokals/lokalen Bike Schulen/Guiding Firmen, Nationalparkverwaltungen einbinden, und so weiter und so fort.

jetzt werden einige denken: Naja gut, das gibt es tausendfach, warum grade das nochmal anbieten?

Was soll anders sein?

Ich habe mitbekommen, dass bei vielen Bike Reisen ist die Unterbringung in Hotels oder klassischen Gasthöfen organisiert ist, meistens in gehobenen Standard, oft sogar luxuriös mit Wellnessbereich. Das ist meiner Meinung nach nicht wirklich passend zum häufig bodenständigen Biken und der kollegialen Atmosphäre auf dem Trail. Jeder hat sein eigenes Zimmer, man sitzt am Abend eventuell an einer Hotelbar, dann meistens aber nicht die gesamte Gruppe weil es wieder ein oder zwei Eigenbrötler gibt, die direkt nach der Tour auf ihr 4* Einzelzimmer verschwinden. So stelle ich mir eine Pauschalreise vor die ich bei Neckermann buche, nicht jedoch meinen MTB-Urlaub.
Daher ist mein Ansatz ein wenig anders. Ich möchte als "Reiseleiter" mit einer Gruppe von 6-8 Gästen gemeinsam in einem Ferienhaus zu wohnen. Für Verpflegung möchte ich dennoch sorgen indem eine zweite Person die Reise begleitet, deren Hauptaufgabe es ist die Verpflegung zu organisieren und bei One-Way Touren das Shuttle vom Start zum Ziel zu fahren und halt ein bisschen Mädchen für alles sein kann/soll. Der Grund dafür ist, dass gemeinsam kochen zwar cool wäre, aber auch für viel Konfliktpotential in der Gruppe sorgen kann und die komplette Reise versauen kann. Wenn ein Teilnehmer sich anbietet und mithelfen will würde ich das nicht ablehnen, es soll aber nicht eingeplant sein.
Ich denke auf diese Art und Weise falle ich in eine Nische, die es so nicht wirklich gibt(zumindest habe ich nichts gefunden). Außerdem wäre es eher ein Urlaub den ich mit meinen Kumpels zusammen machen würde und genau dieses Gefühl möchte ich für die Gäste erschaffen. Bike with Friends quasi. Auch wenn man es als Einzelperson oder Pärchen bucht soll man am Ende der Woche aus einer coolen Gemeinschaft nach Hause fahren und im besten Falle neue Freunde gefunden haben mit denen man gerne wieder in den Urlaub fahren würde.

Wo soll es hingehen?

Ich kann mir vieles vorstellen. Durch Corona haben vor allem die wenig ausgebauten deutschen Mittelgebirge(oder allgemein innerdeutsche Gebiete) einen Touristikboom bekommen. Also könnte man das ganze zum Beispiel im Harz, dem Erzgebirge, der Pfalz, oder oder oder anbieten. Außerdem möchte ich auch etwas ungewöhnlichere Destinationen anbieten. Da kommt mir Norwegen, Tschechien oder Slowenien in den Sinn, Südafrika, Japan oder auch mal unbekanntere Regionen in Frankreich, Spanien oder Italien wären eine Option.

Was mir zum Abschluss noch besonders wichtig ist: Ich möchte mit meinen Reisen auf keinen Fall in Konkurrenz mit den lokalen und etablierten Guiding Unternehmen treten und denen auch nicht Ihre Umsätze abgraben. Ich möchte viel mehr diese lokalen mit einbinden und bei Ihnen immer mindestens eine Tagestour buchen und mit der Gruppe zusammen erleben. Genau diese Lokals machen für mich dann das perfekte kennenlernen der Region aus.

So... Ich denke der Text ist lang genug und mich würde einfach mal interessieren, was IHR davon haltet. Würdet ihr so eine Reise buchen? Einfach mal ankommen und sich um nichts kümmern müssen, dabei aber gleichzeitig ein wenig Klassenfahrt Feeling? Schreibt mir gerne eure Ideen, Bedenken, Anregungen und vor allem eure ehrliche Meinung(ein "was fürn Scheiß, Ich plan meine Reise lieber selber als irgend einen Depp dafür zu bezahlen" könnt ihr euch jedoch denken, weil daran werde ich euch nicht hindern ;-P)

LG und vielen Dank für eure Zeit,

Jonas
 
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Das kannte ich tatsächlich noch nicht, wobei RMT so wie es aussieht eher eine größere Gruppe mit 2 Personen betreut. Daher kommen denke ich mal auch die günstigen Preise. Wenn mir natürlich das Feriendorf gehört wo ich sowas anbiete ist das geil, den Luxus habe ich leider nicht :-D
 

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Rainer Wahnsinn
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Klingt mir alles zu diffus und Dein "Organisationstalent" als Nische zu dünn. Gibt ja doch ne ziemliche Bandbreite an Angeboten. Von Trans-Irgendwas Anbietern bis zu lokalen Hotels mit Bikeguides. Problem ist doch eher, das Passende zum gewünschten Termin zu finden.
Meine Vertriebserfahrung hat mich gelehrt, daß "Bauchladenangebote" vom Typ "Ich kann alles besorgen" eher wenig Aufmerksamkeit finden. Frage wär also, was konkret willst Du wo und wann anbieten? Das könnte schon ziemlich kompliziert werden, hier ein konkretes Angebot überhaupt mal zusammenzustellen.
Da fänd ich eher interessant, ein gescheites, intelligentes Suchportal zu basteln, wo man nach diversen Kriterien wie z.B.Terminwunsch, Schwierigkeitsgrad/Tourencharakter, Region etc.suchen kann und dann Angebote verschiedener Anbieter findet. Provision gibts von den Anbietern. So ne Art booking.com für MTB-Reisen.
 
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Gut, als Bauchladentyp würde ich mich nicht bezeichnen, Die Überlegung ist eher gewesen, dass es Leute gibt die eben nicht das suchen was es schon zu Hauf gibt. Weil genau ein lokales Hotel mit Bike Guides in bestimmten Regionen von Norwegen zu finden ist nicht so einfach.

Was ich konkret anbieten will? Ich denke ich bin oben schon ziemlich konkret geworden :confused: Zumindest für eine Ideensammlung im Forum.
Als Beispiel könnte ich eine Woche hier bei mir daheim im Erzgebirge anbieten. Einige Tage der Woche kann man in den bekannten Spots wie Rabenberg, Klinovec oder ähnlichem anbieten, den Rest der Woche dann mit "Hometrails" Runden in der Region. Trails die man in keinem Guidebook findet. Mit einer Gruppe von 6-8 Bikern stört das auch nicht, wenn man da mal 3-4 Wochen im Jahr geführte Touren anbietet. Genau das finde ich nämlich immer schwierig, wenn ich "unbekanntere" Regionen mit dem Bike bereise. Es gibt 1-2 Spots oder Bike Parks und drum herum ist die karte leer.
 
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Die Idee an sich finde ich gut. Ob man damit ausreichend Nachfrage findet, ist eine andere Sache und wird man erst feststellen, wenn man sich "etabliert" hat. Aber aktuell ist das ein eher schwieriges Unterfangen. Da haben ja schon die etablierten Unternehmen Probleme ausreichend "Kundschaft" zu finden.
Als ich begonnen habe mit dem Mountainbiken bin ich ab und an auch mal mit geführten Gruppen gefahren. Das war auch gut so, weil man dabei viele Erfahrungen gewonnen hat. Mit der Zeit hat es mir aber immer mehr Spaß gemacht, selbst meine Touren zu planen und durchzuführen, weil ich dann weiß was auf mich zukommt und was ich mir abverlange und weil es so was wie eigen geplante Touren (und Erlebnisse mit Freunden) bei Anbietern gar nicht gibt.
Würde mich aber interessieren, ob du dein "Geschäftsmodell" weiterentwickelst und kann dir ggf. auch mal den ein oder anderen Tipp geben.
 
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Was ich konkret anbieten will? Ich denke ich bin oben schon ziemlich konkret geworden :confused: Zumindest für eine Ideensammlung im Forum.

Also ich habe es mir jetzt 2x durchgelesen, aber so richtig konkret finde ich es immer noch nicht...

Wenn du, sagen wir bei Ulptours, einen Alpencross buchst, hast du einen Guide/Reiseleiter/Mädchen für alles. Da ist auch eine zweite Person dabei, die den Bus fährt (Gepäck) und tagsüber auch shuttelt. Übernachtung ist teils in guten Hotels, teils aber auch in einfachen Hütten. Die Guides kennen die trails (nicht jeden, aber die guten schon). Ist für Anfänger, Gruppen oder Leute, die keinen Bock auf/keine Zeit für Orga haben, ein rundes Paket zum akzeptablen Preis. Diesen Kundenkreis erreichst du nicht.

Wem das zu wenig individuell ist, plant und organisiert komplett selber. Diesen Kundenkreis erreichst du nicht.

Wo genau ist jetzt deine Nische? Lokale Guides einbinden? In Nationalparks Sondergenehmigungen für deine Kunden rausschlagen (vergiss es)? Biker-WG im Erzgebirge?

Ich hoffe, du merkst, dass ich hier bewusst den Advocatus Diaboli spiele. Ich glaube schon, dass man in dem Bereich Geld verdienen kann, aber entweder hast du deine Idee noch nicht griffig genug formuliert, oder sie ist tatsächlich noch zu diffus.

Bleib dran :):daumen:
 
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Hier mal die Checkliste
1) Ausbildung als Guide etc?
2) Erfahrung als Guide
3) Netzwerk?
4) Grundkurs Kostenrechnung Betriebskalkulation?
5) Supertolle Idee?

Gleichzeitig mal für dich beantwortet:
5 mal Nein: Erstmal 1 bis 4 erledigen dann bei 5 auf eine Eingebung hoffen.
Die Businessangelleistung ist pro bono
 
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Für entlegene Gebiete könnte ich mir sowas durchaus vorstellen, z.B. für Südafrika. Weil:
Ich möchte nicht, weil ich 1 Woche biken will, 3 Wochen 2 Räder mitschleppen. Der Transport zwischen den einzelnen Spots sollte organisiert sein.
Aber: Von einem Guide erwarte ich gerade dort ein umfangreiches Wissen um Lebensumstände der einheimischen Bevölkerung, Flora und Fauna. Vermutlich wäre das für Dich eher schwierig zu leisten. Wie willst Du dort Trails guiden, ohne dort selbst zuvor schon mindesten 3-4 Monate geradelt zu sein?
Und am Ende ist es einfach eine Preisfrage: Wenn 1 Wochen biken so viel kostet, wie ein normaler 4-wöchiger Urlaub, dann verkneif ich mir das uns sage mir, schön biken kann ich auch daheim, im Urlaub mach ich dann gern mal etwas anderes. Ich glaube richtig individuell kann man sowas nur machen, wo man ein entsprechendes Netzwerk hat und sich wirklich richtig gut auskennt.
Trotzdem wünsche ich Dir viel Glück!

Dennoch möchte ich Dir noch eine positive Geschichte erzählen: Wir haben mal in Serfaus ein älteren Wanderer getroffen, der uns am Gipfel aufs radeln angesprochen hat. Er wäre immer sehr viel in Südfrankreich geradelt (Reiseradel). Als er dann arbeitslos wurde mit weit über 50 hat er für Bekannte in Südfrankreich die eine oder andere Radreise organisiert. Das hat sich herumgesprochen und die Nachfrage erhöht. Er hat das dann auf dem Arbeitsamt erzählt, dass er das halt nebenbei macht, die haben ihn gleich gedrängt, das doch zum Beruf zu machen und sie würden das auch finanziell unterstützen. Der war ganz happy damit. Allerdings hat er dann schon bisschen gejammert, dass ihm das in seinem Alter inzwischen zu anstrengend ist, mehrere Wochen hintereinander mit dem Rad unterwegs zu sein. Also du siehst, es ist alles möglich.
 
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Also ich habe es mir jetzt 2x durchgelesen, aber so richtig konkret finde ich es immer noch nicht...

Wenn du, sagen wir bei Ulptours, einen Alpencross buchst, hast du einen Guide/Reiseleiter/Mädchen für alles. Da ist auch eine zweite Person dabei, die den Bus fährt (Gepäck) und tagsüber auch shuttelt. Übernachtung ist teils in guten Hotels, teils aber auch in einfachen Hütten. Die Guides kennen die trails (nicht jeden, aber die guten schon). Ist für Anfänger, Gruppen oder Leute, die keinen Bock auf/keine Zeit für Orga haben, ein rundes Paket zum akzeptablen Preis. Diesen Kundenkreis erreichst du nicht.

Wem das zu wenig individuell ist, plant und organisiert komplett selber. Diesen Kundenkreis erreichst du nicht.

Wo genau ist jetzt deine Nische? Lokale Guides einbinden? In Nationalparks Sondergenehmigungen für deine Kunden rausschlagen (vergiss es)? Biker-WG im Erzgebirge?

Ich hoffe, du merkst, dass ich hier bewusst den Advocatus Diaboli spiele. Ich glaube schon, dass man in dem Bereich Geld verdienen kann, aber entweder hast du deine Idee noch nicht griffig genug formuliert, oder sie ist tatsächlich noch zu diffus.

Bleib dran :):daumen:
Ich denke ich verstehe was du Sagen willst, allerdings wird von den Antworten(deiner eben auch) immer verglichen mit den Anbietern in den Alpen. Genau da will ich ja eben nicht hin. Es wird sicherlich den einen oder anderen Anbieter geben, der sowas anbietet, jedoch habe ich keinen in Slowenien gefunden, eine einzige Tour in Norwegen(welche sich auf den Bikepark Hafjell beschränkt und eine Mindestteilnehmerzahl von 25 hat, das ist mir viel zu groß, zu viel Massenabfertigung...). Ich denke da kann man sich mit neuen Ideen für Locations schon eine gewisse Nische treffen.
Hier mal die Checkliste
1) Ausbildung als Guide etc?
2) Erfahrung als Guide
3) Netzwerk?
4) Grundkurs Kostenrechnung Betriebskalkulation?
5) Supertolle Idee?

Gleichzeitig mal für dich beantwortet:
5 mal Nein: Erstmal 1 bis 4 erledigen dann bei 5 auf eine Eingebung hoffen.
Die Businessangelleistung ist pro bono
Kurz mal zur Checkliste.

1) Braucht man nicht. Warum? Ich kenne viele Erfolgreiche Guides die ihr Geld nicht irgendeinem Verband für einen wertlosen Schein in den Rachen geworfen haben und so auch Erfolgreiche Fahrtechnik und Guiding unternehmen führen. Ein Guidingschein macht noch keinen guten Guide, ein Trainerschein keinen guten Trainer und ein Führerschein sagt nicht aus, dass du Auto fahren kannst.

2) Zur genüge aus Jahrelangem Kindertrainingslagern und auch als Bergführer. Auf dem MTB mit zahlender Kundschaft nicht, der Unterschied dürfte meiner Meinung nach marginal sein.

3) Durchaus vorhanden, nur das werde ich hier nicht genauer erläutern was für geile Typen ich wo kenn, aber auch wenn man niemanden kennt kann man Beziehungen aufbauen. Irgendwann muss man anfangen.

4) Ich bin schon einige Zeit erfolgreich Selbstständig, eben nur in einer Branche, die zur Zeit wegen Corona nicht arbeiten darf. Können tue ich das also auch.

5) Ansichtssache ;-) Ich Berichte dir gerne wenn es zustande kommt. Und auch wenn nicht, vllt wird es auch einfach nichts. Wenn mich solche schwarzmalerischen Mutmaßungen abhalten es auszuprobieren hätte ich nicht Erfolgreich eine Selbstständigkeit in meiner Branche gegründet und das OHNE Netzwerk und große Erfahrungen vorher. Meistens muss man eben einfach mal ins kalte Wasser springen :p
 
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Stell dir vor mein Traum wäre zwei Wochen Biken in Norwegen.
Ich organisiere nicht selbst - gehe ins Reisebüro oder zu dir. Aber warum zu dir?
Warst du schon mal in Norwegen? Sprichst du Norwegisch? Hast du norwegische Verwandte / Bekannte etc.?
Na gut kurz mal hier im Forum geschaut: Auch kein Norwegen bei dir - eigentlich gar nichts was irgendwie nach Know-How in dem Bereich aussieht, Internet, Instagram, Facebook, Bike-Blog?

OK, dann fahre ich lieber mit meinen zwei Kumpels, die kennen sich auch nicht aus aber wenigsten kennen wir uns.

Viel Glück mit der Idee - wenn es was wird freue ich mich - auch für dich
.
 
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Mehrmals in Norwegen gewesen, Kontakt zu mehreren lokalen Unternehmern(sei es Ferienhausvermietung oder Sportartikelverleih), Norweger sprechen häufig deutsch und immer englisch.

Meine Infos hier im Forum sind sehr sehr sehr dünne, da ich kaum hier unterwegs bin.

Gegenfrage: was kann dir das klassche Reisebüro als MTB´ler in Norwegen bieten? Außerdem: welcher Mensch geht heute noch ins lokale Reisebüro?

Edit: Wenn du dann eher mit 2 Kumpels fährst ist das deine Variante und du anscheinend nicht die Person, die davor zurückschreckt unorganisiert in ein dir unbekanntes gebiet zu fahren. Damit nicht die Person die ich überzeugen muss, weil du es anscheinend lieber selber machst bevor du jemanden für die Planungsleistungen zu bezahlen
 

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Rainer Wahnsinn
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Hast ja wegen Corona jetzt Zeit. Dann konkretisier doch einfach mal für Dich, was Du so anbieten willst.
Nimm halt Norwegen (obwohl ich eher Schweden nehmen würde, weils nicht so feucht ist im Sommer) und Slowenien. Nimm Deine lokalen Kontakte (Du willst ja auch mit lokalen Guides zusammenarbeiten) bzw. such Dir welche, arbeite z.B. ein paar 7-Tages-Pakete aus (inkl. oder exkl. Anreise) mit entsprechenden Touren für 6-8 Leute (welche Art Touren, welche Schwierigkeitsgrade, Übernachtungen, Anzahl Termine etc.), dann kalkulierst Du´s mal, was es kosten soll mit lokalen Guides, Dir und Deinem (Koch-)Helfer plus Organisations- und Verwaltungskosten, Steuern etc. und vergleichst mal, wo Du landest im Vergleich zu bestehenden Wettbewerbern. Wenn Du dann das Gefühl hast, es könnte klappen, kannste ja weiter machen und das Angebot bekannt machen und bewerben (also Fotos besorgen, Webseite gestalten, Suchmaschinen listen, etc. Kosten dafür auch nicht vergessen, in die Angebotspreise einzurechnen).
Dann wirst Du ja merken, wie die Resonanz ist.
So diffus, wie´s jetzt diskutiert wird, wirst Du keine gescheite Basis für ne Entscheidung bekommen.
Erste Anhaltspunkte könnten aber auch konkrete Anfragen nach Spotinfos hier in den Reiseforen sein. Da wirste viel Verkehr in Foren finden für z.B. Finale Ligure und fast nix für Norwegen. Stellt sich die Frage: Hast Du die finanzielle Power, hinreichend Interesse für Norwegen zu gerieren und genügend Tourenteilnehmer zu finden?
Nächste Fragen wären dann: Wieviele Touren mit wievielen Teilnehmern mußt Du im Jahr anbieten, um davon leben zu können? Und wie lange darfs dauern, bis Du dahin gekommen bist?

Bei Erfolg aubauen. Die Welt ist groß. Griechenland, Kroatien, Albanien, Bulgarien, französischer Jura, Cevennen, Zentralmassiv, Pyrenäen, Slowakei, etc. alles Ecken, wo sicher was gehen könnte und wo kaum hier bekannte Infrastruktur besteht. Lokale Kontakte ist auch kein großes Problem: Alte Reiseberichte aus den diversen Bike-Bravos besorgen.
 
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Also ich finde die ganzen Kommentare wenig unterstützend. Vielleicht sollten wir uns mal überlegen, ob das daran liegt, dass wir uns die Realisierung der Idee von @Freakozead nicht so recht vorstellen können.
Ich finde es gut, wenn einer etwas Neues ausprobieren möchte, auch wenn ich dabei nicht gleich mitfahren will. Ob das dann funktioniert ist eine ganz andere Sache. das muss sich einfach zeigen. Vielleicht aktuell nicht der optimale Zeitpunkt für einen Einstieg.
 
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Hast ja wegen Corona jetzt Zeit. Dann konkretisier doch einfach mal für Dich, was Du so anbieten willst.
Nimm halt Norwegen (obwohl ich eher Schweden nehmen würde, weils nicht so feucht ist im Sommer) und Slowenien. Nimm Deine lokalen Kontakte (Du willst ja auch mit lokalen Guides zusammenarbeiten) bzw. such Dir welche, arbeite z.B. ein paar 7-Tages-Pakete aus (inkl. oder exkl. Anreise) mit entsprechenden Touren für 6-8 Leute (welche Art Touren, welche Schwierigkeitsgrade, Übernachtungen, Anzahl Termine etc.), dann kalkulierst Du´s mal, was es kosten soll mit lokalen Guides, Dir und Deinem (Koch-)Helfer plus Organisations- und Verwaltungskosten, Steuern etc. und vergleichst mal, wo Du landest im Vergleich zu bestehenden Wettbewerbern. Wenn Du dann das Gefühl hast, es könnte klappen, kannste ja weiter machen und das Angebot bekannt machen und bewerben (also Fotos besorgen, Webseite gestalten, Suchmaschinen listen, etc. Kosten dafür auch nicht vergessen, in die Angebotspreise einzurechnen).
Dann wirst Du ja merken, wie die Resonanz ist.
So diffus, wie´s jetzt diskutiert wird, wirst Du keine gescheite Basis für ne Entscheidung bekommen.
Erste Anhaltspunkte könnten aber auch konkrete Anfragen nach Spotinfos hier in den Reiseforen sein. Da wirste viel Verkehr in Foren finden für z.B. Finale Ligure und fast nix für Norwegen. Stellt sich die Frage: Hast Du die finanzielle Power, hinreichend Interesse für Norwegen zu gerieren und genügend Tourenteilnehmer zu finden?
Nächste Fragen wären dann: Wieviele Touren mit wievielen Teilnehmern mußt Du im Jahr anbieten, um davon leben zu können? Und wie lange darfs dauern, bis Du dahin gekommen bist?

Bei Erfolg aubauen. Die Welt ist groß. Griechenland, Kroatien, Albanien, Bulgarien, französischer Jura, Cevennen, Zentralmassiv, Pyrenäen, Slowakei, etc. alles Ecken, wo sicher was gehen könnte und wo kaum hier bekannte Infrastruktur besteht. Lokale Kontakte ist auch kein großes Problem: Alte Reiseberichte aus den diversen Bike-Bravos besorgen.
Ja genau Zeit und Muße ist da, daher muss man das ja nicht gleich überstürzen, Kontakte werden schon parallel gepflegt und Pläne und Angebote errechnet, ich bin ja nicht ganz vom Baum gefallen ;-)
Also ich finde die ganzen Kommentare wenig unterstützend. Vielleicht sollten wir uns mal überlegen, ob das daran liegt, dass wir uns die Realisierung der Idee von @Freakozead nicht so recht vorstellen können.
Ich finde es gut, wenn einer etwas Neues ausprobieren möchte, auch wenn ich dabei nicht gleich mitfahren will. Ob das dann funktioniert ist eine ganz andere Sache. das muss sich einfach zeigen. Vielleicht aktuell nicht der optimale Zeitpunkt für einen Einstieg.
Der Einstieg ist ja auch nicht für jetzt geplant. Die Idee reift bei mir seit wenigen Wochen und will mich nicht loslassen. Realistisch werde ich dieses Jahr keine einzige Reise anbieten können, es ist einfach durch Corona nicht planbar. Eher mehrere Reisen ausarbeiten und konkret dann für 2022 anbieten, ich denke da stehen die Chancen ganz gut, dass wir Corona hinter uns gelassen haben
 

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Rainer Wahnsinn
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ich bin ja nicht ganz vom Baum gefallen
Das hoffe ich für Dich, bist ja immerhin selbständig. Ich bin nur vorsichtig und mißtrauisch, ob sichs für Dich wirklich rechnen wird. Bin immerhin auch schon 40 Jahre selbständig (allerdings nicht im Bike- oder Tourismusbusiness. Hab allerdings vor Jahren ein wenig Erfahrungen mit Tourismusträumen lokaler Wirtschaftsförderungsgesellschaften in attraktiven, aber wirtschaftlich schwachen, unbekannten Regionen sammeln können). Ich fürchte, die Zielgruppe "MTB" ist zu diffus geworden, zu individualistisch und damit ein Sammelsurium von einer ganzen Reihe von "Nischen" (geographisch, Art der Biketouren, etc.) daß es schwer werden wird, bei wenig bekannten Destinationen hinreichend Leute zusammenzubringen, um ausschließlich davon leben zu können.
 
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Also ich finde die ganzen Kommentare wenig unterstützend.
Ist mir schon klar, das es eher harsch rüberkommt.
Das ist schon als Unterstützung gedacht. Nenn es halt Realitycheck.

"Gehe, lebe deinen Traum" wäre weniger hilfreich. Die Vorrednet haben es schon sachlicher und fundierter rübergebracht.

Wobei der TE hat es schon selbst auf den Punkt gebracht:
Außerdem: welcher Mensch geht heute noch ins lokale Reisebüro?
Und dabei will er ja ein spezialisiertes Reisebüro aufmachen....
 
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Ja genau Zeit und Muße ist da, daher muss man das ja nicht gleich überstürzen, Kontakte werden schon parallel gepflegt und Pläne und Angebote errechnet, ich bin ja nicht ganz vom Baum gefallen ;-)

Der Einstieg ist ja auch nicht für jetzt geplant. Die Idee reift bei mir seit wenigen Wochen und will mich nicht loslassen. Realistisch werde ich dieses Jahr keine einzige Reise anbieten können, es ist einfach durch Corona nicht planbar. Eher mehrere Reisen ausarbeiten und konkret dann für 2022 anbieten, ich denke da stehen die Chancen ganz gut, dass wir Corona hinter uns gelassen haben
Wenn du Zeit und Muße hast, dann hindert dich im Moment nur Corona daran, erstmal auf eigene Faust Grundlagenforschung in Revieren zu treiben.

Denn ohne daß du die Reviere gründlich kennst wird dir niemand vertrauen daß das was wird, und sich lieber an lokale Anbieter wenden (die gibt es ja in welcher Form auch immer reichlich).

So 2006 rum kam ich mit MTBikern in Kontakt, die genau so loslegten, ohne jetzt groß das beruflich aufziehen zu wollen. Aufruf im Forum, haben vorher eine Riesenhütte gemietet und Grundlagen Verpflegung organisiert, paar Leute kümmerten sich um die Gruppen als Guide, und los gings. Mal waren wir 50 Leute, mal 5 bei so Aktionen. Immer war jemand "Guide", der sich ein wenig auskannte oder zumindest gut im Kartenlesen war, so waren wir erst im Harz (Brockenrocken), dann im Zittauer, bei Garmisch, auf LaPalma und am Gardasee, Vinschgau usw., mit Shuttelbus und allem. Ich erinnere an "Liteviller+Friends".

Viele machen das so, manche rufen im Forum auf, manche nehmen ein wenig Geld für die Orga (die berühmte Orgapauschale ;)), und um DAS professionell zu machen, braucht man verdammt gute Nerven, als Kindergärtner und Pfadfinderonkel nämlich - da kann man sich die Kunden ja nicht wie Reisekumpels aussuchen, sondern bekommt die ganzen Luschen, die zu faul oder zu doof sind, selber was aufzubauen.
Wenn das dein Ding ist - super.

2022 ist Corona noch lang nicht rum, aber wenigstens sollte Urlaub in dieser Art wieder möglich sein, wenn auch nicht überall.
 

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Rainer Wahnsinn
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Wenn man im Vertrieb in Hochkonkurrenzmärkten tätig sein will, ist es extrem hilfreich, wenn man seinen USP (sein Alleinstellungsmerkmal) kennt, sofern vorhanden. Ohne geht man unter bzw. wird nicht wahr genommen.
Mit Angeboten erfolgreich zu sein, die schon ähnlich im Markt vorhanden sind, erfordert ne Menge Kreativität, Ausdauer und finanzielle Ressourcen (Beispiel: Red Bull). Kann dem TE daher nur raten, sich sehr intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen.

Wer sich nicht fokussieren kann und vieles für viele bieten will, sollte sich eher mit den Samwerbrüdern zusammenhocken und an nem Internetportal für Bikereisen arbeiten. Meine ich Ernst. Sowas hab ich noch nicht gefunden. Das könnte ein Erfolg werden: Auf der einen Seite viele schon vorhandene und überwiegend kleine Anbieter ohne große Reichweite. Auf der anderen Seite zunehmend konsumierende Nachfrager, die ohne fremde Hilfe (egal ob Guide, vorgefertigte GPX-Touren oder sonstige Hilfen) kaum noch in der Lage sind, sich in freier Natur zu bewegen (ich übertreib mal ein wenig.).
 
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@Freakozead
Skizzier doch mal bitte einen MTB-Urlaub in Norwegen, den ich bei dir buchen könnte.
Eigene Anreise oder schön bequem inclusive Fähre Kiel-Oslo?
Welche Region? Fjordland? Gebirgsregion (Jotunheimen, Dovrefjell, Rondane)? Oder noch weiter Richtung schwedische Grenze?
Unterkunft in Ferienhaus mit Halpension (Essen organisierst du)?
Feste Unterkunft für die ganze Zeit oder Wechsel der location?
Jeden Tag biken? Immer mit lokalen guides oder guidest du auch selber?
Wieviele Leute? Gibt es unterschiedliche guiding-Angebote an einem Tag (sightseeing-Gruppe und hardcore enduro-Gruppe)? Oder alle unter einem Hut? Was machst du bei typisch norwegischem Scheißwetter mit den Gästen?
Wo sortierst du dein Angebot preislich ein?
Da ich das Preisniveau in Norwegen kenne, musst du für den Trip sicher vieeeeeeeel mehr verlangen, als deine Mitbewerber in den Alpen. So aus dem Bauch heraus mindestens 2.000 pro Woche bei eigener Anreise, incl. Fähre und Bus locker nochmal 700 drauf...Abends noch drei Bier in der Kneipe und deine Kunden können so schlappe dreitausend auf den Tisch legen.
Gibt Leute, die da nicht zucken. Die Verlangen aber auch sehr guten Service und sehr gute Organisation. Die wollen Exklusivität (und vermutlich kein Klassenfahrtfeeling).
 

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Rainer Wahnsinn
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Da ich das Preisniveau in Norwegen kenne, musst du für den Trip sicher vieeeeeeeel mehr verlangen, als deine Mitbewerber in den Alpen. So aus dem Bauch heraus mindestens 2.000 pro Woche bei eigener Anreise, incl. Fähre und Bus locker nochmal 700 drauf...Abends noch drei Bier in der Kneipe und deine Kunden können so schlappe dreitausend auf den Tisch legen.
Oder man machts wie z.B. Fips-Reisen (kenne ich von früheren Skireisen und bin gern mit denen gefahren - in der Nebensaison, wenn der Reisebus nur halb voll war :)):
Busanreise, Selbstversorgerhütte, Vollpension, gekocht wird selber, täglich ne andere Vierergruppe, Lebensmittel wurden im Reisebus fast vollständig mitgenommen, Reiseleitung waren Sportstudenten, die auch Skikurse gratis gaben. Da geht auch Skiurlaub in der Schweiz sehr preiswert.
 
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Ich fürchte, die Zielgruppe "MTB" ist zu diffus geworden, zu individualistisch und damit ein Sammelsurium von einer ganzen Reihe von "Nischen" (geographisch, Art der Biketouren, etc.) daß es schwer werden wird, bei wenig bekannten Destinationen hinreichend Leute zusammenzubringen, um ausschließlich davon leben zu können.
Der Plan ist nicht ausschließlich davon leben zu können. Dafür verdiene ich in meiner angestammten Branche zu gute Stundensätze um das ganz aufzugeben. Allerdings würde ich gerne auch ein wenig Zeit mit MTB spezifischer Arbeit verbringen.
Und dabei will er ja ein spezialisiertes Reisebüro aufmachen....
Ein Reisebüro ist ein lokales Büro welches reisen vermittelt, ich möchte selber reisen anbieten... Also wenn du was ironisch kritisierst dann mach es doch bitte richtig ;-)
 
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Das hört sich für mich an, als würde das Konzept gut ins Portfolio von Wikinger-Reisen passen.
Die arbeiten, meines Wissens, auch mit "Subunternehmen" zusammen.
Vielleicht ist das eine Option für Dich.
 
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Wenn du Zeit und Muße hast, dann hindert dich im Moment nur Corona daran, erstmal auf eigene Faust Grundlagenforschung in Revieren zu treiben.

Denn ohne daß du die Reviere gründlich kennst wird dir niemand vertrauen daß das was wird, und sich lieber an lokale Anbieter wenden (die gibt es ja in welcher Form auch immer reichlich).

So 2006 rum kam ich mit MTBikern in Kontakt, die genau so loslegten, ohne jetzt groß das beruflich aufziehen zu wollen. Aufruf im Forum, haben vorher eine Riesenhütte gemietet und Grundlagen Verpflegung organisiert, paar Leute kümmerten sich um die Gruppen als Guide, und los gings. Mal waren wir 50 Leute, mal 5 bei so Aktionen. Immer war jemand "Guide", der sich ein wenig auskannte oder zumindest gut im Kartenlesen war, so waren wir erst im Harz (Brockenrocken), dann im Zittauer, bei Garmisch, auf LaPalma und am Gardasee, Vinschgau usw., mit Shuttelbus und allem. Ich erinnere an "Liteviller+Friends".

Viele machen das so, manche rufen im Forum auf, manche nehmen ein wenig Geld für die Orga (die berühmte Orgapauschale ;)), und um DAS professionell zu machen, braucht man verdammt gute Nerven, als Kindergärtner und Pfadfinderonkel nämlich - da kann man sich die Kunden ja nicht wie Reisekumpels aussuchen, sondern bekommt die ganzen Luschen, die zu faul oder zu doof sind, selber was aufzubauen.
Wenn das dein Ding ist - super.

2022 ist Corona noch lang nicht rum, aber wenigstens sollte Urlaub in dieser Art wieder möglich sein, wenn auch nicht überall.
Das klingt schon ein wenig nach dem wie ich es in vielen Regionen anbieten will. Es gibt menschen die wollen oder können nicht gut Karten lesen und sich trotzdem mal neue Regionen anschauen. Ich kann genau das sehr gut. Karten studieren, GPX Tracks ausarbeiten, Heatmaps in Kombination mit Geländekarten deuten und so weiter. Wenn da noch der ein oder andere Tag mit einem wirklichen lokalen Guide eingebunden wird sollte das eine schöne Woche werden.(jetzt bitte nicht noch ein Kommentar von wegen: ja dafür bezahlt dich doch keiner!!!1!!!1!11!11! - DU willst MICH dafür nicht bezahlen, dann ist das vllt einfach nicht dein Threat)
@Freakozead
Skizzier doch mal bitte einen MTB-Urlaub in Norwegen, den ich bei dir buchen könnte.
Eigene Anreise oder schön bequem inclusive Fähre Kiel-Oslo?
Welche Region? Fjordland? Gebirgsregion (Jotunheimen, Dovrefjell, Rondane)? Oder noch weiter Richtung schwedische Grenze?
Unterkunft in Ferienhaus mit Halpension (Essen organisierst du)?
Feste Unterkunft für die ganze Zeit oder Wechsel der location?
Jeden Tag biken? Immer mit lokalen guides oder guidest du auch selber?
Wieviele Leute? Gibt es unterschiedliche guiding-Angebote an einem Tag (sightseeing-Gruppe und hardcore enduro-Gruppe)? Oder alle unter einem Hut? Was machst du bei typisch norwegischem Scheißwetter mit den Gästen?
Wo sortierst du dein Angebot preislich ein?
Da ich das Preisniveau in Norwegen kenne, musst du für den Trip sicher vieeeeeeeel mehr verlangen, als deine Mitbewerber in den Alpen. So aus dem Bauch heraus mindestens 2.000 pro Woche bei eigener Anreise, incl. Fähre und Bus locker nochmal 700 drauf...Abends noch drei Bier in der Kneipe und deine Kunden können so schlappe dreitausend auf den Tisch legen.
Gibt Leute, die da nicht zucken. Die Verlangen aber auch sehr guten Service und sehr gute Organisation. Die wollen Exklusivität (und vermutlich kein Klassenfahrtfeeling).
Ich versuche das mal abzuarbeiten:
Anreise:
Das würde ich den Leuten überlassen, entweder Abholung mit eigenem Bus und Anhänger vom Flughafen Oslo, oder gemeinsam Colour Line fahren(was ca 500-800€ mehr kosten würde, die Fähre ist halt einfach Sacken teuer geworden die letzten Jahre.
Von Oslo aus gemeinsam zur Unterkunft.

Region:
Region schwebt mit Oppland oder Hedmark, beides aufstrebende Regionen mit einem Traumhaften Wetter(für norwegische Verhältnisse) und geilen Trails die nach und nach ausgebaut werden.

Unterkunft:
Ich habe mit einer zentralen Unterkunft geplant und dann Tagestrips. Die meiste Zeit jedoch ohne shuttlefahrten die länger als 30 Minuten dauern.
Unterkunft wäre auf jeden Fall ein gehobenes Ferienhaus mit Sauna und(je nach Verfügbarkeit Pool/Whirlpool)

Tagesplanung:
1 oder 2 Tage Bikepark
2 oder 3 Tage Biken außerhalb von Parks
1 Tag alternatives Programm(schonmal Lachs geangelt? :p )

Guiding:
Bikepark übernehme ich selber, dafür benötigt man keinen Guide, man muss sich nur absprechen wer wo lang fährt und dann entsprechend ab und an treffen.
An den Tagen außerhalb des Parks Guide ich teils selber, teils hole ich mir locals dazu. Die Mischung machts denke ich.

Gruppenstärke von maximal 8 Gästen, es wird je nach Gruppenzusammensetzung angepasst was und wie gefahren wird.
Der zweite Mann(Shuttlefahrer) kann auch alternativ Leute zu anderen Spots(Sightseeing) fahren, welches dann allerdings nicht weiter betreut werden kann, wir sind ja auch kein 4 köpfiges Team für 8 Gäste.

Preislich wird das ganze OHNE Fähre grob überschlagen bei 1800-2200€ für 6 Nächte liegen.

Inklusive:

Übernachtung
Halbpension(von einem nur für uns zuständigen Koch, welcher auch mal shuttlefahrer sein wird)
Bikeparkkarten
Guidekosten
Planungspauschale :p
Fahrtkosten in der Zeit
Shuttlekosten
Kosten für weiter Unternehmungen wie Lachs angeln oder Rafting
Getränke in der Unterkunft(im normalen Bereich, teuren Sprit müsst ihr selber mitbringen, Bier wird es geben)

Exklusive:

Mittagessen
Teure alkoholische Getränke
 
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