Gravel oder MTB Hardtail ?

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Hi,

nach längeren reinen passiven Mitlesens stelle ich hier mal eine Frage, die mich aktuell beschäftigt.

Mein ca. 25 Jahre altes MTB soll ersetzt werden. Ich nutze es für jeden zweiten Tag für ca. 20km Strecken, die rein der Fitness dienen sollen. Die Strecken bestehen zu ca. 50% aus befestigten Radwegen und 50% unbefestigten Wegen (lockerer Schotter, Waldboden mit Baumwurzeln), eher alles in der Ebene, als bergig.

Nun schweben mir folgende Alternativen als Ersatz (max. 2000 EUR, muss aber nicht ausgereizt werden) für mein altes MTB vor, bei denen ich ggf. jeweils leichte Anpassungen vornehmen möchte. Hierzu würde ich gerne eure Meinungen hören, ob das machbar und sinnvoll ist oder ggf. ganz andere Wege empfehlenswert sind.

1. Gravel-Bike 28“; 1x11 Kettenschaltung:
Vorteile sehe ich bei guten Fahreigenschaften auf den befestigten Radwegen und das geringere Gewicht in Bezug auf ein MTB. Unsicher bin ich mir, ob das Gravelbike mit den unbefestigten Wegen (lockerer Schotter, Waldboden mit Baumwurzeln) klarkommt und es mir die Handgelenke ruiniert, mangels Federgabel. Kann ein Gravelbike innerhalb meines Budgetrahmens bezüglich Federung optimiert werden? Z.B. durch nachrüstbare Federgabel, Lenkerdämpfer (gibt es sowas?) oder breitere Reifen? Ggf. würde ich den Gravellenker auch gegen einen geraden, so wie ich ihn vom aktuellen MTB gewohnt bin, austauschen, um eine etwas rückenschonendere Haltung zu ermöglichen(?) .

2. MTB Hardtail 27,5“; 1x11(12) Kettenschaltung:
Das MTB würde ich auf ca. 40mm breite Gravelreifen umrüsten, um auf den befestigten Radwegen auch mal mehr Tempo geben zu können. Am MTB würde mich der höhere Komfort durch eine Federgabel reizen, den das Gravel-Bike m.M.n nicht bieten könnte. Andererseits ist ein MTB schwerer als ein Gravel (innerhalb meines Budgets) und könnte ggf. die Vorteile der umgerüsteten Gravelbereifung wieder zu nichte machen .


Wie sind eure Meinungen zu meinen Gedanken? Bin mir überhaupt nicht sicher, wie ich vorgehen sollte, weiß nur, dass mein altes 25jähriges es nicht mehr lange macht.

Danke & VG
Henry
 
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l. Kann ein Gravelbike innerhalb meines Budgetrahmens bezüglich Federung optimiert werden? Z.B. durch nachrüstbare Federgabel, Lenkerdämpfer (gibt es sowas?)
Breite Reifen, je nach Rahmen/Gabel bis zu 50mm, häufig so 40-43mm. Gibt auch gefederte Vorbauten.
Wenn du eine Gravelgeometrie für Rennradlenker plötzlich mit einem geraden lenker ausstattest wird die Geometrie nur bedingt passen.

Innerhalb deines Budgets gibt es von beiden Sorten schöne Räder, bei MTB definitiv mehr Auswahl., insb. in deiner Preiskategorie, die Gravelbikes sind häufig preislich doch eher höher angesiedelt. Da hilft eigentlich nur eins: Testfahren ;)
 

MrL

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Die Strecken bestehen zu ca. 50% aus befestigten Radwegen und 50% unbefestigten Wegen (lockerer Schotter, Waldboden mit Baumwurzeln), eher alles in der Ebene, als bergig.
Die selbe Frage habe ich mir vor kurzem auch gestellt. Ich habe mich für Gravel entschieden.
Warum? Ganz einfach. Mit dem MTB war ich eigentlich immer völlig Overkill unterwegs. Das MTB war On-Road zu schwer und behäbig, Off-Road aber komplett unterfordert. Einzig im Urlaub in Kärnten hat es wirklich Spaß gemacht.
Das Gravel macht mir immer Spaß. Klar hat es Grenzen, Strava Rekorde wirst du damit nicht brechen.

Für 2000 bekommst du ein Alu-Rahmen mit Carbon-Gabel, die einen guten Komfort haben. Eine Federgabel braucht man für Baumwurzeln nicht wirklich.
Räder mit Länkerdämpfer gibt es, aber nicht in deinem Budget. Ebenso Gravel-Bikes mit einer Federgabel, aber auch weit weg von deinem Budget. Den Komfort kannst du aber (wesentlich günstiger) über die Reifenbreite und den Luftdruck holen. Hier musst du beim Kauf aufpassen, welche Breite der Rahmen aufnehmen kann.

Ich kann deine Bedenken gut verstehen. Bei mir war es dann so, dass ich mir ein Rad zu dem Fahrprofil, welches ich tatsächlich fahre, gekauft habe. Und nicht für das, was ich eigentlich gerne fahren würde aber mangels Vorhandensein nicht faren kann. Und damit war das MTB raus, auch wenn es, für mich, eigentlich cooler ist.
 
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Danke für euer Feedback.

@ Tornhoof
Die größere Auswahl für meinen Budgetrahmen bei den MTB habe ich schon wahrgenommen. Auch bin ich jetzt auf Crossräder gestoßen, die mMn grob Richtung Gravelbike gehen, nur mit geradem Lenker. Wer mich da auch mal orientieren. Dass mit dem testfahren ist recht schwierig, auch weil meine Händler vor Ort nur eine sehr überschaubare Auswahl haben. Ich würde gerne etwas kaufen, das zu mir passt und nicht was der Händler halt gerade vorrätig hatte.

@MrL
Ja, in deinen Sätzen finde ich mich überwiegend wieder. Für meine Strecken benötige ich kein „echtes“ MTB, auch posen (Coolness) ist mir überhaupt nicht wichtig. Deshalb würde ich ein MTB auch etwas "kastrieren", in dem ich Gravelreifen mit wenig Profil aufziehen. Beim MTB vermute ich auch eine angenehmere Sitzposition, auch durch den Lenker bedingt. Und eben eine Federgabel.

Schwierige Entscheidung für mich.
 
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Dass mit dem testfahren ist recht schwierig, auch weil meine Händler vor Ort nur eine sehr überschaubare Auswahl haben. Ich würde gerne etwas kaufen, das zu mir passt und nicht was der Händler halt gerade vorrätig hatte.
Dann rede mit einem Bikefitter, dem gibst du deine Daten und der kann dann Vorschläge machen.

Jo, das was heutzutage unter Crossräder verkauft wird mag für dich passen
 
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Nach weiteren Überlegungen bin ich vorerst zu folgendem Stand gekommen.

Was zu meinen Anforderungen passen könnte:
  • Ein Bike mit geradem Lenker, weil ich eine aufrechtere Haltung favorisiere und die tiefe Haltung bei Rennradlenkern nicht fahren würde.
  • Aus Komfortgründen breitere Reifen, z.B. ca. 45-50mm breite mit wenig Profil (so Richtung Schwalbe G-One Allround). Größe 28“ oder 27,5“
  • Wenn möglich eine Federgabel
  • Schaltung 1x11
Das heißt, ich muss jetzt den Markt nach Cross-/Fitnessbikes sondieren und schauen, ob ich da etwas in meinem Budgetrahmen von max. 2000Euro finde. Aus Komfortgründe würde das dann auf den Redshift-Vorbau umrüsten, da Federgabel bei Cross-/Fitnessbikes sehr selten ist.
Und, wenn der Lockdown zu Ende ist, meine örtlichen Dealer abklappern.

Was ich eher nicht möchte:
  • MTB, weil relativ schwer
  • Gravelbike, wegen „Rennradlenker“
 
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Da gibt es für Dich eigentlich nur eine Art von Bike die ich mir die Tage selbst aufgebaut habe, weil ich 100% Deiner Anforderungen/Überlegungen hatte: Eine "Art" Trekkingrad, aber mit breiten Reifen, weil die klassischen haben meist nur bis 42mm. Ein Cross/Fitnessrad hat meist nur bis 35mm. Daher habe ich mir einen Rahmen bestellt (Camino Sonder) und einfach das Wunschbike selbst aufgebaut:


Alternativ gibt es noch einen Rahmen von BC bis 45mm Reifen:


Das was Du suchst gibt es sonst so nicht zu kaufen, da habe ich in den letzten Monaten auch lange gesucht und nix gefunden.
 
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Warum kein "leichtes" 29-er MTB? mit 1,95-er Reifen?
Ich habe mein Marathonrad (29-er Bergamont Revox) mit schmalen 29x1,95 Conti Race Kings Tubeless aufgebaut. Damit ist man auf befestigten Wegen richtig schnell und Wurzeln gehen auch mal.
Gerader Lenker!
Relativ leicht (10 kg)
Carbon Rahmen.
Federgabel blockierbar
(aktuelle Modelle alle mit 1 x 12)
Nachteil es gibt keine Möglichkeit für feste Schutzbleche oder Gepäckträger, also als Reise/Pendelrad kann man es nicht umrüsten.

Ich fahre damit recht viel und abwechslungsreich.
Bike-Marathons, Cross Duathlon, Konditionsrunden im flachen auf Waldautobahnen und befestigten Wegen im Regionalpark Rhein-Main etc...

Aber ich bin auch dabei mir ein Gravel Rad anzuschaffen. Dann bekommt das MTB wieder 2,25-er Reifen und wird mehr auf Trails gequält. :)

Aber das ist eine Wissenschaft und ich wünsche viel Spaß beim Stöbern...

Grüße
Tom
 
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Warum kein "leichtes" 29-er MTB? mit 1,95-er Reifen?
Ich habe mein Marathonrad (29-er Bergamont Revox) mit schmalen 29x1,95 Conti Race Kings Tubeless aufgebaut. Damit ist man auf befestigten Wegen richtig schnell und Wurzeln gehen auch mal.
Gerader Lenker!
Relativ leicht (10 kg)
Carbon Rahmen.
Federgabel blockierbar
(aktuelle Modelle alle mit 1 x 12)
Nachteil es gibt keine Möglichkeit für feste Schutzbleche oder Gepäckträger, also als Reise/Pendelrad kann man es nicht umrüsten.

Ich fahre damit recht viel und abwechslungsreich.
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Aber ich bin auch dabei mir ein Gravel Rad anzuschaffen. Dann bekommt das MTB wieder 2,25-er Reifen und wird mehr auf Trails gequält. :)

Aber das ist eine Wissenschaft und ich wünsche viel Spaß beim Stöbern...

Grüße
Tom

Kommt darauf an ob Du in einer flachen oder bergigen Gegend wohnst. Entsprechend ändert sich die Übersetzung. Beim MTB ist meist bei 1fach bei einem 34 oder 36 Kettenblatt Schluß. Im Flachen nudelst Du somit immer auf den kleinen Ritzeln rum und hast somit hohen Verschleiß. Wenn es dann mal einen Berg hochgeht, ist die Übersetzung zu groß. Da bietet sich 2fach an. Aber auch hier ist mit 38 beim MTB Schluß. Wenn Du GRX fährst kannst Du 30/46 montieren, brauchst dann aber einen RR/Gravel Rahmen.
 
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Warum kein "leichtes" 29-er MTB? mit 1,95-er Reifen?
Ich habe mein Marathonrad (29-er Bergamont Revox) mit schmalen 29x1,95 Conti Race Kings Tubeless aufgebaut. Damit ist man auf befestigten Wegen richtig schnell und Wurzeln gehen auch mal.
Gerader Lenker!
Relativ leicht (10 kg)
Carbon Rahmen.
Federgabel blockierbar
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Nachteil es gibt keine Möglichkeit für feste Schutzbleche oder Gepäckträger, also als Reise/Pendelrad kann man es nicht umrüsten.

Ich fahre damit recht viel und abwechslungsreich.
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Aber ich bin auch dabei mir ein Gravel Rad anzuschaffen. Dann bekommt das MTB wieder 2,25-er Reifen und wird mehr auf Trails gequält. :)

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Grüße
Tom
Denke das leichte CarbonHardtail wird mit dem Budget nicht zu vereinbaren sein.

Für den TE könnte ja vielleicht ein Trekkingrad wie z.B. das Canyon Pathlite interessant sein.
 

McDreck

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Was zu meinen Anforderungen passen könnte:
  • Ein Bike mit geradem Lenker, weil ich eine aufrechtere Haltung favorisiere und die tiefe Haltung bei Rennradlenkern nicht fahren würde.
  • Aus Komfortgründen breitere Reifen, z.B. ca. 45-50mm breite mit wenig Profil (so Richtung Schwalbe G-One Allround). Größe 28“ oder 27,5“
  • Wenn möglich eine Federgabel
  • Schaltung 1x11
Was ich eher nicht möchte:
  • MTB, weil relativ schwer
  • Gravelbike, wegen „Rennradlenker“
Du willst ein leichtes 29" XC-Hardtail. Das wird auch am leichtesten von der Stange zu bekommen sein, lediglich das Budget könnte hier zum limitierenden Faktor werden.

Bedenke, eine Federgabel bedeutet ein Mehrgewicht von 1,5 bis 2 kg. Ausnahme wäre eine Lauf-Trail mit 65mm Federweg.

Aufrechte Sitzposition ist ein Frage des Stacks und wie man sich das Cockpit gestaltet. Man kann sich auch ganz leicht ein MTB unbequem flach machen und ein "Gravel" bequem(er) hoch. Rennradlenker oder nicht kommt also eher darauf an, welche Handstellung zum Bremsen Dir besser taugt. Mein klarer Favorit ist da der flache Lenker.

Ein Gravel mit hohem Stack und Reifen dicker als 40mm könnte aber durchaus Deine Anforderungen ebenfalls erfüllen, wenn Du auf die Federgabel verzichten kannst. Mir würde da am ehesten ein Merida Silex einfallen. Das gibt es in allen Preisklassen und auch mit 650b-Rädern.

Dann gibt's noch Starrgabel-MTB...
 

MrL

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Was zu meinen Anforderungen passen könnte:
  • Ein Bike mit geradem Lenker, weil ich eine aufrechtere Haltung favorisiere und die tiefe Haltung bei Rennradlenkern nicht fahren würde.
  • Aus Komfortgründen breitere Reifen, z.B. ca. 45-50mm breite mit wenig Profil (so Richtung Schwalbe G-One Allround). Größe 28“ oder 27,5“
  • Wenn möglich eine Federgabel
  • Schaltung 1x11

Was ich eher nicht möchte:
  • MTB, weil relativ schwer
  • Gravelbike, wegen „Rennradlenker“
Die Haltung auf dem Bike wird (in erster Linie) über die Geometrie des Rahmens bestimmt und nicht (so sehr) über die Form des Lenkers, der vorne angeschraubt ist.
Ansonsten suchst du, so kommt es mir zumindest vor, eigentlich das, was du schon hast und kennst. Nur in neu und leicht. Was ja durchaus legitim ist.
Allerdings gibt es keine 11 KG MTB für 2000 €, nicht mal bei Canyon. Ich glaube, da wärst du bei 2300 €, was soweit ich weiß von niemanden unterboten wird. Oder du baust dir selber eins auf, aber das muss man auch können.

Bist du schon mal ein Gravel gefahren? Und wenn ja, welches?
 
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Nach weiteren Überlegungen bin ich vorerst zu folgendem Stand gekommen.

Was zu meinen Anforderungen passen könnte:
  • Ein Bike mit geradem Lenker, weil ich eine aufrechtere Haltung favorisiere und die tiefe Haltung bei Rennradlenkern nicht fahren würde.
  • Aus Komfortgründen breitere Reifen, z.B. ca. 45-50mm breite mit wenig Profil (so Richtung Schwalbe G-One Allround). Größe 28“ oder 27,5“
  • Wenn möglich eine Federgabel
  • Schaltung 1x11
Das heißt, ich muss jetzt den Markt nach Cross-/Fitnessbikes sondieren und schauen, ob ich da etwas in meinem Budgetrahmen von max. 2000Euro finde. Aus Komfortgründe würde das dann auf den Redshift-Vorbau umrüsten, da Federgabel bei Cross-/Fitnessbikes sehr selten ist.
Und, wenn der Lockdown zu Ende ist, meine örtlichen Dealer abklappern.

Was ich eher nicht möchte:
  • MTB, weil relativ schwer
  • Gravelbike, wegen „Rennradlenker“
wenn für Dich ein Versender in Frage käme?

war selber letzten SOmmer mal einen Tag bei Canyon und bin das Grail und das Roadlite im Vergleich gefahren.
Hätten Sie damals das Raodlite noch in meiner Frabe gehabt, und nicht in SCHWARZ, hätte ich es gleich vor Ort bestellt
 
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Welches Revox wiegt denn 10 Kg?
Zugegeben es ist etwas älter, aber das war einfach als Platzhalter für 29-er Race Hardtail gedacht.
Habe bei der Recherche gesehen, daß es von Bergamont gar keine "normalen" Revox mit Carbonrahmen mehr gibt.
Aber zb. ein Radon Jealous 10.0 gibts für 2K€ mit 10,25 kg.....

So was in der Art.....

grüße
Tom
 
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wenn für Dich ein Versender in Frage käme?

war selber letzten SOmmer mal einen Tag bei Canyon und bin das Grail und das Roadlite im Vergleich gefahren.
Hätten Sie damals das Raodlite noch in meiner Frabe gehabt, und nicht in SCHWARZ, hätte ich es gleich vor Ort bestellt

Er will aber breitere Reifen, da passen keine 45-500 eifen rein. Das ist das Hauptproblem.
 
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@filiale: Ein Selbstbau wäre zwar reizvoll, kommt für mich aber nicht infrage. Bis ich alle Teile zusammen habe, dann wird noch was falsch geliefert oder es passt dann doch nicht… dann ist das Jahr um und ich brauche zügig Ersatz, da mein aktuelles Bike es nicht mehr lange macht. Hätte ich noch ein paar Bikes im Keller stehen, würde ich es wohl machen.

@tomtomba/McDreck/talybont: Bei den 29er MTB muss ich mir mal einen Marktüberblick verschaffen, möchte eigentlich nicht mit einem 13+kg Bomber durch die Gegend fahren. Aber mal schauen…

Bezüglich der Einwände der ggf. zu kurzen Übersetzungen beim MTB auf der Straße sehe ich das für mich etwas entspannter. Habe nicht so die Powerbeine und kurbel dafür lieber etwas mehr. Mei einigen Crossbikes sind 50er Kettenblätter verbaut, wüsste gar nicht, wie die mit meinen „Spargeln“ treten sollte ;) .

Danke für den Mirida-Empfehlung, schaue ich mir an.

@ MrL: Nein ich bin noch kein Gravel gefahren. Habe diese eigentlich nur wegen der Rennradlenker abgelehnt, da ich die niedrige Fahrposition wohl nie nutzen würde, sondern im Obergriff fahren würde. Das entspricht dann etwas meiner jetzigen „Wohlfühlhaltung“. Nur wäre diese Obergriffhaltung dann deutlich enger, als bei meinem aktuellen flachen MTB-Lenker.

Roadlite CF 8 wird wohl wie filiale bereits schrieb mit 45-50 mm Reifen eng. Außerdem hätte ich gerne nur EIN Kettenblatt.

Das Radon Jealous AL 10.0 SL merke ich mir mal. Das mit Reifen mit weniger Profil ausgestattet, könnte was sein …mal schauen.
 

McDreck

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möchte eigentlich nicht mit einem 13+kg Bomber durch die Gegend fahren
Robuste MTB-Laufräder mit den entsprechenden Reifen sowie Federgabeln wiegen halt. Von nix kommt nix.
Von den drei Größen beim Radfahren, Gewicht, Rollwiderstand und Luftwiderstand, ist das Gewicht noch der geringste Faktor. Schau lieber auf geringen Rollwiderstand durch entsprechende Reifen mit korrektem Luftdruck sowie auf eine aerodynamisch Sitzposition in schnellen Überlandsegmenten. Das hat mehr Auswirkungen als der Unterschied von 12,5 auf 13,5 kg.
 
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Das heißt, ich muss jetzt den Markt nach Cross-/Fitnessbikes sondieren und schauen, ob ich da etwas in meinem Budgetrahmen von max. 2000Euro finde.

Passt.

Ich würde allerdings das FX Sport 6 nehmen und versuchen den Preis runterzukriegen.
 

MrL

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Das größte Problem ist und bleiben die 45-50mm Reifen. Das bekommt man in KEIN werksmäßiges Cross oder Fitnessrad. Es bleibt nur ein Gravel das man von RR Lenker auf Lenkstange umbaut oder ein Trekkingrad mit breiten Reifen (was nach meiner Recherche schon sehr sehr selten ist und entsprechend schwer aufgrund der 50-65mm Gabel). Und natürlich Alternativ ein MTB. Da würde ich auf 2x10 Schaltung gehen, denn da paßt auch ein 40er Kettenblatt. Das paßt besser zu schmaleren Reifen und mehr Tempo.
 

TCaad10

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Specialized Diverge Comp. Gravelbike mit geradem Lenker.

Sind im Internet sogar noch lieferbar zu finden, kostet rund 2.200.

Specialized Diverge Comp E5 Evo, forest green/black/chrome | BIKER-BOARDER.DE (biker-boarder.de)

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Das größte Problem ist und bleiben die 45-50mm Reifen
Gibt es eigentlich einen generellen Weg, wie man erfahren kann, welche max. Reifengrößen in eine Gabel passen? Auf den Herstellerseiten finde ich bei den Bikes immer nur Angaben, wie sie ausgestattet sind, aber nicht, was möglich ist.

Das Specialized Diverge Comp liest sich ganz gut, auch wenn es 10% über Budget liegt - wird in die engere Auswahl aufgenommen:).

Aber wie ich bereits schrieb, werde ich mich zusätzlich bei den MTBs einlesen. Wobei ich mit der Optik noch so meine Probleme habe. Diese fast durchgehenden Oberrohre bis zur Hinterachse sind für mich sehr ungewohnt. Bin halt noch die Diamant-Optik meines 25 Jahre alten MTB gewohnt. Wobei die Optik bei mir hinter all denn anderen Kriterien steht.
 
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